Geframete Headline


„Nach Tod von 21-Jähriger: Morddrohung gegen Wormser OB Kissel“

So der „Mannheimer Morgen“ (online) von heute zu einem aktuellen Einschlag der Migrationswaffe. Dem mündigen Bürger und kundigen Leser dürfte alles klar sein:

„Nach Tod von 21-Jähriger“ – Frame: sanft entschlafen, sterben müssen wir alle mal, tragisch aber unausweichlich, hat mit nix und vor allem nichts mit der Tagespolitik zu tun!

„Morddrohung gegen Wormser OB Kissel“ – Frame: Krasser Naziterror, die „rechten“ Untermenschen, Ratten, Kakerlaken geben sich mit dem Instrumentalisieren tragischer und rein zufälliger Todesfälle nicht mehr zufrieden, sie greifen direkt unsere weltoffene Zivilgesellschaft und deren Vertreter an! Schlagt sie mit ALLEN MITTELN, lasst euch von einem scheinbar harmlosen Erscheinungsbild (Schülerin, Hausfrau, Oma mit Rollator) nicht täuschen, immer druff mit Pflastersteinen und Eisenstangen, nur eine deutsche Oma gegen Rechts ist eine gute deutsche Oma!

Scherz beiseite. Hier das ganze Elend:


Worms. Nach dem gewaltsamen Tod einer 21 Jahre alten Frau in Worms hat Oberbürgermeister Michael Kissel (SPD) eine Morddrohung erhalten. Diese sei eine Reaktion auf seine Stellungnahme zu dem blutigen Beziehungsstreit, bei dem in der Nacht zum Mittwoch ein 22-jähriger Tunesier seine Freundin erstochen haben soll, so der Rathauschef. Kissel hatte darin zu Zusammenhalt aufgerufen und auf die Justiz vertraut. Die Folge sei ein Schreiben aus dem rechten Spektrum gewesen, in dem die Täter angaben, im Besitz von Sprengstoff zu sein. „Es fielen drastische Worte“, sagte Kissel.
Daraufhin wurden die Rathaus-Mitarbeiter nach Informationen des „Mannheimer Morgen“ gebeten, wachsam zu sein und das Gebäude nur durch den Haupteingang zu verlassen. Die Polizei betonte auf Anfrage, es hätten keine Hinweise auf eine konkrete Bedrohungslage vorgelegen. Das Landeskriminalamt habe Kissel mitgeteilt, dass die Drohung sich als völlig haltlos erwiesen habe, erklärte der Stadtchef.

21-Jährige starb an mehreren Messerstichen
Die 21 Jahre alte Frau in Worms war an mehreren Messerstichen gestorben. Die Tote habe 10 bis 15 Stich- und Schnittverletzungen im Rücken, am Hals, in der Lunge und an den Händen gehabt, berichtete die Staatsanwaltschaft am Freitag in Mainz. Einige wirkten wie Abwehrverletzungen. Der mutmaßliche Täter, der 22 Jahre alte Freund der Frau, sitzt wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft. Sein Motiv ist noch unklar. Die Staatsanwaltschaft erwägt eine psychiatrische Begutachtung des abgelehnten Asylbewerbers aus Tunesien.
Die junge Frau war in der Nacht zum Mittwoch in ihrem Elternhaus in Worms getötet worden. In dem grau verputzten Einfamilienhaus hatte die Deutsche den Ermittlern zufolge im obersten von drei Stockwerken gelebt. Ihr Freund war der Polizei zufolge zeitweise zu Gast, wie häufig, müsse noch ermittelt werden. Der Vater und die Großmutter des Opfers lebten im Stockwerk darunter. Bekannte und Nachbarn haben vor dem Haus Kerzen, Blumen und Porzelanengel aufgestellt.


Mutmaßlicher Täter polizeibekannt
Der 22 Jahre alte Beschuldigte hatte sich am frühen Morgen nach der Tat der Polizei gestellt und erklärt, seine Freundin in einem Beziehungsstreit getötet zu haben. Die mutmaßliche Tatwaffe, ein langes Küchenmesser, wurde sichergestellt. Die Ermittler untersuchten am Freitag weiterhin den Tatort und befragten zahlreiche Zeugen, wie ein Polizeisprecher sagte.
Der mutmaßliche Täter ist der Polizei schon länger bekannt. Er sei bereits wegen Körperverletzungen, Drogendelikten, Bedrohung und Nötigung aufgefallen, teilten die Ermittler mit. Außerdem habe er im Oktober vergangenen Jahres eine dreiwöchige Haftstrafe wegen Diebstahls abgesessen. Straftaten gegen seine 21-jährige Freundin seien der Polizei bislang nicht bekannt gewesen.


