Kein Fame fürn Frame?

Man kann den Wörtern gar nicht genug misstrauen, sie tun so harmlos, die Wörter, sie wirken absolut nicht gefährlich, so, als wären sie nur ein sachter Lufthauch, leise Töne aus Mündern, weder kalt noch warm, aber wenn sie durch das Ohr eindringen, werden sie schnell von dem riesigen grauweichen Überdruss des Gehirns verschluckt. Man misstraut ihnen nicht genug, den Wörtern, und schon ist das Unglück passiert.
(Louis Ferdinand Céline, „Reise ans Ende der Nacht“)

Krasse unterkomplexe Unterschätzung des Stimmviehs?

In der Rubrik „Medien“ der FAZ vom 26. Februar des laufenden Jahres stellt ein Oliver Weber der von der framinginstitutionellen Elisabeth Wehling im Auftrag der ARD erstellten „Framing-Studie“ aus wissenschaftlicher Perspektive ein Dürftigkeitszeugnis aus:

Aus wissenschaftlicher Perspektive steht das Framing-Gutachten der ARD auf dürftigem Fundament. Das von Elisabeth Wehling popularisierte Konzept mag gerade in Mode sein, aber es beruht auf einer sehr schlichten Vorstellung vom Wesen politischer Debatten.

Weber umreißt zur weiteren Begründung die Ursprünge dieser schlichten Mode in der Welt der vermeintlichen politischen Schlichtheiten:

Seit einigen Jahren erobert der Begriff „Framing“ die Öffentlichkeit. Unter Titeln wie „Die Macht der Wörter“ oder „Moral schlägt Argument“ haben viele Medien ein ursprünglich wissenschaftliches Konzept zur Erklärung unterschiedlicher Phänomene herangezogen. Der Wahlsieg von Donald Trump, die Erfolge der AfD, das Scheitern der Wahlkampagne von Martin Schulz – all diese Dinge hätten, so wurde insinuiert, wesentlich mit dem Sprachgebrauch verantwortlicher Politiker zu tun. Die „Rahmen“ – oder „Frames“ – , die sie in ihren Statements verwenden, würden einen maßgeblichen Einfluss auf die politische Meinungsbildung ausüben. Wer etwa von „Staatsversagen“ rede, „spricht dem Staat in letzter Konsequenz die Legitimität ab“ heißt es in einem Frame-Check der „Süddeutschen“, weil es sich um ein „absolutes Urteil“ handle, das dem Staat grundsätzlich die Fähigkeit aberkenne, Probleme zu lösen. Bestimmte Begriffe implizieren, wenn sie verwendet werden, eine ganze Reihe anderer Vorstellungen, die immer mit aufgerufen werden, so die These.

So die These. Und irgendwie dünkt es schon wieder sehr charakteristisch, dass „die These“ mit ihren Schlichtheiten eben vorgeblich auf der Seite des politisch Schlichten, Dumpfen und Bösen wurzeln soll: Trump, AfD, staatsfeindliches Wutbürgertum – ach ja, der von der Journallie hoch- wie runtergeschriebene Maddin ist auch noch druntergerutscht. Man hätte ja auch auf der Hellseite, wo Grenzzäune fallen und Mauern zerbersten, wo mit bedingungsloser Drittwelt-Massenflutung Wohlstand und Zukunft gesichert werden, nach Framing-Wurzeln suchen können. Aber so läuft das eben mit der Neusprech-Mode, genau wie beim „postfaktischen Zeitalter“: „Postfaktisch“ sind Donald, die russischen Hacker, die AfD, die Rechtspopulisten und sonstige Buh- und Booogiemänner, bei denen, für die „Angst noch nie ein guter Ratgeber“ war, ist dagegen die nüchterne Faktentreue zu verorten, auch wenn dann wieder alle die Klima-Panik einer körperlich wie geistig verkrüppelten Gallionsfigur spüren sollen und eine Lesbe in bunter Patchwork-Beziehung für die Nachfolgerin des Führers gehalten wird. Doch weiter mit dem klardenkenden FAZke Weber. Nachdem er sich mit einiger Berechtigung an der durchaus zweifelhaften wissenschaftlichen Reputation der Frau Wehling abgearbeitet hat – es handele sich bei der Dame nicht um eine der dominierenden Figuren ihres Fachs, seit 2013 sei sie zwar „postdoctoral scholar“ an der University of California in Berkeley, ihr „Berkeley International Framing Institute“ sitze jedoch in Berlin und habe keine organisatorischen Verbindungen zu der renommierten Universität – fährt er als einen ersten Kronzeugen einen leibhaftigen Professor für Kommunikationswissenschaft an der Universität Mainz auf, um der Frau Wehling den Rest zu geben:

„Es ist nicht gerade so, dass Elisabeth Wehlings Arbeiten rauf und runter zitiert werden“, sagt Marcus Maurer, Professor für Kommunikationswissenschaft an der Universität Mainz, auf Nachfrage dieser Zeitung. „Natürlich muss man, wenn man eine gute Idee hat, nicht erst umfangreich zu diesem Thema publiziert haben, bevor man in die Öffentlichkeit tritt“ ergänzt Maurer. Doch in der Kommunikationswissenschaft spiele der Ansatz von Wehling kaum eine Rolle. Die Wissenschaft forsche schon seit etwa fünfundzwanzig bis dreißig Jahren intensiv an dem Konzept „Framing“

Tschach, warum wurde dann gerade der Framing-Begriff von Wehling so populär?

Warum wurde gerade der Framing-Begriff von Wehling so populär? Ein wesentlicher Aspekt dürfte darin bestehen, dass der Begriff suggeriert, einzelne Wortveränderungen würden einen enormen Effekt auf das menschliche Gehirn ausüben. Ein solcher Automatismus lässt die Angst vor Manipulation aufkommen, die gerade in politisch aufgeregten Zeiten floriert. „Wenn Sie über Monate hinweg, etwa in einem Wahlkampf, bestimmte Sprachbilder propagieren, dann setzt bei Ihren Mitbürgern ein sogenannter „Hebbian-Learning-Prozess“ ein, denn sprachliche Wiederholung stärkt synaptische Verbindungen im Gehirn“, sagte Wehling etwa im März 2017 in einem Interview. Wer bestimmte Begriffe nur oft genug propagiere, der trimme die Gehirne der Menschen darauf, in diesen Begriffen zu denken, so die Behauptung, die mit der Furcht vor der Macht des Unterbewusstseins spielt.“

Furcht? Aaaah, wir merken: der merkelsche doppelplusungute Ratgeber treibt wieder sein Spiel, also einfach locker durch die Hose atmen, Klardenker Oliver Weber hat nämlich schon den nächsten Lichtbringer am Start, um die dunklen Einflüsterer in ihre Winkel zu bannen:

Solche Bezüge auf das menschliche Gehirn spielen in der Framing-Forschung tatsächlich kaum eine Rolle. „Es gibt keine konkreten neurowissenschaftlichen Studien zum Framing-Phänomen in Bezug auf Persuasion, also Meinungsbeeinflussung,“ sagt Jörg Matthes, Professor für Publizistik und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien. Er selbst hat 2014 ein deutsches Standardwerk zur Framing-Forschung veröffentlicht. „Frau Wehling beruft sich auf durchaus interessante neurowissenschaftliche Erkenntnisse, die in einem anderen Kontext gewonnen wurden, und leitet daraus konkrete Aussagen über die Wirkung bestimmter Semantiken ab“, während die bildgebenden Verfahren der Neurowissenschaft für sozial- und kommunikationswissenschaftliche Phänomene „grundsätzlich enorm interpretationsbedürftig“ seien. Die Vorstellung, dass eine bestimmte politische Metapher automatisch im Unterbewusstsein bestimmte neuronale Verknüpfungen hervorrufe, die dann einen starken Einfluss auf unser Denken ausübten, ist nach Meinung von Matthes „übetrieben und mechanistisch“.

Grundsätzlich ENORM interpretationsbedürftig sind aber offensichtlich auch FAZkes und ihre berufenen Autoritäten, denn schließlich hat niemand von einem Zauberwort gesprochen, das einfach so die Gehirne umkrempeln würde! Aber vor mechanistischen Übertreibungen sollte man schon auf der Hut sein, der Möhnntsch heißt schließlich Möhnntsch – weil er kackt und weil er lebt usw. (H.Grönemeyer, deutscher Dichter und Denker) und nicht etwa B-Mashina, weshalb man die „Vernunftfähigkeit“ und „Argumentationsstärke“ der lachenden und lebenden Kackerchen keinesfalls unterschätzen oder gar außen vor lassen dürfe!

Überhaupt kommen der Vernunftfähigkeit und Argumentationsstärke in den von Wehling popularisierten Framing-Konzept nur sehr untergeordnete Rollen zu. „Objektives, faktenbegründetes und rationales Denken gibt es nicht, zumindest nicht in der Form, in der es der Aufklärungsgedanke suggeriert“, heißt es etwa in dem AfD-Gutachten. Tatsächlich, sagt Jörg Matthes, gäbe es neben unterbewussten Prozessen aber natürlich auch bewusste und reflexive Vorgänge: „Man kann sich einem bestimmten Framing widersetzen, wenn man über eine sprachliche Äußerung nachdenkt“. Unter Umständen führe ein übertrieben euphemistisches „Wording“, wie es im ARD-Manual anklinge, auch zum Gegenteil: Der Rezipient schotte sich ab und höre nicht mehr zu. Ob Framing tatsächlich gelinge, hänge deswegen von einer ganzen Reihe von Faktoren ab, worunter auch die Glaubwürdigkeit der Quelle, die argumentative Konsistenz und die Voreinstellungen der Rezipienten zählten. „So wie das Framing-Konzept derzeit öffentlich vertreten wird, liegt darin eine enorme Unterschätzung der Denkfähigkeit des Publikums“, sagt Matthes. Die Wirkung einzelner Frames werde nämlich stark überschätzt.

