Finale Kulturkritik und ultimativer Triumph – all bound for Mumuland

„Sie“ spüren „es“! Bildquelle: Privat^^

Aus Michel Houellebecq, „SEROTONIN“

Ich hatte schon seit längerem vorgehabt, Thomas Manns Zauberberg zu lesen, ich hatte immer eine Ahnung gehabt, dass es ein düsteres Buch war, aber das entsprach ja meiner Situation, jetzt war zweifellos der richtige Moment. Ich vertiefte mich also in das Buch, zuerst voller Bewunderung, dann mit immer größeren Vorbehalten. Obgleich der Umfang und die Ambitionen beträchtlich größer waren, blieb die Aussage letztlich die gleiche wie bei Der Tod in Venedig. Ebenso wie dieses alte Rindvieh Goethe (der deutsche Humanist mit mediterranem Einschlag, einer der grauenvollsten Schwafler der Weltliteratur), ebenso wie sein (dennoch weitaus sympathischerer) Held Aschenbach war Thomas Mann, Thomas Mann selbst, und das war ausgesprochens schlimm, der Faszination der Jugend und Schönheit erlegen, die er letztlich über alles andere gestellt hatte, über alle intellektuellen und moralischen Qualitäten, und denen er letzten Endes auch selbst, ohne die geringste Zurückhaltung gefrönt hatte. Die gesamte Kultur der Welt war folglich zu nichts gut, die gesamte Kultur der Welt brachte keinerlei moralischen Nutzen oder irgendwie gearteten Vorteil, da zur selben Zeit, genau zur selben Zeit Marcel Proust am Ende von Die wiedergefundene Zeit mit einer bemerkenswerten Offenheit schlussfolgerte, dass nicht nur gesellschaftliche Beziehungen, sondern selbst Freundschaftsbeziehungen nichts Substanzielles zu bieten hätten, dass sie ganz schlicht Zeitverschwendung seien und dass es im Gegensatz zu dem, was die Leute von Welt glaubten, keineswegs intellektuelle Gespräche seien, was der Schriftsteller brauche, sondern

lockere Liebeleien mit erblühenden jungen Mädchen.

Mir liegt in diesem Stadium der Beweisführung sehr daran, die

erblühenden jungen Mädchen

durch

junge, feuchte Muschis

zu ersetzen; mir scheint, das würde zur Klarheit der Diskussion beitragen, ohne seine Poesie zu schädigen (was gibt es Schöneres, Poetischeres als eine Muschi, die feucht zu werden beginnt? Ich verlange, dass über die Antwort ernsthaft nachgedacht wird. Ein Schwanz, der sich allmählich aufrichtet? Das ließe sich vertreten. Das hängt, wie so vieles in der Welt, von dem sexuellen Blickwinkel ab, den man einnimmt).

Marcel Proust und Thomas Mann, um auf mein Thema zurückzukommen, mochten die Kultur der Welt beherrschen, sie mochten (in diesem eindrucksvollen frühen 20. Jahrhundert, das eigenhändig acht Jahrhunderte, ja sogar etwas mehr, europäischer Kultur zusammenfasste) an der Spitze des gesamten Wissens und der gesamten Intelligenz der Welt stehen, sie mochten jeder für sich den Gipfel der französischen und der deutschen Zivilisation und damit der strahlendsten, stärksten und höchstentwickeltsten Zivilisation ihrer Zeit bilden, und doch unterlagen sie der Gnade und unterwarfen sich jedweder feuchten jungen Muschi oder jedwedem beherzt aufgestellten jungen Schwanz – je nach ihren persönlichen Präferenzen, Thomas Mann blieb in dieser Hinsicht unbestimmbar, und Proust wurde im Grunde auch nicht sehr deutlich. Das Ende vom Zauberberg war somit noch trauriger, als der Beginn der Lektüre vermuten ließ: Es brachte durch den Ausbruch eines abenso absurden wie mörderischen Krieges zwischen den beiden größten Zivilisationen der Zeit im Jahr 1914 nicht nur das Scheitern des gesamten Gedankens der europäischen Kultur zum Ausdruck; es stand durch den endgültigen Sieg der tierischen Anziehungskraft sogar für das endgültige Ende der gesamten Zivilisation, der gesamten Kultur. Eine heiße Mieze hätte Thomas Mann so richtig aufgeilen können; Marcel Proust wäre auf Rihanna steil gegangen; diese beiden Schriftsteller, die Glanzlichter ihrer jeweiligen Literaturen, waren, anders ausgedrückt, keine ehrenwerten Männer, und man muss um einiges weiter zurückgehen, wahrscheinlich bis ins frühe 19. Jahrhundert, in die Zeit der aufkeimenden Romantik, um gesündere und reinere Luft zu atmen.

Und selbst über diese Reinheit ließe sich noch streiten, Lamartine war im Grunde auch nur eine Art Elvis Presley, mit seiner Lyrik konnte er die Mädels schwach machen, immerhin machte er seine Eroberungen im Namen der reinen Lyrik, Lamartines Hüftschwung war zurückhaltender als der von Elvis, das nehme ich jedenfalls an, man müsste sich dazu Videoaufzeichnungen anschauen, die es zu der Zeit noch nicht gab, aber das spielte keine große Rolle, diese Welt war ohnehin tot, sie war für mich tot – und nicht nur für mich, sie war schlichtweg tot.

45 Gedanken zu “Finale Kulturkritik und ultimativer Triumph – all bound for Mumuland

  1. SchneeHase

    Wohl der richtige Beitrag zum Vatertag!
    Wer sich gestern umschaute erblickte eher nur die prioritäre Sehnsucht der Mannes nach „feuchten“ Kehlen und die Gesellschaft seinesgleichen. Alles andere ist nachrangig…
    „Me too“ sind Storys aus Zeiten als Alle noch jünger waren und „lockere Liebesspiele“ mitunter eine Funktion hatten.
    Irgendwann wird es halt nun mal interessanter sich für Wölfe, Schleimaale oder gar Grönlandwale zu interessieren weil sie nicht so verfügbar oder gar lästig sind wie z.B. Frauen.

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    1. Pffffttttt-t-t-t, ich darf wohl daran erinnern, welches Häsle hier mit den Grönlandhaien und Schleimaalen angefangen hat, und das „off topic“ beim „Schokoladenonkel“ , nur weil der ischändwie auch dick und toxisch ist bzw. war!^^

      Ja, es ist wahrlich ein Elend, wenn Mann sich nicht so für Fußball und Autos interessiert, wie Frau meint, dass es sich gehöre, aber was will man machen, näh?!

      Was soll überhaupt das Männer-Gebashe, wo doch Houellebecq, bzw. sein Protagonist, hier Schwanz und Muschi gleichberechtigt nebeneinanderstellt!??

