Caro im postfaktischen Zeitalter – jetzt doch Lügenpresse? Na klar!

Und das nicht erst seit gestern. Wobei Caro die Frage sicher rein rhetorisch gestellt hat:

Und die Flutlinge, die brav die sagenhaften Reichtümer, über die sie in Görmoney in unregelmäßigen Abständen stolpern, beim Fundbüro abgeben, hatte ich schon gar nicht mehr auf der Platte und bin deshalb der wunderschönen Frau Matthie dankbar dafür, dass sie den Bogen vom preisgekrönten Spiegel-Schmierfinken zu ebenjenen Helden des Alltags schlägt, und das trotz Kratzen im Hals und dicker Nase! Und wenn die „Mischrasse der Zukunft“ so aussieht, kann ich nur konstatieren: everything will be allright! – auch wenn mich gelinde fröstelnde Zweifel dann und wann überschleichen. Dass aber die Wurstblätter nie melden, dass „Reichsbürger“ und ähnliches Gelichter irgendwelche gefundenen Geldsäcke und Schatzkisten zum Fundbüro tragen, muss dich nicht wundern, Caro. Das sind alles dermassene Alphatie…, äh, Käuze, die sich gegenseitig und auch jedem anderen nicht die Butter auf´s Brot gönnen und somit das Gefundene lieber unter den Armen verteilen, äh, will sagen: es sich unter die Arme klemmen und in ihre Höhle schleppen, harte Zeiten verlangen nun mal etwas Pragmatismus.

Nachtrag zur Sache: Die Verhöhnung ist tatsächlich eine ganz offene und unverhohlene:

http://www.politplatschquatsch.com/2018/12/lugenpresse-der-spavogel-im-spiegel.html

Vage erinnert man sich und kann dem „Spaßvogel im Spiegelhaus“ einen gewissen Sinn für Humor nicht absprechen. In der Tat ist die Sache aber eine systemische und nicht die eines einzelnen Betrügers und Scherzkekses.

4 Gedanken zu “Caro im postfaktischen Zeitalter – jetzt doch Lügenpresse? Na klar!

  1. altrghtcrsdr

    Zum preisgekrönten Spiegel-Schmierfinken gibt es ein kleines update und wer das nicht erwartet hat, der glaubt doch tatsächlich an einen „Einzelfall“ und dass der Karl May-fanboy doch tatsächlich Schimpf und Schande über das Maschinengewehr der Demokratie brächte und nur Faschistenschweine und Chemtrailnahtzies kommen auf den Gedanken, dass kognitive Dissonanz, intrinsischer Wertekanon und das vielzitierte, shizendreck spaltoffene overtone-Fenster einen Relotius zum primus inter pares eines regimenahen Journalismus machten. Echte KNR reden da lieber vom „werteorintierten Joutnalismus“, der sich dem Faschodiktat eines „Neutralitätswahns“ zu entziehen habe und schlussendlich die „zarte, gefährdete Seele“ des Stimmviehs, ähhh der Menschen, ich meine: der „Personen, die schon länger oder erst seit kuzem hier gut und gerne leben“, geschützt werden müsse.

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    1. Ja, als ob die Journallie nicht schon längst „werteorientiert“ (an den Werten der Obrigkeit) wäre. Wer mitsamt der gesamten Tugendterrorfraktion während der „Flüchtlingskrise“ (TM) z.B. auf den Vorsitzenden des Deutschen Gymnasiallehrerverbandes einprügelt und dazu beiträgt, dass der Mann letztlich aus seinem Amt gekegelt wird, nur weil der öffentlich vor den Konsequenzen eines Anbandelns schon länger hier lebender Mädchen mit den jungen Muselmännern warnte, bzw. es wagte, ein paar sehr vorsichtig formulierte Bedenken zu äußern, der sollte schon wissen, was er tut. Wer die wohlfundierten Warnungen von Psychologen, Ethnologen und sonstigen Sachverständigen bezüglich des „Pashtunwali“, also des Ehrenkodexes der afghanischen Mehrheitsethnie, auf die Sozialisation der jungen Männer negiert, wonach die dadurch vermittelten Ehrvorstellungen bereits bei 9-12 Jährigen so fest implementiert wären, dass da kaum noch was zu rütteln sei und dass diese Ehrvorstellungen es zwingend vorschrieben, dass im Falle einer Ehrverletzung der Urheber der selben getötet werden müsse (also gerade auch die Freundin, die da meint, „Schluss machen“ zu müssen), der klärt nicht auf, sondern vernebelt im Gegenteil das Bewusstsein für Gefahren und ist mitschuldig, wenn arglose Mädchen und Frauen ins Messer laufen.

