Von Wölfen und Menschen V

Wolfie didn´t do nothing

Entgegen seiner ursprünglichen Intention wird der demütige Erzähler nun doch die Reihe „Von Wölfen und Menschen“ in lockerer Folge fortsetzen. Dies ist der Vielschichtigkeit des Themas geschuldet und dem Umstand, dass es sich immer mehr herauskristallisiert, dass die Zusammenhänge zwischen diesem und bestimmten administrativen Praktiken in unserer postfaktischen Postdemokratie von mehr als nur allegorischer Natur sind. Vielmehr scheint das eine ins andere direkt hineinzuspielen. Der Umgang mit dem Wolfsthema von Seiten der politischen Administration ist, insbesondere was die Vermittlung desselben gegenüber dem Volk betrifft, nahezu deckungsgleich mit den im Zusammenhang mit dem Migrationsthema zu beobachtenden Vorgehensweisen. Dasselbe gilt für die Polarisierung in der Bevölkerung. Die Wolfsdebatte hat, insbesondere auf Seiten der Pro-Wolf-Fraktion, weitestgehend jegliche wissenschaftliche, auf hierfür relevanten biologischen und historischen Grundlagen basierende Ebene verlassen und schwebt in rosig getönten, ideologisch-gefühligen Nebeln. Grauenhaft!

Haben wir also in den vorausgehenden vier Teilen kurz beleuchtet, was alles in diese Debatte hineinspielt, so werden wir uns vor diesem Hintergrund nun besonders signifikante Beispiele für die ideologische Verblendung (wie auch für Vernunft und Ratio) ansehen, sollte der demütige Erzähler bei seinen Waldgängen über solche stolpern, wie etwa über diese DPA-Meldung vom 16. Februar des laufenden Jahres:

Das Böse im Wolf

Eine Videowand zeigt eine Szene aus dem Märchen „Rotkäppchen“. Vor rund zwölf Jahren kam der Wolf zurück nach Deutschland. Seitdem vermehrt sich das streng geschützte Raubtier prächtig, so dass sich Probleme häufen und Vorurteile wachsen. Das Brandenburger Wolfs- und Herdenschutzinformationszentrum, in dem die Videoleinwand aufgebaut ist, will aufklären und die Konflikte darstellen. Nun beschäftigt sich auch eine Ausstellung im Kölner Wallraff-Richartz-Museum mit dem Wolf. Bis Ende April sind in der Schau „zwischen Mythos und Märchen“ etwa 30 Wolf-Darstellungen seit dem 16. Jahrhundert zu sehen. Im deutschen Märchen und im Volksglauben überwiegt das Bild vom blutrünstigen Monster – warum, dazu hat der Kurator eine Theorie entwickelt: Thomas Ketelsen verweist auf die antike Legende von König Lykaon, der Menschenopfer darbringt. Die Götter verwandeln ihn darauf zur Strafe in einen Wolf. Die Geschichte fand große Verbreitung. Der Wolf stünde demnach für die Überschreitung zivilisatorischer Grenzen, für das Tier im Menschen schlechthin. Im bekanntesten Wolfmärchen „Rotkäppchen“ wiederum symbolisiert er die sexuelle Gier des Mannes. Eigentlich ist es also nie das Tier, das böse ist, sondern der darin versteckte Mensch.

Wir halten fest:

„Seitdem vermehrt sich das streng geschützte Raubtier prächtig, so dass sich Probleme häufen und Vorurteile wachsen.“

Vielleicht stellt sich aber auch nur heraus, dass die alten „Vorurteile“ eine allzu reale Grundlage haben, wieso sollten denn auch sonst die „Probleme“ mit der Zahl der Wölfe wachsen? Und sind gegenwärtig nicht überhaupt „Vorurteile“ an sich allzu übel beleumdet? Hätte es der Homo sapiens ohne die Fähigkeit, zu verallgemeinern, je aus der Savanne heraus geschafft? Schließlich sind ja auch nicht alle Löwen Menschenfresser oder gerade hungrig!