      Tsts, komm Du mir bloß hoim!^^

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    2. SchneeHase

      „Deep Holes“

      Natürlich hat Houellebecq recht indem er „Schwänze und Muschis“ gleichsetzt, nur sind sie halt besonders bei Männer beliebig austauschbar mit anderen Löcher bzw. feuchten oder trockenen Höhlen, ob nun in der Tiefsee oder im Weltall.
      Diese Missverhältnis kann keine „Mee too“ Debatte aus der Welt schreiben.
      Fahr doch mal nach Borneo! Da ist auch Nachtarbeit angesagt und meist auch schön „feucht“!

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      1. Borneo? Wo vor lauter „Klimaschutz“ den Orangs der Regenwald überm Kopf weggerodet wird, so dass sie sich ihre Shekels im Affenbordell verdingen müssen? Neh, dann liabr gar koin Sex! Traurige Tropen, kann ich da nur sagen! Dreckswelt! Mach hinne, Apophis!

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  2. 69-4evr

    EXPLICIT READER DISRETION IS ADVISED

    was gibt es Schöneres, Poetischeres als eine Muschi, die feucht zu werden beginnt?

    Das ist ja mal eine fachmännische Expertise! Insbesondere gibt es nichts Interessanteres!
    Entlang der Labia Majora Pudendi hangelnd, durch die Labia Minora Pudendi, ist da erst mal nichts als trockene Wärme, Hitze. Doch schon die Nervenenden des Fingers können die Lubrikation erahnen. Sobald die Fingerkuppen benetzt sind, wird durchgeglitten wie ein heißes Messer durch die Butter.

    Auf den alten Schwerenöter ist immer Verlass, er hat die wichtigen Dinge erkannt und misst auch scheinbaren Kleinigkeiten Beachtung bei.

    Fantastischer Schriftsteller!

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    1. Der Kommentar eines echten KNRs! Hier kann man nur noch FRANKSTEIN zitieren:

      Jegliche Kritik daran, die nicht auf eigener Wahrnehmung beruht, ist sinnlos, weil sie nicht akzeptiert wird.

      FRANKSTEIN, a.a.O.

      Allerdings befasste ich mich neulich mal im Rahmen meiner Studien mit den „Duftenden Gärten des Scheik Nefzaui“, einem Klassiker der Sexualforschung und erotischen Fachliteratur. Besagter Scheik Nefzaui verfasste es im 16ten Jahrhundert unserer Zeitrechnung für seinen Kalifen im Gebiet des heutigen Tunesiens. Der Scheik hat sich dabei wirklich Mühe gegeben, z.B. stellte er in erschöpfender Länge Sexstellungen für alle nur möglichen Paare in Bezug auf jeweilige Körpergröße, Masse und eventuelle Deformitäten zusammen, ob nun Buckel vorne, Buckel hinten, Buckel zur Seite, ob bei der Frau, beim Mann, bei beiden – es ist wirklich für jede/n was dabei! Auch Gestalt und Eigenarten der verschiedensten Schwänze und Mumus werden erschöpfend abgehandelt. Was den demütigen Studierenden aber nicht runterging, war, dass die ideale Muschi „fleischig, heiß und TROCKEN“ zu sein habe. Dass Allah vor einer nassen, kalten, fischigen bewahren solle, kann man ja noch nachvollziehen, aber eine erregte, heiße aber trockene Muschi ist doch ein Widersinn an sich! Das bringt mich ischändwie in eine kognitive Dissnanz und ich kann es nicht in meine MINDMAPP-MATRIX einordnen! Na, verstehe einer die Wüstensöhne…^^

      https://gutenberg.spiegel.de/buch/der-duftende-garten-des-scheik-nefzaui-6626/1

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  3. Hier noch mehr „erotisches“ (oder „nur“ pornographisches?!!), diesmal wieder zu den geilen GRÜNEN:

    Fairmann 31. Mai 2019 at 23:08

    Mit Rothzilla, Tritt-ihn, Kühnaxt, KGE und Meilen-Cem war das Potential begrenzt.

    Mit Robäääärt und Annalena sind nun tolle Typen präsent.
    Für die Frauen der Schwiegersohn-Typ, den die Schwiegermutti-Milf gern verführen will.

    Für die Studienräte und die Studierenden die ziemlich pornöse Mimik (@viva espana) der / des erotischen Bärbocks.

    Allein der Name macht wuschig: Bär und Bock.

    http://www.pi-news.net/2019/05/die-psychologie-des-gruenen-erfolgs/

    Man merkt: Auch bei PIPI sind echte Kenner am Start! 😀

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  4. altrghtcrsdr

    Mir bisher unbekannt. Tausend Dank dafür!

    Aus dem Vorwort:

    Keinesfalls „urban legends“ und heute noch genauso

    Hierüber sowie über den geschlechtlichen Verkehr zwischen Weibern, sogenannte Tribaden, hätte sich wohl manches Lehrreiche sagen lassen. Die Sodomie oder der geschlechtliche Umgang mit Tieren ist vom Verfasser ebenfalls mit Stillschweigen übergangen worden. Indessen erzählt er zwei Geschichten, von denen die eine von gegenseitigen Liebesbezeigungen zweier Weiber handelt, während in der anderen berichtet wird, wie ein Weib sich die Liebkosungen eines Esels zu verschaffen weiß. Hieraus geht hervor, daß dem Autor auch diese Erscheinungen wohl bekannt waren. Es ist daher ein unentschuldbarer Mangel, daß er auf diese Einzelheiten nicht ausführlicher eingegangen ist. Gewiß wäre es für uns interessant gewesen, von unserem Scheik zu erfahren, welche Tiere durch ihre natürliche Veranlagung und körperliche Beschaffenheit am besten geeignet sind, einem Manne oder einem Weibe zur Erregung von Liebeswonne zu dienen, und welche Folgen solcherlei geschlechtliche Verbindungen haben können. Endlich spricht der Scheik ebenfalls nicht von den Genüssen, die der Mund oder die Hand eines schönen Weibes zu bereiten vermögen.

