„Dead as a Dodo“: Ökologische Naivität auf Reisen

Was hat dich irritiert?

Wo fing das an und wann? Nun, der demütige Erzähler, der selbst schon etliche Lenze auf dem Puckel hat und, wäre er ein Karpfen, sicher schon Algen und Moos auf selbigem mit sich herumschleppte, kann sich noch an die Mär vom schwarzen Sklaven „Kunta Kinte“ erinnern und an die „Geschichte der Familie Weiß„, womit schon mal zwei bemerkenswerte Weichenstellungen in Richtung Ethnomasochismus benannt wären. Er erinnert sich auch daran, dass in der Schule, in den Medien, stets der allgemeine Tenor in die Richtung ging, andere Kulturen zu respektieren und sich der eigenen historischen Schuld, also die der Deutschen, Europäer, Weißen hinsichtlich Kolonialismus, Imperialismus, Nationalismus/Chauvinismus, Rassismus und aller sonstigen bösen Ismen stets bewusst zu sein, dies vor allem, wenn es darum gehe, andere Kulturen zu beurteilen. Immer solle man sich in „den anderen“ hineinversetzen, in der Schule lasen wir etwa vom (ausgedachten) Südseehäuptling Tuiavii aus Tiavea, eines zu Anfang des neunzehnten Jahrhunderts Europa bereisenden Südseeinsulaners, der die „Papalagis“, also die weißen Europäer, aus seiner Warte heraus beschreibt und ihnen dabei den Spiegel vorhält. Dass das Ganze eine Fiktion des Malers und Schriftstellers Ernst Scheurmann darstellt, hatte uns, wenn ich mich richtig entsinne, schon damals die Deutschlehrerin unterschlagen und tatsächlich ist das Werk auch als Tatsachenbericht aufgemacht, so, wie es heute ein Claas Relotius nicht besser hingekriegt hätte.

An all dem und noch viel mehr konnte der demütige Erzähler lange nicht viel falsches entdecken. Was soll an Toleranz und einer Offenheit für das Fremde und Unbekannte schon verkehrt sein? Dass in fremden Kulturen die Uhren grundsätzlich anders laufen und die Menschen anders ticken können, stand noch nicht grundsätzlich zur Disposition. Es stand außer Frage, dass man in bestimmten Weltgegenden bestimmte Vorkehrungen treffen sollte, wollte man heil und am Stück wieder nach Hause, dass westliche Ethik und Wertvorstellungen nicht überall gelten. Der Survivalist Rüdiger Nehberg etwa riet dazu, dass man, wenn man in irgendeinem orientalischen Kaff ein Kind überfahre, keinesfalls anhalten sollte, um erste Hilfe zu leisten oder mit den Dörflern zu kommunizieren, sondern erst Recht aufs Gas gehen und schleunigst das Weite suchen solle. Illustriert hatte er seine Empfehlung mit dem mahnenden Beispiel eines „ökologisch Naiven“, dem dies passierte und der mit den Dorfbewohnern vereinbarte, dass er in zum nächsten Polizeiposten fahre, um die Ordnungshüter von dem Fall zu informieren, während er seine ihn begleitende Frau als Faustpfand zurückließ, damit niemand auf die Idee käme, man wolle sich einfach so aus dem Staube machen. Als der Mann mit der Polizei in das Dorf zurückkehrte, musste man leider feststellen, dass die Dörfler unter sich, nach ihrem Verständnis, Recht gesprochen und die Frau gehängt hatten.

Und das war auch noch lange so im allgemeinen Verständnis: andere Länder andere Sitten, anderer Moralkompass, Vorsicht im Islamgürtel und auch schon in Südeuropa! Und das, obwohl die Welt damals noch allgemein eine stabilere war und gerade jene Landstriche des nahen und mittleren Ostens, die heute auf dem Blutmeridian liegen, zum Großteil mit einem einfachen Touristenvisum bequem und sicher bereist werden konnten, auch wenn sich hier und da die Bruchlinien schon abzeichneten und die Zeiten, als man sich einfach so mit dem VW-Bus auf den „Hippie-Trail“ nach Indien begab, vorbei waren. Obgleich „Weltoffenheit“ und „Buntheit“ schon ihren festen Platz im Wertekanon eingenommen hatten, wäre eine Öffnung der Schleusen für eine bedingungslose Massenimmigration aus Afroarabien in den Achtzigerjahren des zwanzigsten Jahrhunderts noch undenkbar und unvermittelbar gewesen, und das auch noch nach der Wiedervereinigung, als man gerade vor dem Hintergrund der ausländerfeindlichen „Pogrome“ in Hoyersverda und Rostock-Lichtenhagen, die – auch und gerade heute noch! – eine genauere Betrachtung lohnen, sich zunehmend vor den Ossi-Nazis und ihrem „Schrei nach Liebe“ grauste während ein Panik-Udo, nachdem er sich beim „Honni“ eingeschleimt hatte, nun die „Glatzen“ zum „Platzen“ bringen wollte und die Welt dazu aufforderte, „uns“ nicht mit „diesen Deutschen“ allein zu lassen.

Auch eurem weltoffenen und demütigen Erzähler gruselte es damals noch gelinde vor einem eventuell aufkommenden Nazismus und Faschismus und so, gleichzeitig stießen ihm die langsam Fahrt aufnehmenden Buntheitskampagnen zunehmend sauer auf. Ein im TV ausgestrahlter und wohl von einer der staatlichen Antidiskriminierungsstellen fabrizierter Clip zeigte etwa ein buntes Regal mit Obst und Gemüse aus aller Welt. Dazu die Frage aus dem Off, wie denn Deutschland ohne die ganzen Ausländer aussehen würde, worauf sich das Regal im Zeitraffertempo leerte bis nur noch die Kartoffeln übrig geblieben waren, auf die die Kamera, begleitet von dumpfen Basstönen, letztlich zoomte, ehe das Video mit irgendeinem Vielfaltsappell schloss. Hm, war das jetzt nicht übertrieben „inländerfeindlich“? Nicht zu reden davon, dass die Kartoffel ebenso ein Ausländer und Lateinamerikaner ist wie die im Propagandaclip von unsichtbarer Nazihand weggebeamten bunten Paprika, Chilis und Tomaten!

Aber letztlich war man ja noch jung, kein durchgehend politisches Wesen und wenn, dann eher links. Und es war ja da genug anderes, das einen in der bleiernen Zeit des beleibten Pfälzers beschäftigen konnte: Der erste Golfkrieg und der „US-Imperialismus“, der Zerfall des Kommunismus, der Bürgerkrieg auf dem Balkan, der „Neoliberalismus“. Aber es gab auch Hoffnung: In Südafrika wurde die Apartheid zu Grabe getragen – gimme hope, Joanna! Und letztlich gelang es sogar, den dicken Pfälzer abzuwählen um sich über die Bescherung – u.a. Angriffskriege und größtmögliches Schleifen des Sozialstaates nach dem zweiten Weltkrieg – zu freuen.

Die negativen Erlebnisse mit „Ausländern“ hielten sich dagegen in Grenzen. Zwar hatte der demütige Erzähler schon in der Schule seine Erfahrungen mit bestimmten aggressiven Osmanen gemacht, sich auch mal ihrer im Doppelpack erwehren müssen, um nicht schlecht erstaunt zu sein, wie feige das Pack kniff, wenn erstmal einer am Boden lag. Er hatte es zudem durchaus auf dem Schirm, es auch von Hause aus so vermittelt bekommen, dass man mit „Südländern“, also auch den eher diesem Begriff entsprechenden Italienern, Vorsicht walten lassen müsse, da „heißblütig“ und auch mal schnell mit dem Messer zur Hand, aber er hatte dennoch keine grundsätzliche, tiefwurzelnde Aversion gegen bestimmte Menschenschläge entwickelt, allenfalls gegen gewisse Vertreter derselben.

Ein Erlebnis ist ihm jedoch besonders nachhaltig in Erinnerung geblieben: Als er, mit Anfang zwanzig noch fast ein Jüngling, mit seiner damaligen (blonden) Freundin des Abends durch eine zu dem Zeitpunkt menschenleere Unterführung unter dem Stuttgarter Hauptbahnhof ging, vernahm er plötzlich von hinten eine zischelnd geifernde Stimme:

„He deutsche Fotze! He ihr Fotzen! He Vivil-Fotzen!“

Wir drehten uns um und ein kleines gedunsen-gedrungenes, ölig-glupschäugiges Männchen orientalischen Phänotyps und wohl schon mittleren Alters kam hinter uns die Rolltreppe runter. In seiner rechten Faust hielt er tatsächlich eine Packung „Vivil“-Drops, die er rasselnd schüttelte, während es aus dem verzerrten Maulwerk zähnebleckend geiferte:

„Vivil! Vivil-Deutschland! Vivil-Fotze! Ich ficke euch, ich ficke Deutschland!

ICH FICKE DEUTSCHLAND IN DEN ARSCH!“

Wir entgegneten dem ausgesprochen abstoßenden, offensichtlich psychisch gestörten, enthemmten, eventuell unter Drogeneinfluss stehenden Individuum nichts, beschleunigten unsere Schritte in Richtung bevölkertes Terrain, wo uns die durchaus unheimliche Figur nicht weiter folgte und sein

„DEUTSCHLAND….IN DEN AAAARSCH!“ letztlich im allgemeinen Betrieb verhallte.

Der demütige Erzähler machte weiter seine Erfahrungen mit In- und Ausländern, im In- und Ausland, im positiven wie im negativen, registrierte die in Amerika aufkommende und nach Europa schwappende „Political Corectness“ mit Befremden und Ablehnung, da sie ebenjene rationalen Grundfesten von der Verschiedenheit der Kulturen und der kulturellen Prägung der Menschen komplett in Frage stellte und gleichzeitig die weißen Europäer verdammte. Und das mit dem Gendern ging auch schon los, wenngleich im Studium noch nicht mal das Binnen-I zwingend vorgeschrieben war, und das in den Sozialwissenschaften.

In den Neunzigern wurden nach und nach „Migration“, Asylpolitik und „Festung Europa“ zu großen Themen, die ansässigen Türken, insbesondere die „dritte Generation“ zunehmend als „Problem“ kommuniziert, Parallelgesellschaften, Islam und Grundgesetz usw. usf. Beim demütigen Erzähler aber immer noch kein Verdacht, dass das alles irgendwie eine Gefahr darstelle, „Aggro-Türken“ waren mehr Witzfiguren: Dragan und Alder, Erkan und Stefan. Man bummelte in den Großstädten durch die Türkenviertel, genoss das Flair – allein die Schaufensterdeko, immer eine Schau und oft für doch nicht ganz so kultursensible „Kartoffelaugen“ voll unfreiwilliger Komik, desgleichen die türkischen Supermärkte, wo das Gefühl, man befinde sich mindestens am Bosporus, keinesfalls als bedrohlich erlebt wurde, im Gegenteil. Die türkischen Jugendlichen, mit denen man es in der offenen Jugendarbeit zu tun bekam, waren überwiegend umgänglich und gesittet, richtig nette Jungs, ganz im Gegensatz zum „White Trash“, der meist wesentlich herausfordernder, aggressiver und asozialer auftrat, von großmäuligen rechten Hools und dergleichen ganz zu schweigen. Kein Problem damit, einem Haufen muskulöser türkischer Jungmänner klar zu machen, dass sie in ihren schicken Bozkurt-Shirts nicht ins JUZ dürften, „weil wir hier derartige Zeichen politischen Extremismus nicht dulden!“ – was dann auch respektiert und mit  dem Zusatz, dass das selbstverständlich auch für PKK , NPD etc. gelte, weil Burgfrieden nun mal im Hause  Staatsräsong sei und man keine Provokation unter verschiedenen Gruppen wolle, auch verstanden wurde. Bei der Recherche dann die Erkenntnis, dass diese ultranationalistische türkische Vereinigung, die bei den Jungtürken sehr angesagt war, keinesfalls so geächtet ist wie vergleichbare deutsche Zusammenschlüsse, sondern teilweise dick mit der Union verbandelt. Und einem der besonders freundlichen und gesitteten jungen Türken, Sportsmann, Gymnasiast und Erdogan-Fan, wird von seinen Eltern (Vater Ingenieur) verboten, seine christlichen Freunde mit nach Hause zu bringen? Hmmm. Solche Dinge gaben zwar zu denken, bewirkten aber noch keine grundsätzlich migrationskritische Haltung, geschweige denn das Gefühl einer echten Bedrohung. Der zweite Golfkrieg unter George W. Bush und seiner Neocon-Clique hatte zudem wegen der vorgeschobenen Kreuzzugs- und Kulturkampfrhetorik für eine gewisse Toleranz gegenüber dem Islam und durchaus Sympathie für die betroffenen Muslime bei eurem demütigen Erzähler gesorgt.

Aber steter Tropfen höhlt den Stein und so muss auch hier irgendwie unterbewusst der Boden für einen grundlegenden Perspektivwechsel bereitet worden sein, verfingen dann doch die zahllosen Ungereimtheiten im medialen Informationsstrom mit Hörensagen und persönlich Erlebtem, lauter sich verzahnende Chaosfragmente aus Erinnerung und Gegenwart als neuer Bildhintergrund: „Wie war das nochmal im Studium mit der einen Referentin für Sozialrecht, die die Asylindustrie von innen kannte und in ihren Vorlesungen aus dem Nähkästchen plauderte und unverblümt ungeheuerliches über Sozialmissbrauch im Asylbetrieb zu berichten wusste (was heute geradewegs als „rechte Hetze“ einen allgemeinen Aufschrei zur Folge hätte und schon damals, in den Neunzigern eigentlich ungeheuerlich war), über Frauen in den Heimen, die in Massen mit Bussen abgeholt und zum Strich gefahren würden? Wollte die Frau sich Luft machen, etwas weitergeben, was ihr zu schaffen machte? Wie kommt es, dass die Medien ganz andere Geschichten erzählen? Über und über, dies und das. Und letztlich gaben für sich genommen als relativ unbedeutend erscheinende Dinge den Ausschlag.

Bei eurem demütigen Erzähler war es zunächst eine Reihe von Pressemeldungen in den Jahren 2009/2010 über angeblich mysteriöse Messerstechereien unter „britischen Jugendlichen“, die schon einige Todesopfer gefordert hätten, wobei man sich das alles rein gar nicht erklären könne und hinsichtlich der Ursachen total im Dunkeln tappe.

Zudem der Bericht über den Einbruch in eine Boutique in einer deutschen Großstadt, die der Erzähler aus dem Stegreif nicht erinnert, wahrscheinlich Bremen. Die herbeigerufene Polizei konnte die geraubten Kleidungsstücke ziemlich schnell bei der „Hochzeit einer bekannten Großfamilie“ ausfindig machen, wo diese aufgetragen wurden, unternahm jedoch nichts, sondern empfahl sich höflich, nachdem man erkannt hatte, wer da feiert.

Wie es sich nach etwas Recherche herausstellte, waren die „englischen Teens“ Angehörige rivalisierender afghanischer und pakistanischer Gangs, eine Information, die in den damals vom Erzähler rezipierten deutschen Presseerzeugnissen durchgehend unterschlagen wurde. Also eindeutig Lügen durch weglassen und Suggestion, der Erzähler hatte nämlich bei der Lektüre angesichts der Bezeichnung „britische Teenager“ stets rotblonde Jungs mit Sommersprossen vor Augen gehabt. Dies trat für ihn vor allem deshalb ganz besonders deutlich vor Augen, weil er es bis dato gewohnt war, dass man zwar bei „Einzelfällen“ im Inland von jeher gern die Täterschaft gemäß „Pressekodex“ verschleierte, aber nicht bei Berichten über Gang-Rivalitäten im Ausland! Gerade in solchen Zusammenhängen wurde nämlich sonst eher auf den Migrationshintergrund hingewiesen, derartiges als Folge der „problematischen Lebenssituation“ von Migranten dargestellt, welche geprägt sei von Diskriminierung und Ausgrenzung mit dem Abrutschen in die Kriminalität als Folgeerscheinung usw. usf. Das komplette Weglassen der ethnischen Komponente, überhaupt auch des Gang-Hintergrundes, stattdessen die komplette Verschleierung als „Mysterium“, das man sich nicht erklären könne, war für euren Erzähler eine völlig neue Qualität der „Berichterstattung“.

Bei der Großfamilie handelte es sich natürlich um einen der prominenten Großclans von Mahmyllie-Kurden, gemeinhin „Araberclans“ genannt, die einst als Flüchtlinge aus dem Libanon nach Deutschland kamen und hier räuberisch-kriminelle, mafiöse Strukturen ausbildeten, die durch ethnischen und familiären Zusammenhalt gefestigt werden. Anlässlich der damaligen Diskussion um den Tod der Richterin Kirsten Heisig, die sich intensiv mit der Clankriminalität befasst hatte, stieg der Erzähler tiefer in diese Thematik ein und auch wenn er letztlich die Verschwörungstheorien um den Tod der Richterin verwerfen musste, war er doch recht fassungslos über die Ausmaße der Clankriminalität und des damit verbundenen korrupten Filzes bis hinein in die höchsten Stellen. Wie kann es sein, dass ein paar faktisch analphabetische Hinterwäldler hier so etwas abziehen können?

Diese beiden Dinge, die offensichtlich verschleiernde Berichterstattung über die messermordenden „britischen Teens“ im Zusammenspiel mit der Problematik der Araberclans, waren für euren demütigen Erzähler letztlich der „Tipping Point“ und ließen ihn bezüglich der Migrationspolitik, ihren Auswirkungen und den damit verbundenen Interessen immer tiefer graben, wobei er angesichts der offensichtlich suggestiv irreleitenden etablierten Medien Berührungsängste bezüglich verschrieener „rechtspopulistischer“ oder gar richtig „rechter“ Quellen allmählich ablegte, alles noch einmal befeuert durch die sich 2010/2011 entflammende „Sarrazin-Debatte“.

Ungeheuerlich die Dinge, die sich im europäischen Ausland zutrugen: In Schweden wurde ein junges Mädchen von vier Somalis gruppenvergewaltigt und halbtot geschlagen, die größte Tageszeitung machte aus den Tätern „Zwei Schweden, einen Finnen und einen aus Somalia“ – WTF? Und das war schon vor fünf Jahren? Ein Skandal, warum wurde darüber nicht im Auslandsjournal berichtet? HAHA!

In Großbritannien wiederum musste, während die „britischen Teenies“ auf mysteriöse Weise ins Messer liefen, sich eine Mutter vor der Leitung eines Kindergartens wegen eines „rassistischen Vorfalls“ rechtfertigen: Ihr Kind habe ein anderes Kindergartenkind gefragt, warum es so braun sei und ob es aus Afrika komme! Überhaupt würden in Great Britain schon Kleinkinder auf „Rassismus“ gescannt:

Britische Behörden: Kleinkinder werden auf Rassismus überprüft – Schon eine vermeintlich harmlose Wortäußerung könne Anzeichen für eine potentiell rassistische Einstellung sein, warnt das NCB. Reagiere ein Dreijähriges Kind mit „Igitt“ oder „Bäh“, wenn ihm fremdartiges, scharf gewürztes Essen vorgesetzt werde, könne dies als rassistisch geprägter Vorfall gewertet werden, heißt es laut „Telegraph“ in dem NCB-Papier.

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/britische-behoerden-kleinkinder-werden-auf-rassismus-ueberprueft-a-564480.html

WTF? Woher diese Orwellscheiße, die eine ganz andere Qualität hatte, als die Art von „Toleranz“ und „Weltoffenheit“, mit der euer demütiger Erzähler sozialisiert worden war?

Und das alles vor dem Hintergrund von all der importierten Kriminalität, Gewalt, religiösen Intoleranz! Fragment über Fragment, „Immigrant Rape Wave“, Islamisierung, Riots und schließlich organisierte muslimische Rape Gangs, die weiße Mädchen aus der Unterschicht zu Sexsklavinnen abrichten und damit die islamische Versklavung von Ungläubigen wieder aufleben lassen – mitten in Europa – mit ROTHERHAM als Fanal.

86 Gedanken zu “„Dead as a Dodo“: Ökologische Naivität auf Reisen

  1. Schildbürger

    Schönen Gruß und ein frohes Neues.
    Ich hoffe mal es besteht deinerseits Interesse an unsere interessanten Diskussionen bei Vitzli anzuknüpfen.

    So ganz einzigartig ist das Phänomen der ökologischen Naivität bei Menschen nicht.
    Kann mich dunkel an die Geschichte von einem Inselvölkchen nahe Neuseeland erinnern (Moriori oder so ähnlich) welches von Maori ausgerottet und versklavt wurde.
    Trotz Überzahl, weil denen irgendein Moralkodex das Kämpfen verbot, irgendwie so was.
    Ist bei Wikipedia recht knapp angerissen, den Artikel den ich mal gelesen habe finde ich leider auf die Schnelle nicht.
    Wenn man ein wenig stöbert findet man sicher auch noch mehr.

    Ich denke dass man bei der heutigen Misere durchaus Parallelen zu Inselbiologie ziehen kann.
    Der Dodo ist ein ausgezeichnetes Beispiel, der wurde mangels Feinden im Laufe der Zeit so wehrlos.
    Den Gedanken hatte ich meine ich schonmal geäußert, inwiefern sich die Europäer durch die Technisierung und Zivilisation nicht eine Insel im übertragenen Sinne geschaffen haben.
    Was ich so morbide faszinierend finde, diese Entwicklung kam augenschenlich mehr oder weniger über Nacht, und trifft die Länder die man während dem kalten Krieg mehr oder weniger zum Westen zählten alle miteinander. Bedingt auch die Ostblockländer, aber augenscheinlich in geringerem Maße.

    Ich versuche das nüchtern zu betrachten.
    Etwas das ins Auge springt ist die Tatsache dass Lebewesen ohne Feinde träge werden.
    Wer weder wegrennen oder kämpfen muss, der verlernt es mit der Zeit.
    Ein Faktor. Wir hatten eine ausgesprochen lange Friedensperiode in Westeuropa.
    Das kann aber nicht der alleinige Grund sein. Längere Friedensperioden gab es schon früher.

    Ein anderer, meines Erachtens wesentlich gravierenderer Faktor wäre der Beifang der Technisierung, genauer gesagt dass das Leben möglicherweise zu einfach gemacht worden ist.

    Ich hege ja nach wie vor die Vermutung dass die Europäer so sind wie sie sind (oder mal waren… das wird sich zeigen) mit dem Lebensraum zusammenhängt.
    Der Wechsel der Jahreszeiten, einen Teil des Jahres Überfluss, und den Rest Mangel.
    Auch Tiere passen sich dem an, Vorratshaltung und Winterschlaf sind die gängigsten Strategien für diejenigen die nicht für die kalte Jahreszeit gen Süden ziehen.
    Die weißen Europäer haben sich laut meiner Vermutung an die Vorratshaltung angepasst.
    Sieht man noch deutlich an Nahrungsmitteln die heute als Spezialitäten gelten wie Räucherschinken oder Trockenobst.
    Bin jetzt nicht der Älteste, aber ich kenne das noch aus der Kindheit, und noch viel mehr aus Erzählungen meiner Eltern.
    Selber für die Ernährung sorgen war noch vor 50 Jahren selbstverständlich, seien das Gemüsegärten oder Kleinvieh was damals weit verbreitet war.
    Heute ist zu jeder Zeit gegen Geld alles verfügbar.

    Von der Veränderung der Arbeit, also von körperlicher Arbeit zum (für den Körper nicht gerade gesunden) Büroberuf, das mag ein weiterer Faktor sein.

    Da hege ich tatsächlich den Verdacht dass der technische Fortschritt das eigene Grab schaufelt.
    Aber nicht dass ich da als Technologiefeind rüberkomme, da vertrete ich lediglich die Ansicht dass möglicherweise die Dosis das Gift macht.

    Ansonsten erkenne ich mich in deiner Schilderung deines geistigen Werdeganges nicht unerheblich wieder.
    Ich hab ja tatsächlich mit der Kritik am modernen Kapitalismus und am Bankensystem angefangen.
    Ist ja nach wie vor nicht falsch, es ist nur nicht das alleinige Problem…

    Mit der Frage der Südländer, da muss ich etwas ausholen.
    Ich bin da großgeworden was man allgemein Speckgürtel nennt, aufm Land.
    Bei uns gab es durchaus einen Haufen Türken (mittlere Industrie in der Nähe), und da war es mehr oder weniger so dass die jüngeren ein Sauhaufen sondergleich waren, aber die Älteren und die die in den kleineren Dörfern gewohnt haben augenscheinlich ganz in Ordnung waren.
    Augenscheinlich. Woher das Verhalten kam hab ich übersehen.
    Merke, wer dir nett ins Gesicht lacht ist lange nicht dein Freund.
    Und da ging es mir wie dir, ich hab die lange Zeit nicht ernst genommen.
    Da war der Gedanke was die mit nem 4er Hauptschulzeugnis mal werden wollen vorherrschend.
    Fehleinschätzung, sehr schwerwiegende…
    Nicht weil der Grundgedanke nicht stimmt, sondern Vermehrungsfaktor und staatliches Zufüttern die man gerne mal in seinem beschränkten Sichtfenster übersieht.
    Dass diejenigen die sich auf die Fahne schreiben das Sichtfenster zu erweitern darüber kaum berichten… vielleicht ein weiterer Faktor in der grassierenden Tellerrandsphobie hierzulande.

    Was dazukommt, Faulheit (in weiterem Sinne, das ist nicht nur „hartzen“ sondern schließt auch Berufe mit Geldgarantie für Schwachfug wie „Soziologen“, „Genderbeauftragte“, Verwaltungsbeamte, Abnick-Abgeordnete und so weiter mit ein) wird nicht bekämpft sondern noch befeuert.

    Deutschland und vermutlich der gesamte Westen liegt seelisch vielleicht noch nicht völlig am Boden, aber ist mitten im Sturz.
    Was die Strippenziehern machen, der Sturz wird noch beschleunigt, und die Aasfresser gezielt angelockt.

    Wer interessiert ist?
    Ich denke kein monolithischer Block.
    Bis auf die Katzenfrau (da wäre ja wenigstens mal ein Verharren und keine weitere Befeuerung zu erwarten) und die amerikanischen Falken (die Amis haben das Problem der Einwanderung genauso, nur halt mit Mestizen aus Mittelamerika) sind denke ich alle Punkte nicht von der Hand zu weisen.

    Gruß.

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    1. Willkommen Schildi, schön das Du hierher gefunden hast. Ein gutes Neues auch Dir!

      „Ich hoffe mal es besteht deinerseits Interesse an unsere interessanten Diskussionen bei Vitzli anzuknüpfen.“

      Klar, vor allem wenn man nicht durch irgendeinen tinke-tinke Müll dabei gestört wird! 😀

      „So ganz einzigartig ist das Phänomen der ökologischen Naivität bei Menschen nicht.“

      Es ging mir drum, Wegmarken und Eckpunkte einer Entwicklung pointiert darzustellen, da bleiben natürlich manche Details auf der Strecke. Man könnte z.B. auch darauf verweisen, dass die ungewöhnlich lange Friedens- und Wohlstandsphase in Deutschland und Mitteleuropa seit dem zweiten Weltkrieg oder die noch weit länger zurückreichende pazifistische und wohlfahrtsstaatliche Tradition Skandinaviens, insbesondere Schwedens, eventuell schon für sich zu „ökologischer Naivität“ als bloßer Dekadenzerscheinung hätten führen können, was von meiner Warte aus aber überaus zweifelhaft ist usw. Will man all dies berücksichtigen und miteinbeziehen, ist man halt schnell bei einem 1000-Seiten-Wälzer.

