Von Wölfen und Menschen III

Der Wolf als Ahnentier

Zwei prominente Ahnherren und Staatsgründer mit Ziehmutter

In den vorhergehenden zwei Teilen dieser kleinen Artikelreihe hat der demütige Erzähler die gegenwärtige „Wolfsdebatte“ kurz umrissen und war dabei zu dem Schluss gekommen, dass vieles, was diesbezüglich als Wahrheit und nüchterner Fakt verkauft wird, tatsächlich Mythos und Wunschdenken ist, wohingegen die angeblichen Mythen einiges an Realitätsbezug vorzuweisen haben. Allerdings ist ihm rückblickend aufgefallen, dass er dabei vielleicht ein zu einseitiges Bild der Mensch-Wolf-Beziehung gezeichnet hat, trotz der Verweise auf den steinzeitlichen „Pakt“, aus dem der Hund als Gefährte und Werkzeug des Menschen hervorging. Bevor wir also in Teil IV wieder und noch tiefer als zuvor in den Abyss steigen, sei nun in Teil III, entgegen der ursprünglichen Intention, noch einmal etwas ausführlicher auf die symbiontischen Aspekte verwiesen.

So muss der demütige Erzähler sich selbst dahingehend korrigieren, dass der Blick auf den Wolf in der Mythologie als Verkörperung der wilden, zerstörenden Kräfte, die gebändigt und in Schach gehalten müssen (Fenriswolf der Edda), ein allzu sehr verkürzter ist. Natürlich gehört in diesen Kontext auch der Wolf als Totemtier, als Ahn, Stammvater oder -Mutter ganzer Völker und Nationen. Etwa in der in Asien unter verschiedenen Völkern in unterschiedlichen Versionen verbreiteten Arsena-Legende, mit der sagenhaften Blauen Wölfin als Ahnentier, auf die sich auch ein Gründungsmythos der Türken beruft, der den „Grauen Wölfen“ ihren Namen verlieh.

Logo und „Wolfsgruß“ der „Grauen Wölfe“/“Bozkurtlar“

Auffallend sind die Parallelen der Arsena-Legende mit dem hierzulande geläufigeren Mythos von Romulus und Remus, den von der Wölfin gesäugten Waisenknaben und Begründern Roms, wobei in dieser Legende der Konflikt zwischen Wölfen, Wolfskindern und Hirten durchaus ein Thema ist – die Zwillinge rauben Vieh und kommen mit den Hirten ins Gehege, die letztlich die Wölfin vertreiben und die Findelkinder in die Menschenwelt holen, was Grundvoraussetzung ist, will man eine Stadt und eine Republik gründen. Anzumerken wäre noch, dass die Zwillinge von der Wölfin gesäugt und von einem Specht zusätzlich gefüttert wurden, beides im alten Italien heilige Tiere, die Wölfin dem Kriegsgott Mars wie der Liebesgöttin Lupa(!) geweiht. Am Arsena-Mythos ist hingegen bemerkenswert, dass hier die mythischen Findelkinder nicht nur von der Wölfin gesäugt werden, sondern sich schließlich auch auch mit ihr paaren, was der Ursprung der jeweiligen Völkerschaften ist. Bemerkenswert auch, wie verbreitet gewisse archetypische Bilder unter den Völkern sind, wie bestimmter Motive in verschiedenen Kulturen immer wieder auftauchen und sei es noch bei Rudyard Kipling, in dessen „Dschungelbüchern“ die Wölfe zwar wilde, aber doch weise und verantwortungsvolle Zieheltern Moglis sind, während der schwarze Peter der reissenden Bestie an die indischen Dholes oder Rothunde weitergereicht wurde, eine in realiter sehr interessante Art canider Rudeljäger, die sich mit Moglis Wolfsclan die blutigsten Schlachten liefern.