22-Jähriger ohne festen Wohnsitz
Der Tunesier habe im Oktober 2017 in der Zuständigkeit des Regierungspräsidiums Karlsruhe einen Asylantrag gestellt. Dieser sei aber abgelehnt worden. Der Mann habe eine Duldung bekommen. Die zuständige Ausländerbehörde habe am Montag entschieden, ihn abzuschieben und deshalb nach ihm gefahndet, berichteten die Ermittler. Seine einzige Meldeadresse sei die Erstaufnahmeeinrichtung in Karlsruhe gewesen. Wo sich sein Lebensmittelpunkt befand, sei Gegenstand der Ermittlungen. Der 22-Jährige hatte der Polizei zufolge zuletzt keinen festen Wohnsitz.
An diesem Samstag (9.3.) soll es nach Angaben der Polizei in Worms um 20.00 Uhr einen Trauermarsch für die getötete Frau geben, den Angehörige und Freunde organisieren.

Als „systematischer Methodiker“ (lol) vitzligen Schlages oder blutrünstiger Millennial-Möchtegern-Rambo a la „Nicht Verfügbar“ (Ex Postcollapse) könnte der Erzähler sich ja jetzt daran weiden, wie recht das doch der dummen Tussi und ihrer Gutmöhnntsch-Bunt-Familie geschehen sei, die nach allem was schon geschehen ist, den falschen Flüchtling „als Gast“ bei sich aufgenommen hat als gäbe es nichts böses auf der Welt. Und in der Tat sind dem Erzähler bei aller Demut derartige Gedanken keineswegs fremd. Nur es dabei bewenden zu lassen und sich in der Rolle des wissenden Durchblickers zu aalen und dabei entweder von einem rettenden Putin-Hitler zu delirieren (Vitzli) oder einem krassen Mad-Max-Szenario, das SO dann doch nie eintritt („Postcollapse“/NV), ist ihm schlichtweg zu billisch. Da steht er nicht drauf. Zudem ist es für ihn immer noch faszinierend, wie sich bei diesen Taten die immer gleichen Muster abzeichnen und dabei auf die immer gleiche postfaktische Art und Weise geframed wird, so dass Unterschiede nur am Grad der Dummdreistigkeit auszumachen sind.

Die junge Frau ist also an „mehreren Messerstichen“ „gestorben“ was sich dann so darstellt:

Die Tote habe 10 bis 15 Stich- und Schnittverletzungen im Rücken, am Hals, in der Lunge und an den Händen gehabt, berichtete die Staatsanwaltschaft am Freitag in Mainz.

„Gestorben“ also. Nicht „getötet“. Erst recht nicht „ermordet“. Oder gar „brutal ermordet“. Auch nicht „mutmaßlich“. Es könnte ja Totschlag gewesen sein. Oder Notwehr. Was genaues weiß man nicht und als Qualitätspresse spekuliert man nicht haltlos rum sondern ist einzig und allein der Wahrheit und Aufklärung verpflichtet. Es muss aber noch mehr Weichzeichner drüber:

Einige wirkten wie Abwehrverletzungen.

Ja „Abwehrverletzungen“ sind charakteristisch für Messerattacken. Es ist nun mal keine besonders gute Idee, ein Messer mit der Hand abwehren zu wollen, aber der Möhnntsch reagiert halt dummerweise gerne reflexhaft in dieser Art, womit dann das Geschnetzel eingeleitet wird. Zuletzt wird dann mit dem Hals und der Lunge „abgewehrt“. Suggestion im Artikel: ist vielleicht doch nicht ganz sooo overkill-mäßig wie es sich zuerst anhört, denn das junge Ding hat sich ja auch dummerweise selbst geschnitten vor lauter Abwehr. Natürlich ist der Täter schon länger polizeibekannt und kriminell in Erscheinung getreten – es wird einem ja schon als deutsche Erfolgsgeschichte verkauft, wenn das bei den Messerhelden mal nicht der Fall ist, wie etwa hier, wo ein schwäbischer Familienvater den Mordanschlag eines ehrverletzten Afghanen, der eigentlich dessen Tochter gegolten hat, grade noch so überlebt hat:

Denn in den Augen nicht weniger Menschen ist das Verbrechen damit kein „normaler“ Kriminalfall, sondern ein Politikum. Das Delikt dient ihnen als weiterer – scheinbarer – Beleg dafür, dass die Flüchtlings- und Asylpolitik der Bundesregierung gescheitert ist.