      Das einzigartige für mich ist nicht die ökologische Naivität der Europäer an sich, sondern dass diese bei kontinentalen Völkern zu beobachten ist, die weder geographisch noch informationstechnisch sonderlich isoliert und abgeschottet waren und sind und in deren Geschichte soziale und kriegerische Konflikte jeglicher Coleur mehr die Regel als die Ausnahme waren. Im krassen Gegensatz dazu steht das kompromisslos territoriale Verhalten der Sentinelesen, die sich, über zehntausende von Jahren, auf ihrer Insel isoliert, ihre steinzeitliche Kultur bewahren konnten. Das steht aber wiederum damit im Einklang, dass bei allen „Urvölkern“ die Selbstbezeichnung soviel wie „Mensch“ lautet, etwa bei den Inuit („Eskimo“=“Rohfleischesser“ ist ein abwertender Begriff für selbige, der von benachbart lebenden und rivalisierenden Polarindianern stammt) oder den sprichwörtlichen Kanaken. Das bedeutet aber eben nicht, dass der Kanake von Hause aus die ganze Welt als Mitmenschen ansieht, sondern eben nur sein Volk, die Kanaken. Kann man überall bei „Naturvölkern“ sehen: Eigenbezeichnung immer „Menschen“ oder „echte Menschen“ was ja schon impliziert, dass das alle anderen demnach eben nicht sind. In der Gegenüberstellung der extrem territorialen Sentinelesen mit den ökölogisch naiven Europäern ging es mir um den Kontrast zwischen den beiden Extremen und auch um den zwischen den Sentinelesen und den ökologisch naiven Inseltieren. Wobei diese Darstellung natürlich auch eine Vereinfachung darstellt, denn man kann sicher annehmen, dass auch vor Indien allerhand hominides Gelichter rumschipperte, dessen sich die Sentinelesen in ihrer Geschichte ab und an mal erwehren mussten, aber sei´s drum, nach aktuellen Weltoffenheitskriterien dürfte es das Steinzeitvölkchen eh nicht mehr geben.

      Das mit der „ökologischen Naivität“ ist in den genannten Zusammenhängen ja nur eine Analogie, allerdings die meines Erachtens nach passendste und alarmierend-augenfälligste. Eine andere wäre eventuell das Phänomen der „Verarmung der Merkwelt“ bei Nutztieren im Verlauf der Domestikation. Domestizierte Nutztiere sind ja durch die Bank weniger intelligent und „instinktsicher“ als ihre wilden Ahnen, das zeigt sich u.a. am geringeren Gehirnvolumen – ein Hund hat einen deutlich geringeren Gehirnschädel als ein Wolf. Damit einher geht die „Verarmung der Merkwelt“. Ein domestiziertes Tier merkt einfach weniger, kriegt weniger mit, wird dafür aber auch umgänglicher und fügsam. Es muss ja auch nicht mehr ständig in Alarmbereitschaft sein, der Mensch sorgt ja mehr oder weniger für Nahrung, Unterkunft, Schutz usw. Diese Art der „Verblödung“ ist ein mit der Domestikation zwangsläufig einhergehender Prozess und damit eines ihrer Kennzeichen. In sowas zeigt sich auch der Unterschied zwischen der bloßen Zähmung und der Domestikation: Ein zahmer Wolf, auch wenn er mit der Flasche aufgezogen wurde, hat deshalb noch kein kleineres Gehirn und schwächere Sinne, bleibt ein Wildtier mit all seinen Sinnen, und dadurch immer unberechenbar, das ist beim Haushund, der über viele Generationen eine Domestikation erfahren hat, schon deutlich anders. Die Zähmung ist aber die für eine Domestikation unabdingbare Grundlage – in welchem Stadium befinden wir uns? 😉

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  2. Nachtrag zu „Verarmung der Merkwelt“:

    Gut, alles schon ne Weile her. Im wesentlichen war das erstmal eine Hypothese, die von Helmut Hemmer vertreten wurde, allerdings auf der Grundlage von sehr einprägsamen Phänomen und auffälligen Zusammenhängen. Faszinierend z.B. die Verbindung zwischen der Veränderung bestimmter Hirnareale im Verlauf der Domestikation und der Fellfarbe, das ist direkt gekoppelt und demnach haben die Veränderungen am Gehirn von Haustieren das im Vergleich zur Wildform vermehrte Auftreten von bunten und gescheckten Varianten zur Folge und das bei völlig verschiedenen Arten.

    https://books.google.de/books?id=GWTRBgAAQBAJ&printsec=frontcover&hl=de&source=gbs_ge_summary_r&cad=0#v=onepage&q&f=false

    Gehört natürlich auch in diesen Zusammenhang: Das „Silberfuchs-Experiment“:

    https://www.spektrum.de/news/haustier-gene-im-zahmen-fuchs/1583234

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  3. SchneeHase

    ….habe den Beitrag natürlich nur wegen dem „Dodo“ im Titel gelesen und weil ich das Tier aus Alice im Wunderland kenne. Habe auch irgendwo gelesen dass die Eier des Tieres „riesig“ waren, d.h. nahrhaft – somit hatte das Tier keine Nachfahren mehr. Es musste also nicht mal erlegt werden! Ob es wohl unglücklich war und von seinem Aussterben wusste? Hätte ihm ein Training was genützt?
    Aber jetzt gibt es Hühner, Gänse und den Vogel Strauss.

    Interessante Gedankengänge hier…

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    1. Ich glaube, da bist Du einer Verwechslung unterlegen, Häsle. Zumindest ist mir beim Dodo hinsichtlich besonders dicker Eier nichts bekannt, wohingegen schon unser Biologielehrer zu Pennälerzeiten stets betont hatte: „DER STRAUSS HAT DIE DICKSTEN EIER!“ und das frivolerweise noch zu Zeiten vor dem Robbensterben, als der selige Schwanz…, äh, FRANZ JOSEF noch unter uns weilte! Und so hast Du wohl bezüglich der Rieseneier wohl den legendären und gleichfalls ausgerotteten straußenartigen „Elefantenvogel“ auf Madagaskar mit dem bekannteren Dodo auf Mauritius durcheinander gewürfelt. Der Elefantenvogel war gigantisch, tonnenschwer und seine Eier dementsprechend. Das meterhohe Tier ließ sich sicher nicht so beiläufig erschlagen wie ein Dodo, war aber dennoch für die menschlichen Siedler, so wie auch die Moas auf Neuseeland, eine eher leichte und fette Beute, die deshalb zügig die Pforte der Ausrottung durchschritt. Allerdings hast Du, den Dodo,betreffend insofern Recht, dass auch seine Gelege und seine Brut ihr Grab in vielen Mägen fanden, wenn nicht in den menschlichen, so denn in denen der mit eingeschleppten Schweine, Hunde, Katzen, Ratten usw. für die der Dodo in kulinarischer Hinsicht nicht unbedingt ein „Ekelvogel“ war.

      „Hätte ihm ein Training was genützt?“

      Tja, sicher hätte es das. Ökologisch naive Tiere zeichnen sich ja gerade dadurch aus, dass sie in evolutionärer Hinsicht „untrainiert“ sind, allerdings war das Zeitfenster für den Aufbau eines Trainingsplans zu kurz bemessen und so trainierten die holländischen Seeleute mit dem letzten freilebenden Exemplar Fußball, wie ich mal wo gelesen habe. Der Dodo hätte eventuell noch eine Chance gehabt, wenn er und seine Insel zu einem späteren Zeitpunkt entdeckt worden wären, als man schon Ansätze eines Bewusstseins für den Wert von „Biodiversity“ ausgebildet hatte, aber das Pech teilt er mit vielen Leidensgenossen. Man vergisst allerdings auch nur allzuleicht, dass Aussterben auf diesem Planeten schon immer Alltag war, ob mit oder ohne Möhnntschen.

      Btw.: Das Bild vom drögen und untrainiert-feisten Dodo stimmt auch nicht ganz, sondern geht auf überfütterte Exemplare zurück, die in Gefangenschaft gehalten wurden. Das ändert aber auch nichts dran, dass ihm die Anlagen für Flucht und Verteidigung fehlten. Auf manchen Abbildungen wird das Tier auch grauslich-nackig und spärlich befiedert dargestellt, das ist so auch nicht korrekt sondern verallgemeinert nur das Aussehen des Vogels während der Mauserperiode.

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  4. Schildbürger

    Tyrion:
    Stimmt schon, der Wandel Europas von einem doch recht kriegerischen Kontinent zum heutigen Zustand ist extrem bemerkenswert.

    Ich habe glaube ich in irgendeiner Diskussion mal den Ausdruck „selbst erschaffene Insel“ gewählt, nicht in geographischem Sinne, sondern in der Erschaffung eines mehr oder weniger gefahrlosen Lebensraumes wie das in Europa nunmal geworden ist.
    Ein Faktor von vielen, wie gesagt, längere Friedenszeiten im unmittelbaren Umfeld gab es auch früher schon.
    Und richtig, mit der detaillierten Erfassung des Gesamtproblems kann man Bücher füllen.
    Aber wenn man auch nur ansatzweise problemorientiert denken will kommt man da um eine etwas tiefer gehende Betrachtung nicht drumherum.
    Von daher würde ich gerne ein paar Blickpunkte zur Diskussion stellen die ich als besonders bemerkenswert erachte.

    Der von dir benannte Wohlfahrtsstaat ist einer davon.
    Der Sozialstaat war mal die Antwort auf das aus überschüssigem Nachwuchs gewachsene „Industrieproletariat“, wie es gerne genannt wird.
    Von meinem Standpunkt aus durchaus zu recht, die Lebensumstände der Arbeiterschaft waren schlichtweg unhaltbar und ein Nährboden für Marxisten und Konsorten.
    Das was daraus geworden ist, das ist das Problem.
    Habe mal eine ausgesprochen interessante Dokumentation über die Entwicklung im Kaiserreich gesehen.
    Besonders bemerkenswert war dass sich gegen die Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert eine Situation eingestellt hat in der die größere Industrie sich um ihre Arbeiter bemühen musste.
    Die Siedlungen mit kleinen Häuschen z.B. die Arbeiter anlocken und an die Firma binden sollten gibt es zum Teil heute noch, und in Restzügen auch so Sachen wie Werkssportvereine, werkseigene Kleingärten, und so weiter.
    Wie heißt es immer so schön, „man konnte jederzeit Arbeit finden“.
    Heißt im Prinzip dass dauerhaft ein leichter Mangel an Arbeitskraft da war, leicht unterstützt dadurch dass langsam aber sicher die Arbeitszeiten gesenkt wurden.
    Die Geisteshaltung ist heute eine Andere. Daher auch das Geschwätz vom Fachkräftemangel.
    Überschuss an möglichen Arbeitern um die Löhne unten zu halten.
    Mittelstand und die anderen Arbeiter halten dann die Arbeitslosen noch mit ihren Steuern aus.

    Andere sache die bei der Doku hochineressant war, der Übergang von Handarbeit zur Fließbandfertigung. Also von einer Arbeitsweise bei der, ich weiß das nicht besser auszudrücken, das was man tut noch „wachsen“ sieht hin zu einer doch verhältnismäßig öden, sich ständig wiederholenden Tätigkeit.
    Die Metallarbeiter in den Filmaufnahmen aus der Zeit in der noch Handarbeit vorherrschte hatten übrigens durchgehend ein Kreuz für das heutige Fitnessstudiogänger vermutlich töten würden. 🙂

    Möglicherweise kann mand a sogar einen Bogen zum Pazifismus schlagen.
    Kriegsführung hat sich durch Technologie auch maßgeblich verändert.
    Ich habe mal Zahlen gelesen, Größenordnung 70% der Gefallenen im ersten Weltkrieg gingen auf Artillerie zurück.
    Im Trommelfeuer mehr oder weniger hilflos zusammengeschossen werden ist dann doch was ganz Anderes als einem Feind Auge in Auge mit der Waffe in der Hand entgegenzutreten.

    Was da Erziehung, Politik und Propaganda angeht, das kommt natürlich noch dazu.
    Ich hab schon Diskussionen mit Gutmenschen geführt die absolut der Meinung sind dass es alleine Gesetze/Gebote/Verbote/wasauchimmer sind die dieses Land für lange Zeit so friedlich gemacht haben. Merke: alle Menschen gleich, alle Menschen gleich schlecht, und nur eine gütige Spitze der Pyramide sorgt dafür dass es am einen Ende der Welt besser aussieht als am Anderen.
    Völlig hirnkrank… und dieser Menschenschlag unterstellt Anderen autoritäre Züge.

    In meiner Schulzeit war es übrigens auch schon so, dass jede Rauferei konsequent unterbunden und geahndet wurde. Mag ein weiterer Mosaikstein sein.
    Sei weich, sei friedlich, Gewalt ist generell doof, alle Menschen sind gleich.
    Damit wird man ständig berieselt. Das hinterlässt vermutlich auch seine Spuren.

    Ein sehr weit verbreitetes modernes Phänomen ist meiner Ansicht nach übrigens, dass Leute denken dass alle anderen Menschen im Grunde so ticken wie sie selbst.
    Die können sich die offensichtlichen geistigen Unterschiede zwischen verschiedenen Völkern gar nicht mehr wirklich vorstellen.
    Der Mensch denkt nunmal tribalistisch, in den unterschiedlichsten Ausprägungen.
    Nahöstler die sich in ihren Ländern warum auch imemr gegenseitig die Köppe einhauen (der Konflikt Araber/Perser ist definitiv mehr als Schiiten gegen Sunniten, z.B.) verbünden sich in der Fremnde gegen die Kuffar.
    Ein Begriff in Richtung „Mensch“ nur auf die eigene Gruppe bezogen wie du es benannt hast ist praktisch überall verbreitet.
    Aber das was sich heute links nennt vertritt nach wie vor die Ansicht von der weltweiten Dorfgemeinschaft…

    Resultat ist genau das Bild welches xn oben reingestellt hat…

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  5. Schildbürger

    Ach, vor lauter Textwand ganz vergessen, der Status in welchem wir uns befinden.
    Hochwichtiger Punkt, Stichwort Selbstdomestikation.
    Da gab es Studien eines russischen Wissenschaftlers an füchsen auf Pelzfarmen, bei welchen die zahmsten Tiere auch erwachsen auffällige Welpenmerkmale aufwiesen.
    Da komme ich nicht darum herum gewisse Züge der modernen Gesellschaft, so was wie alberne Kindlichkeit und die Erwartungshaltung dass Mutti oder Papi (in Form von Staat oder was aich immer) einem ständig die Hand hält zu erkennen.

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  6. altrghtcrsdr

    Tja, hätten die Faschododos mal nicht so provozierend geglotzt, soetwas irritierte nur die armen, traumatisierten Siedler, aber was will Mann auch von den Faschoviechern erwartet haben, also die mit dem Dodocaust und den unterschwellig wirkenden Todesgen, das alle Dodos zu willfährigen Tätern machte.
    Es kam, wie es kommen musste…schnell, hart und brutal schlug Multikulti zu.
    Wie wäre die Geschichte anders ausgegangen, häten die Kryptofaschododos ein workshop der Anton-Stiftung besucht? Wir wissen es nicht. Hätte, hätte, Fahrradkette.

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  7. „Ich habe glaube ich in irgendeiner Diskussion mal den Ausdruck „selbst erschaffene Insel“ gewählt, nicht in geographischem Sinne, sondern in der Erschaffung eines mehr oder weniger gefahrlosen Lebensraumes wie das in Europa nunmal geworden ist.
    Ein Faktor von vielen, wie gesagt, längere Friedenszeiten im unmittelbaren Umfeld gab es auch früher schon.
    Und richtig, mit der detaillierten Erfassung des Gesamtproblems kann man Bücher füllen.
    Aber wenn man auch nur ansatzweise problemorientiert denken will kommt man da um eine etwas tiefer gehende Betrachtung nicht drumherum.“

    Ich hatte mir auch überlegt, das mit der „selbstgeschaffenen Insel“ auf Grundlage von produktiver Industrie- und Hochtechnologiegesellschaft und damit verbundenem Wohlstand, Sozialstaat und längerer Friedensperiode im modernen Europa einzubringen und weiter auszuführen, habe mich aber aus Gründen der inhaltlichen Straffung darauf beschränkt, das neu- und einzigartige Phänomen der genannten Form von „ökologischer Naivität“ der kriegerischen Vergangenheit Europas in zugegebenermaßen plakativer Manier gegenüberzustellen und aufzuzeigen, wie die Arglosigkeit des Dodos zur Kardinaltugend erklärt wird und was das in letzter Konsequenz bedeutet, um so auch den unbefangenen Leser, der sich ja eventuell hierher verirren könnte, „zum Nachdenken anzuregen“, höhö.

    Das Motiv der „selbst geschaffenen Insel“ ist ja eine beliebte Argumentationsgrundlage bei vielen Konservativen, „Rechten“, Libertären, „Anarcho-Kapitalisten“ etc. die die beschriebenen Entwicklungen einfach auf Wohlstandsdekadenz zurückführen, mit der „Linksgrünversiffung“ als Symptom, dem „ewigen Boomer“ als Hauptschuldigen und der Merkel-Katzenlady als finaler Inkarnation. Schnell ist man dann auch mit Schwurbel-Spengler und dem zyklischen Wachsen, Erblühen und Vergehen der Kulturen bei der Hand.

    Leider erklärt das nichts. Man muss ja nur auf Japan oder Korea sehen, wo es trotz „Wohlstandsdekadenz“ deutlich anders aussieht – ja, die „überalterten“ Japaner haben jetzt auch ihre Einwanderungspolitk reformiert,aber das lässt sich noch lange nicht mit der hiesigen Weltbesoffenheit vergleichen, auch wenn es hier mal klein angefangen hat. Selbst wenn man davon ausgeht, dass für Japan von Gewissen Kreisen die gleiche Entwicklung angedacht ist wie für Deutschland, dann ist zumindest die enorme zeitliche Verzögerung von Bedeutung. Zudem ist das Motiv von Europa als „selbstgeschaffener Insel“ kein vollständiges Bild: Europa und der Westen waren ja nie vom Wissenstransfer abgeschnitten, im Gegenteil. Und hier wird deutlich, dass hier noch ganz andere Kräfte ins Spiel kommen, dass die „ökologische Naivität“ eine induzierte und die „Wohlstandsdemokraite“ allenfalls Grundlage und Ansatzpunkt darstellt usw. wobei meine Liste der „üblichen Verdächtigen“ nicht völlig ironiefrei ist.

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  8. „Andere sache die bei der Doku hochinteressant war, der Übergang von Handarbeit zur Fließbandfertigung. Also von einer Arbeitsweise bei der, ich weiß das nicht besser auszudrücken, das was man tut noch „wachsen“ sieht hin zu einer doch verhältnismäßig öden, sich ständig wiederholenden Tätigkeit.
    Die Metallarbeiter in den Filmaufnahmen aus der Zeit in der noch Handarbeit vorherrschte hatten übrigens durchgehend ein Kreuz für das heutige Fitnessstudiogänger vermutlich töten würden.“

    Hier kann man aber tatsächlich konstatieren, dass sich der Fortschritt nun mal nicht aufhalten lässt und es wenig Sinn macht, aus irgendwelchen erbaulich erscheinenden Gründen an überkommenen Techniken festzuhalten. Arbeitsteilung ist ein Kennzeichen von Zivilisation, in urtümlichen Stammesgesellschaften konnte, etwas vereinfacht gesprochen, jeder alles. Je entwickelter eine Zivilisation, desto fortgeschrittener ist auch die Arbeitsteilung. Die Fließbandarbeit, wo jeder nur noch einen Handgriff zu tun hatte, war die logische Konsequenz der technologischen Entwicklung, ebenso wie die Ablösung der Arbeiter durch Maschinen und Roboter. Böse Zungen meinen ja, dass es ein Segen wäre, dass Maschinen diese geisttötenden Arbeiten übernommen hätten und dass, vorausgesetzt es ginge mit rechten Dingen zu, der nächste Level in hochproduktiven Technologiegesellschaften logischerweise so aussehen müsste, dass die fortschreitende Technik und Produktivität wachsenden Wohlstand und weniger Arbeit für alle gerieren würde so dass sich bei einer schrumpfenden Bevölkerung, da die Industrie nicht mehr auf Menschenmassen angewiesen sei, eine stetiges Plus an Lebensqualität einstellen würde mit mehr Raum und Natur für alle. Stattdessen sehen wir, wie, allem ideologisiertem Öko-Geschwafel zum Trotz, die Bevölkerung massenhaft verdichtet wird, und das, aller Digitalisierungswellen zum Trotz, mit dem weltweit unproduktivsten Menschenmaterial überhaupt und durch forcierte Migration direkt in die Sozialsysteme, deren Schleifung dadurch schon vorprogrammiert ist.

    Offenbar war die Fließbandepoche, nach dem maßgeblichen Initiator auch „Fordismus“ genannt, das bislang letzte goldene Zeitalter der westlichen Industriegesellschaften mit einem wirklich breiten Wohlstand der Bevölkerung, während die genannte positive Weiterentwicklung in ihr Gegenteil verkehrt werden soll, man gleichzeitig hohl vom „Fachkräftemangel“ und dem „demographischen Faktor“ tönt. „Demographischer Faktor“?! Fuck! Wieviel Einwohner hat z.B. Finnland bei mit D vergleichbarer Fläche?

    „Möglicherweise kann mand a sogar einen Bogen zum Pazifismus schlagen.“

    Das auf jeden Fall. Die EU wird ja ständig im Hinblick auf ebenjene kriegerische Vergangenheit Europas gerechtfertigt, insbesondere im Hinblick auf die beiden letzten Weltkriege. Auch kann man den „westfälischen Frieden“, mit dem offiziell der dreißigjährige Krieg für beendet erklärt wurde, hier als wegweisend betrachten, insbesondere auch im Hinblick auf das Völkerrecht. Es ist schon was dran, dass Nationalismus auch Krieg begünstigen kann, das ist doch irgendwie logisch, auch ohne einen ewigen Unsichtbaren, „der die Völker gegeneinanderhetzt“. Der wäre hier nämlich eher so was wie ein Verstärker. Deshalb war ich ja auch lange der Ansicht, dass es schon hinkommen könnte mit der großen Synthese der Völker und Kulturen im positiven Sinn, aber seit 2015 habe ich endgültig das Gruseln gelernt.

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  9. Schildbürger

    Das mit der thematischen Straffung ist klar , ich wollte den wirklich guten Dodo-Artikel damit nicht kritisieren.
    Ich wollte damit eher eine Diskussion beginnen.
    Mir geht es darum zu ergründen woher der grassierende Wahnsinn kommt, und da ist die „Insel“ ein nicht zu vernachlässigender Faktor.

    Nicht vollständig zu vergleichen, ohne Zweifel. Meine Gedanken drehen sich da nicht um eine vollständige Abschottung (mit dem Quatsch kommen die heutigen „Progressiven“ ja ständig angegesch…. wenn man Gedanken bezüglich Gefahren von Migration äußert), sondern eher um den weitgehend ungefährlich und bequem gemachten Lebensraum.

    Bezüglich Fremdinduzierung geb ich dir recht, aber es gibt keine Saat die nicht auf fruchtbarem Boden keimen kann. Was die Politgestalten heute annähernd widerstandslos abziehen hätte noch vor 50 Jahren vermutlich eher nicht geklappt… da musste noch eine Mär von Gastarbeitern die ja alle irgendwann wieder gehen her.
    Von daher, es ist nicht völlig auszuschließen dass benanntem Japan mal das selbe Schicksal widerfährt. Im Kleinen fängt es an.
    Aber unwahrscheinlich, da dürfte Europa wohl künftig als zu abschreckendes Beispiel vorangehen. Bisserle was Positives kann man der Misere hierzulande ja durchaus abgewinnen, hihi.

    Bezüglich Arbeitsteilung, das ist schon richtig. Aber auch hier gilt nach meiner Auffassung dass die Dosis das Gift macht.
    Das ist auch in der Natur eine Tatsache, wenn irgendwas sich schwerwiegend ändert sind es meistens die Spezialisten die als erste draufgehen.
    Verlust an eigener Expertise und auch Selbstständigkeit sind da auch nicht zu vernachlässigende Faktoren.
    Und da stelle ich die Frage ob die heutige Spezialisierung nicht schon über den gesunden Wirkbereich hinausgeschossen ist.
    Ich arbeite in einer größeren Firma, und da ist es wirklich interessant welche Querschlüsse man da auf zivilisatorische Gebilde ziehen kann.
    Und da weiß in zunehmendem Maße eine Hand nicht mehr was die andere macht.
    So ein gewisser Entfremdungseffekt.

    Die Anekdote mit den Metallarbeitern war jetzt weniger wertend oder was ich als erbaulich betrachte gemeint, eher eine Beobachtung.
    Wie gesagt, technischer Fortschritt ist ja nicht zwangsweise falsch.

    Bezüglich modernes Berufsleben, es ist nunmal Tatsache dass der menschliche Körper nicht fürs Rumsitzen konzipiert ist.
    Und ich vermute mal wenn man hierzulande mal wirklich konsequent bezüglich sog. Bullsh…-Jobs ausmisten und die freigesetzte Arbeitskraft auf die wirklich produktiven und notwendigen Stellen weiterleiten würde, dann wäre locker eine 20-Stunden-Woche drinne.
    Mit den damit einhergehenden möglichen Vorzügen wie mehr Zeit für sportliche Aktivitäten, Möglichkeiten Tätigkeiten wie z.B. eigener Nahrungserzeugung nachzugehen, und so weiter.
    Oder zumindest würde die „demographische Katastrophe“ annähernd vollständig ihren Schrecken verlieren.

    Das ist so eine Sache wo ich bei den ganzen „Wirtschaftsliberalen“ regelmäßig das kalte Brechen bekomme.
    „Bla bla, rentabel, wirtschaftlich, wer mehr Geld will der soll sich halt Fortbildung machen und Verantwortung übernehmen, bla bla“.
    Das ist eine weitere Pest der heutigen Zeit, das Einzige was zählt ist wie viel Geld (am Besten noch möglichst kurzfristig) etwas abwirft.
    Und aus solchen Mündern ist „Wohlstandsverwahrlosung (obwohl m.E. nicht komplett von der Hand zu weisen, aber eher im Sinne der benannten künstlichen Insel) nur ein weiterer vorgeschobener Grund mit Löhnen zu knickern.

    Habe jetzt ebenfalls mal versucht die Thematik etwas zu straffen.
    Ich hab leider so nen Hang zum Abschweifen.
    Von daher, sieh es mir nach wenn ich den einen oder anderen Punkt nicht angesprochen habe.:)

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  10. Schildbürger

    Das mit der thematischen Straffung ist klar , ich wollte den wirklich guten Dodo-Artikel damit nicht kritisieren.
    Ich wollte damit eher eine Diskussion beginnen.
    Mir geht es darum zu ergründen woher der grassierende Wahnsinn kommt, und da ist die „Insel“ ein nicht zu vernachlässigender Faktor.

    Nicht vollständig zu vergleichen, ohne Zweifel. Meine Gedanken drehen sich da nicht um eine vollständige Abschottung (mit dem Quatsch kommen die heutigen „Progressiven“ ja ständig angegesch…. wenn man Gedanken bezüglich Gefahren von Migration äußert), sondern eher um den weitgehend ungefährlich und bequem gemachten Lebensraum.

    Bezüglich Fremdinduzierung geb ich dir recht, aber es gibt keine Saat die nicht auf fruchtbarem Boden keimen kann. Was die Politgestalten heute annähernd widerstandslos abziehen hätte noch vor 50 Jahren vermutlich eher nicht geklappt… da musste noch eine Mär von Gastarbeitern die ja alle irgendwann wieder gehen her.
    Von daher, es ist nicht völlig auszuschließen dass benanntem Japan mal das selbe Schicksal widerfährt. Im Kleinen fängt es an.
    Aber unwahrscheinlich, da dürfte Europa wohl künftig als zu abschreckendes Beispiel vorangehen. Bisserle was Positives kann man der Misere hierzulande ja durchaus abgewinnen, hihi.

    Bezüglich Arbeitsteilung, das ist schon richtig. Aber auch hier gilt nach meiner Auffassung dass die Dosis das Gift macht.
    Das ist auch in der Natur eine Tatsache, wenn irgendwas sich schwerwiegend ändert sind es meistens die Spezialisten die als erste draufgehen.
    Verlust an eigener Expertise und auch Selbstständigkeit sind da auch nicht zu vernachlässigende Faktoren.
    Und da stelle ich die Frage ob die heutige Spezialisierung nicht schon über den gesunden Wirkbereich hinausgeschossen ist.
    Ich arbeite in einer größeren Firma, und da ist es wirklich interessant welche Querschlüsse man da auf zivilisatorische Gebilde ziehen kann.
    Und da weiß in zunehmendem Maße eine Hand nicht mehr was die andere macht.
    So ein gewisser Entfremdungseffekt.