Die Blaue Wölfin und ihre Zöglinge

Angesichts der Verwurzelung des Wolfes in der Mythologie der europäischen und asiatischen Völker ergibt sich die Frage, inwieweit das Konsequenzen für den Umgang mit diesem Tier im Alltag der jeweiligen Völker hatte, die ja alle ihre Existenz in großem Umfange auf Weidewirtschaft begründeten, insbesondere auch die Turkvölker und andere Ethnien Vorder- und Zentralasiens, die traditionell Hirtennomaden waren. Man kann es sich nur schwer vorstellen, dass diese Völker es sich im rauen Alltag leisten konnten, aus Respekt vor dem Ahnentier den wilden Wölfen Zugriff auf ihre Herden zu gestatten, da dies, wenn wir uns, wie wir es noch tun werden, die Charakteristika von Wolfsattacken genauer anschauen, auf indirekten Suizid durch Vernichtung der Existenzgrundlage hinausgelaufen wäre. Nein, nach allem, was dem demütigen Erzähler bekannt ist, verfolgten diese Völker den Wolf als reales Tier bei Gelegenheit stets gnadenlos, sobald er in ihre Nähe kam, wobei dort, wo es gelang, die Herden, etwa durch starke Schutzhunde wie Kangals und bewaffnete Hirten, wirkungsvoll zu schützen, sich durchaus ein ziemlich stabiles Gleichgewicht zwischen Hirtenkultur und Wildtier einstellen konnte – die Wölfe hielten sich gezwungenermaßen zurück und die Hirten hatten nicht das Bedürfnis, sie bis zur Ausrottung zu verfolgen, was ohnehin in den weiten Steppen und Gebirgen außerhalb ihrer Möglichkeiten lag.

Vielleicht kann man die Mythen vom Wolf als Ahnen der Stämme metaphorisch dahingehend deuten, dass sie eine Anlehnung daran sind, dass letztlich auch der Mensch aus der wilden Natur hervorgegangen ist, sich neben den starken und charismatischen Großräubern behauptet hat, die er wegen ihrer Eigenschaften bewunderte was auch heute noch in Markennamen wie „Jaguar“, „Puma“, „Jack Wolfskin“ seinen Niederschlag findet. Und wie es Camilla Paglia in „Masken der Sexualität“ so schön auf den Punkt gebracht hat: Der Schoß von „Mutter Natur“ ist nun mal die blut- und spermaverschmierte „Vagina Dentata“, die das von ihr in die Welt geworfene Leben ohne jede Sentimentalität in kannibalischen Akten wieder verschlingt. Vielleicht ist aber auch ein Anklang an eine steinzeitliche „Wolfsbrüderschaft“ darin zu finden, eine Reminiszenz an jene Zeit, als Jägernomaden auf den Wolf und damit auf den Hund gekommen waren. Wie bereits angeführt, ist eine wirklich symbiontische Beziehung zwischen Wölfen und Menschen am ehesten von Seiten steinzeitlicher Jägernomaden möglich. Die Menschen hatten ihre Existenz noch nicht auf domestizierte Tiere gegründet und pflegen einen ähnlichen Lebensstil wie die Wölfe, nämlich als herumziehende, sozial veranlagte Rudeljäger. Es besteht zwar eine potentielle Jagdkonkurrenz um das Wild, aber genauso gibt es auch Voraussetzungen für ein „Win-Win“: Wolf und Mensch können vom Jagderfolg des jeweils anderen profitieren, dem kommt entgegen, dass beide „Surplus-Killer“ sind – damit werden Predatoren bezeichnet, die dazu neigen, mehr zu töten als sie auf der Stelle verzehren können, also mehr „als sie zum Überleben brauchen“. Dass der Mensch die einzige Art ist, die so etwas tut, ist ein frommes Märchen. Viele Tiere tun dies ebenfalls, so bald sie die Möglichkeit haben und keinesfalls nur unter „unnatürlichen“ Bedingungen, wie etwa der Fuchs im Hühnerstall, bei dem der Jagdinstinkt durch das ständige Geflatter um ihn herum stets aufs neue aktiviert wird, weil die Beute keine Fluchtmöglichkeit hat. Nein, auch in freier Natur veranstalten Wölfe gerne fröhliche Gemetzel, und das nicht etwa nur, wie es gerne kolportiert wird, unter sorgfältig nach eugenischen Gesichtspunkten herausgesuchten „Alten, Kranken und Schwachen“, was auf vortrefflich zweckmäßige Weise die Wildbestände gesund erhalte, nein, es geht immer um die LANGSAMEN an sich. Und das sind zum Beispiel die hochträchtigen Hirschkühe, denen der Ausdauerläufer Wolf konditionell haushoch überlegen ist und die er im Rudel lässig, eine nach der anderen, niederhetzt um ihnen dann nur die Föten aus dem Leib zu reißen und oftmals nicht mal die zu fressen. Nun kann man aber, wie es die Wolfsfreunde gerne tun, dahingehend argumentieren, dass der Wolf trotzdem nicht sinnlos töte. Vielmehr lege er, da ja auch Aasfresser, auf solche Art und Weise einfach Nahrungsdepots an, zum anderen helfe er dadurch vielen anderen Arten, die sich von Aas nährten – bis in die Welt der Insekten hinein, bei denen viele hierzulande wegen Kadavermangel in den allzu sauberen Wäldern auf der roten Liste stünden. Auf ähnliche Weise verfuhr aber auch der Mensch – auch wenn so etwas gerne allein „Big Bad Whitey“ zugeschrieben wird, ist gut belegt, dass schon präkolumbische Indianer massenhaft Bisons über Klippen trieben, um sich dann von den zentnerschweren Fleischbergen nur die köstliche Zunge schmecken zu lassen. Aber wie man das letztlich auch erklärt oder gar wertet – sicher ist, dass wenn der eine Surpluskiller zuschlägt, stets auch der andere von der Fülle an Kadavern profitieren kann – ein Win-Win, das hominide Steinzeitjäger und Wolf einst als sozial-kooperative Wesen einander näher gebracht haben mag.