Und laut der steilen Hypothese des Kurators Thomas Ketelsen gehen die ganzen „Vorurteile“ über den lieben Wolf letztlich auf die antike Legende von König Lykaon zurück, der von den Göttern zur Strafe für seine Menschenopfer in einen Wolf verwandelt worden war, weshalb der Wolf, eigentlich ein Unschuldslamm, „für die Überschreitung zivilisatorischer Grenzen“ stehen würde, „für das Tier im Menschen schlechthin.“

Nun, warum haben denn die Götter den grausamen König dann ausgerechnet in einen Wolf verwandelt? War die Auswahl einem Zufallsverfahren unterworfen? Oder entspricht vielmehr der Beißer und Reißer Wolf, der Kinderfresser und Vernichter der Herden, nicht par excellence dem „Tier im Menschen“, das zivilisatorische Grenzen überschreitet?

„Im bekanntesten Wolfsmärchen „Rotkäppchen“ wiederum symbolisiert er die sexuelle Gier des Mannes. Eigentlich ist es also nie das Tier, das böse ist, sondern der darin versteckte Mensch.“

Mutmaßungen über im Märchen vom Rotkäppchen versteckte Sexualsymboliken sind wirklich nicht das allerneuste. Allerdings passt das Bild vom sexuell gierigen Mann bestens in die Zeit von „#metoo“ und sonstigen Sexual- und Moralpaniken und Hexenjagden, die sich aber bei aller Hysterie stets sehr selektiv gegen den WEISSEN Mann richten, während man die bei anderen teilweise deutlich ausgeprägtere „Rape-Culture“ und ähnliches nicht sieht und nicht sehen will, unangenehme Kunde davon gleich dem Mann im allgemeinen und dem WEISSEN Mann im besonderen anhängt, der nun auch der eigentlich Schuldige für den bösen Leumund von Canis lupus sein soll. Nun, das mit der Sexualsymbolik bei Rotkäppchen erscheint indes nicht völlig aus der Luft gegriffen, was aber nicht heißt, dass dies die einzige Botschaft des Märchens ist und dieses nicht etwa doch auf der Grundlage einer sehr realen Bedrohung durch das sehr reale Tier Wolf, insbesondere für Kinder, durch die Historie hindurch beruht. Aber so ist das heute nun mal, wo eine körperlich wie geistig zurückgebliebene vorgebliche Autistin, die tatsächlich eher das Down-Syndrom hat, zur Ikone von mitläuferischen, pseudorebellisch-indoktrinierten Jugendlichen erhoben wird, die das Schwarz-Weiß-Denken zur Tugend und Handlungsmaxime erklärt, da ist ein „sowohl als auch“ schnell mal outdated:

„Für mich sind die meisten Sachen schwarz oder weiß“, hat Greta Thunberg kürzlich in einem Gastbeitrag für den britischen „Guardian“ geschrieben. „Ich schaue auf die Mächtigen und frage mich, warum sie alles so kompliziert machen. Wenn der Klimawandel gestoppt werden muss, müssen wir ihn stoppen. Das ist schwarz oder weiß. Es gibt keine Grauzone, wenn es um das Überleben geht.“

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/greta-thunberg-das-gesicht-der-globalen-klimabewegung-a-1241185.html

Wobei es kennzeichnend für die laufenden politischen Diskurse und die Propaganda der herrschenden Machtstruktur ist, dass je nach Bedarf verkompliziert oder versimpelt wird. Einmal war Angst noch nie ein guter Ratgeber, dann sollen wieder alle die Panik spüren.

Natürlich ist der Wolf nicht „böse“. Er ist wie er ist. Und wie der demütige Erzähler schon eingangs betonte, sagen Aussagen über Tiere oft mehr über die jeweiligen Menschen und den jeweiligen Zeitgeist als über das Tier selbst. Das gilt aber insbesondere auch für die Wolfsfans und Wolfsapologeten, und zwar mehr, als es diesen recht sein dürfte. Der Erzähler stellt hier zum Abschluss dem ausgesprochen zeitgeistig-wellenreitenden Kurator der Wolfsaustellung noch eine ausführliche Erörterung über die realen Hintergründe des Rotkäppchens von Dr. Valerius Geist gegenüber und überlässt es dem Leser, sich ein Urteil darüber zu bilden, wer sich näher an einer Realität befindet. Wenn es nach ihm selbst ginge, wäre es eh so langsam Zeit, den Fenriswolf loszulassen.

