Luftpost zu Isreal als Zukunftsmodell

Meine Fresse, dieses Denken! Da bleibt dem Erzähler glatt die Luft weg, so dass er nur noch demütig den Schtreimel ziehen kann. Die Frau ghört ins Fähnnzeeh!

Luftpost aus dem Siechkobel 17. Mai 2019 um 14:31

In der Israel Palästina Situation muss man zwar keine Seite beziehen, denn der Boden, um den es geht ist nicht unsere, aber das, was Israel dort vormacht ist global wegweisend für das Verhältnis der Regierenden gegenüber der Bevölkerung. Während die Bombardierungen Gasas noch eher gesehen werden als die israelischen Aktivitäten innerhalb Israels und der besetzten Gebiete, habe wir die Situation, dass ein Staat damit durchkommt mit Scharfschützen auf Demonstranten zu ballern, die sich nicht mal auf dessen Staatsgebiet befinden. Bei der UN wurden einige der Fälle der letzten Zeit als Kriegsverbrechen bezeichnet, was augenscheinlich folgenlos bleibt.

Wir können beobachten, was geschieht wenn ein unerwünschter Bevölkerungsteil offiziell abgestoßen und eingezäunt wird und die Kontrolle sämtlicher Ressourcen beim Gegner liegt. Die eingezäunte Bevölkerung ist dauerhaft nur ein paar LKW Lieferungen vom Hungertod oder einen Klick vom Stromausfall entfernt. Das ist schon interessant zu sehen, wenn man z.B. an separatistische Gedankenspiele einiger weißer Aktivisten in den USA denkt oder die Ideen zu einer Abspaltung der ehemaligen DDR Gebiete von der BRD oder grundsätzlich überlegt, wie eine Kontrolle unliebsamer Bevölkerungsteile möglich ist, wenn man sie auf einem begrenzten Gebiet konzentriert und gleichzeitig den Anschein erweckt, sie seien autonom und würden sich selbst verwalten.

Aber daneben besteht ja auch noch das Grenz-, Kontroll- und Repressionsregime im Westjordanland. Das ist ja nicht nur von israelischen Siedlungen und Straßen strategisch durchzogen, es gibt auch die permanente Kontrolle der Bewegungen der Palästinenser, deren Alltag vom Checkpointsystem bestimmt wird. Durch die Siedlungspolitik gelangt auch dort die Kontrolle aller Ressourcen in die Hand der Israelis. Weil die Palästinenser aber eine eigene Regierung haben, lässt sich die Verantwortung für die wirtschaftliche Lage natürlich auf die und die „dumme, unfähige und bösartige“ palästinensische Bevölkerung abwälzen – Bezeichnungen, die allgemein gern für Kritiker Israels benutzt werden.

Das sind zwei Modelle der Bevölkerungskontrolle ( einmal eine eingeschlossene homogene und einmal eine durch Besiedelung heterogen gemachte Bevölkerung (für die unterschiedliches Recht gilt), Modelle die nach und nach der Kritik entzogen werden, denn Antizionismus ist ja Antisemitismus. Und gleichzeitig werden israelische Überwachungs- und Polizeimethoden in alle Welt exportiert und es wird damit geworben, dass all diese Methoden der Überwachung, Kontrolle im Rahmen der Aufstandsbekämpfung erprobt sind.

Es ist die totale Verschmelzung von Forschung, Wirtschaft, Militär und Geheimdienst, die Israel zum „Sicherheitsexperten“ und Technologieführer aufsteigen lies. Ganz entscheidend ist dabei die unvorstellbare Fähigkeit Israels weltweit Daten zu sammeln. Teils durch offizielle Zusammenarbeit aber auch durch illegales Abschöpfen, Überwachung und Industriespionage und durch Unternehmen, die von Personen gegründet oder infiltriert werden, die aus dem israelischen Unit 8200 Programm kommen.

Abschöpfen von Daten und Daten- und Gedankenkontrolle gehen Hand in Hand, wie die internationalen Bemühungen zeigen, das Netz von israelkritischen Inhalten zu säubern oder unliebsame Personen zu isolieren und auszuschalten. Abschöpfen und Perception Management ( Kontrolle der Wahrnehmung) durch Zensur und Propaganda, das ist alles aus einem Guss auch wenn das an der Oberfläche nicht so sichtbar ist, weil man es mit Personen, NGOs oder Unternehmen zu tun hat, die nicht unter israelischer Flagge auftreten .