      Das nur als Beispiel, ist mir nur neulich wieder aufgefallen, als in der Lokallügenpresse die afghanische Herkunft eines messernden Ex-Boyfriends weggelassen wurde.

      Das mit den Bekenntnissen wider den pösen „Neutralistätswahn“ erinnert frappant an den Migrationspakt, mit dem letztlich auch nur die ganzen kriminell-genozidalen Rechtsbeugungen seit 2015 rückwirkend legitimiert und als anzustrebender Standard festgeschrieben wurden. Und beides läuft zeitlich verdächtig passend zusammen. Ja, man hat ja schon immer tendenziös und im Sinne des Großkapitals und seiner politischen Handlanger berichtet. Jetzt möchte man das endlich ohne jeden Rechtfertigungsdruck tun.

      Und was den Spiegel -Heini im speziellen betrifft, so ist es doch augenfällig, wie der Rest der Propagandajournallie das Ganze in eine Heldengeschichte des Journalismus umdeutet. Schließlich habe, so neulich ein FAZke, ein Co-Reporter die Sache auffliegen lassen und dadurch nicht nur die Ehre der Zunft wieder hergestellt sondern gezeigt, was wahren Journalismus auszeichne! Und die Sparte „Reportage“ wäre ohnehin schon immer ein bisserl „Karl May“ gewesen.

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      1. altrghtcrsdr

        „Das mit den Bekenntnissen wider den pösen „Neutralistätswahn“ erinnert frappant an den Migrationspakt, mit dem letztlich auch nur die ganzen kriminell-genozidalen Rechtsbeugungen seit 2015 rückwirkend legitimiert und als anzustrebender Standard festgeschrieben wurden.“

        Tja, es war eben eine „Lebenslüge“, das mit den Grenzen und Dublin II und so, und „Was ist“ und insbesondere „wer Jude ist“, das bestimmte halt auch der dicke, morphinsüchtige Feldmarschall.

        Für den Volksleerer 2.0 stand es n.m.E. Spitz auf Knopf: Entweder eine zweite Schangse, eben im Sinne des postfaktischen Realitätsnormativs, und er hätte, stalinistisch selbstbezichtigt und geläutert, bei der Anton Stiftung oder dem Incorrectiv angeheuert, oder eben Thumbs down, und leider senkte der Senhardin den Daumen, denn nun soll er gar zu Spenden für die armen Syrerkinderlein aufgerufen haben, und das Ganze „bitte auf mein Privatkonto, ich leite das schon weiter“..

        Für wie doof halten Sie uns eigentlich..

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        1. Ich meine ja, dass das Dublin-Ding von vornherein als Sollbruchstelle konzipiert wurde, also dass man die Überlastung der ökonomisch ausgelutschten und geschwächten Randstaaten wie Griechenland genau einkalkuliert hat um letztlich das 2015-Szenario zu ermöglichen und unter vorgehaltener humanitärer Motivation die Massenflutung ins Herz Europas durchzuziehen.

          An dem Relotius waschen sie sich rein, unglaublich dummdreist. Und der Typ selbst wird dann auch wieder als eine Art Anti-Genie aufgewertet, der ja so meisterhaft gepinselt und sich wie „ein kleiner Gott“ (FAZ) in unermüdlicher Schöpferkraft so derart lebendige Figuren aus dem Ärmel geschüttelt habe, dass man das einfach alles glauben musste, also voll überwältigend und so. Klar, dass da die ganzen Experten aus der Journallie, die ihn da mit den Presse- und Medienpreisen überhäuft hatten, voll geblendet waren und nur bei mir ungebildetem Hass-Barbaren der BULLSHITT-ALERT im Resthirn anspringt, wenn ich was von den Flüchtlingskönigskindern lese, die von Angela Merkel träumen.

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