Mit ihrer Einschätzung bezüglich der Rolle der Ratio ist Wehling aber auf einer Höhe mit dem Stand der Hirnforschung, wo es ebenfalls tendenziell schon seit längerem in die Richtung geht, dass die Ratio im allgemeinen, was das menschliche Denken und Handeln beträfe, stark überbewertet werde, da hier das Unterbewusste in Gestalt von Impulsen und Emotionen dominiere und die Ratio lediglich als eine Art „Benutzeroberfläche“ fungiere, die die Handlungsoptionen unterbreite während die Wahl dann von besagten unterbewussten Impulsen getroffen würde. Aber wir verstehen, alles ENORM interpretationsbedürftig und kontextabhängig und so. Allerdings sagen Kenner und Fachmann hier ja letztlich nichts anders, als dass „Framing“ funktionieren könne, wenn gewisse Parameter stimmen, es aber nicht so wäre, dass bestimmte „Magic Words“ immer funktionieren würden, wie die Wehling angeblich suggeriere – Mooment, warum liegt denn hier Stroh und warum hat der Mann die Maske auf?!!

Ja, natürlich kann man sich einem „Framing“ auch „entziehen“ „wenn man über eine bestimmte Aussage nachdenkt“ aber, wie unser Strohmann-Lehrvideo sehr schön zeigt, ist Nachdenken eben anstrengend und das Leben zu kurz für schlechten Whiskey oder so und da geht eben auch dieser Punkt eindeutig an die Frau Wehling, die sehr schön auf einen selbigen gebracht hat, worin die Crux liegt beim „Nachdenken“, vor allem, wenn man sich das massive propagandajournalistisch-postfaktische Bombardement vor Augen führt, mit dem die hier Lebenden aus sämtlichen Rohren spermanent beschallt und belallt werden:

Um Worten eine Bedeutung zuzumessen, aktivieren unsere Gehirne kognitiv-neuronale Frames, die unter anderem das Simulieren von Gefühlen, Gerüchen, Geschmäckern, Bewegungen und Bildern umfassen.

Und dann beim dritten, vierten, fünften Mal ergeben sich Einschleif-Prozesse im Gehirn und ein Wiedererkennungseffekt – egal, ob die Sache wahrhaft ist oder eine Lüge. Und dann sagt das Gehirn irgendwann: ‚Ist mir viel zu anstrengend, das ist für mich jetzt eine Wahrheit.



AUS DER AKTUELLEN FRAMING-STUDIE DES „BERKELEY INTERNATIONAL FRAMING INSTITUTE“ – IN AUFTRAG GEGEBEN VON DER ARD

Ja, diese Passage wiederholen wir hier jetzt so lange, bis es sitzt, auch wenn es angeblich sehr wenig mit dem zu tun hat, was in den Elfenbeintürmen so an Korinthen gekackt und sortiert wird:

Mit dem komplexen kommunikations-wissenschaftlichen Begriff von Framing, wie er in der Forschung verwendet wird, hat das alles nur sehr wenig zu tun. „In der empirischen Forschung wird das Konzept gebraucht, um die Entstehung dominanter Perspektiven auf bestimmte Themen zu untersuchen“, sagt Marcus Maurer. Die Wirkung von Einzelwörtern wie „Flüchtlingswelle“ oder „Staatsversagen“ spiele in der Forschung bislang kaum eine Rolle, deren Effekte seien vermutlich auch als eher gering einzuschätzen. Die Untersuchung der Implikationen einzelner Wörter kann zwar sinnvoll sein, aber die Vorstellung, man würde mit deren Verwendung bestimmte Neuronenverknüpfungen schaffen, geht weit am wissenschaftlichen Kenntnisstand vorbei. „In der Kommunikationswissenschaft beschreibt `Framing´ eher ein diskursives Phänomen“, die Betrachtung einzelner Wörter und deren Wirkung auf die Gehirne der Rezipienten komme, so Maurer, darin kaum vor.

So, hat alles mit nichts zu tun, obwohl in der empirischen Forschung das Framing-Konzept gebraucht wird, um die Entstehung dominanter Perspektiven auf bestimmte Themen zu untersuchen? DAS ist doch genau die Empirik eures demütigen Erzählers! Schließlich lässt sich die Implementierung einer dominanten Sichtweise auf bestimmte Themen, auch und vor allem an jeder Ratio vorbei, täglich studieren, ist dies doch offensichtliche Staatsräsong innerhalb der bestehenden Machtstruktur! Und auch wenn der Erzähler von der Studie nur knappe Auszüge und Zusammenfassungen kennt, deutet sich doch bereits in diesen an, dass es eben nicht nur um einzelne, isolierte Wörter geht, wie der FAZke und seine Kronzeugen suggerieren, sondern um einen größeren Rahmen.

Und selbst wenn, wer seinen Orwell gelesen hat, weiß, dass es schon 1948 bzw. 1984 ein Anachronismus war, unliebsame Meinungsäußerungen zu zensieren, durch Neusprech sollte vielmehr durch das Eliminieren von Begriffen und deren Ersetzung durch Neukonstruktionen dafür gesorgt werden, dass Kritik am Großen Bruder erst gar nicht mehr formuliert, ja letztlich nicht einmal mehr gedacht werden kann, und es sieht ganz so aus, als habe Orwell mit „1984“ im Rennen der Dystopien Huxleys „Brave New World“ ein gutes Stück hinter sich gelassen, während ihm H.G. Wells „Time Machine“ dicht an den Fersen klebt. Dem Erzähler als Modemuffel ging der angeblich so hippe Framing-Diskurs bislang auch so ziemlich sonst wo vorbei, sofern er ihn überhaupt auf dem Radar hatte, aber das Ganze beschreibt doch nichts anderes als die gängige Praxis beim Affentanz um Gender, „Minderheiten“, Political Correctness, destruktive Genozidalimmigration, die Vergoldung von Scheiße, die Heiligsprechung von Tuberkulose, Lepra, Pest und Cholera – immer geht es um Worte und die versuchte Verunmöglichung bestimmte Dinge zu äußern und letztlich auch zu denken: Aus „Volk“ werden „alle die hier leben“ bzw. „hier Lebende“, „die Zivilgesellschaft“, aus Opfern „Erlebende“, aus „Migranten“ pauschal „Flüchtlinge“ oder was auch immer der Moralerpressung dienlich ist; bestimmte unschöne Kulturimporte werden mit Begriffen wie „Männergewalt“ verschleiert – das Verallgemeinerungsverbotsmantra weist stets nur in eine Richtung – vom wuchernden Gender-Irrsinn und Konsorten gar nicht erst zu reden, Worte können ja scheinbar sogar Geschlechtsumwandlungen bewirken! Ist schließlich auch egal, wie man diese transformatorische Fäulnis nennt, aber „Framing“ findet der Erzähler in seiner Demut wirklich sehr passend, denn es geht offensichtlich nicht nur drum, „die Frames der anderen zu zerstören“ (Wehling) sondern um die Zerstörung der „anderen“ selbst, also derjenigen, die sich außerhalb des von der herrschenden Machtstruktur vorgegebenen Rahmens (Frame) befinden bzw., in korrektem Neusprech, „die sich außerhalb unseres demokratisch-zivilgesellschaftlichen Grundkonsens begeben haben“. Man mag von der AfD halten was man mag – egal, inwieweit sie jetzt echte, unterwanderte oder gesteuerte Opposition ist – die Angriffe gegen ihre Mitglieder, Politiker, Sympathisanten (oder auch nur solche, die man dafür hält) sind sehr real und von wachsender Brutalität, die weder Frauen noch Kinder schont, begleitet von der für eine solche Hatz charakteristischen rhetorischen Entmenschlichung von Seiten der etablierten Politik und ihrer Propagandaorgane: Wer sich außerhalb des von der Machtstruktur definierten Frames stellt, ist zunehmend vogelfrei, schutzlos im Staate, wie es auch die völlig friedlichen Rentner und Hausfrauen bei PEGIDA zu spüren bekamen, die schon mal mit Pflastersteinen beworfen und mit Eisenstangen niedergeknüppelt wurden. Wer sich außerhalb des Frames positioniert hat, gegen den darf schließlich „mit allen Mitteln“ (Ralf „Pöbel Ralle“ Stegner, SPD) vorgegangen werden, sonst geht´s nämlich direkt nach Auschwitz oder gleich zum Weltuntergang! Wer nicht mit hüpft ist Nazieh, oder Kohle, schlichtweg ein Möhnntscheitsfeind, wenn nicht gar Feind allen Lebens. Müßig zu erwähnen, dass derartige Rahmungen letztlich die Vorstufe aller genozidal-ideologischen Menschen-Massenausrottungen darstellen, ob unter Pol Pot oder den Bolschewiken, den untoten Österreicher inflationär zu bemühen ist uns hier zu poplig. Natürlich führen solche Rahmungen nicht zwangsläufig zu Leichenberg und Massengrab, stellen aber eine charakteristische weil notwendige Vorstufe dar, weshalb die irrational-fanatisierten Mobster, die nach vorhergehender verbaler Entmenschlichung Kot und Backsteine auf AfD-Leute werfen, wie auch die irrational-ideologisierten Follower der Krüppel-Greta, die letztlich Millionen Menschen für den Raub ihrer Zukunft und den Tod der Biosphäre verantwortlich machen, durchaus gewisse orwellsche Assoziationen hervorrufen können.