    Die Anekdote mit den Metallarbeitern war jetzt weniger wertend oder was ich als erbaulich betrachte gemeint, eher eine Beobachtung.
    Wie gesagt, technischer Fortschritt ist ja nicht zwangsweise falsch.

    Bezüglich modernes Berufsleben, es ist nunmal Tatsache dass der menschliche Körper nicht fürs Rumsitzen konzipiert ist.
    Und ich vermute mal wenn man hierzulande mal wirklich konsequent bezüglich sog. Bullsh…-Jobs ausmisten und die freigesetzte Arbeitskraft auf die wirklich produktiven und notwendigen Stellen weiterleiten würde, dann wäre locker eine 20-Stunden-Woche drinne.
    Mit den damit einhergehenden möglichen Vorzügen wie mehr Zeit für sportliche Aktivitäten, Möglichkeiten Tätigkeiten wie z.B. eigener Nahrungserzeugung nachzugehen, und so weiter.
    Oder zumindest würde die „demographische Katastrophe“ annähernd vollständig ihren Schrecken verlieren.

    Das ist so eine Sache wo ich bei den ganzen „Wirtschaftsliberalen“ regelmäßig das kalte Brechen bekomme.
    „Bla bla, rentabel, wirtschaftlich, wer mehr Geld will der soll sich halt Fortbildung machen und Verantwortung übernehmen, bla bla“.
    Das ist eine weitere Pest der heutigen Zeit, das Einzige was zählt ist wie viel Geld (am Besten noch möglichst kurzfristig) etwas abwirft.
    Und aus solchen Mündern ist „Wohlstandsverwahrlosung (obwohl m.E. nicht komplett von der Hand zu weisen, aber eher im Sinne der benannten künstlichen Insel) nur ein weiterer vorgeschobener Grund mit Löhnen zu knickern.

    Habe jetzt ebenfalls mal versucht die Thematik etwas zu straffen.
    Ich hab leider so nen Hang zum Abschweifen.
    Von daher, sieh es mir nach wenn ich den einen oder anderen Punkt nicht angesprochen habe.:)

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  11. „Das mit der thematischen Straffung ist klar , ich wollte den wirklich guten Dodo-Artikel damit nicht kritisieren.
    Ich wollte damit eher eine Diskussion beginnen.“

    Ist völlig klar. Fühlte mich keineswegs angegriffen. Alles was ich dazu geschrieben habe, ist rein sachlich als Diskussionsbeitrag meinerseits und weiterführende Überlegung ohne Anspruch auf endgültige und absolute Wahrheit zu verstehen!

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  12. „Nicht vollständig zu vergleichen, ohne Zweifel. Meine Gedanken drehen sich da nicht um eine vollständige Abschottung (mit dem Quatsch kommen die heutigen „Progressiven“ ja ständig angegesch…. wenn man Gedanken bezüglich Gefahren von Migration äußert), sondern eher um den weitgehend ungefährlich und bequem gemachten Lebensraum.“

    Genau, das mit der „vollständigen Abschottung“ ist so ein Strohmann, der ständig abgebrannt wird, oder dass wer behaupten würde, „ALLE arabischen Männer sind Vergewaltiger“. Nö, aber wenn die um einen zweistelligen Faktor mehr zu gewissen Delikten neigen dann importiert man mit dieser Klientel eben eine bestimmte Kriminalität und die Zustände in ihren Heimatländern – oder Schlimmeres, da sie hier noch weniger sanktioniert sondern regelrecht ermutigt werden. Wenn die Rautenratte aber Bedenken aus dem Volke damit wegwischt, dass Angst noch nie ein guter Ratgeber gewesen wäre, dann hat man damit kein Problem, da darf dann gerne verallgemeinert werden.

    Gefahrloser Lebensraum und „Wohlstandsdekadenz“ sind sicher Nährböden, aber eben keine ausreichende Erklärung. Gerade als es hier schon wieder wohlstands- und sicherheitstechnisch bergab ging (ab den 90ern) kamen die ökologische Naivität und der „pathologische Altruismus“ so langsam aber sicher auf Steroide, während man in den fetten 70ern und 80ern noch realistischer dachte, und das, obgleich die Situation damals noch in weiten Teilen der Welt eine entspanntere war. Ja, wann fing das eigentlich an und wann, mit „dem Islam“ und so und überhaupt?

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  13. Schildbürger

    „Wer halb Kalkutta aufnimmt, der rettet nicht Kalkutta, sondern wird selber Kalkutta“.
    Sehr treffender Satz vom seligen Scholl-Latour (obwohl Unsichbarer).

    Das ist einfach so. In der Masse bringt jede Zuwanderung ihre Eigenarten mit.
    Bei den Ruhrpolen, Hugenotten und Spätaussiedlern war das keine große Sache, da von der Wesensart nicht übermäßig verschieden.
    Leute aus völlig verschiedenen menschlichen Unterarten, aus völlig fremden Kulturen, das ist ein ganz anderes Kaliber. Nicht nur bei den nahöstlichen Ghettos, auch bei den verhältnismäßig unauffälligen chinesischen Vierteln zu sehen.
    Hab vor längerer Zeit mal mit jemandem geredet der auf Hawaii war, und laut den Schilderungen haben die Japaner Pearl Harbour scheinbar doch noch erobert. ^^

    Sehr bemerkenswert übrigens mit was für einer Penetranz die die sich heutzutage links nennen auf dem Migrationshintergrund von ganz besonders letzter genannter Zuwanderergruppe in Deutschland rumreiten (z.B. Klose und Podolski… beide Söhne der deutschen Restbevölkerung in Schlesien. russlanddeutsche sind da auch fast immer Russen.), aber jeden Schwarzafrikaner, Türken oder Nahostler mit Perso als Deutschen bezeichnen.
    Noch nichtmal bei der Theorie von der magischen Plastikkarte sind alle Tiere gleich, hihi.

    Die „Insel“ ist nicht der einzige Faktor, da geb ich dir recht.
    Das mit dem Nährboden ist da denke ich ganz treffend formuliert.
    Da ist ein Spengler mit seiner Schicksalstheorie meines Erachtens auf dem falschen Dampfer, obwohl die Geschichte ihm dahingehend rechtgibt dass es da verschiedene Präzedenzfälle gibt.
    Wohlstand hat scheinbar einen Hang zur Verlotterung.
    Da gäbe es aber Möglichkeiten dem entgegenzuwirken.
    Bei all den Unzulänglichkeiten des Ostblockkommunismus, die hatten auch ihre hellen Momente.
    Mir ist z.B. mal ein Bild untergekommen wie in der DDR die Feuerwehr dargestellt wurde, in heroischen Posen im Schützenpanzer.
    Oder Alexei Stachanow.
    Da waren Fleiß und ehrliche Arbeit noch Vorbilder.
    Was wird heute zu Vorbildern gemacht?

    Das führt mich zu, ich nenne das jetzt mal Schildis Fenstertheorie. Lange nicht vollständig ausgereift, aber mal ein paar Grundgedanken.
    Wichtigster Aspekt, jeder hat nur ein begrenztes Fenster welches er wahrnimmt.

    Wer das Fenster, also im Grunde genommen die Sinne bestimmt, der hat ein gewaltiges Steuerungspotential in seinen Händen.
    Zum Beispiel falsche Vorbilder. In der heutigen Welt werden irgendwelche seltsamen Gestalten durch Fernsehauftritte um ein Vielfaches reicher als ein Bauer oder Handwerker der sich täglich die Hacken abrennt.

    Die Presse ist nicht die vierte Macht im Staate, sondern die Allererste.
    Weil die eben das Wahrnehmungsfenster weitgehend bestimmen.

    Wann das mit „dem Islam“ angefangen hat?
    Püh, schwierig. Das hab ich zu lange außer Blickes gelassen.
    Das war lange für mich so was wie ein seltsamer Kult wi man kein Schwein essen darf, salopp gesagt. Dazu die gehirnwäsche bezüglich Kreuzzüge und das angeblich so wunderbuntitolle Al-Andalus das man ständig um die Ohren gehauen bekommen hat.
    Bin in gewisser Weise dem Symbiosezug auch aufgesessen, aber eher in der Hinsicht von dem was im englischsprachigen Raum „civic nationalist“ genannt wird. Die eine Welt hab ich schon recht lange geistig begraben, aber die Gedanken von Assimilation und so weiter haben mich zu lange begleitet.
    Fand als ich noch jung und etwas dümemr war ja z.B. dass der Afghanistaneinsatz eine feine Sache ist, weil bringt denen ja die dolle Demokratie. Falsch gelegen, aber man lernt ja dazu.

    Muss man aber auch dazu sagen dass in meiner Speckgürtelkindheit und -jugend die Musels noch lange nicht so offen dreist waren wie heute.
    So was wie ihre Vorschriften machen? Undenkbar.
    Da gabs z.B. bei jedem Döner noch Bier zu kaufen.
    Heute fahren die im Kielwasser der Toleranz eine ganz andere Schiene.

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  14. Hallo Schildi, das war im Spam, keine Ahnung warum. 😦

    Die Wordpest macht hier immer wieder gerne, was sie für richtig hält. Oft werden neue Kommentare einfach nicht angezeigt, aber wir werden das Baby schon noch bändigen! 😀

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  15. Schildi, 07.01./09.06.

    „Das führt mich zu, ich nenne das jetzt mal Schildis Fenstertheorie. Lange nicht vollständig ausgereift, aber mal ein paar Grundgedanken.
    Wichtigster Aspekt, jeder hat nur ein begrenztes Fenster welches er wahrnimmt.“

    Ja, hört sich banal an, wird aber gern außer Acht gelassen, gerade von denen, die wohlfeil über die ach so blöden „Detsen“ herziehen. Ich mache gerne mal den Selbsttest und verzichte für einige Zeit auf „alternative Medien“, lese nur noch FAZ und Regionalblatt, im Netz nur noch Mainstream und Systemseiten wie „Sonnenstaatland“ und merke dabei, wie ich schon ein bisschen in die Richtung gezogen werde dass ich mich frage, ob ich nur ne zu stark getönte Brille auf habe – Migrationsfront hat sich doch beruhigt, unruhige Zeiten gab´s immer, Hartz4 ist eine Erfolgsgeschichte, im Grunde geht doch alles seinen geregelten Gang, lalala. Dem arbeitet dann entgegen, dass es in der Aufwachszene oft allzu schrill tönt, so als müssten wir schon längst alle unter der Scharia leben oder einen Kopf kürzer sein. Ach, in der Stadt wurden wieder in zwei Fällen Jugendliche von „Männern“ einfach so zusammengeschlagen? Bullizei sieht „keinen Zusammenhang“, kann aber auch nicht mit einer „Täterbeschreibung“ dienen? Soll vorkommen. In der FAZ ein kurzes Interview mit einem Rettungssanitäter, der sagt, dass Pöbeleien und Drohungen mittlerweile zum Job gehörten, weil „die Leute“ immer aggressiver wären, aber dass ein „grundlos aggressiver Mann“ einfach so sein Auto umparkt, während er, der Sani, seiner Profession, dem Retten nachgehe, das habe er noch nie erlebt usw. usf.: Männer, Leute, Menschen, wir alle. Hmhm, aber früher war doch auch nicht alles besser, wenn man allein an die Zahl der Verkehrstoten in den goldenen 70ern denkt, oder wie grob es zuweilen im Kaiserreich noch zuging oder als man sich unter Kavalieren wegen „was guggscvh du?!“ gleich mal duellierte und überhaupt ist es nicht die Aufgabe des Staates, Sicherheit zu garantieren und Angst war noch nie ein guter Ratgeber usw. usf.

    „Die Presse ist nicht die vierte Macht im Staate, sondern die Allererste.
    Weil die eben das Wahrnehmungsfenster weitgehend bestimmen.“

    Die polstern und dämpfen die Wahrnehmung so richtig schön ab. Vor einiger Zeit in der FAZ ein kleiner Artikel zur „Zukunftsentwicklung im ländlichen Raum“ oder so am Beispiel von irgendeinem Kaff irgendwo. Es ging da um irgendwelche Strukturen blahblah, habe alles vergessen bis auf eines: Da wurde in einem Nebensatz ein idyllisch-romantisches Bild gezeichnet von Flüchtlingsjungs, u.a. aus Afghanistan (Afghanistan, war da nicht was?), die sich längst abends am Bach mit den Mädchen aus dem Dorf treffen würden, und dieser Nebensatz enthielt für mich die eigentliche Botschaft des Artikels, genau so wird den Leuten das Hirn zugekleistert. Aber die meisten Leute wollen halt so etwas hören und ihren Platz, auch geistig, in der bestehenden Ordnung einnehmen, und da ist der Gedanke nicht sehr hilfreich, dass die Volksvertreter zynisch gegen die Interessen der Bevölkerung arbeiten und deren Abschlachtung zumindest billigend in Kauf nehmen.

    „Wann das mit „dem Islam“ angefangen hat?“

    Ich wollte darauf raus, dass islamische Aggression zwar lange ein Thema für Europa war, so wie auch im Artikel skizziert, aber dass sich das im zwanzigsten Jahrhundert weitgehend erledigt hatte. Gerade Deutschland hatte lange gute Beziehungen zur islamischen Welt. Und auf einmal wurde „der Islam“ wieder Thema und einerseits zur Bedrohung hochgejazzt, anderseits hofiert und während in islamischen Ländern rumgebombt wurde, flutete man Europa mit den entwurzelten Massen und dem Männerüberschuss – invade them, invite them.

    Wie im Tier- und Pflanzenreich sind auch unter Rassen und Kulturen symbiontische Beziehungen m.E. durchaus möglich, aber das müsste dann unter ganz anderen Vorzeichen erfolgen. Aber vielleicht bin ich nur zu kleingeistig, um das hehre, große Ziel zu erfassen.

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  16. Schildbürger

    Stimmt schon… das Geschreibsel der Medien hat eine spürbar einlullende Wirkung.
    Zwischen normaler Berichterstattung wird dann immer mal schön der manipulative Kram eingestreut.
    Immer schön selektiv und mit Schlagworten versehen.
    Da verstehen welche ihr Handwerk.

    Was ich aber ums Verrecken nicht verstehe, warum so viele wenn man ihnen gegenseitige Argumente aufzeigt nicht mal anfangen zu denken, sondern stattdessen richtig bockig werden.
    „Quellen unglaubwürdig, du Hetzer, les mal ein Geschichtsbuch oder eine seriöse Zeitung (haha)“, bla bla. Selbst noch nach Relotius.
    Das hat schon fast den Eindruck die wollen gar nicht hören was Sache ist, sondern denken irgendwie wenn sie den Dreck nicht sehen, dann ist er auch nicht da.
    Wie Kinder…

    Ach so, ich dachte wann das Thema Islam hier größer wurde.
    Wirklich präsent wurde es meiner Kenntnis anch erst nach 9-11.
    Wobei da ja auch vorher schon eine Entwicklung stattfand, der nahöstliche Raum war bis etwas über die Mitte des 20. Jahrhunderts hinaus noch wesentlich säkularer. Die schönen Bildergegenüebrstellungen damals/heute, oder die Rede Nassers bei der er und das Publikum darüber drüber schlapplacht dass irgendein Muslimbruder religiöse Gesetze gefordert hat.
    Tja, da hat es auch eine Veränderung gegeben.
    Gabs da nicht auch eine Anekdote über die Linken im Iran die sich mit den Religiösen gegen den Schah zusammengeschlossen und anschließend auf den Deckel bekommen haben?
    Hihi, möglicherweise prophetisch für hier.
    Wobei ich mich ernsthaft frage warum die hiesigen Linken so unkritisch dem Islam gegenüebr sind während ja sonst Religion Opium für das Volk ist… ist das nur der gemeinsame Feind oder geht das drüber hinaus?

    Nuja, ist ja nicht so dass „der Islam“ in der heutigen Konstellation keine Gefahr ist.
    Im Moment weniger der Islam selber (obwohl ich dem nicht wirklich was abgewinnen kann), sondern die wachsenden Zahlen Vertreter dieser Religion, meistens nahöstlichen Völkerschaften angehörend.
    Da bringen die historischen guten Beziehungen herzlich wenig wenn Türken schon mehr oder weniger offen von der langsamen Eroberung durch Vermehrung träumen.

    Symbiose… naja, innerhalb von staatlichen Gebilden wenn überhaupt nur in homöopathischen Dosen, mit ausgesuchten Leuten.
    Ansonsten bleibe ich eher bei Segregation. Die wie sie es wollen, wir wie wir es wollen (das ist ja bekanntermaßen schon schwierig genug, hihi). Das wäre mir schon Symbiose genug.
    Jede Zusammensiedlung zu unterschiedlicher Leute in größerem Ausmaß hat bis jetzt zu Pulverfässern geführt.

    In dem Zusammenhang finde ichs wirklich bemerkenswert wie man hierzulande mit der Verneinung der eigenen Nation den Gedanken hegt andere Kulturen die noch wesentlich nationalbewusster einstellt irgendwie zu „integrieren“.
    Klar, soweit ich weiß hat man es bei den Franzosen noch anders versucht („ihr seid jetzt alle Franzosen“ und ein noch wesentlich stärker vorhandener Nationalstolz), das ist aber ähnlich in die Hose gegangen.
    Mir geht es nur um diesen neulinken Hirnkrampf.

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  17. „Das hat schon fast den Eindruck die wollen gar nicht hören was Sache ist, sondern denken irgendwie wenn sie den Dreck nicht sehen, dann ist er auch nicht da.
    Wie Kinder…“

    Der Möhnntsch sortiert die Dinge wahrnehmungsmäßig zum Großteil so, dass sie in sein bestehendes Weltbild passen und er am Ende der Held und Durchblicker in seinem persönlichen Film ist. Dies ist heimtückisch, da grossteils unbewusst und dient dem Selbstschutz. Bei Depressiven ist z.B. dieser Mechanismus defekt, weshalb sie, entgegen dem was so küchenpyschologisch geschwätzt wird, ihre persönliche Situation meist durchaus realistisch wahrnehmen, nur bringt ihnen das nichts, im Gegenteil. In den Medien wird dieses genutzt: Hauptsache, ein paar Eckpunkte stimmen und der Plebs frisst die Story. Wer meint, es ginge hier im großen und ganzen mit rechten Dingen zu und die AfD wäre das Böse schlechthin, der WILL einfach glauben, dass der Manitz mit den Händen in den Taschen über seine eigenen Füße gestolpert ist – der Geck dabei ist nur, dass dieses „wollen“ eben zum Großteil unbewusst ist! Ist übrigens in der „Aufwachszene“ nicht anders, gib der entsprechenden Klientel ein paar Meme und du hast den reinsten Hexenwahn, siehe „Pizzagate“ etc. Aber wie gesagt, dieser Wahrnehmungsmechanismus ist bei jedem am wirken, und wenn nicht, hat man ein Problem. Deshalb sollte man das immer in seinen Überlegungen mit berücksichtigen, soweit möglich…^^

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  18. „Ach so, ich dachte wann das Thema Islam hier größer wurde.
    Wirklich präsent wurde es meiner Kenntnis anch erst nach 9-11.“

    Der Islam als solcher, jenseits vom Gastarbeiterthema und Aggrotürken, in der heute bei Pipi-News üblichen Negativdarstellung, trat mir zunächst in Alice Schwarzers „Emma“ irgendwann in den späten 80ern/frühen 90ern entgegen. Meine damalige Freundin hatte die im Abo und ich kleiner Feminist^^ hab da ab und an drin gelesen. Da wurde einem einmal eine sympathische, westlich auftretende junge Ägypterin vorgestellt, die unter dem Titel „Ich bin ein Mensch wie ihr!“ heftig über den damals wieder fundamentalistisch erstarkenden Islam und vor allem darüber herzog, dass sich Politik, Wirtschaft und Medien im Westen und besonders der BRD den brutalsteinzeitlichen islamischen Führern und Würdenträgern durch Schulterschluss und Dialog anbiedern würden während man diese Figuren in den deutschen Medien als Repräsentanten ihrer jeweiligen Länder /Regionen darstelle, ohne dass auch nur ansatzweise erwähnt würde, was diese Gestalten mit sich brächten.

    Die junge Frau brachte dann das ganze Programm von Gewalt, religiöser Intoleranz, primitiver Rückschrittlichkeit mit Inzest, Kinderehen, Genitalverstümmlungen, sexueller Gewalt in den wirklich abstoßendsten Details aufs Tapet und prangerte an, dass man hier mit den Figuren, die dieses vorantrieben, auf brüderlich mache, während der heute immer noch hochgejubelte Scholl-Latour dazu raune, dass die Moderne nur ein Wimpernschlag gewesen wäre, während nun Ägypten und die arabische Welt wieder zu ihrem islamischen Erbe zurückfinden würden. Ich konnte damals den Groll der jungen Frau vollkommen nachvollziehen, auch heute noch muss ich mitunter da dran zurückdenken. „Ich bin ein Mensch wie ihr!“ – das war vor sehr eindringlich und wirft bei mir immer noch die Frage auf, inwieweit das mit den Rassen etc. doch nicht die ganze Wahrheit und evtl. zu kurz gedacht ist (ja, ich weiß, dass meiner Devise von wegen „den“ Möhnntschen gibt es nicht widerspricht, und gut, im Schwertarsch wäre ich spätestens jetzt wieder gesperrt und als (((Brunnenvergifter))) enttarnt, höhö).

    Auf jeden Fall war es wohl tatsächlich Alice Schwarzer, die in ihrer „Emma“ und sonstwo als ziemlich Erste in der BRD eine „Islamkritik“ im Pipi-Style angeschlagen hat, weshalb ihr auch heute noch unter weiten Teilen der sonst ach so feminismuskritischen „Rechten“ Wohlwollen und Respekt entgegengebracht wird, was sie allerdings nicht verdient hat, war sie doch auch Vorreiterin der repressiv-lusttötenden und inhumanen Sexualhölle von Uncle Samuels Gnaden und überhaupt mitnichten eine „Gute“.

    Dann, ja klar, der Ayahtollah und die Fatwa gegen den irren Inder Rushdie – was erlauben die sich?! Und Betty Mahmoodys „Nicht ohne meine Tochter“ war ein Bestseller, man stelle sich das heute mal vor, lol.

    Eine weitere Wegmarke war der erste Golfkrieg unter dem neulich verreckten Reptil George Bush Senior, der mit Brutkastenlügen etc. begann und in dem der westlich-laizistische Irak unter dem Despoten Saddam Hussein in die Steinzeit zurück gebombt wurde. Das wurde damals auch schon entgegen aller Realitäten ansatzweise als „Konflikt mit der islamischen Welt“ zu verkaufen versucht, eine durchaus fadenscheinige Angelegenheit, auch wen sich Saddam auch mal als Mekka-Pilger präsentiert hat.

    Mit 09/11 und dem zweiten Golfkrieg ging dann das „Invade them, invite them“ so richtig los: islamische Länder kaputtbomben und die Moslemmassen in die westlichen Länder schaufeln, als wären die Moslems und der Islam nur in ihren Ursprungsländern ein Problem und hier auf einmal nicht mehr.

    „Wobei da ja auch vorher schon eine Entwicklung stattfand, der nahöstliche Raum war bis etwas über die Mitte des 20. Jahrhunderts hinaus noch wesentlich säkularer. Die schönen Bildergegenüebrstellungen damals/heute, oder die Rede Nassers bei der er und das Publikum darüber drüber schlapplacht dass irgendein Muslimbruder religiöse Gesetze gefordert hat.“

    Ja, auch die islamische Welt war da noch Teil des großen Traums von weltweitem Fortschritt und technischer Entwicklung auf Grundlage der Ideale der Aufklärung. Zwar herrschten weitgehend Autokraten und Despoten, aber diese waren fortschrittsorientiert, westlich ausgerichtet, sorgten für Stabilität, weshalb diese Regionen auch für Ausländer relativ sicher zu bereisen waren. Assad erscheint als so etwas wie ein Relikt.

    „Wobei ich mich ernsthaft frage warum die hiesigen Linken so unkritisch dem Islam gegenüebr sind während ja sonst Religion Opium für das Volk ist… ist das nur der gemeinsame Feind oder geht das drüber hinaus?“

    Tja, der Islam kommt halt nicht von toten pösen weißen Männern und man könnte sich auch drüber ausbreiten, was er denn mit dem Kommunismus gemeinsam hat, aber das hinkt mir dann doch etwas zu sehr. Stattdessen frage ich mal: wenn die Islam- und Drittweltflutung „links“ sein soll, sind dann die Internationale Arbeitgeberorganisation und der Deutsche Arbeitgeberverband, die sich vehement dafür aussprechen, auch „links“?! 😉

    Btw.: Ich war auf Demos gegen beide Golfkriege und putzigerweise waren die Proteste gegen den zweiten die Motivation zur Gründung von Pipi-News – für USreal, Uncle Samuel und latürnich Grunzgesetz und Möhnntschenrechte.

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  19. Schildbürger

    Zu am 10.o1. um 15:14:

    Stimmt, da war was. Hab da mal was über die Amygdala gesehen was in die Richtung ging.
    Nur, das was da in sog. linken Kreisen läuft das grenzt schon an Fanatismus bei dem im Notfall auch selber propagierte Prinzipien über Bord geworfen werden.
    Ich bin mir wirklich nicht sicher ob das was heute läuft lediglich was mit der Verteidigung des eigenen Weltbildes zu tun hat.
    Ich weiß nicht wo ich das Zitat aufgeschnappt habe, aber das ging irgendwie in Richtung dass blinder Hass jemanden dazu führt den Gegner vernichten zu wollen auch wenn man selber dabei draufgeht.
    Eine Schwarzer ist da in der Hinsicht „Patriarchat“ ja wenigstens konsequent, auch wenn ich deine restliche Ansicht derbezüglich vollständig teile.
    Heutige LBTQwasauchimmer können ja nicht genug Zuwanderung haben, auch wenn die Zuwanderer einen Umgang mit Frauen pflegen den es in Europa in der Form wohl niemals gegeben hat. Ohne jetzt eine weiße Weste propagieren zu wollen, aber eine Achtung vor der Damenwelt gibt es seit Beginn der europäischen Geschichtsschreibung.
    Aber schön auf das Patriarchat alter weißer Männer geschimpft, aber fanatisch Religiöse die ihre Frauen unter Säckse stecken und für Homosexuelle höchstens den Strick übrig haben reinwinken.
    Aber ich fange an abzuschweifen, eine Diskussion über menschlichen Sexualdimorphismus und die spinnerte heutige „Szene“ die ihre sexuelle Orientierung wie eine Monstranz vor sich herträgt würde vermutlich den Rahmen sprengen. Vielleicht ein andermal.

    Zurück zum Thema, ich hab schon viele Gespräche über kontroverse Themen geführt, und meistens, besonders wenn man zwischenzeitlich mal eine Pause einlegt und noch mal drüber nachdenken kann, dann kommt gelegentlich beiderseits die Einsicht dass die andere Seite nicht völlig unrecht hat.
    Aber dieser, ich kann es nur wiederholen, Fanatismus so vieler heutiger „Linker“ ist mir unbegreiflich. Diese völlig frei drehenden #nazisraus- und #kantholz-Gestalten auf einer bekannten Zwitscherplattform z.B.
    Alles Nazi was einem nicht nach dem Maul labert. Ich hab das dumpfe Gefühl die Lage wird sich bald ziemlich zuspitzen.

