Ein Volk, eine Welt, ein „Flüchtlings“-Kult

Wesentlich drolliger als den Umstand, dass der kleine Großtürke den Vorfall dazu benutzt, sich als großer Einheizer zu gerieren, findet es der Erzähler, dass man es scheinbar immer noch nötig hat aus Syrien zu flüchten, und zwar bis ans andere Ende der Welt:

Fünf Tage nach dem Anschlag auf die zwei Moscheen wurden am Mittwoch die ersten Todesopfer beigesetzt. Dabei handelte es sich um einen Vater und seinen Sohn, die erst vor wenigen Monaten als Flüchtlinge aus Syrien nach Christchurch gekommen waren.

dpa

Entweder hört man die Nachtigall trampeln, merkt, wohin der Hase läuft, ahnt die (mehr oder weniger) geschickte Fädelung oder eben nicht. Wenn schon in Mittelerde die „Flüchtlinge“ nicht sicher vor den Nazigenträgern sind, wie denn erst im Land der Täter von gestern und heute, wo Pegida-Mobs am laufenden Meter Hetzjagden und POGROME auf „Andersaussehende“ veranstalten! Und die, die davor jetzt „flüchten“wollen, sind noch nicht mal im Auenland mehr sicher, es sei denn…!

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