Interessant auch die Hypothese, dass die symbiontische Co-Evolution von Mensch und Wolf bzw. Hund, also zwischen Primat und Canide, auch die soziale Evolution des Menschen entscheidend beeinflusst haben könnte. Morgenwächter Deep Roots hat das durchaus kreativ weitergesponnen, in dem er, offensichtlich ein großer Hundefreund, dahingehend spekuliert, dass uns die Kooperation mit den Caniden mehr wölfisch und weniger äffisch gemacht hätte – also mehr Kooperation und weniger „Alphapavian“. Eine interessante Fußnote dazu wäre allerdings, dass dieses Bild vom kooperativen Wolf ein relativ neues ist, wobei auch der demütige Erzähler die Ansicht vertritt, dass dieses wesentlich näher an der Realität ist, als das althergebrachte Klischee vom „Leitwolf“, der quasi diktatorisch über sein ihm treu ergebenes Rudel herrscht, was wohl mit ein Grund für den Wolfsfimmel eines gewissen „böhmischen Gefreiten“ war, der sich gerne mit „Wolf“ anreden ließ. Man kann dabei mit ziemlicher Sicherheit davon ausgehen, dass man unter „Führen wie ein Wolf“ vor siebzig Jahren was grundsätzlich anderes verstanden hatte als heutzutage:

Jahrhundertelang wurden Wölfe zu Unrecht als Bestien verfolgt und fast ausgerottet. Umso absurder, dass sich so mancher Chef einen martialischen Alphawolf zum Vorbild nimmt, um damit sein autoritäres Gebaren zu rechtfertigen. Dabei stellen aktuelle Forschungsergebnisse diese alten Denkmuster auf den Kopf: Wölfe verfügen über ein hohes Maß an sozialer Intelligenz. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Tierparks zeigt die Autorin, wie man von der intelligenten Führungsstrategie der Wölfen lernen kann. Der Schlüssel für erfolgreiche „Rudel“ heißt sowohl bei Menschen als auch bei Tieren: Vertrauen. Für den Leitwolf ist es schlicht eine Überlebensfrage, seiner Gruppe ein zuverlässiger Anführer zu sein und sie als gut funktionierendes Team zusammenzuhalten.