    Naja, ich sage mal warum Pizzagate bemühen wenn man Sachsensumpf und Marc Dutroux hat, mit vielen ungeklärten Fragen und diversen toten Zeugen?
    Mich würde es ehrlich gesagt nicht wundern wenn an der Pizzageschichte irgendwas dran ist.
    Ganz einfach, keiner mag Kinderschänder (für mich gibts da übrigens nur den Strick. Da kenn ich keine Diskussion. Wer solche Neigungen hat und sich therapieren lässt da gibts Mittel und Wege, aber wer da übergriffig wird, keine Gnade) Und wenn einer über solche Vorlieben bei gewissen Personen weiß, dann hat derjenige sie bei den Eiern und kann gewisse Gefälligkeiten einfordern.
    Das Problem ist, da wird sich in Spekulationen versteigen wie dass die Clinton gerne Kinder frisst. Über so was wilde Theorien zu spinnen ist reine Zeitverschwendung, auch wenn es da ein paar zusammengetragene Dinge gibt die mich schon die Augenbraue heben lassen.

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  20. Schildbürger

    Zu am 10.01. um 23:27:

    Vorneweg: Ich sehe menschliche Unterarten (auch bekannt als Rassen) in allererster Linie als biologische Tatsache an. Entwickung verschiedener Populationen der selben Art in unterschiedlichen Lebensräumen.
    Sicher, „nicht alle“, und sicher gibt es auch gewisse Überschneidungen zwischen verschiedenen Völkerschaften. Wie gesagt, Biologie ist etwas chaotisch.
    Nur: die Unterschiede zwischen den Völkern sind offenkundig vorhanden.
    Die australischen Aborigines sind da ein Beispiel, da habe ich mal eine Aussage von einem weißen Australier gehört (der über die Aborigines kaum ein gutes Wort verloren hat), der sinngemäß gesagt hat, das schlimmste was denen jemals passiert ist wäre gewesen dass sich irgendeine australische Regierung unter dem Segen und Fluch des Humanismus entschlossen hat die ihrer natürlichen Lebensweise zu entziehen und in Sozialwohnungen anzusiedeln.

    Aber zurück zum Islam:
    Stimmt, ich kann mich dunkel entsinnen dass das vorher so langsam hochkam.
    Ich bin mitte der 80er geboren, von daher ist mir z.B. die Schwarzer mit ihren Ansichten dazu nicht wirklich bewusst gewesen bis das kürzlich wieder hochkam
    Aber die Taliban waren Ende der 90er ein Thema in den täglichen Nachrichten, Al-Khaida kam da mal mit dem Einen oder anderen Anschlag ins Licht, Steinigungen, Hände abhacken, und so weiter. So sporadisch eingestreut, aber wie gesagt, ich war da noch recht jung und doof bevor 9-11 kam.

    Stimmt aber schon, die Schilderung der ägyptischen Frau hab ich in vielen verschiedenen Varianten schon so ähnlich gehört.
    Da bin ich ganz bei dir, für unsere Begriffe ist das wirklich abstoßend.
    Und da schlage ich den Bogen dazu was in den Köpfen heutiger Linker und (das hat mich jetzt doch etwas überrascht, das zu hören, hihi), ich sag mal „Islamkritiker“ vorgeht dass die Hussein, Assad, Ghaddafi und Konsorten so verteufeln.
    Ich hab ja zeit meines Lebens manch eine geistige Eselei begangen, aber den Schuh dass ich den dritten Irakkrieg gutfand hab ich stehengelassen. 🙂
    Das war wohl so einer meiner ersten Momente des Wachwerdens, ich hab mich etwas mit den buschigen Seilschaften beschäftigt.

    Die Bezeichnung Tyrannen für die nahöstlichen Machthaber mag zwar nicht unzutreffend sein, aber man muss doch immer auch bedenken dass Nahost ein ganz anderes Pflaster ist als Europa.
    Was für verweichte westliche Augen brutal erscheinen mag ist oder war da möglicherweise notwendig um die Ideale der Aufklärung wie du es genannt hast aufrecht zu erhalten.

    Ich kann die „Linken“ mit ihrem „Islam=bunt, Diktatoren=böse“ und „Rechte“ mit ihrem „Islamchip“ nicht mehr hören.
    Und wenn beide im Tenor singen dass es gut war Hussein, Ghaddafi, Assad und so weiter zu bombardieren dann erkennt man des gleichen Geistes Kind.
    Beide spucken genau den selben ins Gesicht die sich der ultrareligiösen Pest da unten die Stirne geboten haben.
    Mich würde z.B. mal interessieren was die iranischen Damen die sich demonstrativ die Kopftücher vom Kopf reißen und die die ihnen dabei zujubeln und -hupen zu dümmlichen westlichen Toleranzwerbespots mit der einen Pro-Sieben-Tante, oder ein syrischer Soldat der schon Jahre gegen den IS kämpft zu ’nem Stürzenberger sagen würden.
    Wobei, bei den „Islamkritikern“ hat sich der Wind doch leicht gedreht (gab ja schon ein paar widerwillig rausgequetschte wohlwollende Artikel bei PI über Assad…) , und hierzulande haben sie ja irgendwo nicht unrecht…

    Da schlage ich den Bogen zurück zum ersten Absatz, dem Segen und Fluch des Humanismus.
    Ohne schwerwiegende Erfolge dessen in Abrede stellen zu wollen, aber der heute herrschende Grundgedanke dass Menschen alle gleich sind und einzig und alleine durch gesprochene Worte und Gedanken zu dem werden was sie sind ist meines Erachtens nach grundfalsch.

    Wozu ich mittlerweile gediehen bin, leben und leben lassen, und man kann nicht die ganze Meschheit retten.
    So sehr mich gewisse Bilder aus anderen Länder, wie z.B. gewisse Kreise ihre Frauen oder andere ihre Tiere behandeln abstoßen.
    Vielleicht auf ein Fluch des Humanismus, einem Möhntschen nimmt einh anderer Möhntsch z.B. die blutige Tötung eines Tieres wesentlich übler als manchen Raubtieren die keinen Tötungsbiss kennen und teilweise ihre Beute noch lebendig fressen.
    (Das mildert mein Bedürfnis Leute die Tieren wegen was auch immer unnötig Schmerzen zufügen an ebenjene zu verfüttern allerdings nicht ^^).

    Ganz abgesehen davon dass der Flecken Erde auf dem ich wohne und den ich trotz seiner Macken wirklich liebgewonnen habe grade den Bach runtergeht und was anderswo ist ganz niedrige Priorität hat…

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  21. „Stimmt, da war was. Hab da mal was über die Amygdala gesehen was in die Richtung ging.
    Nur, das was da in sog. linken Kreisen läuft das grenzt schon an Fanatismus bei dem im Notfall auch selber propagierte Prinzipien über Bord geworfen werden.
    Ich bin mir wirklich nicht sicher ob das was heute läuft lediglich was mit der Verteidigung des eigenen Weltbildes zu tun hat.
    Ich weiß nicht wo ich das Zitat aufgeschnappt habe, aber das ging irgendwie in Richtung dass blinder Hass jemanden dazu führt den Gegner vernichten zu wollen auch wenn man selber dabei draufgeht.“

    Das mit der „Verteidigung des eigenen Weltbildes“ hört sich halt auch so an, als handele sich um einen bewussten Vorgang, das tückische ist aber, dass das wie erwähnt großteils unbewusst und überaus machtvoll abläuft. Man hat das auch wissenschaftlich untersucht und dabei rausgefunden, dass bei kontroversen Diskussionen die Teilnehmer hinterher von ihrem jeweiligen Standpunkt überzeugter waren als vorher. Das lässt sich sehr gut damit erklären, dass das Hirn alles mobilisiert, was die jeweilige Position stützt und alles, was das Gegenüber sagt, dementsprechend filtert. Da kommt auch keine noch so rationale Argumentation mit noch so fundierten Argumenten dagegen an, Ratio wird was das menschliche Denken und Handeln betrifft, beiweitem überschätzt. Kontroverse Diskussionen führen also i.d.R. nicht zum Austausch von Meinungen, dem Infragestellen des eigenen Standpunkts und so zu einem Entgegenkommen sondern zu einer Verfestigung des jeweiligen Standpunktes und einer Verhärtung der Fronten! Ich denke, dass man sich diese Erkenntnisse schon lange zu Nutze macht und gerade auch die „alternativen“ Medien dementsprechend instrumentalisiert werden. Wie soll man es denn sonst deuten, wenn so Gestalten wie Janich oder Flesch ihre Follower dazu aufrufen, mit ihrer Familie, ihren Freunden, Partnern, Arbeitskollegen zu brechen, wenn es sich um „Gutmenschen“ handele, und die Fans, die meinen, dass sie sich mit dem „Teile und Herrsche“-Spielchen voll auskennen und ihnen da niemand was vormachen kann, jubeln denen dafür zu und erzählen, was sie schon für Fortschritte dabei gemacht hätten, lol.

    Eigentlich ist es ja im Umgang mit Sektenopfern u.ä. anzuraten, bei Gesprächen nicht darauf zu focussieren, wie Scheiße und Dämlich doch die Lehren der Sekte seien usw. das führt beim Gegenüber nach den benannten Mechanismen nur zu einer Verhärtung seiner Einstellung. Man soll vielmehr das Gespräch auf positive Dinge außerhalb dieses Bereichs lenken, am besten auf gemeinsam Erlebtes, „hey weißt du noch, damals, als wie wir die Kanutour gemacht haben…“, so was bringe beim betreffenden noch am ehesten einen Denkprozess in Gang.

    Irgendwie sind die „Gutmenschen“ auch „nur“ indoktriniert und meist keine kompletten Idioten. Die alternativen Medien mit ihrem ständigen Gehacke von wegen linksbuntgrünversifft mit den immergleichen fragwürdigen Worthülsen machen hier jedoch genau das, was man im Umgang mit Indoktrinierten nicht machten sollte, sie betreiben sozusagen eine Antitherapie, vertiefen die Gräben, verhärten die Fronten. Man sollte das wirklich im Hinterkopf behalten!

    „Heutige LBTQwasauchimmer können ja nicht genug Zuwanderung haben, auch wenn die Zuwanderer einen Umgang mit Frauen pflegen den es in Europa in der Form wohl niemals gegeben hat. Ohne jetzt eine weiße Weste propagieren zu wollen, aber eine Achtung vor der Damenwelt gibt es seit Beginn der europäischen Geschichtsschreibung.
    Aber schön auf das Patriarchat alter weißer Männer geschimpft, aber fanatisch Religiöse die ihre Frauen unter Säckse stecken und für Homosexuelle höchstens den Strick übrig haben reinwinken.“

    Ich finde es ist auch nicht so, dass diese Leute ihre Prinzipien über Bord werfen, sie biegen sie nur dementsprechend zurecht und das geschieht, wie bereits erwähnt, großteils unbewusst.Sie glauben das halt am Ende selber, dass von den muslimischen Flutlingen nicht mehr Gefahr ausgeht wie von den Einheimischen und werden von den Filter-Medien genau darin bestärkt. Es ist ja auch nicht so, dass man bei einer Begegnung mit den Invasoren unverzüglich angegriffen oder vergewaltigt wird, in den meinten Fällen geschieht einfach nichts. Auch das Verhältnis der Musels zu Homosexuellen ist ambivalent. Gerade in den islamischen Hardcore-Ländern, wo man Schwule an den Baukran hängt, wird andererseits rumgeschwult ohne Ende, allein des der Polygamie geschuldeten Frauenmangels wegen. Das läuft dann so nach der schwäbischen Devise „liabr schwul als gar koin Sex!“ und solange man sich nicht als Homo bekennt, ist das dann meist auch, äh, „gut so!“ und wer oben liegt bzw. den aktiven Part inne hat, ist nach deren Verständnis eh nicht schwul, lol. Vor einiger Zeit kursierte mal ein Videolog irgendendeines (biodeutschen) Wesens im Netz, das sich, glaube ich, „intersexuell“ nannte, aber originär männlichen Geschlechts war. Also nicht trans, nicht umoperiert oder so aber recht zierlich und extrem tuntig-weibliches Gehabe. Dieses Wesen präsentierte in dem Video seinen mit Striemen, Hämatomen und Bissmalen bedeckten Körper mit einigem Stolz und erzählte angeregt von den wilden Happenings der letzten Tage, bei denen es sich der ungestümen Lust ganzer Horden arabischer Männer ausgeliefert hätte – in Flüchtlingsheimen, Parkanlagen und wasweissichwo. Ich kann nur sagen, dass an das Pensum dieses Wesens kein Giacomo Casanova mehr ranreicht, von Otto Normalhetero ganz zu schweigen. Aber so ist das halt bei den Schwuletten, zumindest einem Großteil davon. Auf jeden Fall war das zerschundene Geschöpf immer noch ganz hin und weg von der Power und Roheit der Araber und damit, dass „Deutschland im Arsch“ sei, hatte es offensichtlich kein Problem, ganz im Gegenteil! 😉

    Im Grunde sind die „Linken“, „Bunten“, „LQBT“ und whatever auf der Linie, dass nur die Tat eines Möhnntschen zähle, nicht die Herkunft. Kriminalität, Gewalt etc. seien zwar zu verurteilen und zu ahnden, aber das sei Sache des Rechtsstaates. Auch Vorfälle wie die „Kölner Silvesternacht“ werden so gerastert, dass es zu so gut wie keinen Verurteilungen kam, ist demnach kein Skandal sondern ein Beleg dafür, dass die Sache von Rechten aufgebauscht worden war. Die Medien arbeiten dem natürlich mit Vertuschung entgegen. Wenn sich hier Rape-Gangs nach dem Vorbild von Rotherham etablierten, wäre Herkunft und Religion der Täter ebenfalls unbedeutend und es würde darauf verwiesen, dass „sexuelle Ausbeutung“ auch ohne Zuwanderung immer ein Thema gewesen sei, usw. usf. Allerdings sehen gerade fundamentalistische Musels in diesem Entgegenkommen nicht unbegründet eine massive Gefahr für den Islam, im Gegensatz zu den Islamkritikern, die den Zusammehalt der Muslime und ihre Identifikation mit dem Islam stärken würden! Habe dazu noch irgendwo einen interessanten Text eines Moslems, wahrscheinlich radikaler Konvertit oder so. Wenn ich den finde, mache ich einen Artikel draus.

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  22. „Aber die Taliban waren Ende der 90er ein Thema in den täglichen Nachrichten, Al-Khaida kam da mal mit dem Einen oder anderen Anschlag ins Licht, Steinigungen, Hände abhacken, und so weiter. So sporadisch eingestreut, aber wie gesagt, ich war da noch recht jung und doof bevor 9-11 kam.“

    Richtig, die Taliban. Oder so Gruppierungen wie die „Moros“ auf den Flittippinen. In Algerien gab es auch blutigste Exzesse durch radikale Islamisten, die es hier in die Medien schafften. Ansonsten war das meiste mit dem Nahostkonflikt, also Israel vs. Palis verbandelt. Den Islam in Gestalt des „Islamismus“ als Feindbild an das Scheunentor zu nageln und dieses sperrangelweit für Musels zu öffnen, ging auf jeden Fall nach 09/11 in die Vollen. Und von „Al Kaida“ habe ich vor 09/11 nie was gehört. Ich weiß noch genau, wie der Bush nach dem Anschlag verkündete, dass er jetzt wisse wer es war und dass ihm das große Freude bereite und dann erzählte er von Bin Laden und Al Kaida und ich hab mir nur gedacht, Mann, wie originell das jetzt…:-/

    Ach ja, den ersten merkwürdigen Bombenanschlag auf das WTC in den Neunzigern mit einem irren Scheich mit Glasauge als Drahtzieher hatte ich auch schon ganz vergessen.

    „Die Bezeichnung Tyrannen für die nahöstlichen Machthaber mag zwar nicht unzutreffend sein, aber man muss doch immer auch bedenken dass Nahost ein ganz anderes Pflaster ist als Europa.“

    Der Menschenschlag dort ist einfach nicht so gepolt, dass er sich freiwillig in ein umfassendes Staatswesen einbringt. Es mündet dort alles in Clanstrukturen und die Clans rivalisieren so lange, bis es einer schafft, sich zum Hegemon aufzuschwingen und die anderen unter seiner Fuchtel zu halten. Wenn der jeweilige Herrscher dann noch benevolent, also am Gemeinwohl interessiert ist, ist es schon das beste, was dort passieren kann. Deshalb würde ich die im arabischen Frühling gekippten Herrscher oder Assad auch nicht „Tyrannen“ nennen, sondern allenfalls Despoten und Autokraten, „Tyrann“ wäre eher die monströse, aus dem Ruder gelaufene Abart davon..

    „Ich kann die „Linken“ mit ihrem „Islam=bunt, Diktatoren=böse“ und „Rechte“ mit ihrem „Islamchip“ nicht mehr hören.
    Und wenn beide im Tenor singen dass es gut war Hussein, Ghaddafi, Assad und so weiter zu bombardieren dann erkennt man des gleichen Geistes Kind.
    Beide spucken genau den selben ins Gesicht die sich der ultrareligiösen Pest da unten die Stirne geboten haben.“

    Ja, so wie die Zerbombung von Saddams Irak irgendwie auch als Konflikt mit dem Islam gehandelt wurde, so gibt es heute noch ganz besonders schlaue „Counterjihadis“ die die Bomben auf den Alawiten Assad bejubeln, weil das wäre auch „Counterjihad“ und überhaupt immer ein Spaß, wenn die „Orks da unten“ eins auf die Mütze bekämen. Ein Prachtexemplar von dieser Sorte ist dieses Rindvieh „Time“ mit seiner „Madrasa“, von dem kam tatsächlich schon derartiges im Wortlaut.

    Hier freut sich das Rindvieh über einen angeblichen Sieg des Counterjihad in Ägypten, das sich wieder dem geliebten Israel annähere:

    https://madrasaoftime.wordpress.com/2019/01/09/sieg-des-counterjihad-aegypten-2/

    Nur lustig, dass Israel in Ägypten zur Zeit Abdel Nassers False-Flag-Bombenanschläge von als Islamisten getarnten Mossad-Agenten durchführen ließ, um das gute Verhältnis Nassers zu den USA zu torpedieren, was allerdings aufgeflogen ist (Lavon-Affäre, Operation Susannah) und zur Vertreibung aller Juden aus Ägypten führte – oy vey, ein herber Schlag für den „Counterjihad“, lol.

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  23. Schildbürger

    Stimmt, da ist wirklich was dran.
    Obwohl, ich hab schon durchaus Diskussionen mit recht gegenläufigen Positionen geführt wo (nach gewisser Ruhezeit dazwischen) hinterher beide Seiten schlauer waren.
    Ist vielleicht auch nicht (nur) die Kontroverse, sondern wie man die Diskussion führt.
    Möglicherweise auch mit wem.
    Sehr bemerkenswert, „Gutmenschen“ verteidigen oft nicht mal ihre eigene Position, sondern die ihres Angebeteten, im Klartext der größeren Medien.
    Aber nuja, eigenen Machtwillen hinter blumigen Worten verstecken und damit Anhänger um sich zu scharen ist denke ich keine Neuerfindung.
    Sehr unschöne Angelegenheit, das wird immer deutlicher.
    Macht die Misere zwar nicht erträglicher, aber immerhin ist die wichtigste Waffe des Feindes (benannte Medien) damit doch recht einwandfrei identifiziert.

    Rückt möglicherweise auch die gerne als „cuck/shill“ verschriene Vorgehensweise gewisser politischer Strönungen in ein anderes Licht…
    Aber ich kann bekanntermaßen keine Gedanken lesen.

    Bezüglich Moselms und Homosexualität, stimmt. Da sind die in ihren Ländern doch recht kreativ was das angeht.
    Meine Aussage war eher darauf gemünzt dass unkontrollierte Einwanderung eben nicht nur die, ich sage mal Großzügigen unter denen mit hier reinspült, sondern auch diejenigen die es etwas genauer mit ihrem Gesetz nehmen.
    Auf wessen Seite sich Erstere stellen werden wenn es ruppig wird, ich hab da so eine Ahnung.
    Stimmt aber auch, solche Gestalten die alles für einen Moment persönlicher Befiedigung wegschmeißen (ist das nicht eine Definition von absoluter Dekadenz?), die wird das nicht weiter interessieren.

    Die Aussage des Konvertiten würde mich wirklich interessieren.
    Dass die Islamkritik denen nicht nur schadet, das sollte klar sein.
    Wobei ich mir nicht allzu sicher bin ob das den Bock noch wirklich fett macht, der Zusammenhalt zwischen „Südländern“ untereinander ist hier in der Fremde meiner Erfahrung nach überraschend groß, egal wie die sich in ihren Heimaten bekriegen.
    Das trifft noch nicht mal nur Moslems, ich hab schon syrische Christen und Sizilianer erlebt die sich bevorzugt an Türken und moslemische Araber gehalten haben.

    Der Name Osama Bin Laden war ganz sicher schon vor 9-11 im Umlauf. Anschläge Nairobi/Daressalam, da war was. Den Namen bin Laden haben wir schon davor teilweise in jugendlicher Ignoranz scherzhaft benutzt. Bei Al-Khaida bin ich mir wo du es sagst nicht mehr so ganz sicher.
    Aber sei es drum. Tatsache ist, mit 9-11 ging das tatsächlich richtig los.
    Der einäugige Bombenleger vorher ist übrigens ein interessantes Detail, da muss ich mich mal näher schlau machen. War das womöglich der missglückte erste Versuch?

    Einverstanden, Despot trifft es besser.
    Und ansonsten diesbezüglich sehe ich das ähnlich.

    Jep, das ist ein größerer Hirnkrampf.
    Einerseits religiöse Fanatiker bekämpfen wollen, und andererseits Regime die diese bekämpfen zusammenbomben.
    Ich hab da so eine Ahnung was da dahintersteht.
    Rein pragmatisch gesehen würde unsereins das aber auch nicht wirklich betreffen wenn man die europäischen Grenzen dichthalten würde.
    Das lässt einen auch ohne irgenwelche kolportierten Pläne (fing der eine nicht mit Y an?) doch argwöhnisch werden.

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  24. „Der Name Osama Bin Laden war ganz sicher schon vor 9-11 im Umlauf. Anschläge Nairobi/Daressalam, da war was.“

    Auf jeden Fall, „USS Cole“ und so. Und genau wegen dieser Sachen stand er lustigerweise nach 09/11 auf den Fahndungslisten, vom WTC kein Wort, wenn ich das richtig erinnere. Aber von AL Kaida haben ICH und viele andere erst nach 09/11 das erste Mal gehört, was nicht heißt, dass nicht schon vorher ab und an davon die Rede gewesen sein mag.

    „Der einäugige Bombenleger vorher ist übrigens ein interessantes Detail, da muss ich mich mal näher schlau machen. War das womöglich der missglückte erste Versuch?“

    Ja, da ist jemand mit nem Sprengstofflaster in die WTC-Tiefgarage geheizt oder so. Der mutmaßliche Strippenzieher ist mir in Erinnerung geblieben, weil die damals noch lesbare Titanic treffend witzelte, dass der Scheich eben genau so so aussehe, wie man sich einen durchgeknallten arabischen Fanatiker vorstellen habe, inklusive irrem Glasauge. 😀

    Das mit dem intersexuellen Sexmaniac war nur ein Extrembeispiel, das verdeutlichen soll, dass die Fronten nicht so gerade verlaufen wie es auf PiPi et al dargestellt wird. Wenn man dem erzählte, dass die Merkelgäste hier schon Transsexuelle steinigen wollten, wie 2015 in Dortmund geschehen, wäre wohl ein gelindes Schülterchenzucken und ein gerümpftes Näschen die Antwort, weil sowas halt trotz exzessiver „Kontakte“ mit Arabern nicht zum persönlichen Erfahrungshorizont des Wesens gehört, dass ich nichts desto trotz schon mit verdrehten Gliedmaßen und eingedrückter Kehle im Winkel liegen sehe.

    Übrigens erlebe ich seit längerem, dass es unter Jugendlichen beiderlei Geschlechts angesagt ist, sich als zumindest als bisexuell zu outen, das auch auszuprobieren und, vor allem, es bei jeder Gelegenheit raushängen zu lassen. Gerne auch mit dem Zusatz, wie man doch deswegen von manchen „gemobbt“ würde und überhaupt. Also hat es LGBT mittlerweile zur echten Mainstream-„Gegenkultur“ geschafft, mit der sich Jugendliche als Rebellen inszenieren, so wie früher Hippies, Punks etc. Ein herzliches „Danke!“ dafür an Miley Cyrus und Konsorten. Neben einigen lekker Mädchen, die allerdings mal einer harten Hand und etwas Spanking bedürften^^, kenne ich da auch einen jungen Deutsch-Tunesier (Mutter Biodeutsch, Vater Tunesier), dessen Fall schon was von Reality-Sitcom hat. Das Coming-Out von dem 16-Jährigen will einfach nicht enden, jedem erzählt der von seinem Freund, mit dem er eine Fernbeziehung führt, auch seinen großteils muslimischen Klassenkameraden an der Berufsschule, wo er ein berufsvorbereitendes Jahr (also Sammelpunkt für orientierungslose Härtefälle) macht. Nach eigener Aussage findet er es überaus ergötzlich, wie die da dann irritiert wären, von „Mobbing“ oder gar physischer Gewalt weiß er dagegen nichts zu berichten,während ich schon Zeuge davon wurde, wie er von „White Trash“ recht derb runtergemacht wurde, allerdings ging dem auch diese penetrante Outerei voraus, insofern können da kleine Dämpfer nichts schaden, höhö. Witzigerweise ist dem seine Mutter schon etwas älter, wurde von ihrem tunesischen Macker so richtig bezness-mäßig abgezockt und lebt, auch bedingt durch eine schwere Erkrankung, von Hartz4. Die Frau ist voll auf der systemkritischen Schiene, „großer Austausch“ und „Migrationswaffe“ braucht man ihr nicht zu erklären, im Dunkeln traut sie sich nicht mehr auf die Straße während ihr fröhlicher und unbeschwerter Bi-Sohn meint, „Mama, lass mich mit dem Scheiß zufrieden!“- Was ich sogar ein Stück weit verstehen kann, sie hat auch Chemtrails usw. im Programm, volle Bandbreite halt – und sich drüber beklagt, dass sie den ganzen Tag auf Utube und PI-News abhänge.

    Das nur so als Zustandsbeschreibung deutscher Befindlichkeiten, die Realität ist halt oftmals noch bunter als auf PIPI-News oder bei den 40 Räubern, wobei ich nichts schönreden möchte.

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  25. Schildbürger

    Wie gesagt, bei Al-Khaida spielt mir möglicherweise die Erinnerung einen Streich, von daher lasse ich das.
    Wichtiger, unbekannter Glasglubscher und kleiner Knall, der Steppenläufer rollt vorbei.
    Name der schon ein paarmal gefallen ist und großer Knall, da ging’s los.
    Auffälig, aber ich will da nicht groß mutmaßen.

    So isses, die Fronten verlaufen eben nicht grade.
    Der käsige Joe von Siemens und der BDA-Kramer sind wohl auch so Gestalten die bei PI und Konsorten die Gehirnwindungen überladen lassen.
    Da gibts ebe auch genug Aasgeier die am großen Verrat profitieren wollen, bewusst oder unbewusst.
    Genausowenig wie sich der Gutmensch vorstellen kann dass sein geliebter Wohlfahrtsverein sich an den Neusiedlern nur den Sack vollhauen will versteht der Wirtschaftsliberale dass die Wirtschaftsgranden sich (plausibelste Erklärung) Lohndrückerei durch übersättigten Arbeitsmarkt erhoffen.
    Nicht ohne eine gewisse Tragik, die meisten können sich einfach nicht die Boshaftigkeit vorstellen die hinter dem Ganzen steckt.
    Ein bekannter Informatiker hat übrigens mittlerweile auch erkannt in welche Richtung der Hase läuft, nur mal als Randnotiz.
    http://www.danisch.de/blog/2019/01/11/soll-die-klimadiskussion-von-der-ueberbevoelkerung-ablenken/

    Ich hab mich mit der Jugendkultur seit ich da rausgewachsen bin nicht mehr wirklich beschäftigt.
    Aber die Kokettierung mit dem …Experimentieren hab ich am Rande noch mitbekommen.
    Schlimm genug.