    Aber hier den Molli machen^^

    Btw: Ein Beitrag sollte noch freigeschaltet werden…“IZR als Zukunftsmodell“

    war nix Anzügliches drin^^

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    1. Die zusammengetragenen Weisheiten des Scheik Nefzaui sind wirklich interessant, wenn auch streckenweise ermüdend. Entschädigt wird man dann wieder durch die durchaus unfreiwillige Komik, die der gute Mann und brave Muslim verbreitet. Seine mitunter, ähm, „trockenen“ Ausführungen illustriert und „würzt“ er immer wieder mit Geschichten und Legenden, die es ganz schön in sich haben. Unglaubliche Sex-Rekorde werden dabei von den Heroen der Männlichkeit in diversen „Prüfungen“ aufgestellt („Priapismus als Tugend, tagelanges Dauervögeln mit Dauererektion und ohne zu kommen usw.), und der gute Scheik bringt das völlig ernsthaft, preist Allah für die Lendenkraft der Sex-Recken und hofft dabei, dass seine demütigen Leser durch seine vermittelten Tricks und Kniffe, die auch Ernährung sowie Körperpflege und -manipulation, etwa wie man kleine Glieder groß und prächtig machen oder zumindest dergestalt erscheinen lassen könne etc. etc, zumindest ein Stück weit in die Lage versetzt werden, es diesen Vorbildern gleichzutun. Auch fällt auf, was sich die Weiber in den Fallbeispielen Nefzauis alles rausnehmen dürfen, ohne dass ihnen irgendeine der islamisch-barbarischen Strafen zu Teil wird, von denen PIPI-News täglich kündet; ständig werden den Ehemännern Hörner aufgesetzt, etwa im Beispiel eines sicherlich nicht undrallen Eheweibes, dessen Gatte ihr gegenüber damit geprahlt hatte, dass sie es niemals schaffen würde, ihn mit anderen Männern zu betrügen. Im Haus eigeschlossen, bändelt sie alsbald vom Balkon aus mit einem Fremden auf der Straße an, sägt ein kleines Loch in die Pforte, verschüttet absichtlich Linsen oder so aus ihrem Körbchen, natürlich vor der Türe, an die sie nun, sich nach den Linsen bückend, ihr Hinterteil drückt nachdem sie ihr Gewand entsprechend hinten gelüftet hat und der dahingehend instruierte Fremde sie nun von der Straße aus durch das Loch in der Tür pimpern kann. Just zu dessen Höhepunkt kommt der Ehemann hinzu, die Frau tritt weg und präsentiert diesem höhnend und spottend den durch das Türloch ragenden, munter ejakulierenden, äh, „Fremdschwanz“ – „Hahaha, Satz mit X…!!!“ Von einer Steinigung des frechen Weibes hört man aber nix, naja, wurde warscheinlich ausgelassen. Stattdessen ist es dem Scheik ein sehr wichtiges Anliegen, vor der Arglist der Weiber zu warnen, mit allem müsse man bei ihnen rechnen, auch damit, dass sie die Paarung eines Elefanten mit einer Ameise einfädeln könnten! Für viele wäre in den heutigen #Metoozeiten auch die Weisheit Nefzauis nicht mehr nachvollziehbar, dass es die Weiber im allgemeinen viel mehr „zum Penis ziehen“ würde als die Männer zur Vagina (also auch anders als bei Schwerennöter Houllebecq), da der Koran dem Manne aber ein Minimum vorschreibe, dass er dem Verkehr mit seinem Weibe und dessen Befriedigung zu widmen habe, liegt dem Scheik auch in diesem Zusammenhang viel daran, müde Glieder wieder munter zu machen. Ach ja, ganz besonders schwanzgeil versessen auf den Penis seien kleine Frauen, denen würde es stets nach den größten Dingern gelüsten, die sie im Regelfall auch problemlos wegstecken könnten, hmmmm, „gefühlt“ könte da was dran sein, aber lassen wir das, WordPress ist schließlich ein sexualhöllisches Klosterschülerinternat. Scheik Nefzauis Sexratgeber aus 1001-Nacht ist jedenfalls voll Lach- und Sack-, äh, Sachgeschichten und wie so vieles an antiken „Erotika“ durchaus lesenswert.

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  5. Mennöh, auch „Die Zeit“ hat nur vorgetäuscht! :-O

    Sexuelle Aufklärung
    :
    Das Problem mit dem Penis
    Viele Geflüchtete haben in ihrer Heimat nie über Sex gesprochen. Das führt nicht nur im Bett zu Problemen. Nun lernen sie es bei dem „Fräulein, das immer über Sex redet“. Von Sophie Roznblatt
    13. Februar 2017, 14:03 Uhr

    Unsere Redaktion wurde am 27. Mai 2019 durch eine Anfrage des „Spiegel“ darauf hingewiesen, dass die in diesem Gastbeitrag geschilderten Begebenheiten weitgehend erfunden sein könnten. Wir haben den Beitrag überprüft und gehen davon aus, dass wir von der Autorin tatsächlich getäuscht wurden. Die Ergebnisse unserer Überprüfung finden Sie in unserem Transparenzblog Glashaus.

    https://www.zeit.de/zeit-magazin/leben/2017-02/sexuelle-aufklaerung-fluechtlinge-deutschland/komplettansicht

    Mit meinen luftposttrainierten Augen überlege ich latürnich schon, inwieweit diese „Täuschungen“ und ihre Offenlegung nicht auch schon wieder Teil irgendeiner Psy-Op sein könnten…^^

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  6. Schildbürger

    @BM:
    Wo schonmal das Thema Kritik ist, meine Kritik zu Deiner Kritik die du kürzlich bei der Morgenwacht geäußert hast.
    Nur meine Meinung dazu, ich will mir nicht anmaßen für jemanden Anderen zu sprechen.
    „Wer hat schon die letzte Weisheit für sich gepachtet?“
    An sich kann ich den Satz nur doppelt und dreifach unterschreiben.
    Das große Aber ist hier (und auch auf das angesprochene Thema Weißer Nationalismus gemünzt), es gibt bei aller Komplexität der Welt und ganz speziell dem chaotischen Naturell der Biologie Tatsachen die man tatsächlich feststellen kann.
    Ganz unabhängig davon dass man den Prozess nicht vollständig durchschaut, und ich meine Zweifel habe dass das je der Fall sein wird.. Und an dieser Stelle sei meinerseits angemerkt dass mir ganz speziell diese selbsternannten Gentechnikexperten die glauben sie könnten es besser als hunderte Millionen Jahre Selektionsprozess ein ganz persönlicher Dorn im Auge sind.

    Aber:
    Wenn man die biologische Entwicklungsgeschichte betrachtet erkennt man immer und immer wieder das Grundschema dass sich ein ursprünglicher, ich sage mal Bauplanvon Lebensformen, je nach Umgebung verändert und anpasst.
    Arktischer Wolf und arabischer Wolf, ein Beispiel.
    Oder Altwelt- und Neuweltkamele, die anpassungstechnisch völlig verschieden sind aber wo man an gewissen Eigenarten wie dem Gang auch als biologietechnsicher Laie deutlich erkennt dass da was zusammenhängt.
    Und Homo Sapiens kann da keine Ausnahme sein, ganz besonders wenn man bedenkt dass es wohl kaum eine so nahe verwandte Art von Lebewesen auf der Welt gibt die so viele verschiedene Lebensräume bevölkert und dominiert hat wie der Zweibeiner ohne Federkleid.
    Selbst das Wasser, die Bajau aus dem südostasiatischen Archipel die dank einer vergrößerten Milz welche als Blutspeicher dient völlig ohne Anstrengung extrem lange tauchen können seien da als meines Erachtens ausgesprochen bemerkenswert genannt.