Dabei spielt es für sie keine Rolle, dass der Mann, der Ende 2015 als 17-Jähriger ohne seine Eltern ins Land gekommen war, eigentlich ein Beispiel für gelungene Integration ist. Er hat die deutsche Sprache erlernt, besuchte eine deutsche Schule, lebte eine Zeit lang bei einer deutschen Familie und hatte eine deutsche Freundin. Er ging arbeiten und verdiente sein eigenes Geld. Er ist nicht vorbestraft.

https://chaosfragment.wordpress.com/2019/01/26/eine-deutsche-erfolgsgeschichte-oder-der-gipfel-des-zynismus/

Der Tunesier im vorliegenden Fall ist hier auch kein „Flüchtling“, erst recht kein „falscher“, sondern ein „abgelehnter Asylbewerber“ , also kaltes Behördensprech für „Ausschuss“, während in anderen Zusammenhängen, etwa wenn´s drum geht, die Herzen für die bedingungslose Massenimmigration ebensolcher potentieller gewaltkultureller Messerhelden zu öffnen, „Flüchtlinge“, „Geflüchtete“, „Schutzsuchende“ als bewährte Schlüsselwörter im Frame einer hemmungslos-genozidalen Pervertierung des Asylrechts fungieren, in der massenhaft bestenfalls rein parasitäre Existenzen, nicht selten aber auch kriegserprobte Gewaltschergen jeglicher Couleur herein gewunken werden, die letztlich trotz einer sagenhaften Ablehnungsquote nahe der 100% fast alle bleiben dürfen, bzw. „geduldet“ werden. Wer also fröhlich in das zeitgenössische Credo der vielfältigen, weltoffenen Toleranzgesellschaft einstimmt, sollte vielleicht bedenken, dass „Toleranz“ letztlich auch „dulden“, „ertragen“ bedeutet und somit im Aktuellen Kontext damit auch das „dulden“ und „ertragen“ ebenjener Schergen und ihrer Taten gemeint sein könnte. Noch vor kürzerem war die Tatsache, dass im Zuge der bedingungslosen Massenimmigration tausende von „Kriegsverbrechern“ auf das Volk losgelassen wurden, noch kein „Skandal“, sondern genauso „rechte Hetze“ wie das Faktum, dass aufgrund diverser kultureller Eigenheiten Flirts mit und überhaupt Kontakt zu „Refugees“ schnell lebensgefährlich werden können.

Und ja, der Erzähler könnte sich, wie bereits angemerkt, lange über die junge Frau und ihre Familie auslassen und da er die Möhnntschheit insgesamt als ein fieses Affenpack betrachtet, liegt ihm gefühliger Betroffenheitsdusel angesichts der üblichen Verstrahlten, deren Virtue-Signalling blutig daneben ging, ziemlich fern. Allerdings ist es ihm auch völlig klar, dass es nicht so einfach ist, aus der Filterblase der von oben implementierten Frames auszubrechen, schließlich ist der Ausschluss aus der Horde das schlimmste, was einem Primaten geschehen kann. Im Grunde ein Todesurteil, und das ist eben ganz tief drin in den Hominiden, das dazu-gehören-wollen. Und deswegen hält sich euer Erzähler auch nicht damit auf, sich an der Niedermetzelung verstrahlter Mädchen aufzurichten, sondern nimmt lieber die ins Visier, die diese ins Messer laufen lassen. Denn das sind die eigentlichen Täter. All jene, die vom Bildungsstand her eigentlich vom orientalischen Ehrverständnis, von ethnischen Schmankerln wie „Paschtunwali“, von den Eigenheiten genetisch-kultureller Prägung was mitbekommen haben sollten und dies bewusst und in teilweise vorauseilendem Gehorsam mit Neusprech und Framing und Hetze gegen die, die diesbezüglich aufklären wollen, verschleiern und dabei praktisch oder ideologisch/propagandistisch der Zusammenführung einheimischer Mädchen und Frauen mit Jungen und Männern aus inkompatiblen Kulturen den Weg bereiten, und dazu gehören auch jene Pressefritzen, die eben jene Artikel in der genannten Art zu verantworten haben, sind nichts als dreckige Kuppler mit Blut an den Griffeln, stehen unter jedem gewöhnlichen Zuhälter und Menschenschinder, sind einfach der aller letzte Dreck. Punkt.