    Aber m.E. viel wichtigerer Punkt diesbezüglich sind hier die wieder von den Sturmgeschützen der „Demokratie“ (ich merk ja jetzt erst wie passend der Name eigentlich ist) abgefeuerten heutigen Vorbilder der Heranwachsenden.
    Da brauchts keine komischen Freimaurertheorien um Miley Cyrus und Konsorten, das ist einfach die Darstellung solcher Personen.
    Bohlen, Malle-Jens, Berlin Tag und Nacht, und so weiter.
    Möglichst promiskuitiv, möglichst faul, möglichst prollig.
    Das wird als erfolgreich verkauft, und der nach wie vor wichtigste Berufsstand wird in „Bauer sucht Frau“ verhöhnt bis zum Gehtnichtmehr.

    Aber interessante Geschichte. Sexualität wie eine Monstranz vor sich hertragen, das hatte ich ja schon kurz angedacht. 🙂
    Die Mutti ist scheinbar doch recht übel aus ihren Wolken gefallen.
    Aber da gibts in den „Alternativen Medien“ aber auch leider genug Kram der entweder Quatsch ist oder wenigstens vom Wesentlichen ablenkt.
    Das ist leider so…
    Irgendwie fehlt da der Blick fürs Ganze in der „rechten“ Szene. Da wird lieber irgendwelchen weeßen Kaninchen hinterhergerannt oder sich über Details gestritten als den gemeinsamen Nenner zu finden.

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    1. „Ich hab mich mit der Jugendkultur seit ich da rausgewachsen bin nicht mehr wirklich beschäftigt.
      Aber die Kokettierung mit dem …Experimentieren hab ich am Rande noch mitbekommen.
      Schlimm genug.“

      Dass Jugendliche rumprobieren und in ihrer Sexualität auch mal etwas „indifferent“ sind, ist im Grunde normal. Neu ist, dass sexuelle Normabweichungen als Lebensstil und Art der Gegenkultur für die breite Masse propagiert werden. Klar, bei den entpolitisierten Hedonisten-Bälgern bleibt dann ja außer der Sexualität nicht mehr viel, mit dem sich Rollenvorbilder kreieren lassen. Cyrus, Perry und dergleichen sind da als Identifikationsfiguren nicht zu unterschätzen, was jetzt nicht heißt, dass „Pizzagate“ doch real ist. Vorstöße gab es allerdings auch schon früher, z.B. mit sonem Dreck wie der „Rocky-Horror-Picture-Show“, wo auf einmal Hinz und Kunz der Ansicht waren, dass das „Kult“ wäre.

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      1. Schildbürger

        Das mit der Indifferenziertheit, keine Ahnung. Das ist an mir vorbeigegangen.
        Und im Umfeld (doch noch etwas ländlich-konservativ geprägt) war das eher so in Richtung vornerum dagegen, hintenrum kein großes Aufhebens, von daher keine Ahnung wie genau das war.
        Gab ein paar Leute die da ein wenig mehr damit kokettiert haben, aber die hatten meist einen Ruf als Spinner, vor Allem weil die trotz ihres Geschwätzes immer nur Freundinnen hatten.
        Wo das wirklich auffällig wurde war bei meinen kurzen Kontakten zu Studenten.
        Besonders auffällig in „Laberfächern“ war das schon ein paar Stufen höher angesiedelt.

        Stimmt aber, das mit den Vorbildern kam so nach und nach.
        In die Rocky-Horror-Picture-Show wurd ich wegen benanntem „Kult“ auch mal mitgeschleift und hab mich danach gefragt was daran so toll sei.
        Die (wurgs) „Kult-Transe“ Olivia Jones kam Ende meiner Schulzeit auch erstmals ins Gespräch, aber im Großen und Ganzen eher als Witzfigur.
        Oder was damals noch „Skandalnudeln“ waren ist heute Gang und Gebe.

        Da fällt mir ein, mir hat mal ein Bekannter eine Anekdote erzählt, es ging um ein fehlerhaftes Produkt seiner damaligen Firma das zu mehrerern Zwischenfällen geführt hatte.
        Einer vom Marketing sagte sinngemäß: „Nicht so wild, warte mal ein paar Jahre, da bleibt nur noch der Name hängen und das ist wieder gut.“

        Einmal in den Raum geschmissen, paar Jahre gewartet und fertig.
        Dass eine solche „Kult-Transe“ und was für Gestalten da noch dabei waren mal in der Bundesversammlung den Präsidenten wählen darf, so was war selbst vor 20 Jahren noch undenkbar.

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  26. altrghtcrsdr

    Q: „Auf jeden Fall, „USS Cole“ und so. Und genau wegen dieser Sachen stand er lustigerweise nach 09/11 auf den Fahndungslisten, vom WTC kein Wort, wenn ich das richtig erinnere. Aber von AL Kaida haben ICH und viele andere erst nach 09/11 das erste Mal gehört, was nicht heißt, dass nicht schon vorher ab und an davon die Rede gewesen sein mag.“

    Osama im Laden wurde in den frühen Neunzigern auf den Fahndungslistern geführt, was die Umtriebe auf den Balkan anging. Also die „Ausbildung“ der Musels in BiH, die Verbindungen zu Azetbegovic, in meinen Augen ein völlig underrated Strippenzieher. In der Szene war er kein Unbekannter. Nützlicher Idiot, puppet, Chimäre

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    1. „Osama im Laden wurde in den frühen Neunzigern auf den Fahndungslistern geführt, was die Umtriebe auf den Balkan anging. Also die „Ausbildung“ der Musels in BiH, die Verbindungen zu Azetbegovic, in meinen Augen ein völlig underrated Strippenzieher. In der Szene war er kein Unbekannter. Nützlicher Idiot, puppet, Chimäre.“

      War da auch schon von El Kaida die Rede? Ansonsten spricht allein die „Endlösung“ des Falles für sich. Ach ja, habe mal gehört, alle an selbiger beteiligten Männer wären samt Hund bei nem Hubschrauberabsturz umgekommen, auch praktisch.

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  27. altrghtcrsdr

    Alive as a …

    Remember, that we all are brothers
    All people, beasts, trees and stone and wind
    We all descend from the one great being
    That was always there
    Before people lived and named it
    Before the first seed sprouted

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  28. Schildi, 19. 01., 20:00

    Stimmt aber, das mit den Vorbildern kam so nach und nach.
    In die Rocky-Horror-Picture-Show wurd ich wegen benanntem „Kult“ auch mal mitgeschleift und hab mich danach gefragt was daran so toll sei.
    Die (wurgs) „Kult-Transe“ Olivia Jones kam Ende meiner Schulzeit auch erstmals ins Gespräch, aber im Großen und Ganzen eher als Witzfigur.
    Oder was damals noch „Skandalnudeln“ waren ist heute Gang und Gebe.

    *

    Als man in den 90ern vor der Internet-Ära noch ab und an Schmuddel-TV schaute, fand man noch nichts dabei, dass ein(e) Lilo Wanders „liebe Sünde“ moderierte, das passte ja auch irgendwie – äh ne, „Wa(h)re Liebe“ war das, „Liebe Sünde“, das war das rallige Negerweib Mo Asumang, die heute „seriöse“ Anti-Nazi-Dokus macht („Auf der Suche nach dem Arier“ – oder so) . Mittlerweile entstehen unter Federführung der LBQT-Lobby Broschüren mit Handlungsanweisungen für Kindergartenpersonal, nach denen Vierjährige, die sich angeblich den Penis abschneiden wollen, in ihren Plänen bestärkt werden sollen. Irgendwie neigt das alles dazu, ins völlig maßlose überzudrehen. Mit irren Gleichzeitigkeiten, wenn anderweitig das inhumane US-Sexualstrafrecht importiert wird, das neue Möglichkeiten zur Sanktionierung des Sexualverhaltens, auch von Jugendlichen untereinander, eröffnet, oder wenn mit der „Nein heißt nein“-Regelung der Willkürjustiz Tür und Tor geöffnet wird. Wenn von „Rechten“ über die „Sexualisierung“ lamentiert wird, ist das nur eine Seite der Medallie.

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      1. Schildbürger

        Jetzt wo du es sagst, jetzt weiß ich auch wieder wo ich die Mulattentante herkannte als ich die „Arierdoku“ gesehen habe… man war ja auch mal jünger und hat sich nachts an den Fernseher geschlichen wenn die Schmuddelsendezeit war. Ich war da sicher auch kein Kind von Traurigkeit, hihi.

        Stimmt schon, solche ich nenne das jetzt mal „Exzentriker“ gibts überall.
        Die gibts auch sicher nicht erst seit gestern.
        Diejenigen die aber der politischen Agenda dienen werden aber ganz massiv ins Rampenlicht gerückt und als Vorbilder, „progressiv“ oder sonstwas dargestellt.
        Wie gesagt, was früher mal Schmuddel war ist heute angeblich normal.
        Kam halt spät nachts im Fernsehen, die Leute mit gewissen Neigungen hatten ihre Hinterhofkaschemmen und Ähnliches.
        Heute leben die ihre Neigungen auf offener Straße oder sogar zu besten Sendezeiten aus und werden dafür noch belohnt.

        Wenn man sich gewisse Pläne wieder ins Gedächtnis ruft passt das aber wiederum sehr gut zur Verschärfung der Gesetze. Die sind ja praktisch ausschließlich auf heterosexuelle Männer (vermutlich auch bevorzugt weiße) gemünzt.
        Dazu die ständige Darstellung dass Familien so grauselig gefährlich sein sollen, und so weiter.
        Nicht dass es keine häusliche Gewalt gibt, aber das ist mal wieder ein schönes Beispiel medialer Doppelmoral. Da wird jeder Fall medial ausgeschlachtet bis zum Gehtnichtmehr, in gewissen anderen Kontexten sind es immer nur „Einzelfälle“…

        Dass die den Kram schon kleinen Kindern andrehen wollen ist der absolute Gipfel.
        Das Problem ist da insbesondere dass das bei Kindern besonders gut gedanklich hängenbleibt.
        Ich kenne das Gefluche von Lehrern die z.B. mit den Auswirkungen von „Schreiben nach Gehör“ nach der Grundschule konfrontiert werden nur zu gut.
        Von daher will ich nicht wissen was das für Auswirkungen hat.

        Hab da mal eine ÖR-Doku drüber gesehen bei der es mir fast die Zehennägel hochgerollt hat. Was da für Gestalten Kindern ihr eigenes Lebensbild aufdrücken wollen…
        Ein Standardwerk zur „Sexualerziehung“ (wenn ich das schon höre… brrr) ist laut dieser Doku übrigens von einem Typen namens Helmut Kentler, der unzweideutig ans pädophile grenzende Positionen vertreten hat.

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      2. So sehr ich sein Wirken mit „Burzum“ schätze, aber der Mörderpsycho Varg ist natürlich auch ein Vollfreak, da ändert auch nichts dran, dass er mit seinem froschfressenden Mördergroupie ein paar „arische“ Bälger gezeugt hat. Aber immerhin etwas, der selige Willam L. Pierce hat das mit seinen slavischen Importbräuten nicht hingegkriegt, dafür darf er jetzt im Schwertarsch bzw. bei MORGENWACHT ewig für die weiße Rasse weiterleben. Und dieser „Donovan“ und sein Hinterlader-Kult: einfach nur PRICELESS! 😀

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  29. „Ein Standardwerk zur „Sexualerziehung“ (wenn ich das schon höre… brrr) ist laut dieser Doku übrigens von einem Typen namens Helmut Kentler, der unzweideutig ans pädophile grenzende Positionen vertreten hat.“

    Der Kentler ließ auch tatsächlich obdachlose Jungs aus dem Strichermilieu bei bekannten Homo-„Pädos“ unterbringen. Das es da zum Sex kam, war Teil des Programms und wurde vom Meister ausdrücklich gutgeheißen. SchülerInnen dieses Herrn sind auch heute noch aktiv, eine besonders emsige ist eine universitäre Gender-Lesbe namens „Tuider“ oder so. Die spricht sich dafür aus, schon Kinder in ihrer sexuellen Orientierung bewusst zu „verunsichern“ und für Pornos im Unterricht, latürnich nur wenn die Kinder nachfragen, weil die sich sowas eh ansehen würden, womit sie allerdings nicht unrecht hat. Also ich find die Ansätze des Herrn Kentler, die Auswüchse an der Odenwaldschaldschule und ähnliches nicht gerade prickelnd, um es gelinde auszudrücken, und davon, Kinder in ihrer „sexuellen Identität“, soweit sie überhaupt eine haben, lol, zu „verunsichern“ halte ich erst recht gaaar nix. Allerdings vertrete ich insgesamt, was diese Themen betrifft auch eher liberale Standpunkte und bin der Ansicht, dass man da zu Zeiten des Wirkens eines Herrn Kentler insgesamt noch besser drauf war – wie gesagt: Auswüchse. In den 80ern begann dann die Implemantation von Kinderschänder-Memen, Moralpanik und eines richtiggehenden Hexenwahns, der mit dem berechtigten Anprangern von Methoden eines Kentler und Konsorten nichts zu tun hatte – „Mißbrauch mit dem Mißbrauch“ sage ich da nur. Das fing in den USA an, wurde vom CIA im Zusammenspiel mit Radikalfemanzen und klerikalen Hardlinern ausgebrütet und dann nach Deutschland importiert, wo es in den 90ern zu irrwitzigen Prozessen und regelrechten Hexenjagden auf Unschuldige kam, zu denen sich, im Gegensatz zu dem ganzen Pizzagate- und Ritual-Abuse-Müll, nur noch wenig findet, was für sich spricht.

    Merke: Über starke Empfindungen, insbesonders wenn es um Kinder u.ä. geht, sowie über Kontrolle und Disziplinierung der Sexualität, lassen sich die Massen lenken, und das ist wohl auch die Absicht!

    Wollte das schon länger mal ausführen, aber man kommt ja ssuu nüscht.

    Und heute hat man halt diese irren Gleichzeitigkeiten. Da soll der vierjährige Murat Prinzessin spielen und die Kentler-SchülerInnen wollen Kinder sexuell verunsichern, während andererseits das Sexualstrafrecht schleichend der US-Willkür angeglichen wurde, mit Möglichkeiten, die Sexualität von Jugendlichen wie Erwachsenen willkürlich zu sanktionieren. Mittlerweile ist die Staatsanwaltschaft verpflichtet, jeder anonymen Behauptung, xy sei ein „Kinderschänder“ nachzugehen (was allerdings auch dolle Möglichkeiten der Rache eröffnet, hehe), Fotos vom nackten Nachwuchs im Planschbecken können einem die Existenz ruinieren, Akte von 16-Jährigen sind Kinderpornographie, ein(e) Jugendliche(r) der/die erotische Selfies von sich verschickt, kann rein rechtlich wegen Verbreitung von „Kinderpornographie“ belangt werden! An anderer Stelle haben wir eine Nein-heißt-Nein-Gestzgebung, wonach jede, die ihrem Lover eins auswischen will, einfach hinterher behaupten kann, sie habe vorher „Nein!“ gesagt, also „Vergewaltigung!“ während das Treiben der primitivkulturellen Import-Sexualschergen kleingeredet wird und dafür sorgt, dass sich auf den Straßen eine islamoide Sexualmoral durchsetzt (wer will schon mit freizügiger Kleidung die „Männer“ aufstacheln oder gar deren religiöse Gefühle verletzen?) und Femanzen, Pfaffen und Islamlobby gemeinsam gegen Nacktheit im Straßenbild, also z.B. pöööse „sexistische Werbung“ vorgehen! Aber was schreib ich, man muss ja nur nach Schweden sehen, das war schon vor Jahren die Blaupause dieses ganzen Irrsinns!

    Ach ja, als die Runde machte, dass das muselmanische Importprekariat auch Kinderbräute mit im Schlepp hatte, wurde, nachdem zunächst von den Propaganda-Schmierlappen wie Klaus Klebrig Verständnis und Toleranz dafür eingefordert wurde, das doch kurzerhand verboten und damit auch die bestehende deutsche Rechtslage gekippt, wonach man hier unter bestimmten Voraussetzungen auch schon mit sechzehn heiraten durfte. Jetzt hat aber der Bundesgerichtshof das Verbot der unter dem gültigen Scharia-Recht z.B. in Syrien eschlossenen Musel-Ehen für verfassungswidrig erklärt! Wohlgemerkt: nur das, und nicht etwa das Aushebeln der deutschen Gesetzgebung für Heiraten ab sechzehn. Also wider mal zweierlei Maß, davon abgesehen, dass das afroarabische Prekariat bei ausreichendem Massendruck eh einfach macht was es will, siehe auch Bigamie und überhaupt.

    Hier nur noch was zum Beginn der von oben implementierten Kinderschänderpanik und Hexenjagd hierzulande. Wobei das natürlich viel zu kurz greift, das waren nicht nur ein paar unfähig-debile Juristen und Ermittler und ein paar durchgeknallte Feministinnen. Das hatte alles Methode und war in den USA vorher schon auf´s Exempel durchexerziert worden:

    Prozessbeginn: 13. 11. 1992, Prozessende: 16. 05. 1995, Anklage: sexueller Missbrauch von über 55 Kindern, 120 Verhandlungstage, 120 Zeugen, 5 Gutachter, Beweismittel: keine.

    Debile Staatsjustiz und Satrapengewerbe, dokumentiert in Raten:

    Kot mit Ketchup — 1993

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13683329.html

    Mißbrauch der Strafjustiz -1995

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-9184337.html

    Blind die Blinden angeführt – 1995

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-9185859.html

    Verschüttete Wahrheit

    https://www.focus.de/politik/deutschland/sexueller-missbrauch-verschuettete-wahrheit_aid_152920.html

    Die Hexenjägerinnen — 1996

    http://www.spiegel.de/spiegel/spiegelspecial/d-8955202.html

    Giftiges Klima – 1998

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-8001907.html

    —–

    Jaja, der Spiegel. Aber das ist nix mit Relotius, das Blatt hat damals tatsächlich noch am ausführlichsten über diese Fälle berichtet, wenn auch verkürzt und verharmlosend.

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  30. Schildbürger

    Bin grade etwas kurz angebunden, hab die nächsten Tage viel um die Ohren..
    Ausführlichere Antwort folgt später.
    Stimmt schon, der Missbrauch des Missbrauchs ist ganz speiziell bei solchen Verbrechen wie Vergewaltigung und Kindesmissbrauch die üblicherweise allgemein sehr emotional aufgenommen werden aber nicht immer leicht nachzuweisen sind ist problematisch.

    Der Fall Kavanaugh in den USA in jüngerer Zeit, ein Beispiel. Da hat das angebliche Opfer in der Anhörung gelogen wie gedruckt, und die hiesige Presse hat sich nicht entblöden lassen die im Nachhinein immer noch als „mutig“ und so weiter darzustellen.

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  31. Kein Problem, Schildi, alles kann nichts muss. Wahrscheinlich werde ich in nächster Zeit aus diversen Gründen auch netzmäßig etwas kürzer treten müssen.

    Jemand durch üble Nachrede aus dem Rennen zu kegeln war schon immer gebräuchlich und die US-Sexualhölle gibt mit Hysteriekampagnen wie Meetuuu einen ausgezeichneten Nährboden dafür ab. Die Sache, die ich meine, geht über das Diskreditieren einzelner Personen, wie etwa Kavanaugh, aber weit hinaus. Man könnte es als Angriff auf gesellschaftliche Freiheiten und das Rechtssystem durch implementiertes Irresein definieren, die Parallelen zum Hexenwahn sind keinesfalls zufällig.

    Der Montessori-Fall war ein Präzedenzfall in der BRD. Der betreffende, unschuldige Erzieher in der KITA war politisch so bedeutungslos wie eine Laborratte oder ein humanoides MK-Ultra-Versuchskaninchen, nach dem in Knast und Klapse auch kein Hahn kräht. Man muss sich das mal vorstellen: Das fing damit an, dass sich ein Junge zu Hause nicht Fieber im Po messen lassen wollte, dann tauchten irgendwann mal die Missbrauchsbeauftragten von „Zartbitter“ oder „Wildwasser“ auf (dass das Ganze für die keine Konsequenzen hatte und es diese Einrichtungen/Organisationen immer noch gibt, sagt ne Menge) die Hexenjäger-Leitfäden und Fragebögen nach US-Vorgabe sowie anatomische Puppen mit sich führten, mit denen sie die Kinder „spielen“ ließen, während sie ihnen Suggestivfragen stellten. So blieb es dann zum Schluss nicht mehr dabei, dass EIN Erzieher mit 40 Kindern kophrophile Orgien durchgezogen haben soll, nein, es gab auf einmal unterirdische Gänge zwischen der KITA, dem Friedhof und dem Leichenschauhaus, wo angeblich nächtens schwarze Messen (mit den Kindern!) durchgezogen wurden, während tagsüber ganze Busladungen mit Pädo-Touristen zum angeblichen Kinder-Puff gekarrt wurden – alles, wohlgemerkt, unter der Regie und Täterschaft EINES einzigen Erziehers!

    Immerhin war die BRD so weit Rechtsstaat, dass es dem Gericht am Ende doch zu bunt wurde und das Verfahren letztlich kippte, nachdem Psyche und Existenz des Angeklagten vernichtet und das entsprechende Mem in der Welt war. Siehe Video oben, wo im Kommentarbereich immer noch welche Mauscheln, dass da „schon was war“ und überhaupt.

    Dieser Münsterraner Montessori-Prozess hatte seine Vorläufer, wie gesagt, in den USA. Dort zuerst im sogenannten McMartin-Prescool-Case anfangs der 80er. Die MacMartin-Prescool war eine sogenannte Daycare-Einrichtung für Vorschulkinder. Hier wurde unter Federführung von Gestalten wie Joy McFarlane, eine Radikalfemanze mit mutmaßlichen Dienst-Connections, und Psycho-Inquisitoren wie David Finkelhor, für den man das selbe annehmen kann, eine wahnsinnige Hexenjagd auf Betreiber und Angestellte inszeniert, in der zum ersten Mal sämtliche Register gezogen wurden, die in späteren Verfahren, wie dem Münsterraner Fall, zum Tragen kamen, nur in einem noch viel gewaltigeren Rahmen:

    Die Missbrauchsvorwürfe an der McMartin-Vorschule betrafen hunderte Fälle angeblichen satanistisch-rituellen Missbrauchs von Kindern an einer Vorschule in Manhattan Beach (Kalifornien) in den 1980er Jahren. Der Prozess um die Vorwürfe zog sich von 1987 bis 1990 hin und war der längste und teuerste Strafprozess in der Geschichte der Vereinigten Staaten. Alle Angeklagten wurden freigesprochen.

    (Wiki)

    Unfassbar, dass der Monster-Hexenprozess sich über drei Jahre hinziehen konnte, obwohl die Angeklagten und die Verteidigung immer wieder darauf hinwiesen, dass eine bloße Inaugenscheinnahme der Einrichtung für jeden deutlich machen würde, wie haltlos die Vorwürfe der Anklage wären, wie etwa, dass man die Kinder für die angeblichen Sexorgien und Pornodrehs eingeschüchtert und gefügig gemacht habe, indem man ihnen gedroht hatte, sie den (angeblich in einem Käfig auf dem Schulgelände gehaltenen) Löwen vorzuwerfen oder vor ihnen Pferde mit einem Baseballschläger(!) erschlagen habe. Latürnich durften auch unterirdische Gänge und Gewölbe nicht fehlen. Trotz dieser unglaublich schwachsinnigen Anklagepunkte wurden die Angeklagten verurteilt und inhaftiert, dann aber doch als unschuldig entlassen. Für die Hexenjäger hatte das alles keine Konsequenzen.

    Diese von oben implementierten Hexenjagden, denen etliche weitere in dem Stil folgten, sind meines Erachtens nach die Grundlage für die ganze „Ritual-Abuse-Nummer“ und ähnliches. Dass die Angeklagten unschuldig waren änderte nichts daran, dass dadurch bestimmte Meme erfolgreich implementiert werden konnten, die zum Abbau bürgerlicher Freiheiten und der Ablenkung und Angststeuerung des Dummviehs sehr nützlich sind. Dieser ganze Shit mit „Höllenleben“ und so beruht ausschließlich auf solchem Müll, mit ein paar daherfabulierenden Pychotanten als nützlichen Idioten und Komparsen. Und natürlich wurden für „Pizzagate“ solche Mechanismen genutzt, zu welchem Zweck auch immer – forcierte Polarisierung, Formierung des Trump-Lagers hinter dem Idol durch „Villification“ von Hillary etc. etc. – Psy Op eben. Ganz sicher jedoch war und ist „Comet Pingpong“ kein Kinderbordell und in den Podesta Mails ging es tatsächlich um Dominos, Käsepizza und ähnliche eher jugendfreie Dinge, soviel zum Aufhänger für die ganze Sache. Aber dem Dummvolk kann man ja alles erzählen, sogar dass mit Kinderpornos der große Reibach im Internetz gemacht werde und so, hahaha.

    Wobei ich ja keineswegs in Abrede Stelle, dass es nicht tatsächlich unfassbare Perversitäten in gewissen elitären Kreisen gibt, siehe auch Fall Dutroux. Aber auch hier und noch deutlicher bei Jimmy Saville, mischt sich eben der typische Bullschitt rein – spätestens wenn Katakomben, Fackeln und Kapuzen mit von der Partie sind, sollte sich zumindest ansatzweise Skepsis einstellen.

    McMartin-Prescool – etwas ausführlicher:

    https://en.wikipedia.org/wiki/McMartin_preschool_trial

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  32. Der Unterschied zwischen gewöhnlichen Schmutzkampagnen a la Kavenaugh und diesen von oben implementierten „Satanic-Ritual-Abuse“- Memen dürfte sein, dass bei ersterem Kinkerlitzchen großartig aufgebauscht oder auch Dinge frei erfunden werden, aber alles ist noch von der Art, dass es tatsächlich stattgefunden haben könnte. Bei letzterem ist es mit System so angelegt, dass sich auf kurz oder lang Unglaublichkeiten drunter mischen, die die Grenzen des (menschen-)möglichen sprengen, sehr deutlich im MacMartin-Prescool- wie im Münsteraner-Montessori-Prozess. Dies ist auch eine wesentliche , aber bei weitem nicht die einzige Gemeinsamkeit mit dem „Hexenwahn“. Die unschuldigen Angeklagten sind dabei nur Mittel zum Zweck, es geht um eine Veränderung der gesellschaftlichen Stimmung und des kollektiven Bewusstseins in eine bestimmte Richtung. Selbst wenn sich irgendwann alles in Luft auflöst, so sind die Geschichten Selbstläufer und erfüllen ihren Zweck. Sieht man ja schon daran, wie viele Satanspanik-Videos es gibt und nur sehr wenig in dieser Hinsicht kritisches. Auf Utube findet man reichlich Videos darüber, dass das mit der MacMartin-prescool doch real gewesen wäre, aber nur ein Video über den Münsterraner-Montessori-Prozess, eben das da oben.

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  33. Schildbürger

    Melde mich zurück.
    Wieder mal eine Erweiterung meines persönlichen Fensters, diese Prozesse, sowohl hiesige als auch übern Teich waren mir bis dato unbekannt.

    Ganz allgemein würde ich aber vertreten dass wenn mit Missbrauchsvorwürfen Schindluder getrieben wird dann sollte man nicht zu argwöhnisch gegenüber Missbrauchsvorwürfen werden, sondern schlichtweg an der Forensik feilen um wirkliche Straftäter ihrer gerechten Strafe zuzuführen.
    Dazu gehört mmn. auch gegebenenfalls entsprechende Sanktionen gegenüber Falschanschuldigern in Betracht ziehen, in welcher Form auch immer.

    Genereller Eindruck meinerseits, der Mensch neigt zur Mystifizierung.
    Was er nicht versteht, das ist eben irgendwie „göttlich“.
    Dass in der heutigen Welt sich die Dinge zum Argen wenden ist wirklich offensichtlich, ganz speziell in weißen Nationen, und das schöne Bild dass die Medien zeichnen ist nix als Fassade.
    Da wundert es mich nicht allzu sehr dass im, ich nenne es mal kritischen Lager irgendwelche Hirngespinste entstehen.
    Wie war das, wer einmal die rote Pille geschluckt hat, der kann sie nicht wieder ausspucken.
    Wie jeder Einzelne sie verträgt zählt denke ich eher.
    Und da geht leider oft genug die klare Sicht flöten.