    Und da ist der „Rassen“-(ich sag ja wie schonmal gesagt lieber Unterarten…)gedanke zumindest für mich absolut sonnenklar. Anpassung an verschiedene Lebensbedingungen.
    Wäre die Menschheit technologisch vor ein paar Jahrhunderten stehengeblieben, dann hätten wir wohl weniger die Problematik der Verdrittweltung, Stichwort Gewinnung von Vitamin D die in hiesigen Breitengraden selbst heute zu Krankheiten bei etwas dunkler getönten Zeitgenossen führt und teils nur durch Präparate kompensiert werden kann.
    Und da liegt das Problem… der Zustand der die Herstellung solcher Präparate erst ermöglicht ist ja nicht vom Himmel gefallen, der wurde in einem langen Prozess buchstäblich erarbeitet.
    Es hat Gründe warum Zivilisationen die zu so etwas in der Lage sind entstanden sind wo sie entstanden sind.
    Und es hat auch Gründe warum sie nicht anderswo entstanden sind.
    Dass Leute welche aus besagtem anderswo stammen zum allergrößten Teil nicht mit ein wenig „Integration“ in der Lage sein werden solches auch nur aufrecht zu erhalten ist angesichts des Zustandes dieser Regionen als der fiese „Whitey“ mit Segelschiffen diese Regionen erkundete durchaus naheliegend.

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    1. „Wenn man die biologische Entwicklungsgeschichte betrachtet erkennt man immer und immer wieder das Grundschema dass sich ein ursprünglicher, ich sage mal Bauplanvon Lebensformen, je nach Umgebung verändert und anpasst.

      Arktischer Wolf und arabischer Wolf, ein Beispiel.

      Oder Altwelt- und Neuweltkamele, die anpassungstechnisch völlig verschieden sind aber wo man an gewissen Eigenarten wie dem Gang auch als biologietechnsicher Laie deutlich erkennt dass da was zusammenhängt.

      Und Homo Sapiens kann da keine Ausnahme sein, ganz besonders wenn man bedenkt dass es wohl kaum eine so nahe verwandte Art von Lebewesen auf der Welt gibt die so viele verschiedene Lebensräume bevölkert und dominiert hat wie der Zweibeiner ohne Federkleid.
      Selbst das Wasser, die Bajau aus dem südostasiatischen Archipel die dank einer vergrößerten Milz welche als Blutspeicher dient völlig ohne Anstrengung extrem lange tauchen können seien da als meines Erachtens ausgesprochen bemerkenswert genannt.

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      Es hat Gründe warum Zivilisationen die zu so etwas in der Lage sind entstanden sind wo sie entstanden sind.

      Und es hat auch Gründe warum sie nicht anderswo entstanden sind.

      Dass Leute welche aus besagtem anderswo stammen zum allergrößten Teil nicht mit ein wenig „Integration“ in der Lage sein werden solches auch nur aufrecht zu erhalten ist angesichts des Zustandes dieser Regionen als der fiese „Whitey“ mit Segelschiffen diese Regionen erkundete durchaus naheliegend.“

      Schildi, du weißt doch, dass ich diese Sichtweise zu weiten Teilen im Grunde auch vertrete, ist ja überaus naheliegend. Allerdings bin ich kein Verfechter von striktem Rassepurismus. Wie ich zu sagen pflege, gab es immer mehr oder weniger Vermischung und wenn das auf natürliche Weise geschieht, dann von mir aus gerne. Anders sieht es mit forcierter Massenimmigration aus, die rein destruktiven Zwecken dient, was unter unter Tarnung, Täuschung, Moralerpressung verborgen bleibt. Was ich davon halte, dürfte jedem, der hier liest deutlich werden.

      Zu der Sache mit den menschlichen Unterarten sollte man aber schon ketzerischerweise berücksichtigen, dass Hominide noch anpassungsfähiger sind als die genannten Tiere und dazu hochmobil. Deine Darstellungsweise ist ja nicht verkehrt, wie gesagt deckt sie sich weitgehend mit meiner eigenen Sichtweise, greift aber etwas zu kurz. Wenn man die Anpassungsfähigkeit des Menschen und seine hohe Mobilität bedenkt, so ist die rezente Unterteilung der Populationen in „speziell angepasste Unterarten“ etwas zu statisch, da sie ja nur einen Ausschnitt einer langfristigen und letztlich auch wieder chaotischen Entwicklung zeigt, deren Fortgang niemand exakt vorhersagen kann. Die von dir zitierten Kamele, bzw. deren Verwandte haben auch schon unter arktischen Bedingungen in borealen Wäldern gelebt und sich evolutionär an bratpfannenheiße trockene Wüsten angespasst usw. Dass die menschlichen Unterarten sich jetzt alle in ihren Territorien völlig isoliert weiterentwickeln sollen wird meines Erachtens den Realitäten auf diesem Planeten nicht ganz gerecht. Hominide wie Karnickel, rasseweise in Boxen getrennt? Etwa gar in Form von „Nationalstaaten“?, einer ziemlich modernen Errungenschaft, ebenso wie die „Rassentheorien“, die noch dazu auf einen Herrn (((Blumenbach))) zurückgehen?

      Besieht man sich die klassische Grundlage der Rassetheorien, also die Unterteilung in „Großrassen“ wie „Europide“, „Negride“, „Mongolide“ dann ist schon augenfällig, wie viel da durchs Raster fällt. Was ist da mit den Aborigines und den Negritos – genetisch übrigens weiter von den Afrikanern entfernt als die Europäer? Den Turkvölkern? Gut, man hatte das mittlerweile in der Taxonomie der Tiere verworfene Konzept der „Subrassen“, nach dem die ganzen Nordafrikaner und Araber genauso wie die Armenier und Juden, auch „Europide“, also „Weiße“ waren, Supspezies: „orientalid“.

      Es ist sehr aufschlussreich, sich mal den umfangreichen Wiki-Artikel über die biologische Taxonomie im Tier- und Pflanzenreich, insbesondere im Hinblick auf Art- und Unterartbegriff durchzulesen. Da sieht man schnell, dass sich die Biologie der Gegenwart mitnichten einig (und zudem durch die Molekulargenetik in ziemlichem Aufruhr begriffen) ist und es verschiedene Modelle gibt, die sich teilweise widersprechen – genauso wie die klassischen Rassetheorien, denen man aber genau das zum Vorwurf macht! Womit ich jetzt nicht sagen will, dass die Rassetheorien jetzt doch vollkommen stimmen oder nicht, ich meine nur, dass man generell vorsichtig mit derlei strikt „wissenschaftlichen“ Einteilungen sein und immer eine kritische, gerne auch humorige Distanz halten sollte. Nicht sooo bierernst nehmen das Ganze! In der Biologie ist das gegenwärtig so, dass man sich z.B. überhaupt nicht einig drüber ist, wo die Unterart aufhört und die Art beginnt. Vieles was früher erzählt wurde, gilt als überholt und wertlos. So etwa, dass Arten sich dadurch auszeichneten, dass Individuen verschiedener Zugehörigkeit keine oder zumindest keine fruchtbaren Nachkommen zeugen könnten, Unterarten dagegen durchaus. Das ist jetzt aber spätestens seit dem Nachweis, dass sich der Neanderthaler mit uns Sapiens vermischt hat, obsolet; der Neanderthaler gilt nach wie vor als MenschenART, wenngleich auch das nicht mehr festgeschieben ist.