10 Gedanken zu “Geframete Headline

  1. Mondo Bizarro:

    Kirchenasyl, weil ein Iraner nach Frankreich abgeschoben wird: Das findet der Präsident des Düsseldorfer Verwaltungsgerichts „bizarr“. Zwischen der Praxis in der evangelischen und der katholischen Kirche sieht er Unterschiede.

    Für den Präsidenten des Düsseldorfer Verwaltungsgerichts, Andreas Heusch, nimmt das Kirchenasyl in Deutschland „immer bizarrere Formen“ an. Wenn die evangelische Kirche einen Flüchtling vor der Überstellung an die französische Justiz schütze, dann könne er dafür keinerlei Verständnis aufbringen, sagte Heusch am Freitag vor Journalisten in Düsseldorf. „Wenn wir das akzeptieren, ist es mit der EU nicht mehr weithin.“
    Eine evangelische Kirchengemeinde in Solingen hatte jüngst einem iranischen Flüchtling Kirchenasyl gewährt, weil ihm im Rahmen des Dublin-Verfahrens eine Auslieferung nach Frankreich drohte.

    https://brightsblog.wordpress.com/2019/03/09/gerichtspraesident-kritisiert-bizarre-formen-des-kirchenasyls/

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  2. B-Mashina

    Interessant in seiner Ausführlichkeit:

    Worms/Rhein-Neckar, 09. März 2019. (red/pro) In Worms ist in der Nacht auf Mittwoch eine 21-jährige Frau mutmaßlich durch ihren 22-jährigen “Freund” ermordet worden. Das Opfer ist eine Deutsche, der Tatverdächtige ein Tunesier. Erneut wurde eine junge Frau durch Messerstiche derart erheblich verletzt, dass sie sterben musste. Die Hintergründe der Tat sind aktuell noch “offen”. Die Staatsanwaltschaft Mainz ermittelt wegen Mordverdachts. Dafür gibt es Gründe. Im Fokus der Ermittler steht die Tat, der “Einzelfall” – der politische Kontext ist aber ebenso schwerwiegend.

    Von Hardy Prothmann

    Wer Straftaten fiktional thematisiert, wird in Deutschland zu Geldstrafen und ersatzweise Haftstrafe verurteilt. Wer konkret einen Menschen tötet und danach randaliert, erhält ein psychologisches Gutachten, das durchaus geeignet sein könnte, eine Schuldunfähigkeit festzustellen. Traumata und so. Oder Drogenkonsum. Das würde alles erklären. Aktenzeichen. Deckel drauf. Haken dran.

    In der Nacht auf Mittwoch, 06.03.2019 ist es in Worms zu einem Tötungsdelikt gekommen. Ein 22-jähriger aus Tunesien stammender Tatverdächtiger hat sich am frühen Morgen der Polizei in Worms gestellt. Gegenüber den Polizeibeamten hat er angegeben, seine 21-jährige Freundin in einem Beziehungsstreit getötet zu haben. Einsatzkräfte haben diese kurz darauf in ihrer Wohnung tot aufgefunden,

    meldet das Polizeipräsidium Mainz am 06. März 2019.