Bemerkenswerter Weise führt unser FAZke, Oliver Weber, als Beispiel für den Niedergang des politischen Diskurses in Folge des von ihm beklagten Framing-Hypes nicht AfD, Rechtpopulisten, Wutbürger an sondern vielmehr die Administration und ihren Umgang mit denjenigen außerhalb des etablierten Frames:

Wohin es führen kann, wenn sich ein politischer Diskurs nach einer neurologisch eingefärbten Vorstellung von argumentativer Auseinandersetzung ausrichtet, kann man im Gutachten der AfD beobachten: Bestimmte Voraussetzungen werden nicht mehr hinterfragt, Fakten nicht mehr überprüft, und an die Stelle kritischen Gedankenaustausches tritt das ständige Wiederholen zurechtgelegter Phrasen, um beim Gegenüber angeblich „synaptische Verbindungen im Gehirn zu verstärken“

Wir halten also fest: Auch dieser FAZke hat offensichtlich bemerkt, dass die wehlingschen Framing-Vorgaben weit über die ARD-GEZ-Debatte hinausreichen und den politischen Diskurs dominieren, wie er am Beispiel des Umgangs mit der AfD illustriert. Sehr wahrscheinlich ist ihm auch klar, dass die von ihm geschilderte Praxis des Nicht-Mehr-Hinterfragens bestimmter Voraussetzungen und das Ersetzen jedes kritischen Gedankenaustausches durch das ständige Wiederholen zurechtgelegter Phrasen im Sinne der von Wehling geschilderten „Einschleifprozesse“ Status Quo der staatlichen Administration und des Medialen Komplexes ist. Gerade die Erwähnung der „ständigen Wiederholung zurechtgelegter Phrasen“ beschwört doch schon das unschöne Bild der von ihren Verehrern liebevoll „Rautenratte“ genannten Gedunsenen förmlich vor dem geistigen Auge herauf! Ist doch auch ganz logisch, wer die Moral selbst verkörpert, der hat die niederen Sphären des „kritisch Hinterfragens“ längst unter sich gelassen. Allerdings hält Weber seinem Tenor nach das alles für vergebliche Liebesmüh, der Bürger wäre insgesamt viel zu schlau für so etwas, letztlich drohten all die vehementen Framing-Bemühungen das Gegenteil des Beabsichtigten zu bewirken, je penetranter vorgegangen würde, desto eher. Kurz: das Ganze sei unterkomplex, fadenscheinig, zum Scheitern verurteilt. Der Beweis dafür steht noch aus, bis jetzt passt doch alles ganz wunderbar in den Frame, ob mit oder ohne Fame. Und „der Bürger“ wird offenbar nicht genug unterschätzt, um in ihm nicht ein immenses Problem zu sehen, das erklärt dann auch den Eifer beim Gebetsmühlendrehen:

Man rutscht auf allen Wörtern aus. Das kanns noch nicht gewesen sein. Nur noch Absichten, äußerer Schein. Der entschlossene Mensch braucht mehr. 
(Louis Ferdinand Céline, Ebd.)

35 Gedanken zu “Kein Fame fürn Frame?

  1. Schildbürger

    Das mit der Sprache ist etwas was ich wirklich lange Zeit unterschätzt habe.
    „Lass die mal labern“ oder so was.
    Das hat bei mir erst recht spät gezündet was da für eine Macht dahintersteckt.
    Und die Methode ist eigentlich ganz einfach, einmal schon benannte Assoziationen („unsere Demokratie im besten Deutschland aller Zeiten, wer irgendeine Kritik übt ist Demokratiefeind“, „wer gegen die EU ist ist ein Europafeind“, „Nationalismus= Krieg, Hitler und weiße Männer die alles was anders aussieht brutal unterdrücken“, …).
    Zum Anderen die ständige Wiederholung.
    In so ziemlich jedem Massenmedium.
    Dauerhaft, leise und tröpfelnd. Tick, tick.
    Und zum Dritten der Kamerafokus. Für die politisch genehme Richtung werden alle Kameras auf die Positivbeispiele gerichtet, bei der gegnerischen auf die negativsten die einem unter die Kamera kommen, wie der Hutbürger.
    Und das wirkt erschreckend gut.
    Find mal irgendjemand der sich irgendeine Rede von AfD-Abgeordneten ( da geht es mir ähnlich wie dir, Zweifel bleiben, aber mein Eindruck wird so komisch es klingt immer positiver, aber dazu später mehr) wirklich mal angehört hat.
    Übliche Antwort, „diesen rechtspolulistischen, rassistischen, undemokratischen Europafeinden braucht man nicht zuzuhören. Und guck dir mal die Gestalten da drüben an“.

    Dazu die ich nenne es mal Expertenpest.
    Zu jedem Thema wird ein sogenannter Experte präsentiert.
    Leider hat man hierzulande so den Hang einem geschniegelten und gebügelten Fatzke der was vom Teleprompter abliest und der noch als Prof. Dr. sowieso, Rechtsextremismus-/Klima-/Politik- oder sonstwas -experten mehr Glauben zu schenken als Leuten die wirklich was mit dem entsprechenden Thmea zu tun haben.
    „Die sehen ja nicht das große Ganze“. Das hat doch der Stasi-Unterbiss der vor der SPD-Eule (nix gegen Eulen…) Bundesgrüßeaugust war sogar mal so recht direkt gesagt.
    Mystifizierung. Es wird ständig suggeriert dass der einfache Bürger keine Ahnung hat, nur der Politiker.
    Und da teilen sich meines Eindruckes nach die Bevölkerungen. Die beiden größten Teile sind auf der einen Hand die abgrundtief Staatsgläubigen, und auf der Anderen diejenigen die Staat generell als dumm und unfähig bezeichnen.

    Zurück zur AfD, da gab es doch den bekannten Auftritt von dem Herrn „ich-würde-gerne-das-weiße Europa- aufgeben“-Broder vor einem Haufen AfDler.
    Ich hätte da beinahe vor lauter Fremdscham aufgrund dieses würdelosen zwangsweisen Lachens bei jedem schlechten Witz vom Itz in den Tisch gebissen.
    Aber dann ist mir wieder bewusst geworden was hier eigentlich passiert ist und verschärft weiter passiert.
    Hehe, gestern in der Blödzeitung, Kirchenkritik.
    Die Kirche solle doch bitte keine Kinder mit der Erbsünde belasten.
    Was die selber und so ziemlich alle „linken“ Medien mit deutschen bzw. allen weißen Kindern machen ist da selbstverständlich ausgeklammert.
    Wir hatten in der Grundschule die Geschichte „Suse, pfeif mal!“.
    Mädchen mit Hasenscharte das gemobbt wird und versucht mit Süßigkeiten und kleineren Geschenken den Unmut der Mitschüler abzuwenden. Erfolglos.

    Jeder politische Diskurs abseits der von den Medien gestreuten Linie ist Topfschlagen im Minenfeld.
    Wie gesagt, die haben das Feld gut bereitet, und lauern beim politischen Gegner auf jeden sprachlichen Ausrutscher um ihn auszuschlachten bis zum Sankt Nimmerleinstag. Wie das „Denkmal der Schande“ oder der „Vogelschiss“.
    Während bei genehmen Personen großzügig über Entgleisungen hinweggesehen wird, bzw. diese ganz fix „differenziert betrachtet“ werden.
    Für die so vielen die ihr Bild von der Welt nur aus dem Fenster ziehen welches die Medien ihnen bereiten ist diese Taktik leider Gottes ausgesprochen wirkungsvoll.

    Gefällt mir

  2. Schildbürger

    Was ich noch unterschätzt habe ist die Klimagretel. Bzw. nicht die selber, sondern die Leute die das arme Ding ständig vor die Kameras zerren,
    Die wird ja jetzt schon als Sensation angepriesen wenn sie in deutschen Städten aufschlägt.
    Kann man da vielleicht einen Querschluss zu biblischen, koranischen oder sonstigen Propheten ziehen?
    Irgendein Spinner der ständig in die Öffentlichkeit gezerrt wird und dem dann eine leichtgläubige Masse folgt?
    Wenn in tausend Jahren (ich Bösewicht ^^) mal der heiligen Greta gehuldigt wird die, aus einfachen Verhältnissen stammend, mit ihrer bloßen Anwesenheit das Wetter ändern konnte und der die Zweibeiner ohne Federkleid scharenweise gefolgt sind um ihre Wundertätigkeit zu bestaunen, mich würde es nicht wundern.

    Gefällt mir

  3. knwyrenmy

    Ganz ausgezeichneter Artikel und entlarvender FAZ-Artikel. Nur eine kleine Verbesserung: Das nächste mal bitte keinen Ausschnitt, sondern die Vollversion des Referenzvideos. Danke!

    Als harvensingender Namenstänzer habe ich eine eigene, nicht widersprechende, hingegen zustimmende Sicht der Ausführung, allerdings in anderer Nomenklatur und – ich muss es leider sagen – umfangreicher.

    Es steht und fällt mit dem

    BEGRIFF.

    Umgangssprachlich eine klare Sache, in GOETHEANUM-LAND tatsächlich WISSENSCHAFTLICH.

    Gefällt mir

  4. Und die Methode ist eigentlich ganz einfach, einmal schon benannte Assoziationen („unsere Demokratie im besten Deutschland aller Zeiten, wer irgendeine Kritik übt ist Demokratiefeind“, „wer gegen die EU ist ist ein Europafeind“, „Nationalismus= Krieg, Hitler und weiße Männer die alles was anders aussieht brutal unterdrücken“, …).
    Zum Anderen die ständige Wiederholung.
    In so ziemlich jedem Massenmedium.
    Dauerhaft, leise und tröpfelnd. Tick, tick.