      Wie auf Wiki völlig zutreffend zitiert wird: Alle Theoriebildung hierzu ist allemal eine Annäherung!

      Und vor diesem Hintergrund gleitet halt aus meiner Sicht der „Rasserealismus“ bei MORGENWACHT durchaus nicht selten ins quasi-religiotisch-skurile ab, siehe „Amazig Race“ oder so Texte wie „eine wunderbare Rasse“ – der Jude will das Wissen darüber unterdrücken, dass „wir“ die bosnischen Pyramiden gebaut haben, lol! – oder vieles andere. Andererseits will ich keinesfalls in Abrede stellen oder relativieren, dass gegegenwärtig eine agressive, im Kern auch genozidale Attacke gegen die Weißen Europäer gefahren wird, die ich keineswegs gutheiße und wozu sich bei MORGENWACHT allerhand bedenkenswertes findet, wie ich unumwunden anzuerkennen bereit bin. Selbst wenn man davon ausginge, was ich jetzt nicht tue, dass es die Weiße Rasse so nicht gäbe, hieße das ja noch lange nicht, dass keine Individuen oder ganze Völker/Populationen existierten, die von anderweitig von einem „Rassenwahn“ erfassten Gruppen als „Weiße Rasse“ identifiziert und zum Ziel exterminatorischer Absichten erkoren werden können – so, wie man es den Natziehs nachsagt, nur in umgekehrter Besetzung, ihr wisst schon, was ich meine, und MORGENWACHT hat zu solchen Sachverhalten einiges Erhellendes, wenn auch nicht die allerletzten Antworten, geliefert.

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      1. Schildbürger

        Es ist durchaus richtig dass man das Thema in Sachen Verständnis nicht in Kartons verpacken und abstellen kann.
        Eine gewisse, ich sage mal, Fluidität ist ganz speziell in Gebieten in welchen verschiedene Populationen aneinader angrenzen tatsächlich vorhanden.
        Ich meine ich habe schonmal gesagt dass eine saubere Abgrenzung wie sie in anderen naturwissenschaftlichen Zweigen funktioniert es eben in der Biologie nur bedingt tut.
        Und dass die naturwissenschaftliche Geschichte ganz speziell bei Menschen nach wie vor vernebelt ist, geschenkt.
        Dass die Menschen in vergleichbaren Lebensräumen wie unsereiner, z.B. Japan, Korea, nordöstliches China, doch etwas verschieden sind ist klar.

        Das Gesamtpaket ist ist höllisch kompliziert, und da reichen an sich wichtige und interessante Einzelfelder wie Genetik oder Ökologie für sich alleine genommen nicht aus.
        Andere Wissenschaftszweige haben naturgegebene Lücken, wie Archäologie oder Paläontologie. Speziell beim Homo Sapiens ist Linguistik auch interessant, aber auch wieder nur ein Indiz von vielen.

        Aber mal wieder Aber:
        -Hybridisierung kann klappen, aber mein Eindruck ist dass es das meist eher nicht tut.
        Auch wenn ich mich schon öfter über Türken ausgelassen habe, die dürften aber trotz Allem eines der wenigen Beispiele eines stärker vermischten Volkes sein wo das Ganze halbwegs funktioniert hat. Grade im Eck der drei Kontinente, recht bemerkenswert.
        Man vergleiche das mal mit den lateinamerikanischen Mulattenhöllen, Indien oder Grenzgebieten der Russischen Föderation.
        Aber es ist wiederum kaum vergleichbar mit den Kulturen die von den Türken verdrängt worden sind.

        -Man gehe mal geistig zurück, da reichen wahrscheints schon 100 Jahre. Also als der Ottonormalweiße sich noch größtenteils seine Mahlzeiten selber angebaut/gesammelt/gezüchtet/geerntet hat, also noch tatsächlich nach den Jahreszeiten gelebt hat was sich nach wie vor in Kalendern, Feiertagen, ganz tief im Hinterkopf wiederfindet.
        Nochmal, ohne die heutige Technologie sähe das heutige Bild ganz anders aus, und wie gesagt, die Technologie ist nicht vom Himmel gefallen.

        -„Rassenpurismus“ ist mir etwas zu ungenau. Gewisse Vermischungen zwischen nahe verwandten Völkern (Deutsche und Franzosen z.B.) sind meines Erachtens nach eher unproblematisch, da biologische Nähe.
        Wenn aber sehr verschiedene Unterarten aufeinandertreffen wird es unvorhersehbar was am Ende herauskommt. Da halt ich es ähnlich dem Klimawandel, man muss es nicht drauf anlegen.

        Ganz abgesehen davon, da habe ich aber auch ganz schlicht persönliche sentimentale Gründe das Europa meiner Kindheit zu erhalten bzw. wieder herzustellen.

        Beim Nationalstaat als neuer Erfindung möchte ich in gewisser Weise widersprechen.
        Tribalistische Gruppenzugehörigkeit ist sehr, sehr alt. Das „erste Reich“ war ja z.B. im Grunde nur ein Völkerbund aus einer Sammlung germanischer Stämme.
        Meine Sicht der Dinge, größere Völkerbünde die man heute Nationalstaaten nennt sind nicht allzu alt, da gebe ich dir recht. Dass sich Gleiches zu Gleichen gesellt, das ist wohl viel, viel älter.

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  7. Der „Nationalstaat“ ist schon was ziemlich modernes und nicht mit dem Tribalismus gleichzusetzen.Häufig mussten erst die „Stämme“ dafür unterworfen und gefügig gemacht werden, was vielerorts in Europa immer noch unter der Oberfläche schmort. Der „Nationalstaat“ folgte dem Feudalismus und der Monarchie, wo man auch schon die widerporstigen Stämme unter ein Joch gezwungen hatte.

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    1. Schildbürger

      Schon klar dass das keine einfache Angelegenheit ist.
      Dass seit jeher zwangszusammengepresst wurde ist nicht von der Hand zu weisen.

      Auf der anderen Hand ist es nicht von der Hand zu weisen dass das Modell Nationalstaat im Großen und Ganzen eine Befreiung der Völker von der Adels- und Kirchenherrschaft gewesen ist. Wann das angefangen hat, schwierig. Bolschewiki sagt dazu die ersten nationalistischen Züge wären aus dem hundertjährigen Krieg entstanden. Kann ich schwer beurteilen, aber halbwegs nachvollziehbar klingt es allemal.