    Das ist eine auf die Fakten basierte öffentliche Zumeldung und informiert über die faktischen Umstände. Doch es schließen sich natürlich viele Fragen an.
    Mordermittlung

    Die Staatsanwaltschaft Mainz ermittelt wegen Mordverdachts – ein Kennzeichen dafür ist, dass das Opfer arglos war. Nach RNB-Recherchen war das Opfer nur teils bekleidet und auf dem Weg oder bereits im Bett. Details wollte die Staatsanwaltschaft Mainz nicht bestätigen. Nach der sofort durchgeführten Obduktion der Leiche der jungen Frau war klar, dass sie mindestens zehn, möglicherweise mehr Messerstiche aufwies. Ob es einen letalen Stich gab oder die Summe der Stichverletzungen ihren Tod herbeiführten, stand am Freitag auf Anfrage des RNB noch nicht fest. Möglicherweise wurden viele der Stiche in den Rücken der Frau ausgeführt.

    Die mutmaßliche Tatwaffe, ein großes Küchenmesser, wurde gefunden und sichergestellt und stammt wohl aus der Küche des Opfers. Als die Beamten in der Wohnung eintrafen, war die junge Frau tot – jeder Notarzteinsatz wäre vergeblich gewesen.

    Als der mutmaßliche Täter tags drauf dem Haftrichter vorgeführt wurde, randalierte er. Auch deshalb wird ein Psychiater eingeschaltet. Auf der Wache brachte er seine Tat nach RNB-Informationen in “gebrochenem Deutsch” vor, später wurde er per staatlich bestelltem Dolmetscher auf arabisch befragt.

    Laut Bild heißt der Tatverdächtige Ahmed T.. Den Namen muss man sich vorerst nicht merken – der Tatverdächtige hatte wohl viele Alias-Namen, seit er im Oktober 2017, also lange nach “Schließung” der Flüchtlingsrouten in Deutschland ankam und registriert wurde, unter welchem Namen auch immer. Sein tatsächlicher Name ist also vermutlich noch unbekannt. Woher er kam? Dazu gibt es bislang keinerlei Informationen. Am Freitag lag der Staatsanwaltschaft Mainz auf Anfrage des RNB die Ausländerakte noch nicht vor.
    Kaum in Deutschland ist der Tatverdächtige schnell untergetaucht

    Immerhin, die Staatsanwaltschaft wusste, dass der Tatverdächtige bei einer Außenstelle des “BAMF” beim Regierungspräsidium Karlsruhe registriert worden ist und auch dort eine “Meldeadresse” haben sollte. Das Polizeipräsidium Karlsruhe schwieg dazu auf Anfrage des RNB mit Hinweis auf “laufende Ermittlungen”.

    Angeblich sollte der Tatverdächtige eine “Duldung” haben – doch dieser Status ist mehr als unklar. Seit dem 04. März war er zur Festnahme ausgeschrieben, um ihn abzuschieben. Ob nach Tunesien oder in das frühere Ankunftsland nach dem Dubliner Abkommen? Keine Ahnung bislang auf Seiten der Behörden.

    Es gibt auch keine Informationen, seit wann der Tatverdächtige “ohne festen Wohnsitz” war. Dass er ohne festen Wohnsitz war, heißt, dass er auch keine konkrete Information über seine Abschiebung haben konnte – denn dafür braucht es eine Wohnadresse, an die man ein behördliches Schreiben senden kann. Insofern ist die gespielte Aufregung in einigen Medien pillepalle. Fraglich bleibt, wie jemand, der fremd in einem Land ist, sich derart organisieren kann, dass er einen Schlafplatz hat und genug Geld, um sich zu versorgen – mit legalen Mitteln geht das nicht.

    Dass die Abschiebung drohte, war dem Tatverdächtigen vermutlich bewusst – nur nicht wann. Ursächlich für die Tat war das vermutlich nicht. Was das Motiv war, ist noch nicht bekannt.
    Zuwanderung in soziale Brennpunkte

    Wie es nun sein kann, dass ein tunesischer Zuwanderer, der erst im Oktober 2017 nach Deutschland kommt und in Karlsruhe registriert wird, eine Beziehung zu einer Deutschen in Worms aufbauen kann, die letztlich in einem Tötungsdelikt endet, ist eine entscheidende Frage. Denn zwischen Karlsruhe und Worms sind es rund 100 Kilometer. Und jemand, der als “Flüchtling” nach Deutschland kommt, sollte eigentlich andere Präferenzen haben, als eine Fernbeziehung einzugehen. Deutsch lernen, Landeskunde, einen Job finden.