    Exakt! Und dass das funktioniert, kann ich an mir selbst beobachten. Deshalb wird seit 2015 die Glotze von mir fast vollständig gemieden, Propagandapresse hingegen, ergänzt durch „alternatives“ hingegen noch rezipiert. Die Glotze habe ich lange als das enzensbergersche „Nullmedium“ betrachtet, als Lagerfeuer der Moderne, das im Hintergrund flackert, während man dies und das macht und ab und zu in die Flammen schaut. So z.B. nach dem Sport einfach aufs Sofa, ein gutes Buch und dazu die Glotze. Natürlich gerne „Seriöses“ wie Dreisatt und Konzerten. Gerade bei Dreisatt fand ich immer die ganze Aufmachung sehr ansprechend, bis hin zu den Jingles und der musikalischen Untermalung und Rahmung – Jazz und dergleichen, man lebt ja nicht nur vom Schwarzmetall allein – dazu dann oft das regional-überregionale mit Einbeziehung von Österreich und der Schweiz, irgendwie sorgte das alles für ein wohliges Gefühl, tatsächlich wie am Lagerfeuer. Dann tatsächlich immer allerlei aus Kultur, Wissenschaft, Gesellschaft was für mich als einigermaßen vielseitig interessierten Möhnntschen durchaus von Interesse ist. Aber auch hier stieß mit das indoktrinatorisch-ideologische immer mehr auf. Die „Flüchtlingskrise“(TM) löste dann so was wie einen allergischen Schock aus, nichts ging mehr, es war einfach nicht mehr zu ertragen. Dies führte für längere zeit zum nahezu vollständigen Boykott der etablierten Medien, also Fernsehen, Rundfunkt und Presse. Wenn´s nach mir gegangen wäre, hätte ich hier alle Zeitungen abbestellt, aber hätte, hätte…^^ Ich konnte etablierte Medien im großen und ganzen wirklich nur gefiltert durch alternative ertragen, wenn ich dann mal wieder mit FAZ oder Lokalpresse versuchte, ging das nur über kurze Zeiträume, bevor es mir wieder schlecht wurde. Rundfunk ging nur, wenn länger Musik übertragen wurde, sonst immer gleich „tick, tick“ …aaahrgh! Letzteres ist im Grunde bis heute so geblieben. Neulich mal irgend nen insgesamt eher mäßigen Kleinkunstkram reingezogen, das ging grad noch so, bis auf einmal ne Tussi am Klavier inbrünstigst an und abhob „NOOOONAAA AUUS SÜÜÜÜÜRIEN SCHÖHÖÖÖPPPFFFTTT WASSER IM BOOT, SIE UND DIE KINDEEEERR IN GROOOOSSSSEEEEERRR NOOHOOOT UND ALS DAS WAAHAAASSSER BIS ZUM HAAAAHAAAALS IHR STEEHEEEET, UMARMT SIE DIE KINDEEER, SPRIIHIIICHT EIN LEHEEEETZTES GEEBEEEHEEEET…..“ (aus der Erinnerung, Text und Intonation waren aber dementsprechend, die wäre in einer gesunden Gesellschaft aus dem Saal geprügelt worden!) – aaahrrrgghhhhh, Tigersprung zum Küchenradio, ufff, Sekunden dehnen sich zu Ewigkeiten, lol. Auch mit der Glotze ist es so, dass ich mir nur noch ausnahmsweise geben kann und das unter weitgehender Ausklammerung der „seriösen“ Anteile. Bei Sachen wie „Flussmonster“ auf DMAX ist der Propagandaanteil für mich noch im verdaulichen Bereich, während es wo anders tick-tick-tröpfelt. Und das ist gerade das Ding bei der Glotze, dass sie eben doch kein Nullmedium ist und die Worte ihren Weg finden. Während die Rezeption der Lügenpresse ein aktiver Akt ist, man dabei ständig selektiert und nach Bedarf innehalten und überlegen kann, bewirkt die Glotze wirklich unwillkürlich ein Einschleifen nach wehlingschen Vorgaben, man gibt sich dem ständigen Einflüstern passiv hin, so dass das Gehirn automatisch abschaltet da es sonst zu anstrengend wird. Deshalb kann ich jetzt auch wieder in größerem Ausmaß Lügenpresse konsumieren und das u.a. blogtechnisch verwursten, man sollte auch nie vergessen, dass die ganzen „Alternativen“ Großteils auch nur die Mainstreammedien als Grundlage haben. Wenn ich aber auf alternative Quellen und Medien verzichte und mich auf die etablierte „Vielfalt“ beschränke, merke ich schnell, wie sich deren Realität bei mir einzuschleifen beginnt, und teilweise wirklich essentielle Dinge in den Hintergrund rücken, bis ich dann immer wie aus einem Traum hochfahre – ah, Vorsicht! Gleichzeitig merke ich im Umgang mit Personen, die sich im etablierten Frame bewegen, wie sie einfach nur das von sich geben, was ihnen ins Hirn gekübelt wurde – die halten sich für gebildet, aber die Bausteine ihrer Bildung sind nur die Schlagworte des Frames, die sie unbewusst verinnerlicht haben! Das ganze funktioniert übrigens auch „alternativ“, man braucht sich nur die PiPi-Kommentare durchlesen, so von wegen „linksrotgrünversifft“ usw. oder der ganze Scheiß wie das mit den von dir schon erwähnten „Betamännern“ oder den „Boomern“, dem Kinderschänderwahn, den Chemtrails uswusf. Mit Gestalten am Boden der Latrine, wie dem Volkslehrer, will ich erst gar nicht anfangen. Kurz, es erscheint alles als ein auswegloses Dilemma, aber das Leben findet seinen Weg. Heil Satan!

    Gefällt mir

  5. knwyrenmy

    Dreisatt und Konzerten. Gerade bei Dreisatt fand ich immer die ganze Aufmachung sehr ansprechend, bis hin zu den Jingles und der musikalischen Untermalung und Rahmung – Jazz und dergleichen, man lebt ja nicht nur vom Schwarzmetall allein –

    Mir hat auch niemand den Widerspruch zwischen der ARTE Wirklichkeit und 3D erklären können

    Gefällt mir

  6. Find mal irgendjemand der sich irgendeine Rede von AfD-Abgeordneten ( da geht es mir ähnlich wie dir, Zweifel bleiben, aber mein Eindruck wird so komisch es klingt immer positiver, aber dazu später mehr) wirklich mal angehört hat.

    Ich weiß nicht, ich weiß nicht, aber an Abschaum herrscht da kein Mangel. Der Fisch stinkt aber vor allem vom Kopf her:

    Heidenheim – „Meuthen hat uns der Antifa vor die Füße geworfen und uns zum Freiwild erklärt!“ Mit diesen Worten macht die AfD-Abgeordnete Christina Baum ihrem Ärger über den unglücklich verlaufenden Landesparteitag der baden-württembergischen AfD Luft. Die Gründerin von „Kandel ist überall“ und Initiatorin des „Stuttgarter Aufrufes“ war zusammen mit anderen Parteimitgliedern des nationalkonservativen Lagers vom neugewählten Vorsitzenden Bernd Gögel als „Schädlinge“ – sprich Ungeziefer – bezeichnet worden, dass vom „Kammerjäger“ beseitigt werden müsse.
    Mehr noch bringt die Zahnärztin der Satz des AfD-Bundesvorsitzenden Meuthen in Rage der laut JF folgenden Wortlaut hat: „Wer hier seine gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit ausleben möchte, dem sage ich ganz klar: Sucht euch ein anderes Spielfeld für eure Neurosen!“
    „Mit dem Ausdruck – gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit – hat Meuthen einen Kampfbegriff der Linken verwendet. Damit hat er uns zum Freiwild erklärt. Allein aus Sicherheitsgründen ist das ein Skandal.“ Sie und ihre Mitstreiter waren auf Demonstrationen immer wieder von gewalttätigen Linken bedroht, blockiert und angegriffen worden. „Man will uns rausekeln“, sagt die Frontfrau von „Kandel ist überall“ resigniert.
    In der Tat belässt es die Partei nicht nur bei Verbalattacken.
    So wurden mit einem internen Spionagenetzwerk engagierte Mitglieder, die zum Beispiel der Identitären Bewegung nahestehen und auf einer Demo gesichtet wurden, fotografiert und verloren nach einem Jahr ihre Mitgliedschaft.

    https://www.journalistenwatch.com/2019/02/26/afd-parteitag-bawue/

    Meuthen, da steckt schon Meute drin. Eindeutig Abschaum.

    Aber wie ich schon im Artikel schrub, egal was von der AfD zu halten ist, die Hysterie diesbezüglich ist real, ebenso wie die systematisch per Framing hochgejazzte Gewalt und Entmenschlichung, DAS ist für mich in dem Zusammenhang das wesentliche.

    Was ich noch unterschätzt habe ist die Klimagretel. Bzw. nicht die selber, sondern die Leute die das arme Ding ständig vor die Kameras zerren,
    Die wird ja jetzt schon als Sensation angepriesen wenn sie in deutschen Städten aufschlägt.

