FAZ-Birne Helene

Die FAZ gibt sich in ihren Tageskommentaren heute ganz besonders multibunt und hinterfotzig, wobei dem Tschournalistentschick Helene Bubrowski („-ki“ = „Kike“? Na, jung und blond auf jeden Fall!) schon gar nicht mehr bewusst sein dürfte, in welchem Ausmaß es sich die Tatsachen zurechtzwirbelt:

Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sind sehr komplex geworden. Niemand kann vorhersagen wann die nächste Blase am amerikanischen Finanzmarkt platzt und was das mit unseren Renten macht. Wer keine Angst vor Umbrüchen hat, kann die Chancen erkennen und nutzen. Viele sind damit überfordert und hoffen auf verlässliche Antworten, werden aber häufig mit Floskeln abgefunden. Das ließ sich in der Flüchtlingskrise beobachten. Wer kritisch hinterfragt, ob in einem kleinen Dorf wirklich so ein großes Flüchtlingslager eingerichtet werden muss, dem hilft der Verweis auf völkerrechtliche Verpflichtungen und europäische Richtlinien nicht weiter.

Ja, klar, niemand kann was genaues sagen und so, trotzdem sollte mehr Klartext gesprochen werden, aber, auch wenn es gerade zu „völkerrechtlichen Verpflichtungen und europäischen Richtlinien“ im Bezug auf die „Flüchtlingskrise“ (TM) so einiges zu sagen gäbe, bitte nur ein Stück weit:

Es gibt Politiker, die das erkannt haben. Horst Seehofer gehört dazu. Er bemühte sich, die Sehnsucht nach „Klatext“ zu befriedigen. Der Ansatz ist nicht verkehrt, doch mit seinen Tiraden von der „Herrschaft des Unrechts“ und der Migration als „Mutter aller Probleme“ hat Seehofer es überzogen. Ein wochenlanger Streit paralysierte die Regierung, bürgerliche Wähler wandten sich ab, die Glaubwürdigkeit der CSU hat gelitten. Der Bundesinnenminister ist nun ins Gegenteil verfallen: Bei der Vorstellung der Kriminalstatistik wollte er nicht einmal mehr selbst sagen, wie viele der Straftäter Einwanderer sind.

Ja, es ist fürwahr ein schmales Hirn, äh, ein schmaler Grat:

Wer Vertrauen wiederherstellen will, muss Wahrheiten aussprechen und einordnen. Zum Beispiel: Der Anteil von Asylbewerbern unter den Straftätern ist überproportional hoch. Vergleicht man sie aber mit Deutschen ähnlicher Sozialstruktur (männlich, jung, ungebildet), ist ihr Anteil wiederum nicht besonders hoch.

Beim besten Willen, Helene, aber sind das überhaupt noch Halbwahrheiten? War das Asylrecht jemals für ungebildete, junge, männliche Glücksritter aus dem Drittwelt-Youth-Bulge gedacht, die meinen, sich hier alles rausnehmen und leisten zu können, oder vielmehr für einzelne, eher höher gebildete und von Gewaltregimen verfolgte Dissidenten, die den Ländern, die ihnen Schutz gewährten, dankbar waren und sich hüteten, diesen Schutz durch kriminelles In-Erscheinung-Treten zu verwirken? Oder ist es nicht vielmehr so, dass solcherart weibliches, junges und gebildet sich wähnendes Gemüse wie Du, Helene, seinen Beitrag dazu leistet, weiter zu vernebeln, dass wir es mit einem Massen-Unterschichtsimport von entwurzelten Vertretern aus den inkompatibelsten Kulturen überhaupt zu tun haben? Dabei deutest Du mit Deinem Geschwafel von wegen der „Sozialstruktur“ genau darauf hin, trägst Du auch sonst gern „transparent“ bzw. „see-trough“? Auf jeden Fall erschauert man geradezu vor Demut beim Lesen Deiner Vita! Wir brauchen unbedingt noch mehr so „Irgendwas-Mit-Medien“-Hühner aus Bonzenbrutkästen, die uns die Welt ergackern!

Helene Bubrowski
Korrespondent/in (bub.)

wurde im Sommer 1981 in Hamburg geboren. Nach dem Abitur freiwilliges soziales Jahr in einem Waisenhaus in Santa Cruz, Bolivien. Studium der Rechtswissenschaften in Köln und Paris. Maîtrise en droit 2006, erstes Staatsexamen 2008, Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes. Promotion im Völkerrecht, Forschungsaufenthalt an der McGill University in Montreal. Rechtsreferendariat am Kammergericht Berlin, tätig unter anderem in einer Wirtschaftskanzlei, im Bundesjustizministerium und in der EU-Kommission in Brüssel. Nach dem zweiten Staatsexamen Eintritt in die politische Nachrichtenredaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung im Januar 2013. Seit August 2018 Korrespondentin in der Parlamentsredaktion in Berlin.

https://www.faz.net/redaktion/helene-bubrowski-12590836.html

7 Gedanken zu “FAZ-Birne Helene

  1. Ah, in der selben Ausgabe, sicher auch interessant:

    „Angekommen

    Im Gastgewerbe gibt es viele offene Stellen. Geflüchtete können die Lücken nur begrenzt füllen.“

    Ja, genau darum geht es. Ums Lücken füllen und Löcher stopfen.

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  2. altrghtcrsdr

    Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sind sehr komplex geworden. Niemand kann vorhersagen wann die nächste Blase am amerikanischen Finanzmarkt platzt und was das mit unseren Renten macht.