Das Rotkäppchen-Märchen basiert auf Realität

Hans Friedrich von Flemming widmete 1719 sein enzyklopädisches Werk „Der Vollkommene Teutsche Jäger“ seinem höchsten Souverän und Meister Friedrich Augusto, König von Polen, gefolgt von einem zweiten Band 1724. Dieses massive zweibändige Werk über Wildlife und sein Management wurde in Leipzig, Sachsen, Deutschland, veröffentlicht. Ich besitze die Ausgabe von 1749 dieser zwei Bände. Es war einer der zwei erfolgreichen Versuche, einen verständlichen Bericht von allen Angelegenheiten zu schaffen, die einhergehen mit Wildlife und Natur im nördlichen Zentraleuropa, organisiert in einer höchst enzyklopädischen Art und Weise (LXXIX). Diese Arbeit mit eng geschriebenen Buchstaben umfasst über 1 000 Seiten und ist in enzyklopädischer Art und Weise illustriert. Sogar nach modernen Standards sind die Berichte über die Arten in einer sachlichen, bemerkenswert genauen Art geschrieben, und ich habe Flemming in meinem Buch von 1998 „Deer of the World“ (LXXX) zitiert betreffs Ansichten, die mit der Biologie von Hirschen zusammenhängen. Flemming war ein bereister Adliger und Manager von Gütern. Er lebte kurz nach dem verheerenden 30-jährigen Krieg und war so nur allzu bekannt mit den Problemen, die durch Wölfe verursacht in jene Zeit verursacht wurden. (siehe Zitat von Grzimek’s Enzyklopädie unten).

Flemmings Bericht über den Wolf ist sachlich und auf den Punkt gebracht. Er betrachtet Wölfe als von Gott gesendete Strafe. Wie er das für die Hirschart tut, gibt er einen guten Rückblick auf die Wolfsbiologie und fährt fort, kurz die ernsthaften Probleme zu beschreiben, die Wölfe verursachen, die Tatsache, dass in Kriegszeiten, wenn die Wölfe wenig verfolgt werden, sie besonders gefährlich sind, dass Wölfe Armeen folgen, dass die Zähmung und Haltung von Wölfen zu solchen Viehverlusten durch sie führt, dass Wölfe gefährlich für Kinder sind, dass Menschen fressende Wölfe oft alt sind, dass ein starker Mann effektiven Widerstand gegenüber einem Wolf leisten kann, dass Wölfe scheu sind und dass sie eingeschüchtert werden können durch einen tapferen Mann, aber auch dass einige Menschen starben einige Zeit, nachdem sie von Wölfen gebissen worden waren. Außer der Biologie illustriert er so den Wolf im Detail als ein gefährliches Tier. Als Folge davon räumte er den Mitteln und Wegen über die Kontrolle des Wolfsbestandes viel Platz ein.

Ist von Flemming zu trauen?

Was für eine Motivation könnte er gehabt haben, seinen Souverän so genau über die Lebensgeschichte aller Arten von Wildlife und ihre Beziehung zum Menschen zu informieren, und ihn dann über Wölfe falsch zu informieren?
Wie könnte er es wagen, seinen umfassenden Bericht über die sehr teuren und Zeit konsumierenden Mittel der Wolfskontrolle auf einer Lüge aufzubauen?

Die Kontrolle von Wölfen in Flemmings Tagen war eine riesige, intensive Operation, die viel Geld und Menschenkraft erforderte, die Meilen von Netze legen erforderte, besondere Transportmittel dafür, große Trockenscheunen für die Aufbewahrung und das Trocknen der Netze. Es erforderte ganze Dörfer, die unter Androhung von Strafe verpflichtet wurden, den Transport durchzuführen, um die Wölfe zu fangen. Das zerschlug ökonomische Tätigkeiten und reduzierte Steuern. Wie könnte man sich solches leisten, indem man es auf eine Lüge über Wölfe basiert?

Wie könnte Flemming mit einer Lüge von solcher Bedeutung davon gekommen sein? Wären Wölfe harmlos gewesen, würde es bekannt gewesen sein, und auch der Kaiser hätte gut Bescheid gewusst, der über seine Schätze wachte und der von Informanten umgeben war.