      Abgesehen davon dass verstreute Stämme unabhängiger Landbesitzer (die sog. Barbaren) alle miteinander einem gesammelten und entschlossenen Feind unterlegen sind.
      Die germanischen Stämme haben zwar die Römer zurückgeschlagen, aber unterlagen schließlich Karl dem „Großen“, ein Beispiel von mehreren.

      Aber die Organisation menschlichen Zusammenlebens ist halt wieder so ein Thema für sich mit welchem man Bücher füllen kann.

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      1. Ich hab da eh noch einen längeren Artikel in der Mache, wo ich mich an einem Essay eines professoralen Gast-FAZkes abarbeite, der im „Populismus“ eine neue Sehnsucht nach „Tribalismus“ wegen der Verwerfungen „der Globalisierung“ ausgemacht zu haben glaubte, die letztlich kulturelle und weniger handfeste ökonomische Gründe habe. Hatte das lustlos zur Seite geschoben, weil ich den Eindruck hatte, mich da verhoben und verzettelt zu haben, werde das jetzt, neu inspiriert aber wohl doch noch fertigstellen.

        Ja, ein weites Feld. Wenn wir uns aber wieder dem Thema hier, der ultimativen Kulturkritik im houllebecqschen Geiste, zuwenden, dann kommen wir nicht umhin, schaudernd festzustellen, dass Houellebecqs Protagonist mit seinen Kronzeugen, Thomas Mann und Marcel Proust bzw. (((Marcel Proust))), zumindest nicht völlig falsch liegt und das „Rassebewußtsein“ letztlich mit sämtlichen anderen Werten und Idealen MUMULAND unterlegen ist. So wird etwa bei US-White-Nationalists etc. gerne betont und von MORGENWÄCHTERN übernommen, dass die USA von Weißen für Weiße gegründet worden seien, aber das hat ebenjene sauberen Gründerväter nicht daran gehindert, zumindest die hübscheren ihrer schwarzen Sklavinnen zu schwängern. Tja, wie sprach schon der föhrende US-Nazinerd, Dr. William Luther Pierce: „We must exterminate the negroes, cause otherwise we will stick our cocks in them“ – tja, wenn das keine Bestätigung Houllebecqs ist, der Pierce damit gleich neben Mann und Proust hätte stellen können. Selber hat es Pierce aber noch nicht mal geschafft, seine osteuropäischen Importbräute schwanger zu bekommen – also eine vollumfängliche Kapitulation! ^^

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      2. Schildbürger

        Wie schon an anderer Stelle vermerkt, es wurden Fehler gemacht.
        Bezüglich der schwarzen Sklaven ist es aber tatsächlich so dass der allergrößte Teil der weißen US-Amerikaner, auch im Süden. über gar keine verfügte. Und wer die Wichsgriffel im Sklavenhandel tief drinne hatte und heute einen auf unschuldig macht… nuja.
        Dass die Vereinigten Staaten von Weißen für Weiße gegründet wurden, es hat Hand und Fuß, an der Demographie des 20. Jahrhunderts noch zu erkennen.

        Und da gab es ja noch das wenn man es so will „Wiedergutmachungsprojekt“ namens Liberia was mal als Heimstatt für ehemalige Sklaven in Afrika gedacht war.

        Was aus der Karibik und Simbabwe geworden ist und wohin Südafrika grade schnellen Schrittes geht… eine mögliche Zukunft.

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  8. B-Mashina

    Das ist alles nicht falsch und mir ja auch bekannt. Aber hatten gerade die freimaurerischen US-Gründerväter nicht alle Sklaven? Vom ausgesprochen düstren Kapitel der weißen Sklaverei mal ganz zu schweigen. Da war nicht viel von „Rassebewußtsein“ zu merken, lag das nur am Jutt und seinem Geistesgift? Oder nehmen wir mal das Beispiel Indien! Nach WN-Leseart hatte dort noch nicht einmal das rigide Kastensystem (Kaste=Rasse/“Hautfarbe“) den Triumph des houellebecschen MUMULAND-DIKTATS und damit den Verfall der Kulturleistungen der „wunderbaren Rasse“ verhindern können! Wieder ein Punkt für Houellebecq! 😉

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    1. Schildbürger

      Schon alles klar und verständlich.
      Houellebecq kann man in mehrerlei Hinsicht nur beipflichten.
      Für persönlichen Profit die eigenen Leute verraten, das kann man sowohl für weiße Sklaverei (wenn man es so will mit der Agenda 2010 unter Rot/Grün wiedereingeführt) als auch der heutige Zustand der Gebiete wo fremdunterartige Sklaven gehalten wurden.
      Dass es Gestalten die sogar ihre Oma für Geld verkaufen würden auch unter Weißen existieren, das wird ganz sicher keiner bestreiten.
      Nur, wie gelangt so was in die höchsten Ränge?
      Ich kann mich noch aus meiner späten Jugend an das Raute erinnern, mit fettigem Pottschnitt und stammelnder Stimme.
      Ich hätte mir das nicht träumen lassen dass das jemals Kanzer wird.

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      1. B-Mashina

        Naja, Houellebecqs Held in „Serotonin“ kommt halt zu dem für ihn vernichtenden Schluss, dass das pur geschlechtlich-triebhafte letztlich die Welt beherrscht, verkörpert in „der jungen feuchten Muschi“ oder, wahlweise, „dem sich beherzt aufrichtenden jungen Schwanz“. Dies allein würde alle vermeintlichen „Werte“ darunter auch Dinge wie „Freundschaft“ usw. nichtig machen, und er führt als Kronzeugen die vermeintlich größten Geistesriesen des frühen 20ten Jahrhunderts, Thomas Mann und Marcel Proust, an. Ich habe hier nur diesen Gedanken auf das hehre „Rassebewußtsein“ der „wunderbaren Rasse“ ausgeweitet, das man wohl in Anbetracht dieser Triebkräfte mit einiger Berechtigung als reichlich fragil betrachten kann, wenn überhaupt.

        Angesichts des grassierenden weltbesoffenen Wahnsinns leiste ich es mir im Netz wie im RL gegenüber Verstrahlten so weit möglich, WN-Positionen zu vertreten und was mein Wahlverhalten betrifft, ist mir momentan die AfD noch viel zu „linksbuntversifft“, mit dem „Dritten“ sieht man besser, insofern man die Wählerei überhaupt noch ernst nehmen kann. Das alles deckt sich aber keineswegs vollständig mit meinem inneren Kompass, weshalb auch Celine nicht umsonst mein Avatar ist und mein About schreiben durfte.^^

        Sobald Arbeit und Kälte uns nicht mehr knechten, sobald sie uns kurz aus ihrem Schraubstock lassen, erkennt man in den Weißen das, was man von einem anmutigen Ufer erkennt, wenn das Meer sich zurückgezogen hat: die Wahrheit, stinkig-schlammige Pfuhle, wimmelndes Getier, Aas, Kot.