Man muss also im israelisch palästinensischen Konflikt nicht die Seite der Palästinenser beziehen, man kann aber durchaus (wenn auch durch die Zensur sehr eingeschränkt) die eigene Seite suchen und finden. Ich denke es wird immer deutlicher, dass wir selbst in unserer eigenen Heimat durch Ansiedlungspolitik zu Palästinensern gemacht werden und es wird auch uns inzwischen wie den Palästinensern eine eigene Volksidentität abgesprochen und deshalb ist es interessant zu erfahren, was dort in der Region geschieht und wie Entwicklungen, die uns treffen dort ihren Anfang haben.

Zu PI nur so viel: Die Israelfreunde haben unter den Texten von Kewil und Hübner erfolgreich deutlich gemacht, dass für sie Israelliebe und Deuschenhass eine untrennbare Einheit sind.Ich bringe es nicht mehr fertig dort großartig zu schreiben. Durch die Dauermoderation ist es sowieso wenig gewinnbringend. PI ist eine der unterschiedlichen Petrischalenkulturen im Netz, die einen verzweifeln lassen können – einfach weil es so schrecklich geistlos ist was man da lesen muss. Meine Kommentare sind immer freigeschaltet worden, aber oft erst nach mehreren Stunden Kontrolle. Es ist also einfach der Versuch klar zu denken, der für PI als klimaschädigend eingestuft wird. Was sie dort fürchten ist, dass die Leute mal Luft holen und denken.Wie die Gretakampagne oder die globale Masernkampagne leben sie von Angst, Hysterie und Wut. Die unterschiedlichen Herden müssen immer kopflos vorwärts rennen.

9 Gedanken zu “Luftpost zu Isreal als Zukunftsmodell

  1. altrghtcrsdr

    Es ist die totale Verschmelzung von Forschung, Wirtschaft, Militär und Geheimdienst, die Israel zum „Sicherheitsexperten“ und Technologieführer aufsteigen lies. Ganz entscheidend ist dabei die unvorstellbare Fähigkeit Israels weltweit Daten zu sammeln. Teils durch offizielle Zusammenarbeit aber auch durch illegales Abschöpfen, Überwachung und Industriespionage und durch Unternehmen, die von Personen gegründet oder infiltriert werden, die aus dem israelischen Unit 8200 Programm kommen.

    Hatte selbst beruflich mit isralischen Geheimdienststutrukturen zu tun gehabt und kann das Lob nur teilen. Wenn sie etwas können, dann ist es Sicherheitsmanagement auf höchstem Niveau. Ach, was könnte ich euch erzählen…

    Gefällt mir

    1. „Ach, was könnte ich euch erzählen…“

      Ach, mach doch mal. Ich kann grad nicht mehr, nach dem wir uns hier einvernehmlich die Eurovision aus Is Real gegeben haben, mit dem buckligen Kabbala-Weiblein Madonna die einen auf visionäre Säulenheilige machte. Nachdem das vollkommen von Negern repräsentierte Schweden ganz knapp vom weißen Holländer geschlagen wurde war ich dann reif für die Insel, puuuuh. Und zero Points from Europe für das Arschloch Deutschland, hähä.

      Gefällt mir

  2. altrghtcrsdr

    Ich glaube nicht, dass Luftpost so „unwissend“ ist, wie sie vorgibt. Eine “ totale Verschmelzung von Forschung, Wirtschaft, Militär und Geheimdienst“ kann auch nur der in den Raum stellen, der auch damit in Kontakt trat, denn genau darum geht es und dann kommt noch die Doppelstatsangehörigkeit ins Spiel, und und und

    Gefällt mir

    1. Nunja, ich frage mich ja auch des Öfteren, wo sie das alles her hat. Laut eigener Aussage ist sie viel in englischsprachigen, virtuellen WN-Zirkeln, Chats und dergleichen unterwegs. Neulich empfahl sie ein Blog „Wide Awake Gentile“, das ich noch nicht kannte und das mir bei flüchtiger Durchsicht „luftpostig“ erschien. Unter anderem waren da Artikel über schauerliche Pläne des ewigen Unsichtbaren, Indien als Versuchslabor für genetische Kartierung in dem Sinne zu nutzen, dass man untersucht und erfasst, wer genetisch noch zum Stamm gehört und wer ausgemerzt werden kann oder so. Als ich mir die Seite dann mal in einer Musestunde näher betrachten wollte, war sie auch schon gelöscht! Was ich sagen will ist nur dass ich solcherart Vokabular wie die „totale Verschmelzung von Forschung, Wirtschaft, Militär und Geheimdienst“ ohne weiteres irgendwo gelesen oder gehört haben kann, ohne jetzt selbst Spezialagent zu sein. Die Kenntnisse, die sie da vorweist, können aus diversen Quellen der Blogosphäre stammen und setzen nicht unbedingt echtes Insiderwissen voraus. Tal Silberstein ist ja schon Thema bei der FAZ.