    Das habe ich von Anfang an dahingehend eingeordnet, dass es nun im Rahmen morgenthauartiger Bestrebungen dem Plebs empfindlich ans Eingemachte gehen soll – auch, aber nicht nur, ans „heilige Blechle“ (schwäbisch für Automobil) – und man dafür die Jugend in Stellung bringt und instrumentalisiert. Das hat etwas durchaus bedrohliches, erinnert an Mao und Pol Pot. Bedrohlich auch gerade deswegen, wie hier, so wie auch bei „gegen Rääächtz“ und AfD, Hysterie und Irrationalität geschürt und gezielt in eine bestimmte Richtung gelenkt werden. Warum man die sichtlich körperlich zurückgebliebene und krüppelig-verzwergt aussehende Gräta dafür als Leitfigur installiert hat, ist für mich nach etwas Überlegung auch klar: Sie ist dadurch unverwechselbar, hat dadurch schon Alleinstellungsmerkmale. Wäre es jetzt eine blonde, hochgewachsene Musterschwedin, wäre sie nur ein Prototyp für ein bestimmtes Ideal, zudem nicht unbedingt dienlich dafür, als visionäre Panikerin aufzutreten! Gut, man hätte auch eine Mohammedanerin, Negerin oder sonstwas minoritymäßiges (Kiiimaflüchtlinge!) nehmen können, allerdings besetzen people of color schon zur Genüge andere Frames. Da ist die Gräte ein neuer Typus. Sie sieht zurückgeblieben, behindert und leicht mongoloid aus, vertritt aber eben keine Behindertenbelange, sondern ernsthaft und vehement nichts geringeres als Welt- und Menschheitsrettung. So betritt sie als panische Visionärin die bereitete Bühne einer neuen Zivilreligion und ihre scheinbaren Defizite sind ihre Trümpfe! Krüppel und Abnorme wurden schon immer ausgegrenzt, andererseits hat alles immer auch zwei Seiten und somit wurden solchen Personen auch immer wieder mal besondere Eigenschaften zugeschrieben. Offiziell wird Gräte auch nicht als Downie, sondern als Asperger-Syndrom gehandelt, und diese Leute sind oft nicht nur, bei allen Defiziten, z.B. bezüglich „Sozialkompetenz“, recht intelligent, sondern verfügen bekanntermaßen nicht selten über besondere Fähigkeiten („Nischenbegabungen“). Ich weiß bei der Gräte nicht so recht, „Down Syndrom“ passt bezüglich des Äußeren, allerdings haben die Downies in der Regel doch ein eher sonniges Wesen, der starre Blick/die starre Mimik sind schon ziemlich aspi-mäßig, wohingegen Mongolismus und körperliche Zurückgebliebenheit nicht damit assoziiert sind. Ich habe allerdings eine literarische/populärkulturelle Entsprechung zu Gräte gefunden, und zwar „Fiver“, eine Figur aus dem Roman „Watership Down“/“Unten am Fluss“ des jüngst verstorbenen Richard Adams bzw. dem gleichnamigen Zeichentrickfilm von Martin Rosen aus den frühen 80ern (daneben gibt es noch eine deutlich kindischere Fernsehserie jüngeren Datums). Die Helden dieser Geschichte sind Kaninchen. Diese sind weniger vermenschlicht als in Tierfabeln und Zeichentrickfilmen üblich, ihr Verhalten orientiert sich an dem echter Kaninchen, allerdings leben sie in einem Fantasy-Kosmos, mit eigener Religion und durchaus variablen Gesellschaftsordnungen (nach heutigem Wertekonsens allerdings eindeutig fast alles fascho, z.B. benevolenter Autokratismus; brutale, totalitäre Diktatur, Männer- bzw. Rammlerbündlertum allerorten, aber auch eine dekadent-fatalistische Gesellschaft, die für die heutige Situation nicht ohne Brisanz ist, später evtl. mehr dazu). Disneymäßig getanzt und gesungen wird auch nicht, die Kaninchenwelt ist eine raue, es gibt Kämpfe um Territorium, Weibchen, das nackte Überleben. Darüber hinaus enthält die Saga auch biblische und jüdische Motive, z.B. die Religion mit dem „Großen Frith“ (der Sonne) als Gottvater, dem Exodus, und ja, der fast vollkommenen Auslöschung eines (Kaninchen-)Volkes mit Giftgas. Die Gestalt des „Fiver“ ist in der Handlung der Geschichte zentral. Er heißt so, weil er letzte (der fünfte) im Wurf war, ist im Wachstum zurückgeblieben, dazu von zittrigem, übernervösem Wesen, erleidet mitunter regelrechte Krampfanfälle. Aber er ist auch ein Visionär und ein Seher mit echten hellseherischen Fähigkeiten. Obwohl er am Anfang der Geschichte von niemandem, auch nicht seinem im übrigen loyalen Bruder „Hazel“, einem künftigen Anführer, so recht ernst genommen wird, sagt er völlig zutreffend die Vernichtung seiner Kaninchenkolonie und auch weitere elementare Ereignisse voraus. Fiver ist körperlich zurückgeblieben und Epileptiker, aber gerade letztere wurden schon in der Antike als „Lieblinge der Götter“ und seherisch begabt angesehen. Mit Gräta wird eine damit vergleichbare Figur entworfen. Eine andere literarische Vorlage ist natürlich Pipi Langstrumpf. Und so haben wir die kleine, zerbrechlich wirkende Gestalt, die sich von seherischer Vision erfüllt, den mächtigen bösen und dummen Kräften in den Weg stellt! Schon genial irgendwie. „Watership Down“ gibt noch mehr her, könnte man grad was draus machen wenn man denn könnt… :-/

    Man tut gut daran, Fivers Panik zu spüren, er und der demütige Erzähler sehen allerdings ganz andere Sachen als Gräte:

    Gefällt mir

    1. Schildbürger

      Ich persönlich würde jetzt nicht dieses, ich sage mal zwischen den Zeilen eingestreute Staats- bzw. Globalisierungspropagandagetröpfel (sowohl ÖR als auch MSM bringen ja durchaus auch mal interessante und wahre Inhalte, nur dann fast ausschließlich relativiert, schöngefärbt oder „Deutsche machen das ja auch“… schönes Beispiel, im Speigel war vor ein paar Monaten mal ein Artikel der behandelt hat woher die Müllberge in den Ozeanen wirklich kommen, aber mit dem Schluss man müsse denen ja helfen eine Müllabfuhr aufzubauen, und ignorierend dass die edlen Naturvölker in den betreffenden Ländern mal ganz gemütlich einen feuchten Kehricht drauf geben) mit falsch bzw. diskutabel verwendeten Begriffen auf den selben Haufen kehren.

      Aber Zustimmung, das ist wirklich am heimtückischsten wenn man da mehr oder weniger passiv zuschaut bzw. zuhört und der Kopf woanders ist.
      Wo ichd as am eindrücklichsten erlebe ist auf der Arbeit wenn nebenher das radio dudelt, und dann zwischen Staudurchsagen und seichter Popmusik es dann wieder tick-tickt.

      Und, was ich vergessen habe zu erwähnen und du in einem anderen Artikel behandelt hast, die Gruppenkonformität.
      Der Primat will nicht alleine sein. Die Medien drehen alles, aber auch wirklich alles so hin als wäre Deutschland „linksgrün“, als wäre jeder der „rechts“ wählt ein Ausgestoßener, und so weiter.
      Das jagt meiner Erfahrung nach leider viele ins Bockshorn.

      Der anaphylaktische Schock 2015 kommt mir sehr bekannt vor. .
      Ich war ja schon vorher recht kritisch über das was medial veröffentlicht wird.
      Eher, ich sage mal „links“ angefangen, die Kritik am modernen Kapitalismus und Globalismus war da so der Einstieg, mit den buschigen Seilschaften nach 9-11 und drittem Irakkrieg. Über diverse verschlungene Umwege (das war wirklich klischeemäßig der stete Tropfen, „Putinversteher“, etwas näher mit dem Syrienkrieg beschäftigt, usw.), aber einer der prägnantesten Weckmomente war als ich damals in „Inglorious Bastards“ oder wie der geschrieben wird mitgeschleift wurde. Deutsche jubeln wenn Wehrmachtssoldaten der Schädel eingeschlagen wird. Das war wirklich was wo ich lange schlecht geschlafen hab. Weniger die Szene selber, sondern die lachenden Gesichter die dann aus dem Kinosaal geströmt sind.
      2015 war halt die geistige Überladung. Von dann ging es sehr, sehr schnell.
      Das seltsame ist nur, so vieles war ständig da.
      Dass es sehr verschiedene Völker gibt, dass gewisse Kreise sich auf Kosten der arbeitenden Leute den Sack vollhauen, dass Medien nicht die Wahrheit sagen.
      2015 war wenn mand as so will der Eimer kaltes Wasser ins Gesicht der mich genötigt hat den wirren Gedankenfetzen die ständig umhergeschwirrt sind mal etwas eingehender nachzugehen.

      Ich wollte nicht sagen dass in der AfD kein menschlicher Abfall herumrennt.
      Aber auch mehr als genug Leute denen man anmerkt dass sie es an sich ehrlich meinen und in ihrem von der Verdreherpresse aufgelegten Maulkorb und von der Gehirnwäsche angelegten unsichtbaren und schwer zu bemerkenden Fessel hängenbleiben.

      Warum man ausgerechnet die Klimagretel auserkoren hat, vielleicht einfach nur Kindchenschema.
      Die sieht einfach aus als könne sie kein Wässerchen trüben, und wenn die (wesentlich jünger wirkend als sie ist) da Sachen herausposaunt für die angeblich seriöse Wissenschaftler Jahre brauchen und kein Erwachsener sie ernst nimmt…

      Bei den Schulstreiks wo die da in der ersten Reihe steht und die ganzen Halbwüchsigen bewundernd auf sie niederstarrten, da kommt mir unwillkürlich das Wort Kinderkreuzzug in den Kopf.
      Wenn ich näher darüber nachdenke ausgesprochen gruselig.

      Gefällt mir

      1. Schildbürger

        Ach ganz vergessen.
        Meuthen, ich bin mir bei dem nicht sicher ob der wirklich so ein Ekel ist oder sich beim Versuch möglichst konform und wählbar zu erscheinen völlig zum Hahnrei macht.
        Im günstigsten Falle unglücklich, im schlechtesten Abfall.
        Definitiv keine gute Figur.