    Da sind solche die generell alles was gelehrt wird generell als falsch ansehen, als Beispiele Flacherdler und Kreationisten, da gibt es diejenigen die ernsthaft glauben dass Geheimdienste magische Kräfte besitzen und mal eben ganze Stadtteile ohne dass es jemand merkt lahmlegen um ein gestelltes Attentat zu inszenieren, Libertäre, Kulte um längst verstorbene Personen, Astrokram, NGM, vegane Germanen und wasauchimmer.
    In dem Wust mutet der von dir so geschmähte Varg Vikernes noch verhältnismäßig geistig gesund an, und ganz ohne mit dem annähernd vollständig d’accord zu gehen ist z.B. seine Sicht dass der Zug die moderne Welt nochmal zu retten abgefahren ist zumindest mal nachvollziehbar.

    Das ist so ein Knackpunkt, es gibt nur eine Wahrheit. Und die wird einem niemand auf dem Silbertablett servieren, selbst wenn er es wollte.
    Beispiel, wenn ein Vikernes und Konsorten „Sch… Beta-Männer!“ ruft, dann ruft der Chor zurück „Ja! Sch… Beta-Männer!“.
    Die noch treffendste Kategorisierung menschlichen Zusammenlebens die ich gehört und mit meinen Beobachtungen abgeglichen habe war von einem ansonsten völlig wirren Sozialwissenschaftler, wonach es sich eher so verhält dass es Alphas (grob Anführer), diejenigen die folgen (Gammas), Außenseiter (Omegas) und die Kritiker und Beobachter (Betas) gibt.
    Ich ah so den Eindruck dass es wesentlich einfacher ist zu erkennen was nicht stimmt als zu erkennen was stimmt.

    Zurück zu Pizzagate, ich hab keine Ahnung ob da was dran ist oder nicht.
    Zu wenig wirklich Belastbares, so sehr einem die E-Mails komisch vorkommen mögen.
    Wenn ich versuche das nüchtern zu betrachten, fals da etwas dran gewesen sein sollte, dann wird man spätestens seitdem das hysterische Gekreische losgegangen ist vermutlich keinen wirklich verwertbaren Beweis mehr dafür finden falls es sie jemals gegeben hat.
    Aber wie gesagt, wer um solche Neigungen bei Anderen neigt, der hat sie an den Eiern.
    Das erklärt tote Zeugen und schleppende Strafverfolgungen in anderen Fällen.
    Da braucht man nicht in Spekulationen zu verfallen.
    Auch wenn es durchaus belegte Fälle wie Bathory oder de Rais gibt, da ist zu viel im Dunkeln.

    Den Kavanaugh-Fall hab ich deswegen erwähnt weil das wieder so eine bei näherem Blick offensichtliche mediale Täuschung ist.
    Ich hab mir die Anhörung wirklich reingezogen (nicht zur Gänze, das ist viel zu lange), aber das was ich gesehen habe hat mir gereicht.
    Die Medien bauen vor Allem auf die Gutgläubigkeit und Bequemlichkeit ihrer Leser.
    Wobei die Bequemlichkeit nicht unbedingt abwertend gemeint ist, mit dem Versuch sich ein etwas genaueres Bild zu machen kann man endlos viel Zeit verbringen.

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  34. „Ganz allgemein würde ich aber vertreten dass wenn mit Missbrauchsvorwürfen Schindluder getrieben wird dann sollte man nicht zu argwöhnisch gegenüber Missbrauchsvorwürfen werden, “

    Schon. Aber diese speziellen Fälle sind mehr als einfach nur „Schindluder“.

    „sondern schlichtweg an der Forensik feilen um wirkliche Straftäter ihrer gerechten Strafe zuzuführen.“

    Eben darum geht es ja nicht! Es wurde eine regelrechte Kinderschänderhysterie herangezüchtet, unter anderem um einer Willkürjustiz den Weg zu ebnen. In den genannten Prozessen wurden jegliche Regeln der Forensik und der Ratio im allgemeinen auf den Kopf gestellt. Bei den berüchtigten „Wormser Prozessen“, die mindestens einen Suizid zur Folge hatten und letztlich in Freisprüchen mündeten, hatte man die Kinder ihren Familien weggenommen und in einem Heim, sog. „Spatzennest“, lol, untergebracht, das von einem echten Pädo betrieben wurde, dem die Kinder dort dann ausgeliefert waren.

    „Dazu gehört mmn. auch gegebenenfalls entsprechende Sanktionen gegenüber Falschanschuldigern in Betracht ziehen, in welcher Form auch immer.“

    Wie gesagt, charakteristisch für die Hexenjägerprozesse ist, dass die Ankläger und Inquisitoren stets straffrei ausgehen. Der gezüchtete Kinderschänderwahn hat das hiesige Sexualstrafrecht ein gutes Stück in Richtung US-Willkürjustiz umgekrempelt, in diese Kerbe schlagen auch Reformen wie das „Nein-heißt-Nein“-Gesetz, das Willkür und Falschbeschuldigungen Tür und Tor öffnet.

    Und ja, aus diesen schändlichen Hexenjagden saugt die ach so kritische alternative Wahrheitsszene nach wie vor Honig und klebt dabei voll auf dem Leim. Ist „Pizzagate“ „real“? Real ist auf jeden Fall, dass in den USA ein 18 Jähriger, der eine 17 Jährige auf einer Party küsst, lebenslang als „Sexual Predator“ öffentlich gelistet und dazu verdammt werden kann, außerhalb der Gesellschaft zu leben. Letzteres wird dadurch bewirkt, dass er zu Schulen, Kindergärten, Spielplätzen etc. einen dermaßenen Sicherheitsabstand einzuhalten hat, dass ihm das Wohnen und Leben in Städten und Ortschaften quasi verunmöglicht wird.

    Und, ach ja, die Bullizei konnte dem Vieh echt das Märchen verkaufen, dass der Kampf gegen Ginderborno im Internet eigentlich längst verloren sei, Ginderborno wäre der Milliardendeal, die Goldgrube schlechthin. Um die Kinder zu retten bräuchte es noch mehr Überwachung, wer möchte da schon widersprechen? Haha, alles Lüge. Wenigstens sind die saublöden Banner mit Teddybärchen und „Netz gegen Kinderporno“ in der Versenkung verschwunden. Die entsprechenden Chargen hätten sich gleich „Ich bin ein Vollidiot!“ auf die Stirn tackern sollen. „Netz GEGEN Kinderporno“ hätte allenfalls Sinn ergeben, wenn man gegen „Netz FÜR Kinderpono!“ angetreten wäre, aber woher nehmen wenn nicht stehlen?!^^

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    1. Schildbürger

      Stimmt schon.
      Das Problem ist da denke ich in der modernen Juristerei zu verorten, bei der es nicht um die Wahrheit geht, sondern nur darum Prozesse zu gewinnen und wo es mehr um Formalien geht (ein halbherzig hingerotztes „dudmirleid“ als strafmildernde Reue z.B., oder ungültige Beweise weil sie illegal zutage gefördert wurden.
      Wer genug Geld hat um sich geschickte Winkeladvokaten zu leisten ist besser raus.
      Staatsanwälte und Richter sowieso, deren Verfehlungen werden nicht nur nicht belangt, sondern auch von der Staatskasse getragen.
      Wie das wohl aussähe wenn z.B. Richter für grobe Fehlurteile ihren Posten räumen müssten, oder staatsanwälte Prozesskosten bei verlorendem Fall selber tragen müssten… wer weiß, wer weiß. Da wäre so ein offenkundiger Mist wie die Wormser Prozesse (kurz mal nachgeschlagen, die Richter, Staatsanwälte und die Hilfsorganisationen hatten da nicht wirklich einen Nachteil davon).
      Der moderne Rechtsstaat ist eher ein Juristenstaat. Denn wer kontrolliert eigentlich die Justiz?
      Keiner. Politiker kann man wenigstens auf dem Papier noch abwählen. Bei Richtern, Staatsanwälten und so weiter sieht das schwieriger aus.
      Das ganze System gehört dringend reformiert.
      Die Forensik ist ja heutzutage schon recht gut aufgestellt, aber wenn sie wie in deinem Beispiel ignoriert wird und derjeige der sie ignoriert keinerlei Konsequenzen hat, dann ist da schlichtweg was faul im System.
      Was wirklich frustrierend heutzutage ist, diese unfassbar schafige Gläubigkeit vieler Leute in die Justiz. Als seien Juristen so was wie unfehlbar, weil auf dem Papier ja unabhängig.
      Wie war das, Protestschild gegen die Umwidmung eines Parks in eine Asylunterkunft. „Keine Abholzung ohne richterlichen Beschluss“. Da langt man sich doch an den Kopf…

      Was die modernen Hexenverfolgungen angeht, vielleicht ist das was in der Richtung von wegen wenn man den großen Stinkstiefel nicht bekommen kann, dann lass den Frust an jemandem aus der sich schlechter wehren kann.
      Wie die zig Anekdoten von Polizisten die den aufgestauten Frust wegen ständig wieder freigelassenen Kriminellen dann z.B. bei der nächsten Verkehrskontrolle rauslassen.
      Wenn da Leute rumlaufen die öffentlich Kinderschänderei propagieren und dafür nicht belangt, sondern im Gegenteil noch auf gut bezahlten Posten verbleiben (Cohn-Bendit, Beck, …) oder ein Kentler schalten und walten konnte ohne dass ihn jemand dafür belangt hätte, dann weckt das möglicherweise solchen Frust.
      Beileibe nicht als Entschuldigung für solche Leute gemeint, wer meint seinen Frust so abzubauen der ist ganz speziell in einer gewissen Machtposition schlichtweg fehl am Platze, als eher ein Versuch nachzuvollziehen was so jemanden umtreibt.

      Das große Problem bei jeder Art menschlichen Zusammenlebens, irgendwelche Kolatteralschäden wird es immer geben.
      Die heutigen Linken geben das ja zwischen den Zeilen ja recht unumwunden zu.
      Mordopfer durch Zuwanderung sind für die auf dem Weg zum multibunten Utopia verschmerzbare Verluste. Zitat R. Habeck in einem Interview auf die Frage nach dem Islam: „Spannungen, aber eine bunte Gesellschaft“.
      Ich gehe auch mal davon aus dass die Mehrheit der Roten und Grünen nicht pädophil sind (auch wenn bei letzteren eine auffällige Häufung besteht), und dass Missbrauchsfälle in staatlichen Einrichtungen nicht unbedingt gutgehießen werden, sondern eher als Beifang auf dem Weg zur totalen Kontrolle über die Kinderbetten.

      Solche Leute sind wohl eher rücksichtslose Machtmenschen die der Meinung sind alles muss durch ihre eigenen Hände laufen. Dafür gehen die sprichwörtlich über Leichen.

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      1. Das ganze System gehört dringend reformiert.
        Die Forensik ist ja heutzutage schon recht gut aufgestellt, aber wenn sie wie in deinem Beispiel ignoriert wird und derjeige der sie ignoriert keinerlei Konsequenzen hat, dann ist da schlichtweg was faul im System.
        (…)
        Was die modernen Hexenverfolgungen angeht, vielleicht ist das was in der Richtung von wegen wenn man den großen Stinkstiefel nicht bekommen kann, dann lass den Frust an jemandem aus der sich schlechter wehren kann.

        Die von mir hier angeführten modernen Hexenjagden betreffend ist das kein Problem, dessen Ursachen im Justizapparat selbst liegen. Es handelt sich um was von außen implementiertes, bei dem es auch nicht darum geht, irgendwelche tatsächlichen Verbrechen aufzuklären oder Unfähigkeiten zu kompensieren. Das Justizsystem funktionierte in den USA und Deutschland immerhin noch so weit, dass ab einem bestimmten Punkt das Verfahren nicht mehr zu retten war und die Irrationalität von allem offen aufgeflogen ist. Dass aber vor einem deutschen Gericht im ausgehenden zwanzigsten Jahrhundert überhaupt über den Massenmissbrauch durch einen einzigen Mann in einer Kita verhandelt wurde, dem es gelungen sein soll, unbemerkt von den Kollegen, Eltern etc. mit 40-50 Kindern koprophile Orgien zu veranstalten, desgleichen schwarze Messen im örtlichen Leichenschauhaus und auf dem Friedhof, beides angeblich mit geheimen Gängen mit der Kita verbunden, während auch noch Busladungen von Pädosextouristen die Kita heimsuchen, ist die eigentliche Ungeheuerlichkeit, die die Pizzagate-Fantasien weit in den Schatten stellt. Dass die HexenjägerInnen von „Zartbitter“ und „Wildwasser“, die mittels Suggestivfragebögen und anatomischen Puppen nach US-Vorgaben diese „Informationen“ aus den Kindern herausgekitzelt haben wollen, straffrei ausgingen, spricht für sich, ebenso wie dass die Fälle in der Versenkung verschwunden sind. Letzteres ändert nichts daran, dass das Ziel erreicht wurde, nämlich dazu beitzutragen, eine sexualfeindliche Missbrauchshysterie in die Gesellschaft zu tragen, die vorher wesentlich entspannter mit dem Thema umgegangen ist. Die dabei angewandten Methoden der Hexenjagd und der suggestiven Irreführung der Öffentlichkeit wurden wohl auch auf andere Bereiche ausgeweitet, so konnte man diese systematisch irrationale Art der Verfahrensführung teilweise auch im NSU-Prozess beobachten, dass man mehrfach ebenso mit Kindesmissbrauch zu kontaminieren versuchte (einer der Uwes soll einen Jungen vergewaltigt haben, Zschäpe hatte angeblich Kinderpornos auf dem PC, dann noch die ultrapeinliche Aktion mit Böhnhard-DNA an den toten Peggy-Knochen).

        Btw.: Diese Hexenprozesse waren nur die irrwitzige Spitze einer breit angelegten Hysterie- und Moral-Panic-Kampagne, wie die Schlagzeilen aus dieser Zeit verdeutlichen:

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      2. Das große Problem bei jeder Art menschlichen Zusammenlebens, irgendwelche Kolatteralschäden wird es immer geben. Die heutigen Linken geben das ja zwischen den Zeilen ja recht unumwunden zu. Mordopfer durch Zuwanderung sind für die auf dem Weg zum multibunten Utopia verschmerzbare Verluste. Zitat R. Habeck in einem Interview auf die Frage nach dem Islam: „Spannungen, aber eine bunte Gesellschaft“.

        Jaja, die „Linken“ wieder mal , aber egal. Hatte eben erst wieder hinter feindlichen Linien ein virtuelles Scharmützel mit Prachtexemplaren der von Schildi beschriebenen Sorte Möhnntsch, wie man die auch nennen mag. Erscheint mir dokumentationswürdig, deshalb danke, Schildi, für die Inspiration.

        Btw.: „Feindliche Linien?“ Es gibt einklich für mich keine Linien, die ganze Welt ist mein Feind, deshalb könnt ihr mich auch ruhig Ismael nennen!

        ALL HAIL TO THE REAPERS OF HOPE !!!

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  35. Echter Missbrauch:

    Greta Thunberg

    Greta Thunberg [greːta tʉːnˌbærj] (* 3. Januar 2003) ist eine schwedische Klimaschutzaktivistin. International erlangte sie Beachtung und fand Nachahmung in ihrem Einsatz für eine radikale Klimapolitik.[1][2][3] Thunberg wurde wiederholt für ihr Engagement ausgezeichnet. Sie gilt laut Süddeutscher Zeitung als „Galionsfigur der Klimaschutzbewegung“.[4] Unter anderem nahm die Zeitschrift Time Thunberg wegen ihres Klimaschutz-Engagements in die Liste der einflussreichsten Teenager des Jahres 2018 auf.[5]

    Greta Thunberg ist die Tochter der Opernsängerin Malena Ernman und des Schauspielers Svante Thunberg.[1] Nach eigenen Angaben beschäftigte sie sich im Alter von acht Jahren erstmals mit dem menschengemachten Klimawandel und begann ihr Klimaschutzengagement zunächst damit, zur Energieeinsparung im Haus die Beleuchtung auszuschalten. Später beschloss sie, nicht mehr zu fliegen und sich vegan zu ernähren, ebenso überzeugte sie ihre Familie davon.[4][6] Im Alter von 11 Jahren wurde sie durch die Beschäftigung mit dem menschengemachten Klimawandel depressiv und hörte auf zu sprechen und zu essen. Anschließend wurden bei ihr das Asperger-Syndrom, Zwangsstörungen sowie selektiver Mutismus diagnostiziert.[7][8] Später begann sie sich aktiv öffentlich für Klimaschutz einzusetzen.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Greta_Thunberg

    Aha, das Asperger-Syndrom soll sie also indirekt durch den Klimawandel, bzw. die vielen schlechten Nachrichten und die Beschäftigung damit bekommen haben? Hört sich zumindest fast so an! Keine Rede von Schindluder und Missbrauch mit der kindlichen/jugendlichen Autistin, nicht zuletzt durch die abgefuckten Eltern!

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    1. Schildbürger

      Völlig richtig.
      Mädchen mit geistiger Störung wird von der Kirche des menschengemachten Klimas als Galionsfigur benutzt, und die Eltern sonnen sich in den Strahlen des Ruhms die zu ihnen durchscheinen.
      Ist wohl ein ähnliches Kaliber wie irgendwelche Kinder-Misswahlen, oder das Mädchen mit dem dämlichen Krokodillied vor ein paar Jahren.
      Vielleicht irgendeine Art völlig überzogener Stolz auf den Nachwuchs, wie ihn wohl jedes Elternteil verspürt wenn der Junior eine gute Note oder ein Sprtabzeichen mit anch Hause bringt…

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      1. Das geht latürnich auch über die verkommenen Eltern hinaus und zeigt, wie man Kinder und Jugendliche im Sinne einer politischen Agenda instrumentalisiert. natürlich ist es auch eine Variante der Moralerpressung und des Teile und Herrsche, indem Jung gegen Alt in Stellung gebracht wird. Dem Vieh soll verklickert werden, dass diese Greta Thunberg eine Bewegung ins Rollen gebracht haben soll, wonach die Kids jetzt aus eigenem Entschluss und in Folge eigenen Nachdenkens die Schule für das Klima und die Zukunft schwänzen würden. Auch hier zeigt sich, dass wenn erstmal eine gewisse Hysterisierung und Ideologisierung erzeugt wurde, derartige Dinge ein gutes Stück weit zum Selbstläufer werden, denn die kleinen Scheißer gefallen sich ja gerne darin, einerseits zu rebellieren, andererseits zu gefallen.

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    1. Wieso? Hier wird mitnichten gescherzt! Außerdem sind wir alle ein bisschen Asperger, das ist immerhin hochfunktionaler Autismus! Zudem missbrauchen wir die Kleine weder für Hysteriekampagnen noch sonst was.

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  36. altrghtcrsdr

    Die weiß ja gar nicht, wofür sie das missbraucht wird. Den nächsten Lehrstuhl in Theoretischer Physik an der UNIVERSITET UPPSALA wird sie nicht besetzen.

    Just my 50Cent

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    1. Kann gut sein. Auf dem Bild sieht sie auch ziemlich „mongo“ aus, was aber für Asperger keinesfalls charakteristisch ist. Witze über ihr Aussehen waren hier jedenfalls nicht beabsichtigt. Das Bild ist zudem von Wiki, etwaige Bechwerden sind also eher dorthin und vor allem an die Propagandamedien und die Relotiuspresse zu richten, wo die Greta gerade im Dienste der laufenden Hysteriesierungswelle durchgereicht wird. „Ihr sollt meine Panik spüren!“, lol. Hier (Kliiima!!!) sind also Angst und Alarmismus auf einmal wieder Superratgeber, im Gegensatz zum Fall der Flutung des Landes mit hunderten Millionen von Analphabeten, Unzivilisierten, Blöden und Doofen, Soziopathen, Berufsfaulenzern, Kulturlosen, Gewohnheitsmördern, Schmarotzerexistenzen, Sex-Irren, Frauenverächtern, Nonstop-Vergewaltigern, Kinderfickern und Kaputten (Der kleine Dönmeh Akif). Womit wir wieder on topic, bei der ökologischen Naivität wären. Wobei so „schizo“ (im umgangssprachlichen Sinne) war kein Dodo!

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  37. Schildbürger

    Direktantwort zu den Beiträgen geht nicht, von daher so:

    Am 31.01. um 23:44:
    Stimmt schon.
    Aber dazu gehören immer auch mehrere Parteien.
    Ganz ehrlich, wie genau lassen sich solche Fanatiker verhindern?
    Vermutlich gar nicht.
    Die Analogie Hexenprozesse ist da ausgesprochen treffend, das ist einfach nichts Neues.

    Aber da ist es wie mit allem Menschengemachten, Missbrauch ist immer möglich.
    Das gilt für Waffen und Werkzeuge genauso wie Rechtssysteme, die ja wenn man es so will auch nur ein Werkzeug sind um Zusammenleben in größerem Maßstab zu organisieren.
    Das einzige was man tun kann ist Missbrauch so schwer wie möglich zu machen.
    In dem Falle:
    Ohne karrierespitze Staatsanwaltschaft, ohne Richter die den Blödsinn so lange mitgemacht haben und ohne ein System welches sowohl die spinnerten Kläger als auch die Nutznießer ohne Konsequenz davonkommen ließ und die Opfer mit ihren Schäden alleinegelassen hat, das hätte möglicherweise anders ausgesehen.

    Ähnlich die Klimagretel, ohne dass ihre Eltern die vor die willig aufgestellten Kameras zerren würden, kein Missbrauch.

    Das mit der Hypermoralisierung bezüglich Sexualität ist halt so eine Sache.
    Einerseits das („böse, sexistische Werbung“ und so weiter), und andererseits die heutige, ebenfalls stark propagierte Promiskuität a’la Popsternchen.
    Tatsache ist, mit Erotik waren die Europäer bildlich nachweislich seit es steinzeitliche Kunst gibt recht unbefangen.
    Da gibt es mit den sog. Venusfiguren, antiker Kunst und deren Neuaufleben in der Renaissance (nach der Überwindung der Vormacht der Kirchen, ebenfalls auf die Kunst) ausgesprochen viele Indizien dafür.
    Aber ich vermute mal dass das heutige Ausleben (auch im sog. „prüden Amerika“, bzw. sogar ganz speziell dort) eher eine moderne Erscheinung ist, ermöglicht erst durch verhältnismäßig zuverlässige Verhütung.

    Die Moral diesbezüglich die ich noch aus meinen Groß- und Urgroßelterngeneration kenne hatte ja durchaus Hand und Fuß, man macht erst Kinder wenn man für sie sorgen kann.
    Aber auch das hatte eher befremdliche Auswüchse, etwa junge Mädchen die bei der ersten Periode mangels Aufklärung in Todesangst geraten sind, und es ist auch recht offensichtlich dass es auch da hinter dem Vorhang etwas lockerer zuging. Gibt z.B. genug Begriffe für uneheliche Kinder in der deutschen Sprache.
    Was weiß ich wie die Leute früher gedacht haben, aber es war wohl weder der völlig zugeknöpfte Weg, und noch „wer einmal mit der selben pennt…“.

    Ein mögliches Problem dieser Tage: das mangelnde Bedenken vor der Konsequenz des eigenen Handelns. Macht man Blödsinn kommt irgendwer und macht es wieder heile, wenn überhaupt.
    Die Verbände die Unschuldigen das Leben zur Hölle gemacht haben, die Richter und Staatsanwälte die aus Karrieregründen mitgezogen haben z.B. und in weiterem Sinne auch die, ähem, Dorfmatratzen und ihre männlichen Pendants die die lebendigen Resultate ihres Handelns aka. Kinder mal fix wegmachen lassen oder sich nicht darum kümmern wollen.

    Am 01.02. um 03:16:
    Was genau ist der Stein des Anstoßes?
    Wenn es nur die Formulierung war, ich meinte konkret diejenigen die sich heute „links“ nennen.
    Aber bei dem heutigen Begriffsgewirr ist es müßig darüber zu zanken.
    Ich bin jetzt mal davon ausgegangen dass sowohl der Erzähler als auch die Mitleser wissen was ich damit meine.

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    1. Direktantwort nicht möglich? Bei mir geht das tadellos, wie man sieht…!?

      Am 31.01. um 23:44:
      Stimmt schon.
      Aber dazu gehören immer auch mehrere Parteien.
      Ganz ehrlich, wie genau lassen sich solche Fanatiker verhindern?
      Vermutlich gar nicht.
      Die Analogie Hexenprozesse ist da ausgesprochen treffend, das ist einfach nichts Neues.

      Der Kern der Sache ist aber, dass es VON OBEN implementiert ist, um ein bestimmtes gesellschaftliches Klima zu erzeugen und das Volk zu manipulieren und zu lenken – so wie andere Dinge auch, über die man sich in diversen Eliteblogs und Utubevideos täglich die Haare rauft. Nur wird das bei dieser Sache von kaum einem der Aufwachweltmeister erkannt, alle springen auf den Zug, kaum einem kommt es irgendwie seltsam vor, dass es hunderte Satanspädo- und Pizzagate-Videos gibt aber kaum was zu so Ungeheuerlichkeiten wie dem Münsterrander Montessori-Prozess. Sowas sind Psy-Ops mit Methode, strategisch durchkonzipiert und deshalb kein Ding von ein paar hohldrehenden Fanatikern. Ich habe gerade den Montessori-Prozess damals sehr aufmerksam verfolgt, weil ich das einfach nicht fassen konnte. Ich finde es immer noch unfassbar, dass damals darüber im deutschen Blätterwald fast nur am Rande berichtet wurde, Ausnahme waren Spiegel und Emma. Der Spiegel berichtete am ausführlichsten, machte das aber eben zu einer Sache, die einfach von ein paar durchgeknallten Femanzen losgetreten worden wäre, was aus heutiger Sicht absolut zu kurz gegriffen ist. Alice Schwarzers Emma hingegen fuhr natürlich voll auf Vorverurteilung des vorgeblichen Täters und malte auch noch die Storys vom Kita-Sextourismus und Exkursionen ins Leichenhaus und auf den Friedhof, inklusive schwarzer Messen, in den buntesten Kackfarben aus. Die Analogie zum Hexenwahn besteht für mich vor allem auch darin, dass beides von der Obrigkeit ins Volk getragen wurde, nicht von diesem ausging, man muss sich dazu nur mal die Geschichte des „Hexenhammers“ geben.

      Das mit der Hypermoralisierung bezüglich Sexualität ist halt so eine Sache.
      Einerseits das („böse, sexistische Werbung“ und so weiter), und andererseits die heutige, ebenfalls stark propagierte Promiskuität a’la Popsternchen.
      Tatsache ist, mit Erotik waren die Europäer bildlich nachweislich seit es steinzeitliche Kunst gibt recht unbefangen.
      Da gibt es mit den sog. Venusfiguren, antiker Kunst und deren Neuaufleben in der Renaissance (nach der Überwindung der Vormacht der Kirchen, ebenfalls auf die Kunst) ausgesprochen viele Indizien dafür.
      Aber ich vermute mal dass das heutige Ausleben (auch im sog. „prüden Amerika“, bzw. sogar ganz speziell dort) eher eine moderne Erscheinung ist, ermöglicht erst durch verhältnismäßig zuverlässige Verhütung.