Irina Schefer- „Wie Wölfe mit Vertrauen führen …: … und was menschliche Chefs davon lernen können“, Redline-Verlag, 2011

Um dem Anspruch der Ausgewogenheit Genüge zu tun, sei die keineswegs tierisch ernst gemeinte Alternativhypothese, dass es sich beim Hund aka „Kotsack“ lediglich um einen Sozialparasiten handele, dessen Entwicklungsgeschichte sich auf einen Stamm fauler, lebensuntüchtiger Wölfe zurückführen lasse, die sich in grauer Vorzeit bei den Menschen eingeschlichen hätten um sich durchfüttern zu lassen und ab und an Blutbäder zu veranstalten, zumindest am Rande erwähnt.

Womit wieder einmal recht eindeutig belegt wäre, dass menschliche Vorstellungen und Bewertungen, die Tiere und deren Verhalten betreffen, oft mehr über den Menschen und den jeweiligen Zeitgeist aussagen, als über das Tier selbst. Eine gewisse evolutionäre Verbindung zwischen Mensch und Wolf könnte auch ursächlich für die emotional-irrational erscheinenden Züge sein, die in der Wolfsdebatte zu Tage treten. Auf jeden Fall scheinen viele Zeitgenossen das Bedürfnis danach zu haben, dass ein großer Tiergeist alles ins Lot bringt. So frisst man auch allzu gerne die Story, dass etwa die Wiederansiedlung des Wolfes im Yellowstone-Nationalpark wahre Wunder für das angeblich etwas desolate Ökosystem gezeitigt hätte, auch wenn die Realität eine ganz andere ist, wobei es den Bibern gleichgültig sein dürfte, wenn kolportiert wird, dass die Wölfe Yellowstone wieder aufgebaut hätten – die darunter brodelnde Magmakammer verweist als lauernder geologischer Fenriswolf auf die nichtige Eitelkeit solcher Überlegungen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Yellowstone_(Vulkan)

13 Gedanken zu “Von Wölfen und Menschen III

  1. Schildbürger

    „Der Hund ist dir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde.“
    Was etwas verklärt klingen mag hat aus meiner Erfahrung einen durchaus handfesten Hintergrund.
    Wer nach längerer Abwesenheit einen Hund wiederbegrüßt hat wird wissen dass „der will nur sein Fressi vom Mensch“ nicht stimmt.
    Oder dass so wie Hunde Kommandos lernen können sie auch in der Lage sind den Menschen zu beeinflussen wie mit dem berühmten Dackelblick.
    Ich tue mich schwer mit so was wie „Seelenverwandtschaft“, aber dass da etwas zwischen Mensch und Hund ist was über reine Zweckgemeinschaft hinausgeht ist für mich recht eindeutig.

    Gefällt mir

  2. altrghtcrsdr

    Interessant auch die Hypothese, dass die symbiontische Co-Evolution von Mensch und Wolf bzw. Hund, also zwischen Primat und Canide, auch die soziale Evolution des Menschen entscheidend beeinflusst haben könnte.

    Sicherlich, aber alles hat seine Zeit. Steine Sammeln, Steine zerstreuen. Bäume pflanzen, Bäume abhauen…

    Ich sehe keine Not, mit dem Wolf erneut eine Symbiose, wie auch immer, einzugehen. Heute ist dieses Tier ein Anachronismus und hat seinen Platz in Zoos oder Wildgehegen, aber nicht in einer der dichtbesiedeldsten Räumen. Und es ist nicht ein Gedankenspiel: ich habe einfach keine Lust, mich mit Machete oder Axt bewaffnen zu müssen, wenn ich meine Waldläufe im Traingsplan absolviere. Absolut nicht. Und ich nehme mir als Krone der Schöpfung, als Mensch, einfach das Recht heraus, mich nicht erneut in einen ungleichen Kampf, beraubt der intellektuellen und handwerklichen Fähigkeiten der Meinen, einem Wolf stellen zu müssen.

    Wobei: Auch das geht. Heil Dir, mein Geliebter:

    Mann erwürgt Puma nach Attacke mit bloßen Händen
    Eigentlich versuchen Berglöwen, den Kontakt mit Menschen zu meiden. Doch in Colorado hat ein Puma nun einen Jogger angegriffen. Dieser wehrte sich und schnürte dem Tier die Luft ab.