        „Unten am Fluss“, danke für die Auffrischung.
        Hab den mit leicht fasziniertem Gruseln als Kind mal gesehen, und irgendwann später nochmal.
        Ohne die tiefergehende Betrachtung allerdings.

        Gefällt mir

        1. Ja, das war immer schon bei Anhängern der AfD zu beobachten, dass sie alles irgendwie ins positive umdeuten (wie bei allen Pateien einklich). Schon zu Luckes Zeiten hieß es, die Abgrenzung zu „Islamkritik“ etc. sei nur „Taktik“, man wollte trotzdem auf PiPi eine „Geldbombe“ für die AfD sammeln, der Geradmesser sei weniger die „Distanzeritis“ der AfD-Granden sondern das Bashing der „Altparteien“. Aber wenn ich mir ansehe, wie sich die Parteispitze geriert, was die raushauen und dabei jede noch so steile Vorlage versemmeln habe ich da keine Illusionen mehr. Wenn ein Meuthen jetzt noch so was äußert und dabei gegenüber den eigenen Leuten und dem Umfeld die Ungeziefermetaper bemüht, ist für mich alles klar.

          „Watership Down“ fand ich nicht gruselig, habe den aber als schopn älteres Kind im Kino gesehen. Ich war begeistert, dass hier mal ein epischer Trickfilm mit ernster Handlung Tiere weitgehend als Tiere darstellte. Dass es dann die Helden ausgerechnet Kaninchen waren, die sich schon mal gegenseitig an die Gurgel gehen, fand ich noch viel besser. Der Autor Richard Adams hatte sich an Verhaltensstudien zu Wildkaninchen orientiert, weshalb einiges im Buch und Film dem tatsächlichen Verhlten von Wildkaninchen entspricht. Natürlich haben sie auch menschliche Züge und ihre Religion und Mythologie sind ganz klar Fiktion, aber gerade diese Mischung aus Realität und Fantasy ist genial. Das ganze spielt auch in einer realen südenglichen Landschaft, „Watership Down“ ist der Name eines Höhenzuges. Allein wie die Landschaft, leicht idealisiert in Pastellfarben, dargestellt ist, ist wunderbar, dazu der sehr schöne und emotionale Soundtrack. Ganz klar einer der wichtigsten Filme aller zeiten, neben „Zardoz“ und „Conan, der Barbar“. 😉

          Btw.: Wer mit Herrman Löns aufgewachsen ist, den kann doch „Watership Down“ nicht schocken, oder?^^

          Gefällt mir

      2. „Warum man ausgerechnet die Klimagretel auserkoren hat, vielleicht einfach nur Kindchenschema.“

        Wenn das alles ist, hätte man auch ein niedliches normales Mädchen nehmen können. Aber davon gibt es auch viele. Diese Kombination aus krüpplig-zwergig und visionärem Habitus ist schon mehr als bloß „Kindchenschema“. Und dann wird einem allen Ernstes verkauft, das käme alles daher, dass sie mit neun vor lauter Klimapanik nichts mehr essen konnte. Ah, da kommt mir aus der Literatur noch der blechtrommelnde Oskar Matzerath in den Sinn, der vor lauter Ekel über die Erwachsenen beschloss, nicht mehr weiter zu wachsen.

        Gefällt mir

  7. Schildbürger

    Gibt sicher einen Grund warum eine Luisa Neubauer, obwohl rein körperlich wesentlich ansehnlicher als die Gretel, kaum Beachtung findet.
    Ganz abgesehen von der Urlaubsvorliebe.
    Das ist möglicherweise schlichtweg Neid.
    Wenn man weibliche Kollegen hat mit denen man stundenlang aufeinanderhängt dann lernt man dass ganz speziell Frau/Frau-Beziehungen eher kompliziert sind. ^^

    Gefällt mir

    1. Die Beachtung für Gräta speist sich eben nicht aus weiblicher Attraktivität. Die wäre auf dem Podest, auf das man sie gehoben hat, eher hinderlich. Gräta wird für den Plebs eher aus den bereits angesprochenen Gründen heraus attraktiv gemacht.

      Gefällt mir

        1. Also auf mich wirkt die Gräta weder bemitleidenswert noch goldig, das Ganze aus angesprochenen Gründen ausgesprochen gespenstisch. Wie gesagt, wenns ans Eingemachte gehensoll, müssen Kinder und Jugendliche instrumentalisiert werden.
          Ansonsten: Down Syndrom? Asperger? Ich bin grad bei Alkoholschaden, das könnte es auch sein, bei den Eltern.

          Gefällt mir

  8. Schildbürger

    Nuja, so wer wie du oder ich sind ganz sicher nicht die Zielgruppe der Predigten der Klimakirche und ihrer Heiligen.
    Grade Pflegeberufe sind stark überwiegend weiblich besetzt, auch Behindertenwerkstätten.
    Da hatte ich beruflich mal eine Zeitlang mit zu tun, und da war das ganz besonders auffällig wie da, was weiß ich, so was wie ein Mutterinstinkt oder so was greift.
    So was wie einem freudestrahlend präsentiert wird wenn ein Schwerstbehinderter sein Gesicht seltsam verzieht, „guck mal, der lacht“.

    Gruselig, einverstanden. Aber ich find nicht die selber gruselig, sondern die Leute dahinterstehen und wie die Schülerschar der da in solcher religiöser Verzückung nachläuft.

    Alkoholschaden, das kann wirklich gut sein.
    „Fetal alcohol syndrome“ bei einer beliebigen Suchmaschine, und gewisse Symptome meint mein Laienauge bei der Gretel zu verorten.

    Gefällt mir

    1. Wie gesagt, mich gruselt das GANZE, also das „Gesamtpaket“. Die völlig offensichtliche irrationale Indoktrination und Emotionalisierung von Kindern und Jugendlichen, der zufolge schon mal eine ganze Generation zu potentiellen Schädlingen erklärt wird. Dies ist vor allem deshalb gruselig, weil immer wenn es ans Eingemachte gehen soll, Kinder und Jugendliche auf diese Art aufgehetzt oder zur MORALERPRESSUNG eingesetzt werden.

      Gefällt mir

  9. Schildbürger

    Hoppala, den Beitrag am 12.03. um 16:41 hab ich völlig übersehen.
    Ist schon richtig, wie gesagt im besten Falle unglücklich.
    Vor Wunschdenke bin ich auch nicht gefeit. ^^
    Andererseits seh ich grade ausgesprochen wenig was politisch viel schlimmer werden sollte, und was z.B. Salvini macht lässt wenigstens mal ein wenig Hoffnung im Großen und Ganzen zu.

    Als ich „Unten am Fluss“ das erste mal gesehen hab war ich irgendwas um die zehn Jahre alt, hatte bis dahin nur so was wie Disney-Club gesehen und habe so was wie „Als die Tiere den Wald verließen“ erwartet.
    Paar Jahre später und ein paar Erfahrungen und Lektüren reicher war der leichte Grusel ja kein Thema mehr. Hab da auch eher gute Erinnerungen dran.
    Ist vielleicht ein wenig wie mit der Biene Maja… die Zeichentrickserie und das Originalbuch unterscheiden sich ja auch ein wenig.

    Ich muss den wohl mal wieder gucken. Zardoz hab ich nie gesehen, aber Conan gehört definitiv in die Liste der Filme die man gesehen haben sollte.

    Gefällt mir

    1. Also mit zehn war ich schon begeisterter Leser der lönsschen Tiergeschichten, die ja eher selten gut ausgehen. Biene Maja, Wickie, Captain Future und Pinocchio (als eher lustige Zeichentrickserie wie als ernster und nicht ungruseliger Real-Mehrteiler) waren latürnich auch Helden der Kindheit. Zum Bienchen habe ich später dann mal die Buchvorlage von Waldemar Bonsels gelesen, das, wie zu erwarten war, eine ziemlich andere Geschichte erzählt. Maja ist da zwar auch eine eigensinnige Ausreißerin und Abenteurerin, aber als sie erfährt, dass die kriegerischen Hornissen ihren heimatlichen Bienenstock und damit ihr Volk überfallen wollen, gilt ihr einziges Sinnen und Trachten dessen Warnung und Rettung und sie stürzt sich dann auch wie ein Pfeil kamikazemäßig in die Schlacht, bereit, sich für ihr Volk zu opfern. Und eben deswegen war das Buch vor einigen Jahren am politkorrekten Pranger, von wegen nicht mehr für Kinder geeignet wegen des daraus atmenden deutschen Nationalismus und preußischen Militarismus, während es in diversen „rechten“ Blogs eben deswegen gepriesen wurde.

      Das mit „Zardoz“ und „Conan“ war nicht ganz ohne Ironie, da es sich um herausragende Werke des Trashkinos handelt, die vor unfreiwilliger Komik strotzen. Aber sie gehören, nichtsdestotrotz, zu meinen Lieblingsfilmen, wobei gerade ersterer, Zardoz, auch einige tiefgehende Themen berührt und starke Szenen hat, insbesondere das Ende, wo Sean Connery und die wunderschöne Charlotte Rampling, in Zeitraffer und untermalt von Beethovens „Allegretto“ aus der 7ten, sich vermehren, altern und sterben, nachdem man die Scheisendreck-Unsterblichkeit endlich losgeworden ist, lol.

      „Conan der Barbar“ hat dagegen einige Punkte verloren, nachdem mich ein Utube-Kommentator darauf aufmerksam gemacht hat, warum denn Conans Heimatdorf, das während des furiosen Auftakts von Thulsa Dooms Schergen plattgemacht wird, nicht über die in barbarisch-grauer Vorzeit üblichen Wehrgräben und Palisaden verfügt, sondern schutzlos und breitbeinig pennend daliegt, obendrein auch noch ohne nennenswert in Aktion tretende Verteidiger, von Conans Papa mal abgesehen, der dann auch prompt von Kampfhunden zerfleischt wird! Das sind schon ziemliche Logik-Hänger, die ich, wohl betäubt vom genialen „Score“ des Basil Poledouris, gar nicht wahrgenommen habe! Bad! Manche Ungereimtheiten sind einfach störend, dass es „nur“ Trash-Fantasy ist, ändert da nichts dran.