      Ach, die Leute haben sich schon immer „ausgelebt“, es war halt gefährlicher – Risiko von sozialer Ächtung und Armut durch ungewollte Schwangerschaften, dazu gefährliche Gechlechtskrankheiten usw. Man munkelt, dass z.B. AIDS den US-Puritanern gerade Recht kam, weshalb man der schleichenden Ausbreitung zumindest frohgemut zusah, wenn man dies nicht sogar direkt förderte, weil man darin einen Tugendeinpeitscher erkannte. In den USA gibt es ja auch diese „Jungfrauen-Bewegung“, initiiert von Seiten evangelikaler und konservativer Hardliner. Jugendliche werden dahingehend indoktriniert, keinen Sex vor der Ehe zu haben, sich ihre Jungfernschaft für „den Einen/die Eine“ zu bewahren usw. Tatsächlich, so munkelt man, ist die Wahrscheinlichkeit, dass diese Jugendlichen Sex haben, genau so hoch wie bei anderen Teenagern, nur wären die „Jungfrauen“ wesentlich schlechter über Empfängnisverhütung und Geschlechtskrankheiten informiert, was dann halt fatale Folgen zeitigen kann.

      Überhaupt, was das „Ausleben“ betrifft, so muss man beachten, dass schon die Inquisition nicht jeden verbrannte. Sie wirkte hier und da und das reichte, um die gewünschte Stimmung permanenten Terrors zu verbreiten. Und so läuft es auch in den USA: Auch dort wird nicht jeder Jugendliche wegen Pettings mit seiner Freundin als „Pädophiler“ eingeknastet und öffentlich gelistet, die meisten gehen ungestraft ihren natürlichen Regungen nach. Aber einige erwischt es halt und das genügt, die gewünschte Grundstimmung zu erreichen: Knast für zwei 14 Jährige, die miteinander rummachten, wegen „Pädophilie“, lebenslanges Listing (und damit Auslieferung an die Lynchjustiz) für jemand, der auf ner Party als 18 Jähriger ne 17 Jährige geküsst hat und von deren Eltern dafür angezeigt wurde usw. Die ganze geschürte Pädohysterie hat dazu geführt, dass man rein sexualrechtlich in den USA quasi bis zum vollendeten siebzehnten Lebensjahr „Kind“ ist – also totale Kriminalisierung der Jugendsexualität. Dabei ist man auch mit Kindern in anderen Dingen keineswegs zimperlich – so kann man in den USA als zehnjähriges Mädchen wegen „Verstoßes gegen das Waffengesetz“ in den KNAST wandern, wenn einem die Mom ein Messer zum Steak in die Lunchbox legt.

      Das US-Rechtssystem ist aber auch außerhalb des Sexualstrafrechts eine Nummer für sich. Im Grunde ist es Willkürrecht, dem zentrale Richtlinien fehlen – man stützt sich auf das „Common-Law“, das sind die gesammelten Urteile seit Staatsgründung oder so, an denen man sich dann bei der Urteilsfindung orientiert. Das lässt Raum für Kreativität: Einer Ladendiebin wurde etwa angeboten, zwischen Geldstrafe, weniger Geldstrafe + Knast und keine Geldstrafe, kein Knast, dafür aber öffentlicher Pranger für X-Stunden (oder Tage? Weiß nicht mehr genau…) zu wählen. Sie hatte sich für das letztere entschieden und stand dann mit nem Schild, auf dem stand, dass sie gestohlen habe, pöse sei usw. auf der Straße wie im „Mittelalter“. So sieht es aus bei unserer Führungsmacht und Hüterin der Möhnntschenrechte. Höhö, war auch schon mal US-freundlicher.

      https://www.focus.de/politik/ausland/usa-schweiz-10-jaehriger-in-handschellen_aid_180567.html

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      1. Ein 18-Jähriger wird Opfer einer staatlichen “Pädophilenjagd”weil er in so genannten “sozialen Netzwerken” Kontakt zu einem 16-Jährigen und einem anderen 18-Jährigen suchte. So ist er der eine 18.Jährige jetzt “pädophil” und der andere ebenfalls 18-Jährige sein “Opfer”. Der Irrsinn scheint bei diesem Thema keine Grenzen der hysterischen Verblödung mehr zu kennen. Dies zeigt auch der Umstand, dass ein Vertreter der menschenrechtsverletzenden Staatsgewalt Mord und den Besitz so genannter “Kinderpornographie” auf eine Stufe stellt.

        http://www.ketzerschriften.net/2018/01/winterpause-beendet-und-neues-aus-absurdistan/#more

        Mir sind die „ketzerschriften“ etwas zu sehr Pro-Pädo (Kentler war ein guter Mann…), trotzdem gute alternative Quelle und Chronik des sexualhöllischen Wahnsinns.

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      2. Schildbürger

        Gestern gings nicht. Nu gehts wieder. ^^

        Ich hatte das jetzt so verstanden dass die Geschichte von den Verbänden ausging, und die Obrigkeit da voll mitgespielt hat.
        Meine Sicht der Dinge, und der Grund warum ich mich mit vielen Theorien über Psy-Ops doch recht schwertue, warum sollte sich die Obrigkeit übermäßig Hände dreckig machen wenn es auch einfacher geht?
        Spinner gibts es genug. Gewähren lassen, unauffällig fördern und in den Gerichten unterstützen wie in dem benannten Fall, so was ist da sicher der einfachste Weg.
        Die AAS-Bande die aus steuermitteln finanziert wird, die Clans deren schwere Kaliber ständig laufen gelassen werden, das passt da rein.
        Dass die ihre Strategie von Angst schaffen und, zurück zu der ausgesprochen befremdlichen von übern Teich schwappenden Rechtsprechung a ‚la „bestrafe Einen, erziehe Hunderte“ fahren ist klar.
        Nur, meine Sicht, die Strategie ist auf eine perfide Weise überaus geschickt. Die stellen ihre Boxbeutel in die erste Reihe, und diejenigen die dahinterstecken kommen ungeschoren weg.
        Da gibts zig Beispiele. Die Klimagretel, ein armes Ding mit einer geistigen Störung bekommt einen Großteil der Watschen ab während diejenigen die sie auf die Bühne zerren eher gut dabei wegkommen.
        Ähnlich bei unseren allseits beliebten Grünen. Da stehen solche nicht grade mit übermäßig geistiger Kapazität gesgnete Gestalten wie Göring-Eckhard und Roth oder so bescheuerte Weltverbesserer wie der Habeck in der ersten Reihe, und wirklich gruselige Gestalten wie Fischer, Trittin oder Cohn-Bendit laufen unter dem Radar nebenher.

        Erscheint mir plausibler als z.B. all diese ganzen Theorien von Brigaden von Schlapphüten die Weihnachtsmärkte, vielbefahrene Brücken und so weiter unauffällig und unbemerkt sperren und mit Statisten füllen um Anschläge zu inszenieren.

        Um den Bogen zu der Sichtweise von der Morgenwacht (ich meine mich erinnern zu können dass ich schon bei mehr als einer Gelegenheit recht ähnlich argumentiert habe ) zu schlagen, das ist meiner Ansicht nach ein sehr ähnliches Kaliber.
        Das hab ich schon zigmal versucht so in der Richtung zu erläutern… ohne die Verräter welche das Spiel mitmachen hätten die Unsichtbaren keinerlei Macht.
        Einer von vielen Wegen eine Nation zu zerstören (und m.E. genau das was im Moment in Deutschland läuft) ist es Schlüsselpositionen mit Leuten zu besetzen die entweder charakterlich eher niedrig angesiedelt sind, die erpressbar sind oder ideologisch verblendet und auf die ein-oder andere Weise das tun was derjenige im Hintergrund beabsichtigt.
        Und, volle Zustimmung, autoritäre Systeme (und bei einem etwas genaueren Blick ist die BRD ein hochgradig autoritäres System) sind für so was besonders gut geeignet.
        Mag eine seltsame Analoge sein, aber in meinem Beruf ist das vermutlich sehr ähnlich wie im Staatsgeschäft. Jede Art Zentralisierung ist schlichtweg eine Pest, weil sie denjenigen an der Basis die noch am besten darum wissen wo es hakt und was getan werden muss jeden Speilraum nimmt.

        Die späte preußische Militärdoktrin war entgegen so vieler Klischees genau das Gegenteil davon, möglichst viel Kompetenz und Handlungsspielraum in den unteren Rängen, Mit ein Grund warum das deutsche Militär sich in den beiden großen Kriegen des 20. Jahrhunderts doch ausgezeichnet geschlagen hat.

        Zurück zum Thema Ausleben der Sexualität, wenn ich meine Großeltern- und Elterngenerationen anschaue ist da doch ein Unterschied zu erkennen, einmal bezüglich Anzahl der Lebensabschnittsgefährten und auch hinsichtlich der Anzahl kaputtgegangener Ehen.
        Daher meine Vermutung dass es früher nicht ganz so „bunt“ (wie ich dieses Wort mittlerweile hasse…) zugegangen sein dürfte wie heute.
        Das wäre aber wiederum eine Psy-Op-Sache die ich eher als plausibel sehen würde, durch übertriebene Promiskuität die Familien zerstären. Angefangen mit den 68ern, die sich ausgerechnet an den Universitäten festgefressen haben und jungen, idealistischen Leuten ihr Gift nett versteckt in teils tatsächlich angebrachter Gesellschaftskritik verabreicht haben.

        Zu guter Letzt, verschiedene Justizsysteme.
        Das ist was worüber ich mir schon öfters den Kopf zerbrochen habe.
        Die Freiheit und damit einhergehende mögliche Willkür des amerikanischen Systems ist eine Sache, aber das Übersteife was wir hier haben bei dem alles was nicht explizit verboten ist im Endeffekt erlaubt ist, ebenfalls nicht das Gelbe vom Ei.
        Das hat beides Für und Wider, und ein fehlerfreies System wird es eh nicht geben. Wesentlich entscheidener würde ich verorten wer denn nun am Ende das Urteil spricht.
        Und sowohl überm Teich als auch hier genießen Richter viel zu viel Narrenfreiheit. Das wäre mein erster Ansatzpunkt.

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        1. Um den Bogen zu der Sichtweise von der Morgenwacht (ich meine mich erinnern zu können dass ich schon bei mehr als einer Gelegenheit recht ähnlich argumentiert habe ) zu schlagen, das ist meiner Ansicht nach ein sehr ähnliches Kaliber.
          Das hab ich schon zigmal versucht so in der Richtung zu erläutern… ohne die Verräter welche das Spiel mitmachen hätten die Unsichtbaren keinerlei Macht.
          Einer von vielen Wegen eine Nation zu zerstören (und m.E. genau das was im Moment in Deutschland läuft) ist es Schlüsselpositionen mit Leuten zu besetzen die entweder charakterlich eher niedrig angesiedelt sind, die erpressbar sind oder ideologisch verblendet und auf die ein-oder andere Weise das tun was derjenige im Hintergrund beabsichtigt.
          Und, volle Zustimmung, autoritäre Systeme (und bei einem etwas genaueren Blick ist die BRD ein hochgradig autoritäres System) sind für so was besonders gut geeignet.
          Mag eine seltsame Analoge sein, aber in meinem Beruf ist das vermutlich sehr ähnlich wie im Staatsgeschäft. Jede Art Zentralisierung ist schlichtweg eine Pest, weil sie denjenigen an der Basis die noch am besten darum wissen wo es hakt und was getan werden muss jeden Speilraum nimmt.

          Ja, da könnte man wirklich zu dem Schluss kommen: Sind sie zu stark, seid ihr zu schwach. Und was die Autoritätshörigkeit betrifft, so erscheinen mir die ganzen Vitzis (als Stellvertreter für eine bestimmte Gruppe von Volksfreunden im Weltnetz) eigentlich auch nur wie kleine Untertanengeister, die spermanent rumheulen, dass Mutti-Mörkels unsichtbare Machtstruktur auf sie scheißt und kein Putin-Hitler weit und breit in Sicht ist, um das „deutsche Volk“ (oder vielmehr das, was sie sich drunter vorstellen) zu retten. Wie verlassene Schafe, die nach dem guten Hirten blöken und das tagaus tagein in derselben Tonlage. Vitzi hat das sogar selbst mal in aller Erbärmlichkeit auf den Punkt gebracht: Als ich mal den running Gäg mit der „Scheinhaltestelle“ startete, meinte Vitzi, dass er auch so weit wäre, sich an eine Scheinhaltestelle zu setzen und auf „eine Regierung zu warten, die mich mitnimmt.“ Das war ironisch, brachte aber doch eine erbärmliche Grundhaltung zum Ausdruck. Tja, da war man halt mal vulgärliberal und hat sich nur dran aufgehangen, dass der Islam schwer grunzgesetzfeindlich ist, aber seit man auf die vierzig Lenkeschweine gekommen ist, hat man erkannt, dass uns höchstens ein Putin-Hitler retten kann, weil „die Demokratie“an allem schuld ist. Ich hab denen hundertmal erklärt, dass da andere Faktoren dazukommen müssen, dass die weißen Völker eine weit zurückreichende demokratische Tradition haben, der Despotismus ein orientalischer Import sein könnte, dass Demokratie nicht unbedingt heißt, dass jeder mitmachen darf und gleichberechtigt ist usw. usf. – exercises in futility. Da reicht einfach der Intellekt nicht, das zu erfassen, man braucht einfach seinen starken Mann, nach dem man rufen kann wie das verirrte Kind im Walde: Buhu, das Land kackt immer mehr ab, niemand liest About und der König von Atlantis hat auch besseres zu tun, buhuhu.

          Na, da lob ich mir doch Luzifix, der bringt wenigstens sinnstiftende Artikel bzw. Übersetzungen davon. Richtig gut finde ich den bei allem Schmäh, wenn er mit Adelsherrschaft, „Alphapavianismus“ und überhaupt dem ganzen in der rechten Szene verbreiteten Gewinsel nach Autorität hart ins Gericht geht. Seine aktuelle Reihe über das zaristische Russland und den jüdischen Faktor zeigt recht eindringlich, wie daneben die eingleisig-schmalhirnigen Demokratieverächter fahren:

          https://morgenwacht.wordpress.com/2019/02/05/juden-im-zaristischen-russland/

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    2. Am 01.02. um 03:16:
      Was genau ist der Stein des Anstoßes?
      Wenn es nur die Formulierung war, ich meinte konkret diejenigen die sich heute „links“ nennen.
      Aber bei dem heutigen Begriffsgewirr ist es müßig darüber zu zanken.
      Ich bin jetzt mal davon ausgegangen dass sowohl der Erzähler als auch die Mitleser wissen was ich damit meine.

      No offence here. Es ging mir nur um das Ding, dass der Begriff „links“ allgemein inflationär und ohne Nachzudenken gebraucht wird. Habe das bei „Volkslehrer und Konfuzius“ schon angesprochen. Ich gehe da mit Hoevels von Ahriman weitgehend konform, der meint, das, was heute als „Links“ bezeichnet wird, wäre definitionsgemäß die klassische Rechte in Form eines Klüngels aus den Interessen der Mächtigen und des Kapitals zuarbeitenden Kräften, während das, was heutzutage unter „Rechts“ läuft, zwar versucht „Rechts“ zu sein, aber sowohl vom Klientel wie auch den Anliegen her eher der alten „Linken“ entspricht. Ein gutes Beispiel hierfür ist der Deep Roots/Luzifex von MORGENWACHT, der sich selbst „rechts“ verortet aber z.B. in einem Strang zu einem Artikel über Die „Soros-Connection“ von Sebastian Kurz sehr ausführlich beklagt und das auch gut belegt, wie diese „Pseudopatrioten“ „Arbeitnehmeerinteressen“ veraten und verkauft hätten. Allein das Wort „Arbeitnehmerinteressen“ – rechts??! Dazu neigt er einer „Volksdemokratie“ als idealer Regierungsform zu und zeigt immer wieder seine Abneigung gegenüber totalitärem „Alphapavianismus“. Auch da bin ich mit ihm ziemlich auf einer Linie.

      Natürlich ist klar verständlich was du meinst, und es sollte auch kein Angriff sondern nur eine kleine Randnotiz sein.

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      1. Sehr intereressante Sichtweise, aber eher nichts für Dumm-Vitzis, Dumm-Franksteins und Mikropenistanten:

        Lucifex / Februar 1, 2019

        Noch eine Ergänzung zur zweiten Hälfte meines vorherigen Kommentars:

        Die europäische Feudalaristokratie, die die Einnistung des Judentums im Großteil Europas und dessen nachfolgenden Aufstieg zur praktischen Weltherrschaft aus eigennützigen Motiven ermöglicht hat, entstand zum Großteil aus Fremdherrschaften eingedrungener Volksgruppen, hatte also meist keine gemeinsame ethnische Identität mit dem jeweils von ihnen beherrschten Volk; als da wären:

        – die Langobarden in Norditalien;
        – die Franken in Gallien;
        – die Westgoten auf der Iberischen Halbinsel;
        – die Normannen in Nordfrankreich und auf Sizilien; später von der Normandie aus auch in England und noch später auf den gesamten Britischen Inseln;
        – der litauisch-polnische Adel in Polen, Weißrußland und im Großteil der Ukraine;
        – die aus der Vermischung von Warägerfürsten mit Khasaren, Juden und Mongolen hervorgegangenen Moskowiter Zaren (siehe hierzu Jaroslaw Ostrogniews Shiropajew-Vierteiler.

        Einen Schienbeintritt kann ich mir auch nicht verkneifen: es fällt auf, daß das fast alles Germanen waren. Und in Deutschland und Skandinavien verhielten die daheimgebliebenen germanischen Eliten sich schließlich genauso. Mit der Zeit entfernten die Königs- und Adelshäuser sich dann nicht nur durch grenzüberschreitende Heiraten mit anderen europäischen Standesgenossen ethnisch noch weiter von den Völkern ihrer Länder, sondern schließlich auch dadurch, daß sie Juden in ihre Kreise einheiraten ließen.

        Inzwischen habe ich schon eine ziemliche Matrjoschka-artige Sicht auf unsere Problemstruktur gewonnen:

        Das Kernproblem bei unserer komplexen Krise als weiße Rasse und weiße Völker ist das Judenproblem.

        Das Kernproblem beim Judenproblem ist das Verräterproblem, denn ohne die Mitwirkung von Verrätern wären die Juden nur eine winzige Minderheit wie alle anderen, und ohne die Unterstützung von Verrätern kämen sie entweder gar nicht in unsere Länder oder wären schon lange rausgeworfen worden und nie wieder hereingekommen.

        Das Kernproblem beim Verräterproblem ist das Aristokratenproblem (das eigentlich ein Alphapavianproblem ist), denn ohne den Schutz durch Könige und andere Aristokraten und die profitable Partnerschaft mit ihnen wären die Juden nie in europäische Länder gekommen oder hätten sich dort nicht auf Dauer halten können. Wie sogar Julius Evola in einem vor kurzem auf CC erschienenen Artikel zugibt , war das gewöhnliche Volk immer gegen die Anwesenheit der Juden im Land und wurde vom König daran gehindert, gegen diese vorzugehen. Es gibt diesbezüglich so viele historische Beispiele, daß man nicht anders kann, als das als systemimmanentes Problem der Aristokratenherrschaft zu erkennen. Ich habe einige Artikel übersetzt (die kommen in näherer Zukunft), die solche Beispiele bringen, zusätzlich zu den schon bekannten Fällen wie England oder Spanien oder die Steiermark. In Frankreich sind zum Beispiel so viele Adelstitel vom König an Emporkömmlinge (darunter viele Juden) verkauft worden, daß sie zur Zeit der Französischen Revolution schon die Mehrheit des Adels stellten. Siehe diesen Artikel von Revilo Oliver, der demnächst in meiner Übersetzung erscheint:

        https://nationalvanguard.org/2016/12/aristocracy-degeneracy-and-swarms-of-jews/

        und diesen (kommt ebenfalls in meiner Übersetzung), aus dem hervorgeht, daß die Juden im Mittelalter bereits in Rußland präsent waren und so reich und unangenehm wurden, daß sie vom Volk rausgeschmissen wurden und erst später wieder von Zarin Katharina „der Großen“ heimlich wieder reingelassen wurden:

        https://nationalvanguard.org/2016/02/jews-in-czarist-russia/

        Ich denke, daß das Aufkommen von Königsherrschaften und Aristokratien überhaupt erst die Evolution der Juden in diese Existenznische als in andere Völker eindringendes Parasitenvolk möglich gemacht hat, denn in ethnisch homogenen Volksgemeinschaften freier Männer, die keinen autoritären Herrscher über sich hatten, sondern nur aufgrund ihrer Fähigkeiten und ihrer Ehrenhaftigkeit respektierte und akzeptierte Anführer (wie z. B. im alten Island) hätten die Juden nicht einsickern können und auch keine sozioökonomische Existenznische gehabt, z. B. als Geldgeber für Aristokraten, als Steuerpächter wie im mittelalterlichen Frankreich oder als sonstige ethnisch fremde, zu keiner der beiden Seiten gehörende Zwischenschicht zwischen den Eliten und dem gewöhnlichen Volk.

        Ich denke, daß dieses einzigartige Parasitenvolk der Juden sich nicht nur deshalb gerade im Vorderen Orient entwickelt hat, weil das der Überschneidungsraum für rassische Vermischungen zwischen Europa, Afrika und Asien war, wie ich in „Out of Africa“: Neger, Neandertaler, Denisovaner und wir vermutet habe, sondern auch deshalb, weil dort wohl am frühesten schon größere organisierte landwirtschaftliche Gemeinschaften möglich waren, in denen zunächst eine zunehmend stärkere soziale Schichtung (d. h., eine ausgeprägtere Hierarchie) entstand und es den Herrschenden früher oder später nicht mehr genügte, nur das Territorium ihres eigenen Volkes als „Plantage“ auszubeuten, sondern sie auch noch andere Völker zu unterwerfen suchten und somit die ersten Frühformen jener multiethnischen Staatswesen schufen, in denen Juden sich so wohl fühlen. Daraus folgt, daß die Welt das Judenproblem samt allen daraus erwachsenden Problemen dem Aristokratismus verdankt, dem von Habgier und gruppeninternem Statusstreben motivierten autoritären Herrschaftssystem von Kriegereliten.

        Deshalb lehne ich alle in unserer „rechten“ Szene gängigen Idealisierungen autoritärer Systeme radikal ab und finde, daß jede Gruppe, die aus noch so vermeintlich guter, „echter“ und nationaler Absicht zuerst eine autoritäre Herrschaft über uns andere errichten will, um dann ihre Ziele durchzusetzen, radikal bekämpft werden sollte, nach dem Motto:

        „Schlagt sie tot! Das Weltgericht
        Fragt euch nach den Gründen nicht.“

        https://morgenwacht.wordpress.com/2018/10/23/tavernenrunde-8-herbst-winter-2018/#comment-6849

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      2. Schildbürger

        Wäre das geklärt, ich werd mich künftig um etwas weniger missverständliche Wortwahl bemühen. 😉

        Aber sehr wahre Worte.
        Es heißt ja immer wieder gerne das Menschen bezüglich Politik schnell vergessen.
        In mancherlei Hinsicht ist aber das Gegenteil der Fall. Für viele ist die CDU immer noch konservativ, die SPD noch Arbeiterpartei und die Grünen noch für Umweltschutz.
        Und, was ich an Diskussioenn ganz speziell mit selbsternannten Konservativen wirklich ermüdend finde, da haben so viele einen ans religiöse grenzenden Glauben dass das schon wieder wird. So, wenn doch nur die Merkel weg wäre dann scheint wieder die Sonne, wenn die SPD nur wieder zu ihren Wurzeln zurückkehrt (haha) und so weiter, der ganze Wahnsinn hört urplötzlich auf und morgen haben wir fliegende Autos und machen Urlaub auf dem Mond.
        Das ist möglicherweise der perfideste Aspekt dieses Systems, es hat dem Volk praktisch aberzogen selbst politisch zu sein.
        Diese (besser kann ich es nicht ausdrücken) Gläubigkeit dass dieses System das beste und einzig Wahre ist ist leider viel zu weit verbreitet.

        Dinge wandeln sich. Ganz speziell der heute öffentlich so verfemte Nationalismus war in seinen Anfängen eigentlich ja wirklich „links“ in dem Sinne den du angeführt hast, sprich weg von der Adelsvorherrschaft. Anfänge waren die französische Revolution (und da gehe ich ebenfalls davon aus dass die nicht von vorne bis hinten gesteuert war, sondern mehr oder weniger gekapert/unterwandert wurde, Quervermerk auf den plausibel dargestellten unterwanderten Adel bei der Morgenwacht) und die amerikanische Unabhängigkeit.

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  38. „Wäre das geklärt, ich werd mich künftig um etwas weniger missverständliche Wortwahl bemühen.“

    Das hatte überhaupt nichts mit dir persönlich nund deiner Wortwahl zu tun – das mit „rechts-links“ ist ein allgemeines Problem – so wie in dem Artikel „Volkslehrer und Konfuzius“ und den Kommentaren dazu beschrieben. Auch bei Vitzi habe ich das ja öfter angemerkt. Mir sträubt sich mittlerweile einiges wenn ich auf die üblichen Worthülsen „linksgrün“, „linksversifft“ etc, stoße, selbst unter Berücksichtigung dass „Rechts“ und „Links“s nur die rechten und linken Leitplanken des ewigen Unsichtbaren, der „40“ oder der Weltraumreptos sein sollten. Das, was heute als „rechts“ etikettiert ist und sich selbst so einordnet, ist letztlich die verwaiste Kleintel der Linken – ich verweise nur auf Deep Roots und seine Sorge um „Arbeitnehmerinteressen“ bzw. der „Verrat an den selben durch die gegenwärtige „patriotische“ Regierung in Österreich – Kurz ist insofern tatsächlich rechts im ureigenen Sinn! Mit Klumpfuß und Adolf und ihrer Selbstdefinition als „deutsche Rechte“ mit dem „Besitzbürgerblock“ als Erzfeind. Wobei „Bürger“ und „Linke“ ist auch noch mal ein Thema für sich, da sich beides ja keinesfalls ausschließt.

    „Anfänge waren die französische Revolution (und da gehe ich ebenfalls davon aus dass die nicht von vorne bis hinten gesteuert war, sondern mehr oder weniger gekapert/unterwandert wurde, Quervermerk auf den plausibel dargestellten unterwanderten Adel bei der Morgenwacht) und die amerikanische Unabhängigkeit.“

    Das mit „Rechts/Links“ kommt auf jeden Fall aus dem revolutionären bzw. prä-revolutionären Frankreich (Sitzordnung Ständeversammlung vor/Nationalversammlung nach der Revolution). Bei der Bewertung der franz. Revolution bin ich mir uneins. Ich war ja lange angetan von der Theorie des Herve Rhyssen, dass die revolution eine frühe Initialzündung zur „NWO“ war, so wie später der Bolschewismus – mit den langfristig planenden Klüngeln aus masonischen Zirkeln und den sonstigen üblichen Verdächtigen im Hinter- und Untergrund. Also so was wie eine „hugeee transformation“ (Babsi S.), in der die bestehende, organisch gewachsene Ordnung aus König, Adel, Klerus und Volk blutig aufgelöst worden wäre. Wenn man bedenkt, dass sich das alles auf die Ideen eines Herrn Russeau zurückführen lässt, fand ich es geradezu berückend, sich zu vergegenwärtigen, dass „Rousseau“ „Rosenwasser“ bedeutet. Allerdings kamen in mir zunehmend Zweifel auf, inwieweit diese Gedankenspiele hilfreich sind, bzw. die Frage, inwieweit das alles relevant ist. Und auch, ob die „Werte der Aufklärung“ wirklich in Bausch und Bogen zu verdammen sind, vor allem, wenn ich sehe, was da von „Rechts“ als Alternative geboten wird.

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    1. Wollte sagen: „Mit Klumpfuß und Adolf und ihrer Selbstdefinition als „deutsche Rechte“ mit dem „Besitzbürgerblock“ als Erzfeind will ich erst gar nicht anfangen.“

      Aber wenn man sogar „auf Arbeit“ rumblocken muss, braucht man sich über halbe Sätze auch nicht zu wundern.

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  39. Schildbürger

    Das ist eben die interessante Frage, und in dem Sinne vielleicht doch relevant weil man durchaus auf heute schließen kann.