        Kurz: Es gibt für mich einige Gründe dafür, mich auf eine Ebene des allgemeinen Welt- und Möhnntschenekels zurückzuziehen, auf die mir aber niemand folgen muss.

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  9. altrghtcrsdr

    Ich würde nicht soweit gehen und alles, wirklich alles dem Trieb unterordnen. Dennoch lässt sich die Natur des Menschen nicht verheimlichen und die tragischen Bespiele katholischer Priester zeigen nun einmal, dass die Fallhöhe zwischen eigenem Anspruch und der niederen Natur ziemlich hoch sein kann.
    Sexuelle Enthaltsamkeit kann zu einer höheren Spiritualität führen, dann muss aber aber hart am eigenen „rauhen Stein“ gearbeitet werden, und wer will das von sich behaupten, dass es eine Leichtigkeit sei. Die Frage steht doch dann im Raum, ob die guten Seiten des eigenen Selbst die unvermeidlichen Verfehlungen nicht nur aufheben kann, sondern sie so in ein Verhältnis führen können, dass ein positiver Saldo bestehen bleibt. Kurzum: Kann ich morgen als Pfaffe noch in den Spiegel schauen. Ich halte selbstredend von der ganzen bigotten Abstinenz nichts, soll Mann doch dazu stehen, dass es einen zu Frauen hinzieht, und die ganze pneumatische Hydromechanik ist doch nur ein schaler Abgang, wenn ich hierzu das schöne Spiel des Kennenlernens, Umgarnens, des Flirts, kurzum: die Erotik, miteinbeziehe. Ja, schon die ollen Griechen konnten da differenzieren…

    Die allgemeine Fixierung auf die Auswüchse „heute“ bewirkt, dass wir nach anderen Zeiten Ausschau halten und dann zu gerne Dinge glorifizieren, die sich so nie zugetragen haben.
    Wer sich historische Quellen des Alltagslebens in den letzten Jahrhunderten anschaut erkennt doch, dass damals ganz andere Sitten herrschten. Ja selbst 40 Jahre können heute einen Unterschied ausmachen, ich erinnere mich da immer noch gerne an den „Sketch“ Gerhart Polts Freitagabendzug.

    Mit so einem Verhalten schaffst Du es heute als Deutscher nicht nur in die yt-Charts sondern hast gleich mehrere Anzeigen am Arsch und mit ein bisschen „Öffentlichkeitsarbeit“ der Üblichen Verdächtigen darfst Du einsitzen.

    Ich stimme Dir insofern zu, dass das sog. Rassebewusstsein völlig überhöht wird, und wie Du schon geschrieben hast, hat Mann in den Kolonien reichlich „Rassenschande“ vollzogen, und ich erinnere mich gelesen zu haben, dass die Nachkommen (Mulatten) keinesfalls geächtet wurden, wie Mann es sich heute (vielleicht sogar gerne) ausmalen würde.

    Auf der anderen Seite gab es am Beispiel in den Deutschen Heeren des 1.WK. (die Heere waren bundesstaatlich aufgestellt) durchaus den positiv konnotierten Begriff der „Weißen Rasse“ und man hat damals sehr wohl einen Unterschied zu den „Farbigen Auxiliartruppen“ ausgemacht. Und diese Unterscheidung war niemals eine wertneutrale. Schon dass das Russische Reiche im japanisch-russischen Krieg eine Niederlage einstecken musste, wurde nicht nur von den Russen als Riesenschmach empfunden, eben von einer „Gelben“ Rasse besiegt worden zu sein.

    Der Vollständigkeit muss ich erwähnen, dass Japan von den Preußen ab der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts sehr gefördert wurde, das politische System Japans reformierte sich damals nach dem Vorbild Preußens, preußische Taktiken und Militärdoktrin, aber auch die Rüstung dienten als strahlendes Vorbild, so sehr, dass es einen regen Austausch von preußischen und japanischen Offizieren gab. Und noch einmal, ich rede von der Zeit vor der Reichsgründung, also der Zeit des Deutschen Bundes und des Norddeutschen Bundes.

    Es fällt mir schwer zu einem abschließenden Urteil zu gelangen, denn zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde der Rassegedanke wirklich en vogue und erlebte besonders im kaiserlichen Österreich einen Aufschwung durch Jörg Lanz von Liebenfels, Houston Stewart Chamberlain und dann kommt die gesamte Esoterische Szene hinzu, die ja, ausgehend vom Gedanken der Wurzelrassen in der Theosophie, eine religiöse Überhöhung, Rechtfertigung etablierte.

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  10. altrghtcrsdr

    Größers wolltest auch du, aber die Liebe zwingt
    All uns nieder, das Leid beuget gewaltiger,
    Doch es kehret umsonst nicht
    Unser Bogen, woher er kommt.

    Aufwärts oder hinab! herrschet in heilger Nacht,
    Wo die stumme Natur werdende Tage sinnt,
    Herrscht im schiefesten Orkus
    Nicht ein Grades, ein Recht noch auch?

    Dies erfuhr ich. Denn nie, sterblichen Meistern gleich,
    Habt ihr Himmlischen, ihr Alleserhaltenden,
    Daß ich wüßte, mit Vorsicht
    Mich des ebenen Pfads geführt.

    Alles prüfe der Mensch, sagen die Himmlischen,
    Daß er, kräftig genährt, danken für Alles lern‘,
    Und verstehe die Freiheit,
    Aufzubrechen, wohin er will.

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  11. Aus meinen Empfehlungen noch was zum letzten Werk von Houellebecq an sich:

    https://bersarin.wordpress.com/2019/06/14/im-schatten-mittlerer-maennerbluete-michel-houellebecqs-serotonin/

    Die übliche Diskussion um das Buch ist komplett an mir vorbeigerauscht und so auch, dass man dem Michel wieder mal „neurechtes Gedankengut“ unterstellt haben soll. Klar, wer Schwanz und Muschi beim Namen nennt, der ist schon mindestens schwer reaktionär heutzutage.

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  12. altrghtcrsdr

    Klar, wer Schwanz und Muschi beim Namen nennt, der ist schon mindestens schwer reaktionär heutzutage.

    Es geht nur um das dreckige Patriachat. Alles andere bekommt das placet, ob zu Sechst, what so ever.

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  13. Aus meinen News zum Tage:

    Nach Trennung von Ehefrau: Beth Ditto liebt Transgender-Mann

    „Gossip“-Sängerin Beth Ditto ist nach ihrer Trennung von Ehefrau Kristin mit einem Transgeder-Mann glücklich.