    Der Tatverdächtige hat wohl kaum Deutsch gelernt, dafür ist er umfangreich polizeilich aufgefallen. Körperverletzungsdelikte, Drogendelikte, Nötigung, Bedrohung, Diebstahl. Volles Programm also. Möglicherweise wird der Psychologe feststellen, dass der Tatverdächtige ein traumatisiertes Opfer ist – er konnte halt nicht anders.

    Laut Medienberichten soll das Opfer in Worms in einem Viertel gelebt haben, bevor es getötet wurde, das als “sozialer Brennpunkt” gilt. Das ist eine zwar widerliche, aber interessante Information, weil sie sich mit anderen Umständen in Einklang bringen lässt. Die “Integration” junger arabischer Zuwanderer findet nicht in grün-dominierten Milieus der Mittel- und Oberklasse statt, sondern in sozialen Brennpunkten. Und ab und an geht das halt mal so richtig schief.

    Verstehen Sie mich an dieser Stelle nicht falsch. Der Tod der jungen Frau ist fürchterlich und ich bin in Gedanken bei allen, die um das Opfer trauern. Mein Job als Journalist ist es aber, Fragen zu stellen – auch sehr unangenehme. Und Informationen einzuordnen.
    Parallelen zwischen Kandel, Wiesbaden, Worms

    Es gibt Parallelen zwischen Kandel, Worms und Mainz/Wiesbaden und an vielen anderen Orten. Junge Frauen wurden und werden Opfer von jungen Männern, die zugewandert sind. In Kandel war es ein Afghane, in Wiesbaden ein Iraker, in Worms ein Tunesier. (Anm. d. Red.: Der Afghane wurde zu 8 Jahren und sechs Monaten Haft für den Mord an Mia in Kandel verurteilt, der Prozess gegen den Iraker, der Susanna in Wiesbaden getötet haben soll sowie ein 11-jähriges Mädchen vergewaltigt haben soll, beginnt am 12. März 2019 vor dem Landgericht Wiesbaden.) Alle sind vermutlich Muslime, die Taten haben aber keinen religiös-politischen Hintergrund, vermutlich aber einen religiös-kulturellen. Frauen gelten in vielen muslimischen Ländern eben nicht besonders viel, dafür umso mehr die Ehre der Männer, wird die durch was auch immer verletzt, ist schnell das Messer zur Hand, um diese wiederherzustellen. In Kandel war das Motiv, dass das Opfer den Täter verlassen hatte, beim Mord in Wiesbaden wollte sich das Opfer ebenfalls vom Tatverdächtigen trennen, ob das auch für den Wormser Mordfall gilt, ist noch offen. Auch eine völlig tabuisiere Sexualität in den Herkunftsländern trifft auf eine vollständig andere Welt in Deutschland.

    Alle Fälle sind Einzelfälle. Die Männer standen nicht in Kontakt und führten auch keine wie immer gearteten gemeinsamen Pläne aus oder orientierten sich an irgendeiner Organisation wie das bei terroristischen Mördern der Fall ist. In diesen Fällen und Dutzenden weiteren in ganz Deutschland geht es mutmaßlich um die Rolle von Mann und Frau und ein Dominanzverhalten dieser jungen Männer, die durch Kulturkreise geprägt sind, die im Zweifel für Frauen tödlich sind.

    Auch Männer aus anderen Kulturkreisen üben Gewalt gegen Frauen aus, manchmal auch tödliche. Doch ist die Häufung dieser “Beziehungstaten” mit dem erheblichen Zuzug von Zuwanderern mehr als deutlich. Den konsequenten Schluss daraus zu ziehen, dass insbesondere junge Männer aus muslimischen Ländern für Frauen und Mädchen eine erhebliche Gefahr darstellen, traut sich politisch aber kaum jemand. AfD-Politiker sprechen von “Messermännern” und diskriminieren undifferenziert alle männlichen Zuwanderer. Andere Politiker nutzen das aus, um sich an der AfD abzuarbeiten – doch das erkennbare Problem geht niemand an.