      Bei Luftpost ist es allerdings so, dass sie da Dinge auf eine Weise zusammenführt, die einen wirklich erstmal sprachlos machen. Und sie ist den anderen Schwertärschen immer um mehr als eine Armlänge voraus. Während Lucifex noch drüber sinniert, ob der Christchurch-Shooter einfach nur ein Weißer war, der sich in die Enge getrieben fühlte, bringt Luftpost sofort aufs Tapet, was an der Geschichte nicht stimmt und auf einen „dienstlichen“ Hintergrund hindeutet. Bei der Strache-Affäre hat sie sofort parat, dass auch Orban israelische Lausch-Unternehmen nutzte, um politische Gegner abzuhören und als „Vaterlandsverräter“ zu prangern. Ja klar, hab ich auch gehört, dass er das gemacht hat. Aber auch von den israelischen Unternehmen? Gut, letztlich ist vieles, was sie bringt, aus offenen Quellen, viel auch von Wiki. Der Gag bei ihr ist immer, wie sie das dann verknüpft. Luftpost hat da immer alles parat, ist meilenweit voraus, Hoffnung gibt es bei ihr allerdings keine, wie ich finde. Böse Absichten oder falsches Spiel habe ich bei ihr bislang aber noch nicht vermutet. Interessanter Gedanke. Na, Hauptsache, dem DONALD kann man noch trauen:^^

      Ah ja. Veränderte Wahrnehmung, geänderte Realität. “ Fashion changes people’s minds“ ist die Devise der israelischen Firma für satanische Kindermode NUNUNU.
      Fernsehserien und Filme tun das auch. Es geht überall und immer darum, durch bewusst eingeleitete Wahrnehmungsveränderung oder auch „Ereignisse“ , die Realität zu verändern. Mit allen Mitteln und unter Nutzung der vorhandenen Vorteile, die zur Verfügung stehen.
      Zu einem nicht geringen Teil entstand die „weiße“ Trumpbewegung ja im Netz und besonders rasant wuchs sie in den extrem manipulationsanfälligen Chans. Inzwischen dümpelt sie eher auf gab.ai herum. Gabai bedeutet Tempel Diener und das ist sicher nur ein komischer Zufall.
      Meme Magic ist real, sie haben ein ganzes Segment von Leuten eingesammelt und los rennen lassen und ihnen eingeredet, sie seien die Handelnden, während die Anderen nur die vorgestanzten, Figuren in einem Computerspiel sind.
      Alle Mittel und Vorteile. Freie Medien versus Mainstream. Pah!
      Je näher man hinsieht, desto hässlicher wird es. Aber man verliert auch die Angst vor dem „Unsichtbaren“, den „dunklen Mächten“. Es ist massiv, gleichzeitig vielschichtig und vielgesichtig, aber hier und dort auch sichtbar.

      https://morgenwacht.wordpress.com/2019/02/02/tavernenrunde-9-fruehjahrstaverne-2019/#comment-7908

      Ach ja, Fun Fact am Rande: Wenn man bei Nuadamandia oder MORGENWACHT auf Luftposts Nick in den Kommentaren klickt, kommt man bei diesem Blog hier raus:

      https://jeanjean2brambilla.wordpress.com/

      Das Blog endet im Jahr 2012 und ist vermutlich ein Relikt aus ihrer islamkritischen PiPi-Zeit. Und ich weiß jetzt auch, wer die bezaubernde Jeannie beim Mannheimer ist.

      Gefällt mir

  3. Genau das waren auch die Assoziationen eures demütigen Kabbala-Laien zu dem Madonna-Auftritt bei der Eurovision, insbesondere das mit dem Dritten Tempel und den Säulen:

    Es ging um Israel und den 3. Tempel. Im ersten Teil des Auftrittes, der von einer Art Mönchen in einer Kathedrale eingerahmt war, werden symbolisch die beiden legendären Säulen Jachin und Boas des Salomonischen Tempels hineingetragen, die dann wie Raketenabschussrampen auf der Bühne stehen. Madonna trägt eine Augenklappe, die einige Kommentatoren als Verweis auf Moshe Dayan interpretierten, was sicher richtig ist. Moshe Dayan war Kriegsheld Israels und 1967 im Sechstagekrieg Verteidigungsminister. Die Fotos von ihm in Uniform und Stahlhelm, wie er nach der Eroberung des einst jordanischen Jerusalems mit israelischen Fallschirmjägern den Tempelberg betrat, wo einst der Salomonische und dann der Herodianische Tempel standen, sind ikonische Bilder der israelischen Geschichte.

    https://marbec14.wordpress.com/2019/05/21/tagesdosis-21-5-2019-madonna-und-die-esc-katastrophe/

    Gefällt mir

  4. altrightcrsdr

    Die Luftlogistik hat wäcklech einige gute Gedanken aufgeworfen, zu denen ich etwas beisteuen möchte. Als Nachtrag.