    Dass Beth Ditto Frauen liebt, daraus hat die 38-Jährige nie einen Hehl gemacht. 2013 heiratete die „Gossip“-Frontfrau ihre Jugendfreundin Kristin Ogata auf Hawaii. 2017 kam es allerdings zur Trennung.

    Inzwischen ist Ditto wieder verliebt. Wie sie nun verkündete, ist die Musikerin seit vergangenem Jahr in einer neuen Beziehung. Sie liebt jetzt einen Mann, der früher eine Frau war.
    „Ich bin mit einem Transmann zusammen. Das ist eine besondere Dynamik und es macht mich glücklicher als jemals zuvor. Ehrlich, so glücklich war ich noch nie“, erklärt die Karl Lagerfeld-Muse gegenüber RTL.

    Teddy Kwo heißt Beths Freund, der wie sie im Musikbusiness tätig ist. Er ist der Bassist der Begleitband, die Ditto bei der Promotour für ihr Soloalbum „Fake Sugar“ unterstützt hat. Kwo wurde zwar biologisch als Frau geboren, fühlte sich aber immer als Mann.
    Obwohl sie inzwischen wieder glücklich ist, sei die Scheidung von Kristin Ogata „natürlich nicht toll“ gewesen, gesteht Ditto. Sie erklärt im RTL-Interview: „Ich habe jemanden geheiratet, den ich kenne, seit ich 18 bin. Viel zu jung. Es ist doch naiv zu glauben, dass das für immer hält! Aber die Hochzeit war fantastisch!“

    Beth Ditto, stellvertretend für die Sorte „brunzdummes Fass“. Tötet sie alle….

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  14. Mennnöööhhh, immer diese literarischen Spaszbremsen:

    „Serotonin“ könnte als Roman vielleicht funktionieren, wenn sein Erzähler Florent nicht ausgerechnet genau die Person wäre, die man auf keinen Fall kennenlernen will. Der Roman beginnt mit einem Anfall von Selbstmitleid, weil sich sein Vorname angeblich „schwul anhört“. Alle in der Erzählung auftretenden Frauen werden auf ihre sexuellen Attribute und Aktivitäten reduziert. Geschlechtsteile und Sexualakte werden bei ihren unschönsten Namen genannt und in aufdringlicher Weise bis ins letzte, unappetitliche Detail beschrieben. Über mehrere seiner Ex-Freundinnen behauptet Florent, sie würden wahrscheinlich gute Prostituierte abgeben, weil sie verschiedene Techniken so gut beherrschten. Jeder Anflug von Gefühl und Romantik in seinen Erinnerungen an die vergangenen Beziehung neutralisiert er sofort wieder durch die zwanghafte Erwähnung sexueller Details.

    Ansichten eines Langweilers

    Das alles wäre vielleicht noch zu verschmerzen, wenn dieser Florent nicht gleichzeitig ein langweiliger Schwätzer wäre, und der Roman nicht aus seinem langweiligen Geschwätz bestehen würde. Stilistisch und inhaltlich ist er ein hoffnungsloser Technokrat und seine Lieblingsthemen sind die langweiligsten der Welt: Die historische Entwicklung des spanischen Massentourismus seit Franco, die Vorzüge von gehobenen Hotels, die Situation der Aprikosenbauern, die Landwirtschaftsrichtlinien der Europäischen Union, das französische Fernsehprogramm. Das sind die Themen, mit denen Florent seine Mitmenschen und den Leser volltextet, wenn er nicht gerade widerliche Lustspiele seiner japanischen Freundin mit verschiedenen Hunderassen beschreibt, oder sich angesichts eines Videos, das er auf dem Laptop eines Pädophilen findet, nicht über den dort gezeigten Missbrauch einer Minderjährigen sondern über die amateurhafte Kameraführung beklagt. Leider kann es sich der perverse Schwätzer Florent gegen Ende des Romans auch nicht verkneifen, ein paar Ansichten über Thomas Mann und Marcel Proust loszuwerden, denen ausgerechnet er vorwirft, in ihrem Schreiben triebgesteuert gewesen zu sein.

    https://weyrother.net/2020/11/11/die-welt-aus-der-sicht-eines-idioten-serotonin-von-michel-houellebecq/

    ^^

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    1. Ob das freigeschaltet wird:

      B-Mashina

      Dein Kommentar muss noch freigeschaltet werden.

      Oooch…

      „Marcel Proust und Thomas Mann, um auf mein Thema zurückzukommen, mochten die Kultur der Welt beherrschen, sie mochten (in diesem eindrucksvollen frühen 20. Jahrhundert, das eigenhändig acht Jahrhunderte, ja sogar etwas mehr, europäischer Kultur zusammenfasste) an der Spitze des gesamten Wissens und der gesamten Intelligenz der Welt stehen, sie mochten jeder für sich den Gipfel der französischen und der deutschen Zivilisation und damit der strahlendsten, stärksten und höchstentwickeltsten Zivilisation ihrer Zeit bilden, und doch unterlagen sie der Gnade und unterwarfen sich jedweder feuchten jungen Muschi oder jedwedem beherzt aufgestellten jungen Schwanz – je nach ihren persönlichen Präferenzen, Thomas Mann blieb in dieser Hinsicht unbestimmbar, und Proust wurde im Grunde auch nicht sehr deutlich. Das Ende vom Zauberberg war somit noch trauriger, als der Beginn der Lektüre vermuten ließ: Es brachte durch den Ausbruch eines abenso absurden wie mörderischen Krieges zwischen den beiden größten Zivilisationen der Zeit im Jahr 1914 nicht nur das Scheitern des gesamten Gedankens der europäischen Kultur zum Ausdruck; es stand durch den endgültigen Sieg der tierischen Anziehungskraft sogar für das endgültige Ende der gesamten Zivilisation, der gesamten Kultur. Eine heiße Mieze hätte Thomas Mann so richtig aufgeilen können; Marcel Proust wäre auf Rihanna steil gegangen; diese beiden Schriftsteller, die Glanzlichter ihrer jeweiligen Literaturen, waren, anders ausgedrückt, keine ehrenwerten Männer, und man muss um einiges weiter zurückgehen, wahrscheinlich bis ins frühe 19. Jahrhundert, in die Zeit der aufkeimenden Romantik, um gesündere und reinere Luft zu atmen.

      Das mit dem „Ornithologen“ war auch sehr lostig. Mußte dazu herzhaft-dreckig in mich reingrinsen. Jedoch nachhaltig verstörend, wie sich Laurent ausmalt, daß der „Ornithologe“ in einem lateinamerikanischen Knast zuschanden gevögelt sein Leben verröchelt, während ihm das Ungeziefer in den geweiteten After krabbelt.

      Btw.: Grad‘ warnen die corona-psychotischen Headlines vor der Mu- Variante – als nächstes dann all bound for MUMU-Land?

      ********

      👼

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