Plötzliche Begeisterung

Der Tagesspiegel vermeldet:

Schüler-Demos für mehr Klimaschutz: Bundesregierung plötzlich total begeistert

Was denn nun? Kürzlich schien Kanzlerin Merkel „Fridays for Future“ für suspekt zu halten. Nun lobt sie überschwänglich – so wie auch Justizminister Barley.


Die wöchentlichen Klimaschutz-Proteste von Schülern haben den Streit um die Herabsetzung des Wahlalters innerhalb der Bundesregierung neu entfacht. Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) sprach sich dafür aus, Jugendlichen mehr politische Teilhabe zu ermöglichen und das Wahlalter herabzusetzen. „Wir sollten ein Wahlrecht ab 16 Jahren einführen“, sagte die Spitzenkandidatin der SPD für die Europawahl der „Passauer Neuen Presse“. Dass die Jugendlichen für den Klimaschutz demonstrieren und sich so engagierten, sei „doch großartig“, sagte die SPD-Politikerin: „Das räumt mit dem Vorurteil auf, dass junge Leute nicht aktiv genug wären und sich nicht politisch engagieren.“ Es verdiene „hohen Respekt“, dass die Schüler für ihre Zukunft auf die Straße gehen. „Solche jungen Leute wünschen wir uns““, fügte Barley hinzu.

Kann man schon verstehen, dass der Tagesspeichel angesichts des Gegackers gendermäßig etwas verwirrt ist. Während die einen recht offensichtlich auf junges, leicht manipulier- und indoktrinierbares Stimmvieh spekulieren, machen die anderen derweil den „Bad-Cop“:

Der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Thorsten Frei (CDU), lehnte Barleys Vorschlag ab. „Das Wahlrecht würde durch eine Absenkung des Wahlalters letztlich entwertet“, sagte er dem Tagesspiegel. Man könne kaum begründen, „warum jemand über die Geschicke eines Landes und einer Gesellschaft mitentscheiden soll, den wir in allen anderen Bereichen nicht für reif genug erachten, seine Angelegenheiten ohne die Zustimmung seiner Eltern zu regeln“. So dürften Minderjährige keinen Mobilfunkvertrag abschließen oder nicht einen Film im Kino anschauen, dem die FSK-Jugendfreigabe fehle. Es gebe einen breiten gesellschaftlichen Konsens dafür, dass ein junger Mensch mit Vollendung seines 18. Lebensjahres die Volljährigkeit erlangt. „Das ist dann auch der richtige Zeitpunkt, ihm das Wahlrecht zu übertragen“, meinte der CDU-Politiker. Zudem verwickle sich die Justizministerin in Widersprüche, wenn sie einerseits den Schutz Heranwachsender vor Gericht weiter ausbauen wolle, weil sie sie nicht reif genug dafür halte, andererseits aber das Wahlalter absenken wolle.

In Deutschland versammeln sich unter dem Motto „Fridays for Future“ jeden Freitag in vielen Städten Schüler und Studenten während der Unterrichtszeit, um gegen das Versagen der Politik vor dem n Klimawandel zu protestieren. Sie fordern die Einhaltung des Pariser Klimaschutzabkommens. Die Demonstrationen sind umstritten, da sie während der Schulzeit stattfinden. So sagte Bildungsministerin Anja Karliczek (CDU), sie lehne Schülerstreiks während der Unterrichtszeit ab.


Die Gedunsene hingegen gibt die gute und die böse Bullin in Personalunion während sie eines ihrer üblichen Manöver vollzieht:

Auch Bundeskanzlerin Merkel (CDU) lobt nun die Proteste. Diese seien eine „gute Initiative““. Merkel sagte in ihrem wöchentlichen Video-Podcast, sie unterstütze es, wenn Schüler für den Klimaschutz auf die Straße gingen und dafür kämpften. Man könne die Klimaschutz- Ziele nur dann erreichen, wenn es Rückhalt in der Gesellschaft gebe. Auf der Münchner Sicherheitskonferenz hatte Merkel die Schülerproteste noch als Beispiel für Mobilisierung durch Kampagnen im Netz genannt. Dies hatte für Irritationen gesorgt.

Diese „Irritationen“ kennen wir! Erst gibt man also den „Bad Cop“, buhuhu:


Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel ist für die ungeschickte Behandlung eines palästinensischen Mädchens, das seit 4 Jahren in Deutschland als Flüchtling lebt, in die Kritik geraten. Die Begegnung eriegnete sich in einer Dialogrunde mit Schülern zum Thema “Gut Leben in Deutschland” in Rostock. Das junge Mädchen erzählt von seinem ungewissen Status als Flüchtling und der Angst, abgeschoben zu werden. Sie erzählt auch von ihrem großen Traum, “eines Tages studieren zu können, wie jeder andere”. Die Antwort und Ausführungen der Kanzlerin lassen das Mädchen in Tränen ausbrechen. Auch wenn sie “ein unglaublich sympathischer Mensch” sei, so die Kanzlerin, habe Deutschland nur begrenzte Kapazitäten für Flüchtlinge. Die Regierung könne nur versprechen, Entscheidungen zu beschleunigen, aber “einige werden nach Hause gehen”. Mit einer ungeschickten Geste “und deshalb möchte ich sie trotzdem einmal streicheln” versucht die Kanzlerin, das Mädchen zu trösten. Ein schwacher Trost.

Dann hört man auf sein „Herz“:

Die Folgen sind bekannt:

Eines der größten Politverbrechen aller Zeiten unter dem Deckmäntelchen der Humanität!

Man bedenke auch, dass, nachdem die Gedunsene zunächst verkündet hatte, die Atomenergie sei alternativlos, sie als Füsikerin könne zudem das Restrisiko beurteilen und vertreten, ein Atomunfall in Japan in Folge eines Tsunamis das Deckmäntelchen für den totalen Atomausstieg und eine sogenannte „Energiewende“ abgab, bei nach wie vor gleichem Restrisiko!

Kommt also nun Morgenthau-Total? Bei Gott, möglich wärs! Es werden die erprobten Muster durchgespielt und dabei drängt sich immer mehr der Eindruck einer offenen, unverhohlenen Verhöhnung auf. „Ungeschickt“? Ja, klar.

Die Meinung des demütigen Erzählers zur Herabsetzung des Wahlalters: Wem noch nicht mal zugestanden wird, im Internet mit Gleichaltrigen zu sexeln und wer überhaupt sexualstrafrechtlich immer mehr nach dem Vorbild von Uncle Sams Sexualhölle gegängelt, entmündigt und kriminalisiert wird, der soll auch nicht wählen dürfen! Denn da hängt wesentlich mehr Schweinkram dran als bei einem gepflegten „Sexting“ unter sexuell reifen Individuen!

Btw: So, werter Vitzi-Butzi, sieht ein eindeutiger Standpunkt aus! Schreib dir das in deinem, lol, „total ergebnisoffenen“ Nazitantenblog der kein Naziblog sein will, hinter die Ohren. Beispiele für noch ein-eindeutigere Standpunkte werden bei Gelegenheit folgen oder auch nicht.

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