Der Adel war damals sehr angetan vom Widlife, und seine professionellen Förster waren damals exzellente Wildlife-Manager, wie wir auch erfahren von den damaligen Rotwildgeweihen, die immer noch von den Schlosswänden hängen, und den detailierten Berichten, die in Jagdberichten erhalten sind. Flemmings Enzyklopädie enthüllt ein erstaunlich verständliches Grundlagenwissen von sehr praktischer Art über das ganze Wildlife. Diese Leute wussten nur all zu gut, warum der Wolf für die dörflichen Leibeigenen die Verkörperung von Terror war, Grzimeks Enzyklopädie sagt es so: „Da ein Einbruch durch Wölfe in einen Viehstall eine ökonomische Katastrophe für die Besitzer bedeuten könnte, die dann nicht mehr ihren Zehnten bezahlen könnten oder ihre notwendigen Wintervorräte (von Fleisch) für das Salzen. Nach dem 30-jährigen Krieg haben sich die Wölfe stark vermehrt und oft neue Ansiedlungen verhindert“ (LXXXI). Wir finden fast die gleichen Bedingungen, wenn wir die Wölfe in Russland überblicken (LXXXII).

Flemmings Erfahrungen waren das Herzstück der Märchen der Gebrüder Grimm, einschließlich des Rotkäppchens. Das berühmte Märchen basierte so auf sehr realen Begebenheiten und war kein Fall von ignorantem Aberglauben. Es diente als eine lebhafte Warnung für Eltern und Kinder, nicht Wälder zu betreten, da es dort Wölfe gab, und sich vor solchen in acht zu nehmen. Menschen tötende Wölfe waren eine reale Gefahr, und die damalige Gesellschaft tat, was sie konnte, um die Gefahr klein zu halten, obwohl die Wolfskontrolle sehr kostspielig war und oft nur weinig Erfolg hatte. Sogar damals war es bekannt, dass Wölfe in der Wildnis gedeihen, und als Folge davon man durch die Zerstörung der Wildnis, indem man sie in Wiesen, kultivierte Felder, Obstgärten, Städte und Dörfer umwandelte, den Wolf seines Lebensraumes beraubte. Wölfe und Wildnis wurden beide in jenem Gebiet und jener Zeitspanne als Feinde der Menschheit behandelt.

Strychnin wurde kurz nach Flemming entwickelt und führte zu einem starken Fall der Wolfsbestände bis zur Zeit der französischen Revolution. Napoleons besiegte Armee, die von Moskau zurück marschierte, hatte Wölfe im Gefolge, was die Wolfsplage wiederum bis 1850 aufkommen ließ. Wölfe waren in West- und Zentraleuropa bis ungefähr zum Ersten Weltkrieg zum großen Teil ausgestorben. Jedoch als Wölfe im 19. Jahrhundert in Deutschland weit verbreitet waren, setzten sie das Töten von Menschen fort. So berichtete 1820 der Großherzog von Posen in Preußen, dass 19 Erwachsene und Kinder von Wölfen getötet worden waren (LXXXIII). Wenn man versucht, alles als die Attacken von tollwütigen Wölfen zu erklären (LXXXIC), bedeutet das immer noch, dass die Präsenz von Wölfen sehr gefährlich ist, falls die Tollwut einheimisch ist. Falls nur tollwütige Wölfe gefährlich gewesen wären, hätte Flemming nicht wissen können, dass Wölfe besonders gefährlich werden, wenn sie erst einmal menschliches Fleisch geschmeckt hätten, oder dass ein attackierender Wolf eingeschüchtert werden könnte oder dass Wölfe Kinder auswählten. Tollwütige Wölfe beißen willkürlich, fressen ihre Opfer nicht und können nicht eingeschüchtert werden.

Flemmings enzyklopädische Abhandlung von Wölfen tut viel mehr, als die Gültigkeit des Rotkäppchen-Märchens zu bewahrheiten. Es setzt ein Muster von Erwartungen, wenn man andere Autoren betrachtet, die über Wölfe schreiben. Brehms Tierleben, eine populäre enzyklopädische Abhandlung von Tieren, zeichnet fast 200 Jahre später ein Bild, das dem Flemmings ähnlich ist, und zitiert Statistiken über Menschen, die von Wölfen getötet worden sind. Die englische Version von Grzimeks Enzyklopädie von 1975 anerkennt die europäische historische Vergangenheit, aber hebt hervor, dass „in Nordamerika Wolfsforscher, Wanderer und Camper haben nichts zu fürchten vor Wölfen“. Die Autoren benutzen hier ebenso als ihre Grundlage den gründlichen Überblick von Dr. Doug Clarke, ehemaliger Chief oft he Fish and Wildlife Branch, Ontario Department of Lands and Forests, welcher auch von Pimlott benutzt wurde. Clark stand Berichten von Wolfsattacken skeptisch gegenüber, weil seine Erfahrungen genau wie meine in der kanadischen kontinentalen Wildnis waren, nämlich die von sehr scheuen Wölfen.