    Mit solch einem Mu(e)ll können sogar FAtZke(Innen) nur noch SozPäds beeindrucken.

    Nie war es einfacher zu begreifen, wie es funktioniert

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    1. Tja, Propagandajournallie und Bollidick gleichen sich im Niveau an. Ist ja in der Tat so, dass supidupi komplexe Probleme stets nach einfachen Antworten verlangen, also „Wir schaffen das“, „Haustür zumachen war noch nie eine gute Lösung“, „der Euro rettet Europa“ usw. Es müssen eben die richtigen einfachen Antworten sein und nicht was von außerhalb des Frames.

      Apropos Sozpäds, neulich hatte ich es mal wieder gezwungenermaßen mit einem richtigen Prachtexemplar zu tun: weiblich, quallig-formlos, rot gefärbter Haarschopf, durchtunnelte Ohrlappen. Konnte mich trotzdem einige Zeit ganz passabel mit dem noch recht jungen Wrack unterhalten (Wetter, Ernährung blahblahblah). Irgendwann kam es dann aber zu den heißen Eisen. Ich fragte sie, ob sie irgendwelche neue Erkenntnisse bezüglich einer gewissen Ethno-Gruppe hätte, über die ich mich schon mal bei anderer Gelegenheit mit ihr unterhalten hatte und die für ziemlichen „Trouble“ hier sorgt. Ja, meinte sie, erst neulich habe sie sich wieder mit ihrem Freund da drüber unterhalten, der in einem Jugendhaus arbeite und der ihr gerne untersagen würde, ihn nach der Arbeit abzuholen, weil das Jugendhaus und dessen Umgebung zum Revier dieser Gruppe gehörten. Also so von wegen, „lass das, gefährlich, die sind aggressiv und SEXISTISCH“ und und und. Sie sähe das aber nicht ein, weil sie noch nie Probleme mit irgendwelchen schwierigen Gruppen und Individuen gehabt hätte, im Gegenteil, gerade mit irgendwelchen Problemkids sei sie immer wunderbar ausgekommen. Als ich dann entgegnete, dass ich tendenziell ihrem Freund da Recht gebe aber eh noch so manche/r sein blaues Wunder mit der Massenimmigration aus der muslimischen Welt und Afrika erleben würde, war dann Schloss mit lostig. Die quallige Existenz plusterte sich, entgegnete mit gehobener Stimme, dass sie in der Flüchtlingshilfe arbeite, als ob sie das allein schon zu absoluter Überlegenheit qualifiziere.Sie wisse deshalb nämlich, dass man da nie pauschalisieren dürfe. Ich pustete den Ballon weiter auf, indem ich meine üblichen Klassiker dagegenstellte:

      „Ohne Fähigkeit zur Pauschalisierung ist der Möhnnntsch nicht lebensfähig, wäre nie aus der Savanne rausgekommen, schleißlich kann man auch bei Löwen nicht verallgemeinern, nicht jeder sei grade hungrig oder auch nur zum „Spielen“ aufgelegt.“

      „Das ist… … …SCHWACHSINN! Bei dem Thema kannst Du gegen mich nur verlieren!“

      „Oooch, das werden wir ja sehen. Der Steinzeit-Stamm, der angesichts kriegerischer Kopfjäger- und Kannibalennachbarn darauf beharrt hätte, dass Palisadenzäune auch keine Lösung wären und man lieber auf die Freunde in Spe offen zugehen sollte, wäre auf jeden Fall auf der Verliererseite. Und in anderen Ländern herrschen eben andere Sitten und wenn ich deren Bevölkerung massenhaft hier reinschaufle, importiere ich deren Sitten und die Zustände in diesen Ländern zwangläufig mit.“

      „Ich sage nur: lieber eine Flüchtlingsunterkunft in der Nachbarschaft als auch nur ein AfD-Wähler. Man kann das alles überhaupt nicht ohne Ethik und Moral diskutieren. Ethik und Moral kommen ganz vorne!“

      „Tja, Ethik und Moral sind aber leider kulturabhängig.“

      „Alles ist kulturabhängig!“

      „Eben. Welche Ethik und Moral darfs dann also sein? Paschtunwali? Der Koran? Wer sagt denn, dass Deine ethisch-moralischen Vorstellungen allgemeinverbindlich sind? Also hast Du schon verloren und ich lass mir nicht weiter von den Cindys dieser Welt erklären, wie der Hase läuft. Wir können uns aber gern weiter über Veganismus und Low Carb unterhalten.“

      „Nein…ich…ich RAUCH JETZT ERSTMAL EINE!“

      „Na, dann Mahlzeit!“

      Der Ballon platzte nicht, sondern suchte das Weite, wärend ihm zischelnd die schale Luft entwich.

      Ja, wie im Bilderbuch das. Und das völlig unethische und amoralische Ding hieß wirklich auch noch Cindy.

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    1. Tja, manchmal kommt man halt nicht drum rum, wobei es mir bei solchen Subjekten überhaupt nicht ums „Diskutieren“, sondern ums PLATTMACHEN geht.

      Btw.: Ex-Pope Papa Ratze hat ja jetzt die „68er“ als schuldig für das ganze Hinterladertum und die Verschwulung von Mutter Kirche ausgemacht. Puuuuh, und da wäre ich doch schon glatt vom Glauben abgefallen… 😀

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