    Gefällt mir

  3. altrghtcrsdr

    Wolf und Mensch. streiche Wolf: setze Natur.

    Ich meine, war auch auch Fallschirmjäger, nur wurden wir aus 300 Meter rausgeworfen. Rundkappe. Lenken, Steuern: Nicht möglich. Wenige Sekunden, der Boden kommt immer näher. Aber was diese lady mitgemacht hat ist nur noch absurd. Selten hat mich eine Doku so gefessselt. Und die Wissenschaft sagt (GPS-logs), dass sich alles so zugetragen hat.

    Heil Dir, meine Geliebte.

    Gefällt mir

  4. Ich sehe keine Not, mit dem Wolf erneut eine Symbiose, wie auch immer, einzugehen.

    Darum geht es doch hier gar nicht, sondern um die Betrachtung eben dieser Diskussion von einer Metaebene aus. Dabei drängen sich die Parallelen zu anderen Diskursen förmlich auf. Alles hat seinen Subtext, nur möchte ich es halt auch nicht zu dick auf´s Brot schmieren, im letzten Teil wirds etwas konkreter. Wie gesagt, Diskussionen über Tiere sagen oft mehr über den Menschen und den jeweiligen Zeitgeist aus als über das Tier an sich. „Political Correctness“ beschränkt sich eben nicht nur auf Zweibeiner ohne Federkleid und das ist noch lange nicht alles.

    Gefällt mir

  5. altrghtcrsdr

    Darum geht es doch hier gar nicht, sondern um die Betrachtung eben dieser Diskussion von einer Metaebene aus.

    Deine Beiträge sind außerordentlich wertvoll. Aber die Zeiten haben wir und uns hinter gelassen. Zeiten einer evolutionären Befruchtung als auch die einer evolutionären Spezifizierung sind obslet. Es ist und war Zeit dem Wolf zu zeigen, wo der Barthel den Moßt holt. Es ist ein Naturgesetz, auch der Wolf schreit nach Grenzen, wie ein Kind.

    Gefällt mir

    1. Es ist und war Zeit dem Wolf zu zeigen, wo der Barthel den Moßt holt. Es ist ein Naturgesetz, auch der Wolf schreit nach Grenzen, wie ein Kind.

      Wird doch alles von mir keineswegs bestritten, von was schrubbte ich denn die ganze Zeit? Es geht hier nicht um Verständnis und Kuscheltherapie für Wölfe oder so, sondern drum, was alles in diese vielschichtige Debatte reinspielt bzw. von dieser wiedergespiegelt wird!

      Und als Elite können wir uns eben gnadenloses Ohrensesseltheoretisieren leisten und uns die Tiergeschichten erzählen, die wir schon als Kind geliebt haben.^^

      Als die Bauern die neue Lehre annahmen und dem Pater aufsagten, mußte der Wulfsbauer zu ihm gehen und ihm das klarmachen, weil der Pater ein guter alter Mann war und die Bauern glaubten, kein anderer könne ihm die Sache so gelinde beibringen, wie Harm Wulf, dessen Hauptredensart es war: »Es ist alles man ein Übergang«, und dabei schlug er den Wolf in der Kuhle tot und lachte dazu.

      http://gutenberg.spiegel.de/buch/der-wehrwolf-1629/2

      Gefällt mir

  6. altrghtcrsdr

    Aus der Metaebene betrachtet. Wenn das mal „Ivan Kaszinski“ gewusst hätte.
    Der Wolf aus den asiatischen Steppen gegen die Halb-Fidschies und Bantus oder so.

    Heil Dir, mein Geliebter

    Gefällt mir

  7. Warst Du nicht fett und rosig?
    Warst Du nicht gl? ich?
    Bis auf die Beschwerlichkeiten
    Mit den anderen Kindern streiten,
    mit Papa und Mama
    Wo fing es an und wann?
    Was hat Dich irritiert?
    Was hat Dich bloss so ruiniert?

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.