Jedoch lange vor dem Rotkäppchen-Märchen hatten die Wölfe furchteinflößende Rollen in der nordischen Mythologie (LXXXV). In vorchristlichen germanischen Konzeptionen über Götter und deren Schicksal war Fenrir, ein gigantischer Wolf, vorherbestimmt, den mächtigsten der Götter, Odin, während des Kataklysmus Ragnarök zu töten. Es spielte keine Rolle, dass die Wölfe Fenrir und Geri von Odin erschaffen und genährt wurden, und seine engen Gefährten durch und durch waren. Der Schwindler Loki wurde durch die Götter bestraft für den Mord an einem von ihnen, Balder, indem er eines von Lokis Kindern, Vali, in einen Wolf verwandelte, der dann seinen Bruder Nafi tötete, dessen Eingeweide wiederum benutzt wurden, um Loki an einen Felsen zu binden und ihn zu bestrafen bis Ragnarök (LXXXVI). Es scheint, dass sogar die Menschen der Antike wussten, dass sich die Wölfe gegen ihre Eltern und Geschwister wenden und sie töten konnten. Dies jedoch kann in Gegensatz gestellt werden zu dem antiken Image von wilden Kindern, die von Wölfen aufgezogen wurden, wie Romulus und Remus in der römischen Sage, oder Rudyard Kiplings Mowgli in moderner Fiktion. Jedoch sogar hier handeln die „Wolfskinder“ ihrem Rang entsprechend vernünftig, wie Wölfe, da Romulus über seinen Bruder Remus dominiert und ihn tötet.

https://wolfeducationinternational.com/wann-werden-wolfe-gefahrlich-fur-die-menschen/

14 Gedanken zu “Von Wölfen und Menschen V

  1. ÖHRIGEN/NECKAR-ODENWALD-KREIS.Möglicherweise ein Wolf ist dem Landesumweltministerium von Baden-Württemberg zufolge auf der Autobahn 6 bei Öhringen (Hohenlohekreis) überfahren worden. Aufgrund der räumlichen Nähe könne es sich um das Tier handeln, das am Wochenende im Neckar-Odenwald-Kreis unterwegs gewesen war, teilten die Behörden in Stuttgart am Dienstag mit.

    Die Stelle liegt in der Nähe von Orten im Neckar-Odenwald-Kreis, in denen kürzlich ein Wolf gesichtet worden war. Nach ersten Einschätzungen von Fachleuten der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Freiburg soll es sich bei dem am späten Montagabend gefundenen Tier um einen Wolf handeln.

    Derweil sind in Oppenau (Ortenaukreis) zwei Schafe gerissen worden – möglicherweise von einem Wolf. Das ergaben erste Untersuchungen von Experten am Montag. Genaue Auskunft soll nun eine genetische Untersuchung liefern.

    Oppenau befinde sich in der „Förderkulisse Wolfsprävention“. In diesem Gebiet müssen Tierherden besonders geschützt werden, zum Beispiel durch einen Elektrozaun. Ohne ausreichende Umzäunung werde bei gerissenen Tieren nur noch bis Mai eine Entschädigung gezahlt, so das Umweltministerium. Die zwei gerissenen Schafe seien nicht ausreichend geschützt gewesen, hieß es weiter.

    https://www.morgenweb.de/mannheimer-morgen_artikel,-vermischtes-moeglicherweise-wolf-ueberfahren-tier-aus-dem-neckar-odenwald-kreis-_arid,1404029.html

    „FÖRDERKULISSE WOLFSPRÄVENTION“ – meine Fresse! In welchem Wahrheitsministerium wird so ein Vokabular zusammengeschraubt? Früher klagte man ja z.B. gerne über die „BWLisierung“ der Sozialpädagogik. Aber das hier ist wohl die Sozialpädagogisierung der Jagd- und Fortstwirtschaft, der Wildbiologie und verwandter Bereiche. Das allein zeigt, dass das, was da passiert, mit der Asylindustrie und ihrem hohlen Tarn- und Täuschvokabular identisch ist!

    Und wie soll der „Elektrozaun“ denn beschaffen sein, damit man mit Schadensersatz rechnen kann? Drei Meter hoch und einen Meter tief in der Erde? Fenrir, mach hinne!