    In den hier beispielhaft genannten Fällen sind alle drei jungen Männer verhaltensauffällig gewesen. In allen Fällen standen den Behörden keine geeigneten Mittel zur Verfügung, darauf zu reagieren und eine Gefahr für Leib und Leben Dritter abzuwenden.
    Frauen und Mädchen sind in Gefahr

    Das Problem bleibt damit latent erhalten und wird mutmaßlich zu weiteren Morden an Mädchen und Frauen führen. Mit jedem weiteren Fall stirbt nicht nur ein Mensch, sondern die Ablehnung von Zuwanderern wird steigen, ebenso wie die Wut. Dies könnte zu einer Spirale der Gewalt ausarten – wenn die Behörden nicht in der Lage sind, die Sicherheit herzustellen, dann machen das eben selbsternannte Ordnungshüter. Eine solch denkbare Entwicklung gilt es unter allen Umständen abzuwenden. Doch das ist nur möglich, wenn es einen gesellschaftlich-politischen Diskurs gibt, der die strukturellen Probleme erkennt, einordnet und versucht, diese zu lösen.

    In Worms zeichnet sich hingegen wieder das bekannte Schema ab: Medien berichten, auch über einen bestürzten Oberbürgermeister, der mahnt an, nicht vorzuverurteilen, erhält eine Morddrohung, was vom eigentlichen Opfer ablenkt, um der AfD nicht das Feld zu überlassen, wird ein Trauermarsch organisiert, vor dem Haus des Opfers werden Kerzen und Plüschtiere abgelegt.

    Viele Medien werden dabei übergriffig – sie zeigen das Haus des Opfers, nennen die Straße, sogar die Hausnummer, statt die Privatsphäre des Opfers und der Angehörigen zu respektieren. Oder diese, sofern sie dem zustimmen, vor ihrer eigenen Unvernunft zu schonen. Die Berichterstattung ist mittlerweile nahezu ritualisiert – hier die zur Vernunft mahnenden Medien, die sich erschüttert zeigen, aber jegliche Analyse verweigern, dort die extremen Portale, die Hass und Hetze verbreiten und immer mehr Aufmerksamkeit erlangen, obwohl sie journalistisch miserabel gemacht sind, aber der Wut Zunder geben. Instrumentalisiert wird von beiden Seiten – doch die Opfer bleiben tot.

    Nur entschiedenes Handeln kann Gefahren bannen

    Das RNB hatte bereits Ende 2016 thematisiert: “Holt die Eltern und die Mädchen“. Die Basis für diese Analyse ist sehr einfach. Die Zahl der jungen, männlichen Zuwanderer liegt erheblich über der der weiblichen jungen Zuwanderinnen. Familiäre Strukturen und damit Korrektive fehlen. Hinzu kommt eine hohe Perspektivlosigkeit, weil die meisten weder eine Aufenthaltsgenehmigung noch eine Duldung erhalten werden. Sie finden also weder eine neue Heimat, noch eine Partnerin, stehen dafür aber erheblich unter Druck. In Verbindung mit einem Minderwertigkeitsgefühl bei gleichzeitig erwarteter Dominanz ergibt sich für viele dieser jungen Männer eine psychologisch extrem gefährliche Spannung, die sich in solchen Gewalttaten entladen kann. Kommt eine Verachtung der Gesellschaft hinzu, verbunden mit der Erfahrung, dass der Staat zunächst immer die mildesten Mittel versucht, statt repressiv vorzugehen, wie man das aus den Herkunftsländern gewohnt ist, erfolgt eine Entfesselung von jeglicher Beherrschung.

    Die Politik muss sich entscheiden. Wird künftig konsequent abgeschoben, steigt der Druck bei dieser Gruppe an und es wird nur durch den Einsatz von erheblich repressiven Mitteln möglich sein, eine Eskalationsspirale zu vermeiden. Wir absehbar nicht in deutlichem Umfang abgeschoben, brauchen diese jungen Männer ein familiäres Umfeld, das sie auffängt und unter Kontrolle hält.

    https://rheinneckarblog.de/09/der-aktuelle-mordfall-in-worms-wirft-erneut-fragen-auf/148089.html

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    1. Schildbürger

      Vor allem interessant in seiner Heimtücke.
      Die armen, unschuldigen Lämmlein die nur wegen ihres fehlenden Familienumfeldes (dass sie wissentlich hinter sich gelassen haben) und „ungewissem Aufenthaltsstatus“ dazu praktisch von weißen Cis-Männ*innen dazu gezwungen werden, mit vorgehaltener Waffe, Verbrechen zu begehen.
      Das ist aber weit verbreitet. Da schreiben irgendwelche selbsternannten Aufklärer z.B. was von wegen dass der Prozentsatz der straffällig gewordenen „Asylbewerber“ bei den „Anerkannten“ niedriger sei.
      Deren Lösung? Man solle einfach alle anerkennen.
      Sicher, als ob. Die ganzen Libanesenclans die mal als „Flüchtlinge“ hier reingelassen wurden sind ja echte Musterbeispiele.