      Trotzdem cool. Insbesondere auch, wie der Junge in der Rolle von Conan als Kind dem großen ähnelt. Gut besetzt. Allerdings ist auch die wilde Horde Thulsa Dooms um einiges cooler als die verschnarchten Geronten in Conans Dorf. Es handelt sich wohl um eine Art Scheinhaltestelle, ich glaube auch, in dem einen mit dem wackelnden Hörnern am Helm, der gleich zu Beginn weggeputzt wird, FRANKSTEIN erkannt zu haben. Conans Muddi hingegen kann sich wirklich sehen lassen, wirklich schade, dass sie gleich im Anschluss den Kopf verliert, die Szene ist dafür aber auch herausragend, großes Kino:

      Mit etwas assoziativem Denken vermag man hier auch einiges an allegorischem zu erkennen. Wie die Frau erst paralysiert, eingelullt, psychisch entwaffnet wird, um dann, in einer jähen janusköpfigen Wendung, den Kopf abgeschlagen zu bekommen… .. …!!!

      Gefällt mir

      1. Schildbürger

        Was ich da gruselig fand war wohl eher das „Menschliche“ was die Karnickel da pflegen.
        Der einäugige General, der leicht Verrückte mit den Visionen, und so weiter.
        Dass die flauschigen Tierlein von der Wiese oder aus Nachbars Stall regelrecht Krieg gegeneinander führen war da etwas befremdlich.
        Obwohl es sich männliche Hasenartige im Kampf um Weibchen ja doch ziemlich geben. ^^

        Wie gesagt, Tierdokus haben mir nie viel ausgemacht, und ein wenig später hab ich auch angefangen Jagd- und Tiergeschichten ( eher so was in Richtung Löns‘ Tiergeschichten die ja eher, ich sage mal tierisches Leben beschreiben und nicht, ich sage mal vermenscheln und Parallelen auf menschliches Zusammenleben zeichnen sollen, wo Tiere also Tiere waren) zu lesen.
        Ich hab damals bei Zeichentrick halt so was Bambimäßiges erwartet.

        Stimmt schon, Conan ist halt auch kein Film an welchem man mit höheren geschichtlichen Erwartungen drandarf. 🙂
        Aber wie du schon sagst, es gibt zahlreiche toll gemachte Szenen, einer meiner Favoriten war das Schwert im Hügelgrab.
        Die ganze Geschichte vom Kultführer der auf verschiedene Weisen seinen Machtausbau forciert ist ebenfalls sehr interessant, einschließlich der Enthauptung der Mutter des späteren Helden wie du richtig festgestellt hast, und da kann man sicher diverse Parallelen erkennen.

        Gefällt mir

  10. Meine Fresse, jetzt fühlte ich mich doch ischändwie bemüßigt, nach „Charlotte Rampling“ und „Transvestigation“ zu suchen, man kann sich ja nicht mal bei silvermännischen Sarahs (oder Bobble Becker^^) sicher sein heutzutage! Aber GOTTSEIDANK nichts dazu gefunden, puuuh. Hätte ich mir aber denken können, keine degenerierte Transe könnte „Zardoz“ UND „Orca, der Killerwal“ (LOL!) überleben!

    Gefällt mir

  11. Was ich da gruselig fand war wohl eher das „Menschliche“ was die Karnickel da pflegen.
    Der einäugige General, der leicht Verrückte mit den Visionen, und so weiter.
    Dass die flauschigen Tierlein von der Wiese oder aus Nachbars Stall regelrecht Krieg gegeneinander führen war da etwas befremdlich.
    Obwohl es sich männliche Hasenartige im Kampf um Weibchen ja doch ziemlich geben.

    Wobei da Richard Adams sich nicht sooo weit weg von der tierischen Realität bewegt hat. Sein Roman, der übrigens weniger blutrünstig als der Film daherkommt, dafür aber natürlich viel ausführlicher Charaktere und kulturellen Hintergrund der Karnickel zeichnet, entstand auf der Grundlage wissenschaftlicher Studien über Wildkaninchen und kleinen Geschichten, die der Autor seinen Kindern auf längeren Autofahrten erzählte und später niederzuschreiben begann. Als verhaltenswissenschaftliche Basis für „Watership Down“ erwähnt er mehrfach das populärwissenschaftliche Werk „The Private Life Of The Rabbit“ von einem Robert R. Lockley oder so. Der fasste darin die Erkenntnisse wissenschaftlicher Langzeitbeobachtungen an einer eingehegten Wildkaninchenkolonie zusammen. Wildkaninchen sind ja, im Gegensatz zum einzelgängerischen Feldhasen, soziale Tiere. Man konnte beobachten, dass sie tatsächlich stammesartige, territoriale Gemeinschaften bilden, in die sich Neulinge erst integrieren müssen, dass sich Gruppen alter erfahrener Männchen bilden, die Privilegien genießen, also das Vorbild für die Führungsschicht bzw. „Räte“ oder „Owsla“ in der Kaninchensprache im Roman und Film abgaben. Natürlich ist dort alles immer noch extrem vermenschlicht, trotzdem merkt man, dass es sich am Verhalten echter Tiere orientiert. „Watership Down“ ist für mich eine spezielle Form von Fantasy, wo eine imaginierte/konstruierte Welt über die reale gelegt wird, dadurch ergibt sich ein besonderer Reiz, a la „man könnte es grade glauben…“. Im übrigen hat man noch vor wenigen Jahrzehnten die Ur- und Steinzeitmenschen im allgemeinen für primitiver und blöder gehalten als man heute viele Tiere einschätzt. Mittlerweile will man entdeckt haben, dass die bislang größten mutmaßlichen Leuchten im Tierreich gar nicht so außergewöhnlich hell strahlen wie gedacht, dass etwa Schweine und sogar Hühner in punkto Hirn an Delphine ran reichen oder diese sogar übertreffen.

    Beim eigenbrötlerischen Feldhasen, den man im Gegensatz zum Kaninchen nicht in Gefangenschaft halten kann, ist es übrigens so, dass sich zur Paarungszeit nicht nur die Rammler um die Häsinnen kloppen, sondern vor allem auch die Geschlechter untereinander. Was also der Beobachter für Rivalenkämpfe auf dem Acker hält, gehört oftmals schon zum Vorspiel von Meister und Meisterin Lampe, die sich auf diese Art und Weise sozusagen ihre Aversion gegen allzu große Nähe aus dem Leib prügeln, ohne Gewalt läuft da also nix.

    Stimmt schon, Conan ist halt auch kein Film an welchem man mit höheren geschichtlichen Erwartungen drandarf.

    Ja, aber es ist dennoch auch ohne höhere Ansprüche innerhalb eines Trash-Fantasy-Universums voll unlogisch, dass der krasse Kriegerstamm der Cimmerianer sich einfach so am hellichten Tage in seinem ungesicherten Dorf von den Kriegsschergen überrennen lässt und ihnen außer ein paar Geronten nichts entgegenzusetzen hat, nachdem im Intro vom Intro Conans Papa seinem Jungen noch einbläute, dass er niemandem vertrauen dürfe, weder Männern, noch Frauen, noch Tieren – „nur DEM STAHL darfst du vertrauen, Conan!“ Da der Film aber gut gemacht ist, ist mir das nie aufgefallen, bis so eine Spaßbremse daherkommt..!. 😀

    Die ganze Geschichte vom Kultführer der auf verschiedene Weisen seinen Machtausbau forciert ist ebenfalls sehr interessant, einschließlich der Enthauptung der Mutter des späteren Helden wie du richtig festgestellt hast, und da kann man sicher diverse Parallelen erkennen.

    …und am Ende wäre er auch wieder fast, aber nur fast, damit durchgekommen!

    My child, you have come to me, my son. For who now is your father if it is not me? I am the well spring, from which you flow. When I am gone, you will have never been. What would your world be, without me? My son.“

    OY VEY!!!

    Man kann aber auch allgemein darin ein Bild für den Psychopathen oder einfach hinterfotzigen Charakter sehen, der seine Gegenüber mit den immer gleichen Tricks aufs Kreuz legt.

    Gefällt mir

    1. Schildbürger

      Das Thema mit den Wildkaninchen und ihr soziales Verhalten muss ich mir wohl mal näher anschauen, das klingt ausgesprochen interessant.
      Wenn mich mein letzer Stand der Entwicklungsbiologie jetzt nicht im Stich lässt sind Nagetiere und Hasenartige die nächsten stammesgeschichtlichen Verwandten der Affenartigen.
      Wobei stammesgeschichtliche Nähe jetzt nicht unbedingt was heißen muss, aber es wäre da wirklich interessant mal nach Parallelen zu schauen.
      Durchaus möglich dass der „Angsthase“ ziemlich unterschätzt ist.