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  2. Schildbürger

    Man stelle fest:
    Rotkäppchen beruht nicht etwa unter Anderem auf der uralten Angst (welche ja wirklich kein schlechter Ratgeber ist sondern eher das Gegenteil, aber später mehr) davor selbst gejagt zu werden, sondern vorm weißen Mann im Gebüsch der täglich nichts Anderes im Sinn hat als über Frauen herzufallen.
    Hähä.
    Genauso wie heutzutage bei jeder Vergewaltigung durch Neubürger praktisch sofort festgestellt wird dass der Großteil der Vergewaltigungen in der Beziehung (selbstverständlich mit bösen, weißen Männern) geschieht, selbst wenn Zahlen wie die ethnischen Besetzungen von Frauenhäusern auf die Bevölkerungszahlen bezogen etwas ganz Anderes aussagen.
    Nur zwei Beispiele der Legion an Geschichtsverdrehungen, wie dass es angeblich nur Weiße waren die Sklaven hielten, nur Weiße jemals Kolonien gehabt haben sollen oder nur Weiße jemals andere Länder erobert hätten.
    Und so was wird ständig, Stück für Stück im Unterton weißen Kindern ins Hirn geträufelt, von der Grundschule an. Tick tick, du bist schlecht, tick tick, du hast was wiedergutzumachen, tick tick, die sind nur wegen dir so arm.

    Zurück zur Angst, das ist nicht einfach da das Kind beim Namen zu nennenm weil der Begriff im Deutschen negativ befangen ist.
    Aber ohne Angst, bzw. ohne Vorsicht was hier vielleicht der bessere Ausdruck ist gäbe es vermutlich kein höher entwickeltes Leben.
    Selbst- und Arterhalt bedingen diese Angst/Vorsicht, was ja an sich nichts weiter heißt als das Bewusstsein dass etwas (potentiell tödlich) schiefgehen kann, und dass man Gegenmaßnahmen trifft. Das reicht vermutlich vom Hasen der ständig seine Umgebung im Auge hat um bei einem Angriff Reißauszunehmen bis hin zum Blick nach rechts und links wenn unsereins die Straße überquert.

    Wenn also jemand sagt dass Angst/Vorsicht ein guter Ratgeber sei, oder dass er einem „die Angst nehmen wolle“ (wie die kolportierten Judastiere die anderen Tiere in Schlachthöfe geführt haben sollen), dann weiß man wie der Hase läuft,

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  3. altrghtcrsdr

    Als großer Fan der modernen Zivilisation und ihrer feinmechanischen Zündstoffentdeckungen, wie etwas das legendäre 7,62 mm Geschoss mit rauchfreier Ladung, befürworte ich ein stringentes Kurzhalten der Wolfspest, wenn das Vieh nicht eh komplett ausgelöscht gehört.
    Warum? Weil wir es können. So wie Kakerlaken keinen Betsandsschutz genießen, hat auch der räudige Schädlingsmultiplikator ein Recht darauf ins Visier des Menschen zu geraten und vom Antlitz der Erde zu verschwinden. Deus vult.

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  4. Ja, mach mal. Wie bereits erwähnt ist das die Art und Weise, auf welche die Wolfsbestände inoffiziell reguliert werden, ob in Rumänien, Italien oder jetzt auch hier. Aber immer schön vorsichtig und nicht so die große Glocke, weil das mit den Wölfen ist so wie mit den übrigen heiligen Kühen hier.

    Ach ja, unmittelbar nach meiner Machtergreifung werde ich übrigens sämtliche Tempel der Hinterladersekte schleifen oder in Gratisbordelle für die ihrer Deportation harrenden Flutschies verwandeln, die dann auch Messdiener*innen ihrer Wahl als Sexsklaven*innen mit in die Heimat nehmen dürfen. Mit Pfaffen, Asylindustriellen, Politchargen etc. wird die Guillotine gefüttert während, frei nach Dr. William L. Pierce, so nebenbei noch ein paar Millionen „degenerierter Weißer“ (DeepRoots/Luzifix, hildesvin, Osimandia …) gekeult werden – watt mutt datt mutt! Vernichtung durch Arbeit böte sich hier allerdings auch an, vor allem für rumhitlernde Vitzi-Butzis, Mikropenistanten, Franksteins und Anhang, soweit es sich überhaupt lohnt, damit anzufangen und nicht ein Fangschuss vorzuziehen wäre. Das ist aber alles nur das Vorspiel bevor es ans Eingemachte geht: ich werde den SCHATZ des HESSENHENKERS persönlich aus Thailand einfliegen lassen und damit dem querulantorischen Jammersack und Iodenlutscher jeden Lebenssinn rauben, harhar, ihr werdet mich noch alle kennenlernen!
    .