    Luftpost schreibt, der Umgang der IZRaelis mit den Palis sei eine Blaupause für den Umgang einer zukünftigen Minorität der „Daitschen“ im eigenen Land, als conclusio ihres Beitrags.

    Interessanter Punkt, aber hier muss Mann differenzieren.

    Zuallererst stellt sich das Leben in den „Gebieten“ nicht so dar, wie es in „the Mediaah“ dargestellt wird. Es gibt ein großes Interese daran, den Konflikt als Folge eines unterdrückerischen Regimes darzustellen. In der Phase der Staatsgründung gab es abscheuliche Verbrechen, keiner will es bestreiten.
    Doch in den letzten Jahrzehnten, besonders nach dem Tod Arafats, haben sich viele Palis mit dem System arrangiert und machen „a living“ mit den Verhältnissen. Andererseits profitieren einfach zu viele Beteiligte an den Verhältnissen, Palis und IZs, als dass es ein wirkliches Interesse gäbe, die Verhältnisse zu verändern und machen wir uns nichts vor, eine „Zwei-Staaten“-Lösung wäre zuallererst für die Palis die schlechteste Lösung, weil dann das, was jetzt im Rahmen eines staatsrechtlichen Vakuums mindestens geduldet würde, dann strafbewehrt wäre. Leidtragende sind im Moment eben jene, die keine heißen Eisen im Feuer haben, über keine Beziehungen verfügen, oft spielen religiöse und kulturelle Konflikte eine Rolle.
    Wer ein ungeschriebenes kulturelles oder religiöses Gesetz gebrochen hat, vielleicht sogar eine Sippenfehde an der Backe hat, der hat wirklich ein Problem. Nicht nur individuell sondern die ganze Familie, Sippe. Dass dies häufig vorkommt spricht weniger für das Ausmaß der Verfehlungen als für den rigiden, archaischen Bestrafungskanon.
    Probleme haben Christen, an denen die Besatzer nunmal aus strategischen Gründen geringeres Interese zeigen. Sie haben nicht den Einfluss, den es zu korrumpieren lohnt.

    Arrangiert hat sich der gesamte Schwarzmarkt, der durch Schmuggel und bribary einen sehr guten Schnitt macht. Große Teile der Pali-Administration sind gekauft und arbeitem dem „Feind“ vorzüglich zu, ohne dass sie dafür leer ausgehen müssen. Der gesamte Widerstand ist mit „Umgedrehten“ durchsetzt, IZR weiß, was unter jedem Stein im besetzten Land liegt, ohne dass sie selbst dort nachschauen müssen.
    Der Opferstatus gibt den Palis internationale Solidarität und many Shekels, nicht nur im arabischen Raum, sondern international, sie wären dumm, wenn sie diese Opferrolle verließen würden.
    Dadurch, dass IZR dieses Regime ausführt, sind die Staaten genötigt, Position zu beziehen. Kein Staat kann sich um eine Entscheidung drücken.
    Für IZR bietet das die Möglichkeit, nicht nur Feind und Freund klar zu identifizieren, damit eröffnen sich auch die Möglichkeit, internationale Politik zu gestalten. Ein Feindbild hat immer dazu beigetragen, dass Fronten geklärt werden. Ich spreche nicht nur von Uniformierungsprozessen, sondern auch von den Möglichkeiten der klandestinen Politik.

    Der Konflikt bietet IZR die Möglichkeit, den Kontrast zu erhöhen und Freund und Feind klar zu identifizieren. Dass der Antisemitismus auch IZR von Nutzen sein kann, muss ich hier an diesem Ort keinem erzählen.

    Insofern schlagen die Akteure auf beiden Seiten Profit aus dieser Konstellation und es wäre dumm, daran etwas ändern zu wollen.