      Schweine war mir bekannt, Hühner wäre mir absolut neu.
      Aber ein wenig Vorsicht mit Delphinen bzw. Walen generell.
      Gewisse Beutefangtaktiken wie Barrieren aus Luftblasen um Fischschwärme für einen ergiebigen Haps zusammenzuhalten oder Schwertwale die im Verbund eine Welle erzeugen um Robben von Eisschollen zu spülen setzen schon eine gewisse Denke voraus.
      Überbewertet mag sein, wurde ja schon genug in Walgesänge hineininterpretiert, aber eine fortgeschrittene Fähigkeit zur Kenntnis von Ursache und Wirkung ist da.
      Grade Delphine mit weitreichender Verwandtschaft sind auch mythologisch sehr beliebt.
      Tödliche Angriffe von Delphinartigen, vom Tümmler bis zum Schwertwal auf Menschen sind meiner Kenntnis nach in freier Wildbahn praktisch nicht existent, obwohl ein Schwimmer wohl kaum eine Chance gegen diese Tiere hätte.
      Im Gegenteil, Geschichten in welchen Delphine Schwimmer gerettet haben gibt es wie Sand am Meer.
      Da hab ich mal eine Doku gesehen in welcher vermutet wurde dass das was mit dem Herzschlag zu tun hat, dass Delphine Menschen als eine Art Artgenossen wahrnehmen.

      Den Wandel in der Wahl der Methode bei Tulsa Doom („Früher kannte ich nur Stahl…“) find ich vor Allem in der Hinsicht bemerkenswert wie sich das heute wiederliest.
      Früher kam der der Europa „vereinen“ wollte mit Feuer und Schwert.
      Heute kommt er mit Propaganda.

      Gefällt mir

      1. Zu den schlauen Hühnern:

        Manche Tiere sind intelligenter als andere. So zeigen mehrere Vogelarten bemerkenswerte Fähigkeiten, die man früher nur uns Menschen zutraute: Elstern erkennen sich in einem Spiegel. Manche Krähen lernen von älteren Artgenossen, Werkzeuge herzustellen. Afrikanische Graupapageien können zählen, Gegenstände nach Form und Farbe sortieren und sogar lernen, menschliche Worte zu verstehen. Ein Gelbwangenkakadu namens Snowball tanzt im Takt zu Musik.

        Im Unterschied dazu gelten Hühner gemeinhin als wenig intelligent. Doch hat sich in den letzten Jahren herausgestellt, dass diese Vögel listige Täuschungsmanöver beherrschen. Ihre Kommunikationsfähigkeit steht der von Primaten kaum nach, wobei sie differenzierte Signale verwenden, um ihre Absichten kundzutun. Entscheidungen treffen sie auf Grund früherer Erfahrungen und in Kenntnis der aktuellen Situation. Sie können komplexe Probleme lösen und mit bedrohten Artgenossen mitfühlen.
        Offenbar sind komplexe kognitive Fähigkeiten, die man traditionell höchstens noch manchen Menschenaffen zugesteht, im Tierreich viel weiter verbreitet als lange angenommen. Doch die neuen Forschungsergebnisse sind auch für den Tierschutz relevant: Wir sollten die Zustände in den großen Hühnerfabriken überdenken, die nur darauf ausgerichtet sind, möglichst billig Fleisch und Eier zu produzieren.

        https://www.spektrum.de/news/schlaue-huehner/1342910

        CUTE und wirklich beeindruckend: Huhn vergewissert sich, ob der Junge (wohl die Bezugsperson) wirklich derselbe ist, nachdem er beim Frisör war, bevor es sich auf Zärtlichkeiten einlässt:^^

        Richard Adams‘ Inspirationsquelle über das Privatleben der Karnickel:

        https://www.goodreads.com/book/show/1083599.The_Private_Life_Of_The_Rabbit_An_Account_Of_The_Life_History_And_Social_Behavior_Of_The_Wild_Rabbit

        Gefällt mir

      2. Den Wandel in der Wahl der Methode bei Tulsa Doom („Früher kannte ich nur Stahl…“) find ich vor Allem in der Hinsicht bemerkenswert wie sich das heute wiederliest.
        Früher kam der der Europa „vereinen“ wollte mit Feuer und Schwert.
        Heute kommt er mit Propaganda.

        Thulsa Doom zu Conan: „My child, you have come to me, my son. For who now is your father if it is not me? I am the well spring, from which you flow. When I am gone, you will have never been. What would your world be, without me? My son.“

        Mein Kind, du bist zu mir gekommen, mein Sohn. Wer wäre denn jetzt dein Vater, wenn nicht ich es bin? Ich bin der Brunnen, aus dem du fließt. Wenn ich nicht mehr bin, wird es dich nie gegeben haben. Was wäre deine Welt ohne mich, mein Sohn?“

        Gefällt mir

  12. Schildbürger

    Aber mal was Anders, eher tagesaktuell und passt womöglich ins Thema „Framing“.
    Die „Aktuelle Stunde“ im Bundestag von heute.

    Ich habs mir nicht komplett angetan, ist wahrscheinlich auch unnötig. Das Augenmerk liege hier auf ca. 6:30 und der Unionsmade die da vor sich hinsabbelt.
    „Bla, bla, das heilige Bundesverfassungsgericht, bla bla.“
    Erst die eigenen Kumpane ins BVG stecken und anschließend deren „Urteile“ als sakrosant, als heiliges Wort der ehrwürdigen Wächter der Verfassung hinstellen.
    Und da frage ich mich doch einmal mehr wie die politische Lage aussehen würde wenn man wirklich ehrliche Berichterstattung hätte die die Lücken im politischen System und den Missbrauch der schon so lange stattfindet offenlegt.

    Gefällt mir

  13. Schildbürger

    Etzerla hab ich begriffen warum die Antwort-Funktion gelegentlich nicht funktioniert, das ist wohl schlichtweg mengenbegrenzt.

    Danke dir für die Quellen.
    Was meines Erachtens nach acuh interessant ist, die Körpersprache.
    Was man als Möhntsch gerne übersieht, grade das dusselig anmutende Kopfverdrehen bei Hühnerartigen.
    Wenn man versteht dass Hühner in Hinsicht optischer Wahrnehmung schlichtweg anders gebaut sind als unsereiner hat das eine ganz andere Dimension.

    Wieder mal ein Schwank aus meiner Jugend.
    Mein Großvater hat öfters mal verletzte oder verwaiste Wildtiere mit nach hause gebracht.
    Und da war es, im Gegensatz zu domestizierten Tieren die sich meiner Erfahrun nach wirklich gerne kraulen lassen, so dass die entweder gebissen oder sich panisch weggeduckt haben.

    Thulsa Doomes Spruch und der Morgenwacht-Artikel:
    Treffer und versenkt.

    Gefällt mir

    1. Thulsa Doom bringt letztendlich eine Ultrakurzfassung von Ravage daher, der sagt praktisch nichts anderes: „Ohne uns seid ihr nicht nur nichts, sondern wart nie was!“ Etwas verblümter begegnet einem das nicht selten, „JÜDISCH-christliche Kultur“ und so.

      Gefällt mir

      1. Schildbürger

        Jepp.
        Ravage nimmt in Anspruch dass jeder soziale Gedanke bei Weißen nur den Itzigen zu verdanken ist.
        Dass wir also „gezähmt“ wurden.
        Erinnert nur zu gut an das eklige Gesabbel von wegen dass Europa so ist wie es ist nur weil da mal einer ans Kreuz genagelt wurde.
        Hust, Rom, Hellas, Carnac, Skara Brae, hust.
        Das ist was wo V. V. wohl doch einen richtigen Riecher hat, Europa ist nie urchristlich geworden.
        Wenn man sich die zahllosen Tricks anschaut in welchen irgendwelche mittelöstlichen willkürlichen Speisegesetze umgangen wurden, die Maultasche heißt z.B. auch „Herrgottsbescheißerle“ weil sie den Inhalt verbirgt, oder dass Weihnachten eigentlich mal was ganz anderes war (und deswegen von manchen christlichen Sekten gar nicht erst gefeiert wird) dann kann ich nur anführen was ich schonmal gesagt habe:
        Das Christentum hat nicht nur Europa christianisiert, Europa hat auch das Christentum europäisiert. Blut ist dicker als Wasser.

        Ravage versucht wohl mit scheinbarer Ehrlichkeit den Stiefel in der Tür zu halten.
        „Ihr braucht uns doch, was seid ihr ohne uns“. ^^

        Gefällt mir

  14. Das muss man sich mal geben: Der Urahn des Alkoholkrüppels war also ein schwedischer Großwissenschaftler, nobelgepriesen und angeblich mit guten Beziehungen zu Herrn Nobel und, vor allem, angeblich DER ENTDECKER DES KLIMAWANDELS. Nur dass davon in den Medien NICHTS berichtet wird, stattdessen die Mär, Krüppel-Gräte wäre irgendein junges Mädchen, das von ganz alleine drauf gekommen wäre, dass sie durch verbreiten von Panik die Welt vor dem Klima retten müsse! Habe mir jetzt nicht die Mühe gemacht, die Quellen von DetleF., hauptsächlich wohl englischsprachiges und schwedisches Wikipedia, zu prüfen, gehe aber davon aus, dass er das korrekt wiedergibt.

    Im übrigen bin ich nicht pauschal behindertenfeindlich. Aber das Balg verursacht bei mir Vernichtungsphantasien und keine Kindchenschema-Effekte, ich kann das Ding auch nicht als bloße Marionette sehen. Euthanasie jetzt!

    Gefällt mir

    1. Schildbürger

      Kurze Recherche bestätigt den Detlef.
      Und bekräftigt meine Vermutungen von wegen dass da mehr dahinter ist.
      Mit der mittelständischen Familie hab ich aber danebengelegen.

      Gefällt mir

      1. Kleines Update:

        Von DetlefF. Artist angepinnt
        „Ich habe da noch ein paar andere Sachen raus gefunden. Es scheint sich aller Wahrscheinlichkeit nach tatsächlich um ein Geschäftsmodell zu handeln.“

        *

        Sieht ganz so aus. Dann hoffen wir aber mal, dass das alles ist. Obwohl, ich kenne da so derartige Moralpharisäer und Verstrahlte, bei denen es mir echt ein Genuss wäre, mitzuerleben, wie man denen ihre Autos und noch einiges mehr wegnimmt.

        Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.