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  5. altrghtcrsdr

    Was auch immer der Schatz des Hessenhenkers sei, er muss GRO?PRÄCHTIG sein, dass du ihn aus THAILAND einfliegen möchtest.

    Zum Hessenhenker kommt mir nur das schwerstokkulte Werk eines TIM BURTON in den SInn:

    SLEEPY HOLLOW in dem es nur von BOWMEN wimmelte, und während sich das KROPPZEUG im Schauder noch tiefer in die Kinositze vergrub, machte der WISSENDE Kreuze, wieviele Querverweise es denn nun insgesamt sind.

    Und JOHNNY ließ auch in den NEUN PFORTEN nichts aus, davon war sogar unser nordafrikanischer EREMIT begeistert

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  6. Ohne jetzt ein besonderer KNR des Okkulten zu sein, ist SH ganz klar einer meiner Favorites, insbesondere das Ende, mit einer der schärfsten KUSSZENEN der Filmgeschichte! HOT!

    Der „headless horseman“ war aber ein blutrünstiger Söldner, kein Henker! Im übrigen besteht da durchaus eine gewisse Ähnlichkeit zu eurem demütigen Kinderschreck, hehe…^^

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  7. altrghtcrsdr

    Die KUSSZENE ist tatsächlich FANtastisch. CHRISTOPHER WALKEN ist aber auch ein schillernd MANN. Für mich ist seine Szene in TRUE ROMANCE (was für ein Film mit der fantastischen Patricia Arquette) legendär.

    SiZILLIANER SIND ABLEGER VON NIGGERN

    Das fand er dann gar nicht mehr lustig. Hier kommt der ganze ITAKKER-STOLZ der SPAGHETTI-Fresser zum Tragen. (WIE gut, dass ich Südtiroler-Bub nur ein Polantafresser bin)

    Wenn ich mir heute PATRICIA ARQUETTE anschaue, bin ich froh MANN zu sein. Männer reifen wie guter Wein, Frauen verwelken. Frauen in meinem Alter sind crap, definitiv. Lassen sich gehen, fressen bis zur Konfektionsgröße 56 und lassen sich in der Psychotherapie belallen, dass nur die FASCHO-SCHWEINE Ihr Leben versaut hätten, sie zur Abtreibung getrieben hätten und mannigfaltig seelich missbraucht u.s.w.

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  8. Wieder on topic eine etwas ältere, aber umso goldigere Wolfsnachricht:

    Ein 1,40 Meter hoher Zaun konnte ihn nicht stoppen: Mehr als 50 Schafe hat der Wolf bei einem einzigen Schäfer gerissen. Zu viele, denn mehr Geld gibt es nicht.

    Die Zäune des betroffenen Landwirts sind 1,40 Meter hoch und fest verbaut. Sie gelten somit als ‚wolfssicher‘. Trotzdem schlug der Wolf Anfang Oktober wieder zu und riss 29 Tiere. Vor etwa einem Jahr verbuchte der gleiche Schäfer 21 Risse, berichtet jagderleben.de. Nun soll zusätzliches Flatterband seine Herde sichern, so der Rat des LUPUS-Instituts.
    Insgesamt bekam der Bautzener bisher 15.000 Euro für Entschädigungen und Herdenschutz. Damit ist laut der EU-Förderrichtlinie das Maß jetzt voll, da jedem Schäfer lediglich diese Summe im Drei-Jahres-Turnus zusteht. Wird dieser Betrag überschritten, werden nur noch 80 Prozent der Kosten übernommen
    .
    Ministerium findet Geldgeber
    Letztlich hat sich das Landesministerium für seine Landwirte eingesetzt und andere Geldquellen gefunden. „Dankenswerterweise hat sich die ‚Gesellschaft zum Schutz der Wölfe‘ auf Initiative unseres Hauses hin zu einer Unterstützung bereit erklärt“, berichtet Ministeriumssprecher Frank Meyer im Gespräch mit jagderleben. Der Verein werde die restlichen Kosten übernehmen, sodass Schäden weiterhin zu 100 Prozent abgegolten werden können.