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      1. Yepp, der Rheinneckarblogger Hardy Prothmann, letzter und einziger investigativer Tschrurrnalist im Hier-Lebenden-Land, geriert sich als Mahner in der Wüste, der mit Frauen- und Mädchenimport die Patentlösung haben will, aber einfach nicht gehört wird. Macht gerne den Unbequemen,kriegt aber immer doch idie Kurve in den etablierten Frame. Trotzdem wurde der schon von der Antifa angegriffen. Ist überhaupt so ne Nummer der Mann. Abgesehen davon, dass der Männchenüberschuss der islamischen Welt und Afrikas meistens eben keine Frau oder Mädchen hat, ist Clanimport natürlich keine Lösung sondern das Gegenteil.

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  3. Sind allerdings keine unberechtigten Fragen:

    Wie es nun sein kann, dass ein tunesischer Zuwanderer, der erst im Oktober 2017 nach Deutschland kommt und in Karlsruhe registriert wird, eine Beziehung zu einer Deutschen in Worms aufbauen kann, die letztlich in einem Tötungsdelikt endet, ist eine entscheidende Frage. Denn zwischen Karlsruhe und Worms sind es rund 100 Kilometer. Und jemand, der als “Flüchtling” nach Deutschland kommt, sollte eigentlich andere Präferenzen haben, als eine Fernbeziehung einzugehen. Deutsch lernen, Landeskunde, einen Job finden.

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    1. Schildbürger

      Gutmenschweltbild.
      Ganz einfach.
      Der Rheinneckarblogger geht davon aus dass jeder Asylbewerber der Hölle auf Erden entronnen ist und jetzt, sobald er im „freien, demokratischen Westen“ ist, also die magische Ländergrenze überschritten hat und die Leylinien wirken, plötzlich ganz anders und ein fleißiger, arbeitsamer Möhntsch wird.
      Die 100 km sind mit Zug, Gratisticket oder aggressiver Verweigerung der Fahrscheinkontrolle kein Thema, und eine gehirngewaschene und verballerte weiße Frau ist ebenfalls keine Seltenheit.

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  4. Schildbürger

    Es wird heutzutage ein Weltbild gemalt in welchem alles was von irgendeiner vorgefertigten Meinung abweicht böse ist.
    Und DAS ist wirklich gruselig. Meiner einer hat ja tatsächlich mal gedacht dass die Zeiten in welchen irgendwelche möntschengemachten Dogmen vorgeherrscht haben vergangen sind.
    Dass der Möhntsch selbstbestimmt und frei aufgrund von eigenständigem Gedanken seinen Weg in der Welt antritt.
    Falsch gedacht… und die beste Erklärung warum in der Vergangenheit so was passiert ist.

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  5. Allerdings erinnert mich der Hardy Pottmann ischändwie an die Spitzenkräfte von der AfD. Interessanter Artikel aber, so oder so. Musste ich mir auf jeden Fall sichern, bevor er ihn wieder, wie üblich, hinter einer Bezahlschranke verschwinden lässt. Der Pottmann ist nämlich echt ein investigativer Fuchs: Neulich hat er mal einen Reißer gebracht, von wegen dass momentan grade an mehreren Orten Mannheims gleichzeitig schwere Terroranschläge und Massaker verübt würden um dann, nach einem kurzen Intro, den Rest des Textes, mitsamt der Auflösung, dass es sich um bewusst fabrizierte „Fake News“ handele, mit denen man die „Medeinkompetenz“ der Leser prüfen wolle, hinter einer Bezahlschranke verschwinden zu lassen. Dafür wurde er jetzt, wegen Störung des öffentlichen Friedens und so, zu einer Geldstrafe von 8000 Euro verurteilt. Das ist latürnich schwer ungerecht und da wird jetzt prozessiert. Der Mann ist echt ein Unikat.

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