    Die französsiche Revolution hatte nicht nur eine Strömung, anfänglich stand ja wenn ich das recht entsinne eine konstitutionelle Monarchie zur Debatte, mit Verfassung, Parlament und so weiter, dann folgten jakobinischer Terror, auf die Spitze getriebene „Egalite“ und Massaker an den Royalisten z.B. in der Vendee.
    Und richtig, es gibt da diverse Ansätze d die auffällige Ähnlichkeiten mit neueren politischen Strömungen aufweisen alles Alte zu zerschlagen, schönes Beispiel die Departements die in der Ursprungsidee Frankreich wie mit einem Lineal gezeichnet aufteilen und zentralisieren sollten, oder der Revolutionskalender (der sich nicht durchgesetzt hat).

    Gewachsene Strukturen fangen manchmal an zu verkrusten. Und Beispiele dass Adel und Klerus oft genug zusammen den Rest in die Pfanne gehauen haben gibt es zur Genüge.
    Die deutschen Bauernaufstände sind auch daraus hervorgegangen dass das Zweigespann aus Fürsten und Pfaffen dem Rest, vor Allem der Landbevölkerung immer weiter die Freiheiten beschnitten haben. Z.B. das im Wolfsthema kurz angeschnittene Jagdprivileg des Adels wurde erst spät im Mittelalter und nach und nach eingeführt, das Abhängigmachen der Freien durch „Landerwerb“ durch den Adel (in den ersten Kapiteln des Wehrwolfs meiner Kenntnis nach ganz ansprechend angerissen) oder die ebenfalls langsam eingeführte Entwaffnung der Bevölkerung.

    Ist wohl wie so oft irgendwas dazwischen. Wenn es keine größeren Missstände gegeben hätte, dann wäre die Revolution sicher verpufft.
    Aber unstrittig ist ebenfalls dass sich die extremistischen Kräfte wenigstens zeitweilig durchgesetzt haben und sich selber zu Tyrannen aufgeschwungen haben.
    Dass die Jakobiner gerne mit den Logen in Verbindung gebracht werden ist sicher auch kein Zufall.

    Fällt mir grade etwas schwer das kurz und prägnatn in Worte zu fassen was ich generell darüber denke, aber ich versuche es mal.

    Ganz grob, man behalte das bei was gut funktioniert, und man ändere das was schlecht funktioniert.

    Die Aufklärung war definitiv nicht per se schlecht.
    Der Grundgedanke war ja sich auf den Verstand zu beziehen und nicht auf Dogmen, meines Erachtens nach ausgesprochen begrüßenswert.
    Aber das ist nunmal heutzutage schon wieder fast völlig verschwunden.
    Wer die EU-Zentralisierung kritisiert ist (auch wenn er einer EU als Staatenbund eher gewogen gegenübersteht) ein „Europafeind“, wer nur die Frage stellt was denn wäre wenn der Zweibeiner ohne Federkleid nicht für den Klimawandel verantwortlich ist ist „Klimaleugner“, wer auf völlig offensichtliche Unterschiede zwischen in unterschiedlichsten Bedingungen Lebensräumen gewachsenen Unterarten des Menschen hinweist will automatisch alle die anders aussehen vernichten, und so weiter.

    Die Aufklärung ist in großen Teilen zurückgedrängt, nur die Dogmen haben sich gewandelt, so würde ich das noch am ehesten sehen.

    Aber das ist wieder ein Thema mit dem man Wälzer füllen könnte, daher hoffe ich ich konnte das auf die Schnelle halbwegs verändlich ausdrücken.

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  40. Gewachsene Strukturen fangen manchmal an zu verkrusten. Und Beispiele dass Adel und Klerus oft genug zusammen den Rest in die Pfanne gehauen haben gibt es zur Genüge.
    Die deutschen Bauernaufstände sind auch daraus hervorgegangen dass das Zweigespann aus Fürsten und Pfaffen dem Rest, vor Allem der Landbevölkerung immer weiter die Freiheiten beschnitten haben.

    Genau. Und da sehen wir es wieder: Adel und Pfaffenpack sind doch die klassische „Rechte“, die aufständischen Bauern „linksgrünversifft“ – oder haben wir, etwas überspitzt ausgedrückt, vielleicht heute die Situation, dass sich die aufständischen „Bauern“ „rechts“ einordnen und „Adel/Klerus“ (stellvertretend für den aktuellen Machtklüngel) als „linksgrünversifft“ titulieren?^^

    Ist wohl wie so oft irgendwas dazwischen. Wenn es keine größeren Missstände gegeben hätte, dann wäre die Revolution sicher verpufft.

    Wobei laut Rhyssen aber auch anderen Quellen die bäuerliche Bevölkerungsmehrheit sich Kirche und König verbunden fühlte und die Revolution von einer kleinen, städtischen Minderheit ausging – so wie die Oktoberrevolution, die eigentlich eine auf die Februarrevolution folgende Konterrevolution darstellte, von einem kleinen Haufen jüdischer Halsabschneider durchgezogen wurde.

    Aber unstrittig ist ebenfalls dass sich die extremistischen Kräfte wenigstens zeitweilig durchgesetzt haben und sich selber zu Tyrannen aufgeschwungen haben.

    Selbes Muster wie im Bolschewismus, nur war bei der franz. Revolution der eruptive Blutrausch von ausnehmend kurzer Dauer.

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  41. Schildi, 2.02., 21:02:

    Ähnlich bei unseren allseits beliebten Grünen. Da stehen solche nicht grade mit übermäßig geistiger Kapazität gesgnete Gestalten wie Göring-Eckhard und Roth oder so bescheuerte Weltverbesserer wie der Habeck in der ersten Reihe, und wirklich gruselige Gestalten wie Fischer, Trittin oder Cohn-Bendit laufen unter dem Radar nebenher.

    Naja, also zumindest auf Fischer trifft das nicht ganz zu, der war immerhin schon mal hessischer Umweltminister und BRD-Kriegsminister und jetzt ist er halt elder Statesman. Ob er noch seine heisse Iranerin bügeln kann, ist auch zweifelhaft.^^

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  42. So, noch eine vitzimäßige Enthüllung:

    Dieser bescheuerte Comedy-„Franzose,“ Alphonse oder so, der mit dem Püüscheeel, der hat laut einer Lokallügenpresse bei einem öffentlichen Auftritt in einer deutschen Großstadt das Publikum während des Höhepunktes der „Flüchtlingskrise“ (TM) angeblich damit zum nachdenklichen Schweigen gebracht, dass er darauf zu sprechen kam, dass man angesichts der „Flüchtlinge“ doch mal dran denken solle, wie diese Stadt selbst einmal niedergebombt worden wäre, was doch noch gaar nicht sooo lange her sei. Ja und? Mir ist nicht bekannt, dass die Einwohner damals massenhaft ins Ausland „geflüchtet“ wären um dort Sozialleistungen zu kassieren und Frauen zu begrabbeln. Was für ein Fuck-Beispiel! Und neulich lese ich irgendwo ein Interview mit dem „Alphonse“, wo dieser, der tatsächlich schon lange in D-Land lebt und akzentfrei Deutsch spricht, von seiner JÜDISCHEN GROßMUTTER erzählt. Jascheißdfochrein!

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    1. Schildbürger

      „Genau. Und da sehen wir es wieder: Adel und Pfaffenpack sind doch die klassische „Rechte“, die aufständischen Bauern „linksgrünversifft“ – oder haben wir, etwas überspitzt ausgedrückt, vielleicht heute die Situation, dass sich die aufständischen „Bauern“ „rechts“ einordnen und „Adel/Klerus“ (stellvertretend für den aktuellen Machtklüngel) als „linksgrünversifft“ titulieren?^^“

      Jepp, ausgesprochen interessante Frage.
      Wobei „linksgrünversifft“ ja eher auf diejenigen angewendet wird die dem neuen „Adel“ (ob das Politiker sind oder die nur die Wasserträger des „Geldadels“ in Form der schwerstreichen Finanzhaie sei mal dahingestellt) und den neuen „Pfaffen“ in Form des „Qualitätsjournalismus“ nach dem Mund reden.

      Aber ich tu mich da wirklich schwer mit irgendwelchen festen Definitionen.
      Andere (die positive) Definition der „klassischen Rechten“ die man gerne mal hört sind ja so was wie Bürgerrechte, wenig Staat, und so weiter, wogegen „Links“ als bevormundend, zentralisierend und so weiter wahrgenommen wird.

      Das ist auch nicht ganz einfach das an der historischen Sitzordnung festzumachen, da rechts eben unter Anderem die Reformer saßen, und links ebenfalls die späteren radikalen Umstürzler die nur sich selbst an die Stelle der alten Machthaber setzen wollten.

      Auch bei den aufständischen deutschen Bauern gab es ja verschiedene Richtungen, von denjenigen die lediglich ihre Rechte wiederhaben wollten bis zu den Radikaleren wie Jäcklein Rohrbach die mit Adligen die ihnen in die Hände fielen eher ruppig (um es mal nett auszudrücken) umgegangen sind.
      Letztere könnten durchaus den aufständischen Bevölkerungsteilen einen Bärendienst erwiesen haben, da hat unter Anderm ein Luther auch ganz schnell die Propagandatrommel zugunsten des Status Quo („Wider die Morderischen und Reubischen Rotten der Bawren“ ) gerührt.

      „Wobei laut Rhyssen aber auch anderen Quellen die bäuerliche Bevölkerungsmehrheit sich Kirche und König verbunden fühlte und die Revolution von einer kleinen, städtischen Minderheit ausging – so wie die Oktoberrevolution, die eigentlich eine auf die Februarrevolution folgende Konterrevolution darstellte, von einem kleinen Haufen jüdischer Halsabschneider durchgezogen wurde.“

      Jepp, da ist definitiv was dran.
      Über Rhyssen ergibt eine schnelle Nachsuche praktisch nichts, könntest Du mir da mit dem vollem Namen und Werken über die französische Revolution zur Hand gehen?
      Meine Vermutungen bezüglich „gekaperter Revolutionen“ habe ich ja schon dargelegt, da bin ich bezüglich der wie hier genannt Konterrevolution vielleicht nicht so weit weg davon.
      Bezüglich des russischen Bürgerkrieges ist es ja auch ausgesprochen interessant dass die „Weißen“ eben nicht Zaristen waren wie das heutzutage vielfach verbreitet ist, sondern sich aus vielen verschiedenen politischen Richttungen stammten, die dann (leider muss man sagen) von den „Roten“ besiegt wurden.
      Bei den Franzosen hat sich der Terror wie du richtig angemerkt hast ja recht schnell wieder gelegt.
      In Russland hat er nunmal triumphiert, und da sind gewisse ethnische Betrachtungsweisen nicht auszuschließen, z.B. dass die „Roten“ gerne, ähem, „Minderheiten“ wie Mongolen aus den Rändern des riesigen russischen Reiches rekrutiert haben.
      Das gab es im damaligen Frankreich nicht, durchaus möglich dass die unterschiedlichen Ausgänge mit damit zusammenhängen.
      Auf der Morgenwacht stehen vier Artikel zum Thema Russland die in dem Kontext ganz interessant sind.
      Vielleicht auch mit ein Grund warum die „Diversifizierung“ aus gewissen Kreisen so forciert wird.

      Das mit Fischer stimmt technisch gesehen schon, aber frag mal heutige „Konservative“ über die Grünen. Und im größten Teil aller Fälle wirst du hören „die sind alle so dumm, guck mal Roth, KGE, …“, was da noch für Gestalten im Hintergrund hocken und was die für Ziele verfolgen (was Cohn-Bendit über die multikultuerelle Gesellschaft sagt z.B.), das sehen die einfach nicht.
      Ich hab mich ja schon oft gefragt wer oder was solche, mit Verlaub, Brunztüten in die höchsten Ränge solcher Parteien steckt. Der Gedanke dass die einfach Einsäusler für die Doofen und Ablenkziele für den Rest darstellen erscheint mir da nicht von der Hand zu weisen.

      Dieser „Comedian“ steht in der selben Linie wie die die die jetztigen „Flüchtlinge“ mit den Ostvertriebenen vergleichen. Das sind so Sachen die mir den Blutdruck nach oben treiben.

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  43. Über Rhyssen ergibt eine schnelle Nachsuche praktisch nichts, könntest Du mir da mit dem vollem Namen und Werken über die französische Revolution zur Hand gehen?

    Entschuldigung, der Mann heisst auch Ryssen, Hervé Ryssen. Leider kann ich gerade seinen Text zur französischen Revolution nirgendwo mehr finden, auch nicht bei MORGENWACHT, wo eine kleine Auswahl von Texten von ihm archiviert ist, die allesamt empfehlenswert sind:

    https://morgenwacht.wordpress.com/category/herve-ryssen/

    Wie gesagt, es ging ihm darum, dass die französische Revolution von einer kleinen städtischen Elite durchgezogen wurde, bei der die Juden eine immer einflussreichere Rolle einnahmen während die Masse des Volkes dem König und der Kirche treu ergeben gewesen wäre. Gleichzeitig habe ein neuer, in- und ausländischer „Geldadel“ die revolutionären Umtriebe gesponsert. Diese Elemente sind für mich frappierend deckungsgleich mit dem Bolschewismus,wo die Bolschewiki ja auch von Wallstreet-Bankern wie Jacob Schiff gesponsert wurden, weil diese in der Revolution eine jüdische Initiative erkannt hatten, die sie unterstützen wollten.

    Aufgrund des grausamen Schicksals der Zarenfamilie und milder Reformer wie Stolypin, sowie des bolschewistischen Blutrauschs im allgemeinen, brachte ich dem zaristischen Russland einiges an Sympathie entgegen. Allerdings ist die Artikelreihe bei Luzifex über das imperiale Russland und sein Entgegenkommen dem Judentum gegenüber ein echter Augenöffner für alle Autoritätsfans und Möchtegern-Untertanen. Vor allem dahingehend, wie bei diesem Entgegenkommen das einfache russische Volk stets übergangen wurde. Naja, schon in Scholzenizyns „200 Jahren“ konnte man nachlesen, wie sehr der Zar die Juden, die erst nach den Teilungen Polens im achtzehnten Jahrhundert in bedeutender Zahl ins Land kamen, protegierte, was denen aber nie genug war, immer wurden sie gebunden und geschunden, oy vey, auch wenn sie von Anfang an privilegierter waren als der gewöhnliche Russe, der seinem Frust in tollwütigen Pogromen Ausdruck verlieh, die sich natürlich völlig grundlos und irrational entzündeten und garnienicht gewaltig aufgebauscht und instrumentalisiert wurden. Wie dem auch sei, beim PACK herrscht anscheinend noch gewaltiger Nachholbedarf:^^

    PACKstaner sagt:
    7. FEBRUAR 2019 UM 5:37
    Quatsch mit Sauce! Der Kommunismus ist säkuläres Judentum. Wer hat die Juden aus Spanien, 2x aus England, aus Frankreich usw. vertrieben? Wer hat sie als Zar in Russland unterdrückt? Waren das zufällig Christen?

    https://vitzlisneuer.wordpress.com/2019/02/06/menschen-die-schon-immer-hier-leben-geht-es-dreister/#comment-11350

    Dieser „Comedian“ steht in der selben Linie wie die die die jetztigen „Flüchtlinge“ mit den Ostvertriebenen vergleichen. Das sind so Sachen die mir den Blutdruck nach oben treiben.

    Ja, sooo harmlos:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Emmanuel_Peterfalvi

    Ja, man trifft in Talgrunden und dergleichen öfter auf dieses ausgesprochen widerliche Phänomen der Relativierung: Früher gabs auch immer mal wieder Pseudokrieg zwischen den Dörfern und als man nach dem zweiten WK protestantische Vertriebene im katholischen Bayern unterbringen musste, da war erst was los, da ist das mit den Moslems heute gaar nix dagegen! Der wahre Kern darin ist, dass die Vergangenheit nie ein Idyll war und es früher auch unter den Einheimischen, die noch nicht so domestiziert waren wie heute, öfter derb und brutal zuging. Aber spätestens wenn die Drittweltflutung mit den Vertriebenen und Kriegsflüchtlingen aus dem zweiten Weltkrieg verglichen wird, wird es absolut infam. Das geht nur, indem man gleichzeitig die ganzen Bereicherungsphänomene wie Sexualdelikte, Angriffe auf Sanitäter, Feuerwehr, Polizei konsequent ausklammert bzw. anderweitig verknüpft, etwa mit der Verrohung durch das Internet oder so, lol.

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  44. Schildbürger

    Danke Dir.
    Ohne „h“ hatte ich es zwar auch versucht, aber mit genausowenig Erfolg.
    Wundert mich aber um ehrlich zu sein nicht. 🙂

    Der Blick aufs zaristische Russland und auf die zahllosen Beispiele in anderen Staaten wo sich die Herrscher mit …gewissen Kreisen gemein gemacht oder ihnen zumindest gleiche Rechte oder sogar Privilegien gegenüber der Bevölkerung eingeräumt haben (wie war das, ein Christenmensch darf keinen Zins nehmen, ein gewisser Anderer aber schon, man denke mal genauer drüber nach) ist es halt was mich bei den angeblich von vorne bis hinten gesteuerten Revolutionen so argwöhnisch macht.

    Mein Eindruck der sich mehr und mehr verfestigt ist der dass diese bestimmten Kreise schlichtweg ausgezeichnete Manipulatoren und gnadenlose Opportunisten sind.
    Erst mit den Herrschenden gemein gemacht und sich bereichert, und wenn das Volk auf die Herrschenden losging sich mit dem Volk gemein gemacht, bzw. mit Teilen dessen und versucht sich, und das muss ich so feststellen, hauptsächlich mit der Hilfe der am wenigsten cleveren und am leichtesten zu radikalisierenden, selbst an die Spitze zu stellen.
    Der Adel war ja auch nicht durch die Bank schlecht, man kann denke ich davon ausgehen dass der überwiegende Teil durchaus geachtete Leute waren ( das würde das Verhalten der Landbevölkerung im Falle Frankreichs erklären), aber auch die sind ganz schnell ins Fadenkreuz der radikaleren Kräfte geraten. Nicht weil sie schlechte Leute waren, sondern weil sie denjenigen die sich an die Macht bringen wollten im Wege standen.

    Ich versuche mal was von Ryssen darüber zu finden und damit abzugleichen.
    Der Argwohn bleibt aber. Der Narrativ von wegen „alles von vorne bis hinten gesteuert“ nimmt insgesamt schon fast wahnhafte Züge an.
    Die allseits bekannte Biene dreht da ja grade vollständig frei wegen Maduro.
    Ist zwar tatsächlich auffällig wie der „Westen“ jetzt den Interimspräsidenten unterstützt, aber der kommt schlichtweg nicht auf den Gedanken dass die Regierung Maduro bzw. seine Vorgänger das Land völlig gegen die Wand gefahren haben, und das jetzt als a ‚la Gelegenheit macht Diebe genutzt wird um den eigenen Kandidaten auf den Thron zu hieven.
    Nee, die Jünger des allmächtigen Schlapphutes sind da auf einem ähnlichen Niveau wie die Klimakirche oder die Anhängerschaft des freien Marktes.

    Zusammenfassend, Auflehnung gegen die Herrschenden kann handfeste Gründe haben.
    Man sei nur immer wachsam, besonders bei denen die allzu bereitwillig das Pferd wechseln.

    Und stimmt wohl, das harmonische Idyll wo sich alle liebhatten hat es wohl nie gegeben.
    Die Dorfrivalitäten sind in meiner Heimat noch deutlich zu erkennen.
    Aber so was, die bekannten Rummelplatzkeilereien, sind bzw. waren ja jetzt nichts was eine Nation gefährdet hat. Man hatte seine Zwiste, aber bei größerer Gefahr wurde der für den Moment beerdigt, so mein Eindruck.

    Was ist denn heute, Streitereien gibt es immer noch, nur hat sich die Justiz deren Hohheit bemächtigt. Endlose Klageserien bei Nachbarschaftsstreitereien z.B..
    Ganz salopp, wofür braucht es ein Gericht wenn zwei Parteien mehr oder weniger einvernehmlich etwas mit den Fäusten austragen?
    Oder warum werden Prozesse gegen Leute geführt die eindeutig in Notwehr gehandelt haben?
    Und damit meine ich nicht dass in solchen Fällen ermittelt wird ob das so seine Richtigkeit hat, sondern ganz einfach ob so was trotz Ermittlungsergebnissen vor ein Gericht gezerrt werden muss.
    Das ist schlicht ein Obrigkeitsstaat, die wollen überall die Finger drinnehaben.
    In diesen Fällen über die von ihnen selbst eingesetzte Justiz.

    Das mit den Ostvertriebenen ist halt so was… die wurden definitiv nicht mit Teddybären am Bahnhof empfangen.
    Wobei man das nicht übermäßig verurteilen sollte, das waren keine rosigen Zeiten und da dürfte das eigene Überleben der Bevölkerung in einem ausgebombten Land eher der Aussachlag gewesen sein als kulturelle Bedenken.
    Und, ähnlich wie Hugenotten, Ruhrpolen und Spätaussiedler, die haben sich praktisch vollständig assimiliert, im Gegensatz zum Großteil der Türken.
    Die einzige Richtung aus der den Vertriebenen Hass und Spott entgegenschlägt ist von Leuten die sich heutzutage links nennen.
    Dieser komische Musiksender-Moderator der mit einem Schild mit „Weg gegangen, Platz gefangen“ auf einem Vertriebenentreffen aufgetaucht ist…

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    1. Aus bewährter Quelle „just in time“ was zu unserer Diskussion. Deep Roots ist beim Thema „Adel und Judentum“ wirklich auf Zack, das muss man schon anerkennen:

      https://morgenwacht.wordpress.com/2019/02/08/aristokratie-degeneration-und-schwaerme-von-juden/#more-9660

      Lesenswert dazu vor allem auch seine Kommentare:

      Lucifex / Februar 8, 2019
      Noch ein Nachtrag:

      Die Juden waren im Mittelalter bei all ihrem Einfluß weit davon entfernt, die europäischen Herrscher zu „steuern“, wie sie es später in der Neuzeit taten und wie sie es heute mit „unseren“ Politikern tun. Sie waren noch eine kleine Minderheit, die in Ghettos lebte, und sie besaßen keine Massenmedien und keine Positionen im Unterrichtssystem weißer Länder, um die Meinungen und die Weltwahrnehmung der Öffentlichkeit zu manipulieren. Das kam alles erst später. Zunächst mußten sie demographisch wachsen und waren auf den Schutz durch den Herrscher angewiesen, weshalb es auch das Gebet Hanotayn Teshu-ah gab, das im orthodoxen Judentum nicht für die Nation oder das Volk des Landes gesprochen wird, in dem sie sich niedergelassen haben, sondern vielmehr für den Monarchen oder die Regierung. Wenn die Basis des Adels den König zur Vertreibung der Juden drängte, mußten sie weichen, und wenn es einen Machtwechsel an der Spitze gab, mußten sie sich des Wohlwollens des neuen Königs versichern.

      Deshalb werden sie diese Machtwechsel später, als sie selber schon entsprechend mächtig und einflußreich geworden waren, selbst in die Hand genommen haben, um das kontrolliert zu ihren Bedingungen ablaufen zu lassen. Das erste derartige „Regime change“-Projekt der Juden in Europa dürfte der Englische Bürgerkrieg gewesen sein, durch den der englische König gestürzt und Oliver Cromwell an die Macht gebracht wurde, welcher den Juden dann die Rückkehr aus Holland nach England gestattete. Und, wie William Joyce schrieb, „in den folgenden 20 Jahren zog England dreimal gegen Holland in den Krieg.“ Hier zeigt sich schon der Beginn der jüdischen Machtausübung auf der politischen Ebene. Der nächste Fall war die Französische Revolution, wo, wie Revilo Oliver oben schildert, die Mehrheit der Aristokratie in Frankreich zu der Zeit bereits aus (teils jüdischen) Emporkömmlingen bestand, die sich ihre Adelstitel vom König gekauft hatten, der wegen seiner ständigen Kriege und seiner aufwendigen Prunkentfaltung (wieder diese „one-upmanship“!) ständig Geld brauchte.

      Für mich sieht das so aus, als wären die Juden zunächst in den Adelsstand eingedrungen, hätten es sich gut gehen lassen und das Volk zusammen mit dem einheimischen Adel bis aufs Blut ausgepreßt, und dann gab es die wohl ebenfalls von Juden mitbetriebene Revolution, die zur Machtergreifung Napoleons führte, der dann den Juden die volle Emanzipation in Frankreich gewährte, wofür er von Sigmund Freud als historischer Held verehrt wurde (neben Hannibal, der die Römer gepiesackt hatte). Es wäre interessant zu wissen, ob nicht viele der jüdischen Neo-Adeligen der Köpferei im Zuge der Revolution entgingen und überwiegend die echt französischen Adeligen drankamen.

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  45. Aus PIPI zu der Klima-Gretel:

    Freya- 11. Februar 2019 at 12:56
    @Haremhab 11. Februar 2019 at 12:51
    LEUKOZYT 11. Februar 2019 at 12:44

    Es dauert nicht mehr lange, bis Straßen, Plätze oder anderes nach Greta Thunfisch benannt werden.

    Die hat kein Asperger, sondern augenscheinlich Down-Syndrom. Die Lügenpresse sollte mal besser thematisieren warum sie Behinderte für ihre dunklen Ziele instrumentalisieren. Das ist eine Sauerei!

    Genau! Das kommt mir langsam genau so vor. Was für eine Groteske.

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  46. Aus einem längeren, insgesamt sehr treffenden Kommentar vom Lichtschalter zu „Weißer Schuld“:

    Auf Rachel Withers‘ Aussage, daß ein mehrheitlich weißes Australien heute nur „als Ergebnis einer genozidalen Invasion“ existiert, ist zu kontern, daß es ein ungestörtes Aborigine-Australien heute auch dann nicht mehr gäbe, wenn der Kontinent nach seiner Entdeckung nie von Europäern besiedelt worden wäre:

    Indonesien hatte 1950 eine Bevölkerung von 69,5 Millionen. 1975 waren es laut meiner Lexikothek 130 Millionen Einwohner, 1990 schon 180,5 Millionen und 2015 laut Schätzungen (da wird offenbar gar nicht mehr gezählt!) 255,46 Millionen. Es gab dort also schon länger ein anhaltendes starkes Bevölkerungswachstum der Malaien, die inzwischen auch schon auf Borneo durch Einwanderung die Mehrheit stellen und auf den östlichen Inseln die ursprüngliche melanesische Bevölkerung überlagert und sich mit ihnen vermischt haben

    Die malaiischen Völker hatten auch schon vor dem Kontakt mit Europäern Segelschiffe, die bis zu 30 Meter lang waren, und die arabischen Händler, von denen sie den Islam übernahmen, hatten auch welche. Wenn weder die Briten noch sonstige Europäer Australien mit Beschlag belegt hätten und Südostasien auch nie von europäischen Kolonialmächten beherrscht worden wäre, dann hätte der malaiische Bevölkerungsüberschuß sich schon seit längerer Zeit nach Australien ergossen. Die Malaien hätten die Aborigines wahrscheinlich ausgerottet oder als Sklaven an die Araber verkauft, so wie sie auch die vor Jahrtausenden auf ihren Inseln lebenden Negritovölker ausgerottet haben.

    Womöglich gibt es genau wegen der „genozidalen Invasion“ der Weißen in Australien heute überhaupt noch Aborigines.

    Primitive Übersee-Steinzeitvölker hätten auf sich allein gestellt sowieso keine Chance mehr in einer Welt gehabt, in der es fortschrittlichere Altweltvölker wie die Europäer, Araber, Türken, Chinesen, Japaner und Malaien gibt. Für die Indianer gilt Ähnliches, wie ich bereits in Amerindomerika, Euroamerika oder Muslimerika? dargelegt habe.

    https://morgenwacht.wordpress.com/2019/03/22/weisse-muessen-sich-nach-christchurch-unterwerfen/#comment-7449

    Guter Punkt, das mit den Negritovölkern, zu denen auch die Sentinelesen gehören. Das erklärt ihre außerordentliche Territorialität und Aggression gegenüber Eindringlingen und warum sie auf ihrer nur scheinbar isolierten Insel keine ökologische Naivität entwickelt haben.

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