    Landrat fordert Entnahme des ‚Problem-Rudels‘
    Das ist für Bautzens Landrat Michael Harig aber offenbar keine dauerhafte Lösung. Im Interview mit dem Mitteldeutschen Rundfunk forderte er jüngst die Entnahme der Raubtiere. Das Umweltministerium solle Maßnahmen gegen das „problematische Wolfsrudel“ ergreifen. Er habe einen entsprechenden Antrag zur Entnahme des gesamten Rudels gestellt. „Um die Art Wolf zu schützen, müssen die Bestände reguliert werden, um Konflikte zu minimieren“, so Harig.
    Von 2002 bis 2015 ist die Zahl der Wolfsrisse um das 20-fache gestiegen.

    https://www.agrarheute.com/tier/trotz-zaun-50-wolfsrisse-entschaedigung-gekuerzt-528243

    Also 1.40 und „fest verbaut“ gilt laut den Experten*innen vom „Lupus-Institut“ als „wolfssicher“, da aber dem Wolf niemand Bescheid gesagt hat, muss man sich auch nicht wundern, wenn der weiter ungehemmt Schafe hinter dem wolfssicheren Zaun reißt! Da wird dann halt die Entschädigung gestrichen und Flatterband empfohlen. Einmetervierzig-Zaun + Flatterband = wolfssicher, man fasst es nicht! LOL!

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    1. Schildbürger

      Und mal wieder so viel zum Thema „alles kein Problem, wir haben das im Griff, wer zufällig Schäden durch Einzelfälle unter den sonst flauschigen und harmlosen Wölfen hat wird selbstverständlich entschädigt“.
      Kommt mir irgendwie bekannt vor. ^^

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      1. Eigentlich bräuchte man nur noch über Wölfe und Wolfsdebatte zu schreiben und hätte alle wesentlichen Punkte des gegenwärtigen Umgangs mit der Migrationsthematik und vieles mehr „durch die Blume“ benannt ohne ein Risiko einzugehen. Ich seh aber schon die Ausweitung der Anti-Hetz-Gesetze auf Nichthominide. Naja, ehrlich gesagt kann ich mir vorstellen, dass bezüglich der Wölfe die Situation von jetzt auf nachher kippt und zumindest Zustände einkehren wie in Schweden, von wegen „Null Toleranz“. Bei anderen Dingen glaube ich das eher weniger, wie ebenfalls ein Blick nach Schweden bestätigt.

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    1. Schildbürger

      Naja, für die „länger-hier-lebenden“ gibts ja immerhin die Merkel-Legos.
      Gegen ernsthaftere Angriffe vermutlich ähnlich wirksam wie das Flatterband, hihi.

      Warts ab, das mit der Diskriminierung von Nicht-Hominiden wird irgendwann kommen.
      Ohne Spaß. PETA (die auch gerne mal kerngesunde Haustiere umbringen weil es ja nicht zumutbar sei in „menschlicher Sklaverei zu leben“ oder so ein Stuss) oder Biologielehrer die so etwas -https://abschaffung-der-jagd.de/ verbreiten sind keine Einzelfälle.
      Auch mal wieder interessant, da werden tatsächliche Einzelfälle wie Jagdunglücke hochstilisiert bzw. verantwortungslose Tierhaltung die zum Abschuss von Fiffi oder Minka die gerne mal gut genährt und aus Spaß an der Freude herumwildern führt wird zum Drama gemacht.

      Hierzulande, und ich geh mal stark davon aus nicht nur hier, wird jedem hochgradigen Spinner eine öffentliche Plattform geboten, selbstverständlich solange er die Regierungs- (oder besser, Globalisierungs-)linie nicht angreift.
      Wer „rechts“ nach heutiger Definition ist muss mit Sanktionen in welcher Weise auch immer rechnen, auch wenn er seine Position mit belastbaren Daten untermauern kann. Da reicht schon eine politisch unkorrekte Formulierung.
      Hochgradigen Blödsinn verbreiten fällt unter „Meinungs- oder Wissenschaftsfreiheit“.

      Oder das schöne Wort „differenzieren“.
      Das gilt auch selbstverständlich ausschließlich für die propagierte Meinung.
      Aber zur Macht der Worte würde ich gerne unterm anderen Thema weiter fortführen, da passt das besser.

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