    Als Vorbild dient die Konstellation tatsächlich, in erster Linie auf taktischer, operationeller Ebene.
    Die Begriffe sind keineswegs synonym, ich möchte es aber dabei belassen und es nicht weiter ausführen. Was gemeint ist, ist dass Erkenntnisse des „riot management“ von allen „befreundeten Staaten“ mit Kusshand genommen werden. Genauso Erkenntnisse des „urban warfare“ und nein, das ist offenkundig und in jedem besseren Fachmagazin nachschlagbar.

    Das Grenzregime kann aber nur begrenzt als Vorbild für strategische Überlegungen dienen, da die demographischen Verhältnisse und der kulturelle Faktor keine Umsetzung erlauben.

    Aber es stimmt, dass die tatsächliche Politik, wir wissen ja, was unser verehrter TITAN Celine dazu schrieb, die Evolution oder Dekonstruktion von Staaten nicht nur als interessengeleitetes Instrument der Außenpolitik vorantreibt, sie dienen, von einer höheren Warte aus, als Blaupuse,
    Sie können „Erlkönige“ darstellen für zukünftige Modelle, die aber immer kultursensitiv adaptiert werden müssen, und darin liegt die Schwierigkeit.

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass China (und in systematischer Varianz Nordkorea) als tragfähiges Modell der Zukunft angesehen wird (werden), insbesondere deswegen, weil durch die Verquickung radikalkapitalistischer und sozialistischer Elemente endlich die spezifische kulturelle Barriere aufgehoben wurde und nun ein „Vorserienmodell“ geschaffen worden ist.

    Wer wachen Auges den Wandel der Politik in unserem Land beobachtet hat, wird erkennen, dass sich die Systeme immer stärker angleichen.

    Gefällt mir

    1. Sehr gute Entgegnung auf den Luftpost-Text. Naja, ist halt der Orient und seine Kultur der Korruption, wozu mir spontan einfällt, dass es ja auch in unerem edlen Volke vor Kollaborateuern und Arrangeuren wimmelt, dies eher die Regel denn die Ausnahme zu sein scheint, was mit der zunehmenden Orientalisierung und dem Hineinpressen von Migranten in Sicherheitskräfte und Militär sicher nicht besser werden wird, aber genau das will man ja. Im Grunde auch wieder ein Punkt, der für Luftis Standpunkt spricht.

      Es kommt ja erstmal nicht auf die moralische Wertung an, aber die Parallelen zwischen den Palis und den Deutschen und anderen Völkern, denen man ebenfalls einfach ihre Eigenschaft als Volk mit Anspruch auf ihr Land abspricht sind schon sehr augenfällig. Natürlich kann man die Situation nicht 1:1 vergleichen, aber ich halte es schon für angebracht, diese immer wieder aufkeimenden Sezessionsideen von „Weißen Nationalisten“ oder „Patrioten“ auch im Hinblick auf die Situation in Israel und Palästina kritisch zu betrachten.

      Ich habe es schon mal in einem Artikel hier angesprochen: In Israel gibt es wissenschaftliche Studien darüber, wie sich eine Fremdethnie die Herrschaft über ein unterworfenes Volk in dessen angestammten Land sichern kann, indem es die Pforten für eine oder mehrere andere Fremdethnien öffnet, diese zwar auch unterdrückt, aber doch höherstellt als die Ureinwohner. Somit haben wir eine Ethnie auf der Herrschaftsebene, eine zwar unterdrückte aber auch wieder privilegierte Schicht anderer Fremdethnien darunter, und eine völlig entrechtete Urbevölkerung ganz unten. Leider habe ich mir den Link dazu bei Occidental Observer nicht gesichert.

      Nordkorea oder doch ein bisschen Südafrika, ein bisschen lateinamerikansiche Mischlingshölle, ein bischen Mahgreb und Naher Osten? Vielleicht einfach nur das Beste aus allen Welten, ist ja alles mal ein Feldversuch.

      Gefällt mir

  5. altrghtcrsdr

    Wir nehmen dem Zufall die Kraft, wir meistern das Schicksal.
    Wächst doch kein Grashalm auf, wenn nicht ein eigener Lebenskeim in ihm ist,
    wie viel mehr in mir,
    und darum,
    weil ich frei im höchsten Sinne, weil ich anfanglos mich fühle, darum glaub ich,

    daß ich endlos,
    daß ich unzerstörbar bin.

    Hat mich eines Töpfers Hand gemacht, so mag er sein Gefäß
    zerschlagen, wie es ihm gefällt.
    Doch was da lebt, muß unerzeugt, muß göttlicher Natur in seinem
    Keime sein, erhaben über alle Macht und alle Kunst, und darum unverletzlich, ewig.

    FRIEDRICH HÖLDERLIN.

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.